News Reizthema generative KI in Spielen mit RTX Remix: "Es geht um skalierbare Qualität - mit Handarbeit"

PCGH_Thilo

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Nvidia stellt die Macher hinter Painkiller RTX vor, einer beeindruckenden Raytracing-Mod. Ohne generative KI sei das Projekt unmöglich gewesen - aber ohne menschliche Handarbeit gehe es auch nicht.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Reizthema generative KI in Spielen mit RTX Remix: "Es geht um skalierbare Qualität - mit Handarbeit"

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RTX Remix war für mich Grund genug Painkiller nach Jahren nochmal durchzuspielen.
Eine ganz neues Spielgefühl. Meine absolute Empfehlung:daumen:
Noch ein Stimmungsbild:D

Screenshot (73).png
 
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Bin kein Freund davon, ein Spiel sollte so aussehen wie der Entwickler es sich gedacht hat! Es soll ja aber auch Leute geben die an ihrem TV alle möglichen "Verbesserer" anschalten und dazu eine schreckliche Teufel Anlage haben... da wird mir beim schreiben schon schlecht :-/
 
Bin kein Freund davon, ein Spiel sollte so aussehen wie der Entwickler es sich gedacht hat!

Vielleicht hat der ein oder andere Entwickler ja gedacht: scheiße, dass man nur so wenig Polygone verwenden kann, die Texturauflösung so klein ist, und die Beleuchtung so unnatürlich, hoffentlich gibt es bald bessere Hardware...

Die Frage, ob etwas so aussieht, weil jemand das genau so haben wollte, ober ob es nur dass ist, was man aus einer Vision angesichts der seinerzeit gegebenen Möglichkeiten maximal machen konnte, ist nicht so einfach zu beantworten.

Höre Dir mal Beethovens Kreutzer-Sonate an, ein virtuoses Stück, in dem eine Violine und ein Klavier zusammen ins Bett steigen. Es gibt sie als Aufnahme mit historischen Instrumenten, z. B. diese hier mit Immerseel und Seiler, wo man einfach merkt, dass es richtig harte Arbeit ist, das Stück zu spielen und man fast Angst bekommt, dass Interpreten und Instrumentarium es überhaupt unbeschadet überstehen. Aber dadurch klingt es gleichzeitig leidenschaftlich und verschwitzt, und ich behaupte, Beethoven hat ganz bewusst mit den damaligen Beschränkungen der Instrumente in der Komposition gearbeitet. Aufnahmen mit modernem Flügel und Violine klingen dagegen reichlich glatt und - im Wortsinne - lustlos, weil es damit schlicht einfacher ist, das Stück zu spielen.

Auf der anderen Seite mag ich die fantastischen und ideenreichen Sonaten von Scarlatti viel lieber auf einem Klavier hören, als auf einem Cembalo, für die sie einst komponiert wurden. Nicht nur der Ton ist anders, das Klavier bietet ja Möglichkeiten der Modulation, die ein Cembalo überhaupt nicht hat. Und es gefällt mir, wenn diese dann im Sinne der Komposition genutzt werden.


Wenn aktuelle Technik einfach nur Selbstzweck ist, bin ich also bei Dir. Aber manchmal ermöglicht aktuelle Technik erst das, was sich jemand damals vorgestellt hat, aber nicht umsetzen konnte.
 
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80% "KI", 20% Handarbeit, wobei ein Teil davon die "Vision" der dahinterstehenden Personen ist...was eine "KI" ja schlicht nicht wissen kann. Das wissen die Menschen ja oftmals zu Beginn selbst nicht.
Im Endeffekt wird das Ganze 4-5x schneller vonstatten gehen als ohne "KI".
Und genau das ist der Sinn des Ganzen. Ein Tool das unterstützt und viel "lästige" Arbeit abnimmt.
 
Bin kein Freund davon, ein Spiel sollte so aussehen wie der Entwickler es sich gedacht hat! Es soll ja aber auch Leute geben die an ihrem TV alle möglichen "Verbesserer" anschalten und dazu eine schreckliche Teufel Anlage haben... da wird mir beim schreiben schon schlecht :-/
Ja danke mr. Vorurteil, die Entwickler früher hätten halt auch schon gerne RT/PT gehabt, das war früher noch Wunsch denken
Vielleicht hat der ein oder andere Entwickler ja gedacht: scheiße, dass man nur so wenig Polygone verwenden kann, die Texturauflösung so klein ist, und die Beleuchtung so unnatürlich, hoffentlich gibt es bald bessere Hardware...

Die Frage, ob etwas so aussieht, weil jemand das genau so haben wollte, ober ob es nur dass ist, was man aus einer Vision angesichts der seinerzeit gegebenen Möglichkeiten maximal machen konnte, ist nicht so einfach zu beantworten.

Höre Dir mal Beethovens Kreutzer-Sonate an, ein virtuoses Stück, in dem eine Violine und ein Klavier zusammen ins Bett steigen. Es gibt sie als Aufnahme mit historischen Instrumenten, z. B. diese hier mit Immerseel und Seiler, wo man einfach merkt, dass es richtig harte Arbeit ist, das Stück zu spielen und man fast Angst bekommt, dass Interpreten und Instrumentarium es überhaupt unbeschadet überstehen. Aber dadurch klingt es gleichzeitig leidenschaftlich und verschwitzt, und ich behaupte, Beethoven hat ganz bewusst mit den damaligen Beschränkungen der Instrumente in der Komposition gearbeitet. Aufnahmen mit modernem Flügel und Violine klingen dagegen reichlich glatt und - im Wortsinne - lustlos, weil es damit schlicht einfacher ist, das Stück zu spielen.

Auf der anderen Seite mag ich die fantastischen und ideenreichen Sonaten von Scarlatti viel lieber auf einem Klavier hören, als auf einem Cembalo, für die sie einst komponiert wurden. Nicht nur der Ton ist anders, das Klavier bietet ja Möglichkeiten der Modulation, die ein Cembalo überhaupt nicht hat. Und es gefällt mir, wenn diese dann im Sinne der Komposition genutzt werden.


Wenn aktuelle Technik einfach nur Selbstzweck ist, bin ich also bei Dir. Aber manchmal ermöglicht aktuelle Technik erst das, was sich jemand damals vorgestellt hat, aber nicht umsetzen konnte.
Sehr guter Post :daumen:
 
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