Keine Ahnung, wieso du von "Veraltungsebenen" und "IT-Abteilungen" in einem Diskussionsfaden sprichst, in dem es ausdrücklich um "Leute" geht, "die schnell überfordert sind und dann Hilfe benötigen, die nicht unbedingt vor Ort ist."
Da ich ganz stark davon ausgehe, dass das was die EU ggf verabschiedet für den Privatuser keine relevanz haben wird. Für zum Beispiel Behörden, Verwaltungen sprich alles was so öffentliche Hand ist schon. Btw da wird sich doch auch in diesem Thread unterhalten.
Das digitale Ökosystem der EU ist ganz sicher nicht irgendeien Gaming PC bei Müller Lieschen. Die EU verfolgt das Ziel die digitale Abhängigkeit zu reduzieren. Wo wenn nicht in den Verwaltungsebenen?
Aber wenn es lediglich nur um Leute geht die scshnell überfordert sind habe ich den Artikel falsch verstanden. Mea culpa!
Selbst vom Basis-Kernel sind teils unterschiedliche Generationen in Nutzung, vor allem aber kompilieren sie unterschiedliche Elemente dazu.
Ja und die Unterscheiden sich in der Anwendung nicht wie zwei völlig unterschiedliche OS Kernel.
Nur mit dem Kernel direkt von Torvalds hat man noch kein Betriebssystem
Richtig da bruacht es noch die Kernanwendungen. Daher heißt fast jedes Linux ja auch GNU/Linux. Es gibt da auch welche die die Kernanwendungen von BSD verwenden. Ohne den Kernel ist es ebenso wenig ein OS da gehört schon beides Zusammen. Aber auch da sind die Unterschiede zwischen den GNU/Linux nicht wirklich relevant um das System zu bedienen.
aber die meisten verändern auch Dinge hinter den Kulissen und jede dieser Änderungen kann zu spezifischen Problemen führen.
Ja das ist auch gut so da jede Distro so seinen Zweck erfüllt. Aber die Unterschiede sind nicht so groß. Ja die Distro die immer die aktuellsten Treiber einpflegt und nicht erst ausgiebig Testet wird eventuell auch Probleme haben.
Und da die Open-Source-Gemeinde bewährte Komponenten oft nicht in neue Software integriert, sondern nur darauf verweist, hat man in der Linux-Welt auch noch viel mehr Abhängigkeiten, deren Nichterfüllung zu Fehlern führen kann und die bei Feststellung eines Fehlers die Verortung aufwendiger machen.
Man hat aber auch grundsätzlich ein schlankes System in dem man nicht alles was geht mit Schleppt.
Windows dagegen? Microsoft stellt einen bestimmten Standard. Wo Hardware ins Spiel kommt, stellt deren Hersteller einen passenden Treiber. Beides zusammen ergibt eine einheitliche Ausführungsumgebung und alles, was ein Software-Hersteller darüber hinaus benötigt, bringt die Software mit – und es wird seitens des Herstellers auch getestet, ob die Software mit diesem Standard läuft.
Ja da gebe ich Dir Grundsätzlich recht auch wenn es in der Praxis nicht immer so aussieht. Auch da sind urplötzlich die Verantwortungen nicht mehr so klar.
Bei 100ten Distributionen mit 100ten denkbaren Abweichungen macht das niemand.
Muss ja auch nicht. Die EU wird wenn sie sich für Linux entscheidet schon einen Übergeordneten Standard vorgeben. Ach schuldigung geht ja gar nicht um die EU und den Verwaltungen der Mitgliedsländer.
Btw ich als Otto-Normal-User nutze zwar mehrer OS und auch verschiedene Distros innerhalb der OS. Aber mehrer Hundert nutze ich auch nicht. Aber jedes kann ich bedienen und die Befehle in der Konsole bleiben gleich.
Dass die meiste Software auf den "großen" Distris trotzdem läuft, liegt letztlich daran, dass diese Distris sich kaum unterscheiden
Kann nicht sein! Ich denke die Distros sind de Facto alles eigene OS?
Wie ich oben schon geschrieben habe es ist die Paketverwaltung und damit einhergehend die Abhängigkeiten welche sich unterscheiden. Wenn das Programm als DEB vorliegt wird es keiner Probleme geben. O Wunder!
Btw Abhängigkeiten können nachinstalliert werden. Man kann auch selber compilieren wenn notwendig.
und somit überflüssig sind/alle zu einer zusammengelegt werden könnten)
Das magst Du so sehen. Würde jedoch bedeuten, dass da ganz viele Pakete in der "einen Distro" (Bloat-Alarm) eingebacken sind. Kann man machen warum nicht. Ich möchte das aber so nicht und damit sind die Distros nicht überflüssig.
Aber "die meiste Software" lässt halt Sachen aus und viele Anwender haben einzelne Funktionen, die nicht out-of-the-box laufen und wenn man in einschlägige Threads guckt, ist die erste Antwort oft: "Hättest du mal Distri XY genommen."
Bis auf wenige Ausnahmen läuft bei mir die Software Out-of-the-box. Das das bei dem einen oder anderen Fall nicht so ist liegt weniger an der Distro sondern an der Unkenntnis des Users die Software richtig zu installieren.
Btw wenn man einen Standard möcte nimmt man eine Distro welche sich an POSIX hält oder greift direkt zu einem BSD. Was ja auch meine Empfehlung für die EU wäre. Aber es geht ja um Leute und nicht um Institutionen.
Aber auch hier täte ich unbedingt um persönliche digitale Freiheit zu erreichen ein BSD oder GNU/Linux zu verwenden.
Und ja GNU/Linux ist ein OS egal was da an Software beigepackt wurde.