News Kritik für Steam: Publishing Director und Entwickler von Baldur's Gate 3 verteidigt Valve

PCGH-Redaktion

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Nach einer Studie zur PC-Spieldistribution wird derzeit heiß diskutiert, ob Steam ein Monopol im Vertrieb von PC-Spielen besitzt. Der Publishing Director von Larian Studios spricht sich knapp und ehrlich für Steam aus.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Kritik für Steam: Publishing Director und Entwickler von Baldur's Gate 3 verteidigt Valve

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Ich stimme Herrn Michael Douse voll zu! Ja Steam hat eine Markt beherrschende Stellung aber die wurde sich auch erarbeitet. Ich ziehe wann immer möglich GoG vor, wegen DRM Freiheit, lande dann aber auch immer wieder bei Steam. Nicht zwingend wegen der immensen Anzahl an Features sondern auch aus Gewohnheit und weil ich dort fast alles kaufen kann.
Ubisoft hatte mal einen interessanten Ansatz bei dem man sich über erspielbare Punkte einen 20% Rabatt auf seinen Einkauf holen konnte. Dadurch habe ich vor einigen Jahren einige Spiele dort u.a. direkt zum Release für einen günstigeren Preis bekommen.
Ich wünschte es gäbe einen ernsthaften Kornkurenten zu Steam alleine um einem Monopol entgegen zu wirken. Dann könnten wir uns als Kunden entscheiden ob man Feature XYZ oder einen günstigeren Preis o. ä. möchte. GoG kann es leider nie werden da die DRM Freiheit vielen Publishern ein Dorn im Auge ist.
 
Das STEAM ein Monopol darstellen soll, ist Blödsinn. Denn das würde bedeuten, dass sie die Einzigen im Markt wären. (Denn es gibt ja noch GOG, UBISOFT Upl../Connect, EA Ori../App, EPIC & Co.) Sicherlich hat STEAM eine gewisse Dominanz im Markt, mehr aber auch nicht.
 
Steam ist ein Marktführer mit dominanter Stellung, sonst nix.

Von einem Monopol spricht man, wenn ein Anbieter den gesamten Markt allein kontrolliert und keine nennenswerte Konkurrenz existiert. Das ist de Fakto nicht der Fall.
Genau genommen reichen 60% Marktanteil (kann auch sein das es 65%) aus um als Monopol zu gelten.
 
Ich stimme Herrn Michael Douse voll zu! Ja Steam hat eine Markt beherrschende Stellung aber die wurde sich auch erarbeitet. Ich ziehe wann immer möglich GoG vor, wegen DRM Freiheit, lande dann aber auch immer wieder bei Steam. Nicht zwingend wegen der immensen Anzahl an Features sondern auch aus Gewohnheit und weil ich dort fast alles kaufen kann.
Ubisoft hatte mal einen interessanten Ansatz bei dem man sich über erspielbare Punkte einen 20% Rabatt auf seinen Einkauf holen konnte. Dadurch habe ich vor einigen Jahren einige Spiele dort u.a. direkt zum Release für einen günstigeren Preis bekommen.
Ich wünschte es gäbe einen ernsthaften Kornkurenten zu Steam alleine um einem Monopol entgegen zu wirken. Dann könnten wir uns als Kunden entscheiden ob man Feature XYZ oder einen günstigeren Preis o. ä. möchte. GoG kann es leider nie werden da die DRM Freiheit vielen Publishern ein Dorn im Auge ist.
eigentlich ist die situation momentan sehr gut. Da sich die shops im preis und funktion unterscheiden. Man will ein spiel „praktisch “ besitzen (gog) . es soll lieber ein abo model mit vorzügen sein (Microsoft) die größte plattform mit der grössten Auswahl (steam) . Ich freue mich über geschenkte spiele und angeblich fairer verdienste für Entwickler (epic) . Der Markt bietet für jeden etwas.
 
Sie hätten die SteamMachine GabeCube nennen sollen. :ugly:

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Kein Monopol. Steam steht nicht alleine auf dem Markt.
Monopol wäre nur ein einziger Anbieter.
Die vorrangige Position in der Kunden- und Anbieterwahl geht auf Service und Netzwerkeffekte zurück, nicht auf Einschränkungen und Exklusivität seitens Valve (das ist eher das "Spiel" von Epic und Ihrem Game Store mit zeitlich beschränkten Exklusiv-Deals).

Die Kunden entscheiden sich FÜR Steam, nicht, weil sie keine Wahl haben, sondern weil sie dort guten Service und alles beieinder bekommen.

Marktbeherrschende Stellung kann man schon ab 50% haben. Das träfe schon eher zu.
Aber das trifft auch auf sehr viele andere Netzwerke zu: Amazon, Youtube, Android, Google Chrome, WhatsApp, Facebook ...


Rechtlich gesehen [Link]:

"Ein Monopol bezeichnet eine Marktstellung, in der ein einzelnes Unternehmen den gesamten Markt für ein bestimmtes Gut oder eine Dienstleistung kontrolliert. Diese Marktmacht kann entweder aufgrund von rechtlichen Vorgaben entstehen, beispielsweise durch Patentrechte oder Lizenzen, oder durch eine wirtschaftliche Überlegenheit gegenüber der Konkurrenz."
Merkmale eines Monopols
  • Alleiniger Anbieter eines Gutes oder einer Dienstleistung auf dem Markt
  • Kein unmittelbarer Wettbewerb oder nur entfernter Wettbewerb durch Substitute
  • Markteintrittsbarrieren, die den Wettbewerb erschweren oder verhindern
  • Preissetzungsmacht: Das Unternehmen kann die Preise für das Gut oder die Dienstleistung weitgehend unabhängig von Angebot und Nachfrage festsetzen
Alles nicht gegeben.

Man könnte sich jetzt noch über den Begriff eines "Quasi-Monopols" streiten - das ist dann juristische Haarspalterei um Begrifflichkeiten, Definitionen und Ansichten.


Auf Gamerliebe.de gab's dazu eine schöne Meinung:

"Ja, Steam hat auf dem PC-Gaming-Markt zweifellos eine Monopolstellung – aber ich sehe darin kein grundsätzliches Problem. Natürlich besteht das Risiko, dass Valve irgendwann beschließt, Preise, Gebühren oder Verkaufsbedingungen drastisch zu ändern. Doch solange das nicht geschieht und Steam sowohl Nutzerinnen und Nutzer als auch Publisher fair behandelt, sehe ich keinen Grund zur Sorge.
Steam hat sich diese Position nicht durch aggressive Marktstrategien, Klagen gegen Konkurrenten oder unfaire Praktiken erarbeitet, sondern schlicht durch ein gutes Produkt. Die Plattform funktioniert zuverlässig, bietet faire Konditionen und wird von Millionen Menschen gerne genutzt – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie wollen.
Ein Monopol ist dann problematisch, wenn es auf Zwang und Machtmissbrauch basiert. Bei Steam ist das Gegenteil der Fall: Es ist das beste und fairste Angebot auf dem Markt. Und solange das so bleibt, spricht nichts dagegen, dass Valve weiterhin an der Spitze steht."​
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja die anderen machen es einem auch wirklich schwer dort etwas zu kaufen.. Alleine Workshop ist schon immer wieder ein grund für mich bei Steam zu kaufen. Epic,Ea,Ubi launcher kannst eigentlich auch direkt vergraben so lieblos wie die da mit ihren launcher umgehen kein wunder. Weiter entwickelt wird da gefühlt eh 0% wer nix inverstiert wird halt auch da bleiben wo sie sind.. Für mich gibts nur Gog und Steam auch wenn es da 10er mehr kosten würde würde ich immer bei dene 2 kaufen.
 
60% Marktanteil (kann auch sein das es 65%)

Wer Minecraft spielt... Wer Star Citizen... Wer Fortnite spielt... Wer Candy crush und andere Mobiletitel... Wer dieses Fussballspiel das früher Fifa hieß spielt tut es nicht über Steam und das ganze Zelda und & Co Zeug läuft natürlich auch nicht dort und dazu die Roblox Kids und die ganzen Sony-Konsolen Nerds all diese und noch mehr sind zusammen mehr Spielende als es auf Steam gibt - also hat Steam sicher nicht 60% aller täglich Spielenden bei sich vereint.

Spielen nicht über 2 Milliarden Leute beinah jeden Tag und "gleichzeitige Spielerrekord" auf Steam ist nur ein kleiner Buchtteil - kein unbedeutender aber dennoch nur ein Bruchteil.

Und Steam ist bestenfalls Marktführer in einen spziellen eingeengten Marktsegment für PC-Singleplayerspiele und einige Multiplayer
 
Obwohl es weitere Browser auf dem Markt gab, wurde der Microsoft Internet Explorer früher auch als Monopol bezeichnet. Es muss zwischen einem Monopol als einziger Anbieter und einem Monopol als Marktführer unterschieden werden. Valve ist so groß, dass sie den Markt komplett beeinflussen können. Das Gleiche gilt für Google und Chromium, wo Google dann bestimmen kann, wie der Markt das Internet zu verwenden hat, was Google einen Vorteil durch mehr Tracking verschaffen würde.
 
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