News Linux und Gaming: Konsultation der EU-Kommission zur Open-Source-Strategie gestartet

Allerdings sind das auch alles Mitarbeiter welche in der Materie arbeiten.
Ich denke das ist der Punkt! Wenn das in allen EU-Staaten und in allen Ämtern und Behörden genutzt werden soll reden wir von wie vielen Leuten ? Und da sind viele dabei, die nur wissen wie die Kiste eingeschaltet wird.
Das ist schon eine große Herausforderung.
Welches Bundesland wollte zu Linux wechseln und ist wieder zurückgerudert ?

Klar wird es am Ende funktionieren, aber man braucht halt die Ausdauer und die Geduld. Ein einfach zu bedienendes BS und einfache Software. Dann wird das schon.
 
Und da sind viele dabei, die nur wissen wie die Kiste eingeschaltet wird.
Das ist schon eine große Herausforderung.
Ja aber diese Mitarbeiter können auch PC mit Windows nicht.
Btw ein Rechner wird so konfiguriert, dass der Nutzer nur noch den Rechner einschalten braucht. Nachdem er sich eingelogt hat sieht er die Programme die er Bedienen kann, das wars. Glaub mal nicht, dass ich an Windows etwas ändern konnte. Selbst der Hintergrund war vorgegeben. Da ist ein ganz enges Korsett welches die Mitarbeiter da haben.
 
Ja aber diese Mitarbeiter können auch PC mit Windows nicht.
Das stimmt allerdings! :D

Schleswig Holstein scheint es ja durchzuziehen. Ein paar Probleme gibt es wohl.

 
Das stimmt allerdings! :D

Schleswig Holstein scheint es ja durchzuziehen. Ein paar Probleme gibt es wohl.

Danke für den Link! Liest sich spannend! Super, dass die Umstellung auf Linux/Open Source mittlerweile angelaufen ist!! So etwas wäre wohl der CDU im Normalfall nicht zuzutrauen. Der jüngste rechte (antidemokratische), deutlich nach Vorherrschaft wirkende Kurs der US-Regierung scheint sogar Konservative anzutreiben, mehr Autonomie und Unabhängigkeit erreichen zu wollen. Im nicht-nationalistischen(!) Sinn finde ich das sogar gut. Ich hoffe, sie ziehen es durch, erhalten Unterstützung bzw. dass andere nachziehen und außerdem, dass sie Behörden-Mitarbeitende mitnehmen können und nicht an etwaigen bockigen Mitarbeitenden, Medien- und Opposionsstimmen scheitern.
 
Wo ist den der Unterschied, dass es nominell nicht die gleichen Systeme sind? Eventuell habe ich das OS Linux ja falsch verstanden aber jede Fork Distro nutzt den Linux Kernel und nicht den einens anderen OS. Wo also sind es nominell nicht die gleichen Systeme?

Selbst vom Basis-Kernel sind teils unterschiedliche Generationen in Nutzung, vor allem aber kompilieren sie unterschiedliche Elemente dazu. Nur mit dem Kernel direkt von Torvalds hat man noch kein Betriebssystem. Alles, was darüber hinausgeht, kann sich unterscheiden, unterscheidet sich zwischen bestimmten Distributionen – sonst wären diese ja identisch. Bei einigen Ablegern ist es nur die vorinstallierte Benutzeroberfläche als solche oder beigelegte Bloatware, aber die meisten verändern auch Dinge hinter den Kulissen und jede dieser Änderungen kann zu spezifischen Problemen führen. Stabilität, Performance, Sicherheitssperren oder -lücken, fehlende Komponenten oder solche auf deutlich anderen Stand,... Und da die Open-Source-Gemeinde bewährte Komponenten oft nicht in neue Software integriert, sondern nur darauf verweist, hat man in der Linux-Welt auch noch viel mehr Abhängigkeiten, deren Nichterfüllung zu Fehlern führen kann und die bei Feststellung eines Fehlers die Verortung aufwendiger machen.

Oft ist nicht einmal klar, welche Funktionalität in wessen Verantwortung liegt. Extrem-Beispiel ist, wegen der Hardware-Beschleunigung, Spiele-Kompatibilität, wo benötigte Komponenten Teil des Spiels, Teil eines Clients, Teil des Betriebssystems, Teil einer unabhängig zu installierenden Software und sogar Teil eines Treibers sein können, wobei es letztere erneut in mehreren, konkurrierenden Ausführungen gibt. Windows dagegen? Microsoft stellt einen bestimmten Standard. Wo Hardware ins Spiel kommt, stellt deren Hersteller einen passenden Treiber. Beides zusammen ergibt eine einheitliche Ausführungsumgebung und alles, was ein Software-Hersteller darüber hinaus benötigt, bringt die Software mit – und es wird seitens des Herstellers auch getestet, ob die Software mit diesem Standard läuft. Bei 100ten Distributionen mit 100ten denkbaren Abweichungen macht das niemand. Dass die meiste Software auf den "großen" Distris trotzdem läuft, liegt letztlich daran, dass diese Distris sich kaum unterscheiden (und somit überflüssig sind/alle zu einer zusammengelegt werden könnten). Aber "die meiste Software" lässt halt Sachen aus und viele Anwender haben einzelne Funktionen, die nicht out-of-the-box laufen und wenn man in einschlägige Threads guckt, ist die erste Antwort oft: "Hättest du mal Distri XY genommen."

Für die IT-Abteilung praktisch auch.
Keine Ahnung warum man für ein OS welches die Verwaltung nutzen soll von hunderten verschiedenen Distros innerhalb einer Ebene ausgeht?

Keine Ahnung, wieso du von "Veraltungsebenen" und "IT-Abteilungen" in einem Diskussionsfaden sprichst, in dem es ausdrücklich um "Leute" geht, "die schnell überfordert sind und dann Hilfe benötigen, die nicht unbedingt vor Ort ist."

Der Großteil aller PCs hat keinen fest zugeordneten Administrator, der sich auf das jeweilige System spezialisiert hat und vorbereitet ist. Der Großteil steht in Umgebungen ohne IT-Spezialisten und bei Problemen wird ein generischer Support kontaktiert, der sich nur mit generischen Systemen und keinen spezifischen Besonderheiten auskennen kann. Das klappt mit generischen Windows-Systemen hinreichend gut, aber nicht für Betriebssystemvarianten mit <80 Prozent Marktanteil. Schon Apple muss eigene Service-Center unterhalten, weil sich 3rd-party-Angebote nur eingeschränkt lohnen und Mac OS ist immer noch bei einer, wenn nicht zwei Größenordnungen mehr Nutzern in Verwendung als jede Linux-Distribution.
 
Keine Ahnung, wieso du von "Veraltungsebenen" und "IT-Abteilungen" in einem Diskussionsfaden sprichst, in dem es ausdrücklich um "Leute" geht, "die schnell überfordert sind und dann Hilfe benötigen, die nicht unbedingt vor Ort ist."
Da ich ganz stark davon ausgehe, dass das was die EU ggf verabschiedet für den Privatuser keine relevanz haben wird. Für zum Beispiel Behörden, Verwaltungen sprich alles was so öffentliche Hand ist schon. Btw da wird sich doch auch in diesem Thread unterhalten.
Das digitale Ökosystem der EU ist ganz sicher nicht irgendeien Gaming PC bei Müller Lieschen. Die EU verfolgt das Ziel die digitale Abhängigkeit zu reduzieren. Wo wenn nicht in den Verwaltungsebenen?

Aber wenn es lediglich nur um Leute geht die scshnell überfordert sind habe ich den Artikel falsch verstanden. Mea culpa!
Selbst vom Basis-Kernel sind teils unterschiedliche Generationen in Nutzung, vor allem aber kompilieren sie unterschiedliche Elemente dazu.
Ja und die Unterscheiden sich in der Anwendung nicht wie zwei völlig unterschiedliche OS Kernel.
Nur mit dem Kernel direkt von Torvalds hat man noch kein Betriebssystem
Richtig da bruacht es noch die Kernanwendungen. Daher heißt fast jedes Linux ja auch GNU/Linux. Es gibt da auch welche die die Kernanwendungen von BSD verwenden. Ohne den Kernel ist es ebenso wenig ein OS da gehört schon beides Zusammen. Aber auch da sind die Unterschiede zwischen den GNU/Linux nicht wirklich relevant um das System zu bedienen.
aber die meisten verändern auch Dinge hinter den Kulissen und jede dieser Änderungen kann zu spezifischen Problemen führen.
Ja das ist auch gut so da jede Distro so seinen Zweck erfüllt. Aber die Unterschiede sind nicht so groß. Ja die Distro die immer die aktuellsten Treiber einpflegt und nicht erst ausgiebig Testet wird eventuell auch Probleme haben.
Und da die Open-Source-Gemeinde bewährte Komponenten oft nicht in neue Software integriert, sondern nur darauf verweist, hat man in der Linux-Welt auch noch viel mehr Abhängigkeiten, deren Nichterfüllung zu Fehlern führen kann und die bei Feststellung eines Fehlers die Verortung aufwendiger machen.
Man hat aber auch grundsätzlich ein schlankes System in dem man nicht alles was geht mit Schleppt.
Windows dagegen? Microsoft stellt einen bestimmten Standard. Wo Hardware ins Spiel kommt, stellt deren Hersteller einen passenden Treiber. Beides zusammen ergibt eine einheitliche Ausführungsumgebung und alles, was ein Software-Hersteller darüber hinaus benötigt, bringt die Software mit – und es wird seitens des Herstellers auch getestet, ob die Software mit diesem Standard läuft.
Ja da gebe ich Dir Grundsätzlich recht auch wenn es in der Praxis nicht immer so aussieht. Auch da sind urplötzlich die Verantwortungen nicht mehr so klar.
Bei 100ten Distributionen mit 100ten denkbaren Abweichungen macht das niemand.
Muss ja auch nicht. Die EU wird wenn sie sich für Linux entscheidet schon einen Übergeordneten Standard vorgeben. Ach schuldigung geht ja gar nicht um die EU und den Verwaltungen der Mitgliedsländer.
Btw ich als Otto-Normal-User nutze zwar mehrer OS und auch verschiedene Distros innerhalb der OS. Aber mehrer Hundert nutze ich auch nicht. Aber jedes kann ich bedienen und die Befehle in der Konsole bleiben gleich.
Dass die meiste Software auf den "großen" Distris trotzdem läuft, liegt letztlich daran, dass diese Distris sich kaum unterscheiden
Kann nicht sein! Ich denke die Distros sind de Facto alles eigene OS?
Wie ich oben schon geschrieben habe es ist die Paketverwaltung und damit einhergehend die Abhängigkeiten welche sich unterscheiden. Wenn das Programm als DEB vorliegt wird es keiner Probleme geben. O Wunder!
Btw Abhängigkeiten können nachinstalliert werden. Man kann auch selber compilieren wenn notwendig.
und somit überflüssig sind/alle zu einer zusammengelegt werden könnten)
Das magst Du so sehen. Würde jedoch bedeuten, dass da ganz viele Pakete in der "einen Distro" (Bloat-Alarm) eingebacken sind. Kann man machen warum nicht. Ich möchte das aber so nicht und damit sind die Distros nicht überflüssig.
Aber "die meiste Software" lässt halt Sachen aus und viele Anwender haben einzelne Funktionen, die nicht out-of-the-box laufen und wenn man in einschlägige Threads guckt, ist die erste Antwort oft: "Hättest du mal Distri XY genommen."
Bis auf wenige Ausnahmen läuft bei mir die Software Out-of-the-box. Das das bei dem einen oder anderen Fall nicht so ist liegt weniger an der Distro sondern an der Unkenntnis des Users die Software richtig zu installieren.

Btw wenn man einen Standard möcte nimmt man eine Distro welche sich an POSIX hält oder greift direkt zu einem BSD. Was ja auch meine Empfehlung für die EU wäre. Aber es geht ja um Leute und nicht um Institutionen.
Aber auch hier täte ich unbedingt um persönliche digitale Freiheit zu erreichen ein BSD oder GNU/Linux zu verwenden.
Und ja GNU/Linux ist ein OS egal was da an Software beigepackt wurde.
 
Schleswig Holstein scheint es ja durchzuziehen. Ein paar Probleme gibt es wohl.
Bisher zieht man die Umstellung der Anwendungen durch. Eine Linux-Distro für den Desktop hat man noch nicht.
Wobei ich es insgesamt ohnehin für das vernünftigste Vorgehen halte, so eine Umstellung in kleinen Schritten anzugehen. Sprich zuerst bei der eingesetzten Software und wenn diese Umstellung vollzogen ist, dann ggf. auch die Betriebssysteme bei den Clients. Ein solches Vorgehen zeigte sich ja auch bei der Umstellung welche die französische Gendarmerie (nicht zu verwechseln mit der franz. Polizei) vor über zwei Jahrzehnten begonnen und durchgezogen hatte.
 
Bisher zieht man die Umstellung der Anwendungen durch. Eine Linux-Distro für den Desktop hat man noch nicht.
Wobei ich es insgesamt ohnehin für das vernünftigste Vorgehen halte, so eine Umstellung in kleinen Schritten anzugehen. Sprich zuerst bei der eingesetzten Software und wenn diese Umstellung vollzogen ist, dann ggf. auch die Betriebssysteme bei den Clients. Ein solches Vorgehen zeigte sich ja auch bei der Umstellung welche die französische Gendarmerie (nicht zu verwechseln mit der franz. Polizei) vor über zwei Jahrzehnten begonnen und durchgezogen hatte.
Schleswig-Holstein macht da einiges richtig denke ich und es kann Vorbildcharakter für die öffentliche Hand in Deutschland haben. Ausnahme wird da vermutlich Bayern bleiben.
Zur weiteren Information:
 
Gerade die öffentlichen Institutionen haben die finanziellen Mittel und Möglichkeiten ein Linux OS für "alle" zu schaffen. Alle Behörden damit ausstatten und Software kompatibel machen. Dann würde sich auch was bewegen. Viele Menschen würden dann vlt. Auch privat auf Linux umsteigen.

Ich weiß das ist ein Traum der wahrscheinlich nie wahr wird. Allein in D kommen die Bundesländer schon auf keinen gemeinsamen Nenner. Zusätzlich wird MS lobbieren wie sonst was um das zu verhindern. Dass das funktioniert zeigt die aktuelle Abschwächung des AI ACT.
 
Gerade die öffentlichen Institutionen haben die finanziellen Mittel und Möglichkeiten ein Linux OS für "alle" zu schaffen. Alle Behörden damit ausstatten und Software kompatibel machen. Dann würde sich auch was bewegen. Viele Menschen würden dann vlt. Auch privat auf Linux umsteigen.
Das eine öffentliche Institutionen hat mit privat wirklich nichts zu tun. Es wäre auch fatal wenn die öffentlichen Institutionen da jetzt was selber entwickeln. Die werden eine auf die jeweilige Behörde abgestimmte Enterprice Distro nehmen einschließlich Support. Das die Grundlage eine Distro ist davon gehe ich aus. Allerdings wird es davon auch wieder je nach Behörde Abweichungen und somit auch verscheidene Distros geben.
Ich habe in einer Behörde mitgemacht wenn man zwingend etwas selber entwickeln wollte anstatt eine Branchenlösung anpassen zu lassen.
Btw der Privatanwender nutz ja Windows nicht weil es das Amt vor Ort auch nutzt. So wird es auch bei GNU/Linux sein.
 
Das eine öffentliche Institutionen hat mit privat wirklich nichts zu tun. Es wäre auch fatal wenn die öffentlichen Institutionen da jetzt was selber entwickeln. Die werden eine auf die jeweilige Behörde abgestimmte Enterprice Distro nehmen einschließlich Support. Das die Grundlage eine Distro ist davon gehe ich aus. Allerdings wird es davon auch wieder je nach Behörde Abweichungen und somit auch verscheidene Distros geben.
Ich habe in einer Behörde mitgemacht wenn man zwingend etwas selber entwickeln wollte anstatt eine Branchenlösung anpassen zu lassen.
Btw der Privatanwender nutz ja Windows nicht weil es das Amt vor Ort auch nutzt. So wird es auch bei GNU/Linux sein.
Ich meine damit nur, dass es eben Synergien in die Privatwirtschaft geben könnte wenn Linux in verschiedenen Institutionen EU-weit genutzt würden.
 
Ich meine damit nur, dass es eben Synergien in die Privatwirtschaft geben könnte wenn Linux in verschiedenen Institutionen EU-weit genutzt würden.
Ich glaube die wirkliche Synergie wäre, dass der Bürger mitbekommt, dass PC nicht gleich Windows heißt. Auch bin ich bei Dir, dass das eventuell einen Schub zur Umstellung in der Privatwirtschaft führen könnte. Wobei gerade dort die Abkehr von Windows schon begonnen hat. Langsam zwar aber immerhin.
 
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