Mensch, und ich habe vor einem halben Jahr noch mit mir gehadert, ob ich nun 32 GB RAM für 68€ ohne RGB, oder dann doch das Kit mit RGB für 89€ kaufe. Schwein gehabt!
Aber mal im Ernst, es ist schade, dass zur Zeit die eine Krise der Nächsten folgt. Erst wartet man ewig ab, um sich eine GPU zu einem halbwegs akzeptablem Preis leisten zu können, jetzt muss man, dem Ki-Boom sei Dank, steigende Preise für RAM aussitzen. Mir tut jeder leid, der aktuell, aber auch zuvor, "gezwungen" war, zu diesen horrenden Preisen einkaufen zu müssen.
Von wegen Panikkäufe. Wenn die Komponenten teurer werden macht man einfach mehr Gewinn. Je nachdem ob die Leute bereit sind mehr zu zahlen, steigt der Gewinn noch weiter.
Im Artikel geht es um den Umsatz, aber da du vom Gewinn sprichst:
Ceteris paribus steigt der Umsatz in erster Linie, der Gewinn nicht zwingend. Höhere Preise sorgen für eine geringere Nachfrage und damit auch zu geringerem Umsatz und Gewinn. Um den Gewinn zu steigern, müsste AMD also zusätzlich zu den erhöhten Speicherkosten, nochmals eine erhöhte Marge auf die Produkte setzen. Das ist zwar praktisch möglich, aber da Gaming GPUs als Luxusgüter gelten, haben diese eine höhere Preiselastizität. Und das wiederum bedeutet, das Kunden auf Preiserhöhungen empfindlicher reagieren (hier: Nachfragerückgang). Oder zusammengefasst: Es ist nicht so leicht, auf ein teurer werdendes, nicht lebensnotwendiges Produkt, eine abermals höhere Gewinnmarge zu legen.
Dazu kommt: AMD bietet die Karten gar nicht selbst im Direktvertrieb an, sie müssten die Marge also erstmal dem Einzelhändlern aufdrücken. Und der wiederum drückt sie dem Endverbraucher auf.
Kommen wir zurück zum Umsatz: Die "Panikkäufe" werden durchaus zu besseren Umsatzergebnissen des letzten Jahres beigetragen haben, weil die Nachfrage dadurch nochmals verstärkt worden ist. Höhere Gewinne durch solche Panikkäufe hingegen, streicht sich aber vorwiegend der Einzelhandel ein, weil dieser viel schneller auf solche (meist) temporäre Ereignisse, mit Preisänderungen reagiert.