News Schnellladen im Langzeittest: Warum Ihr Akku länger hält, als Sie denken

PCGH-Redaktion

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Ein zweijähriger Test mit 40 Smartphones zeigt: Schnellladen schadet dem Akku kaum. Selbst nach 500 Zyklen sind die Unterschiede minimal - Mythen über Akkualterung können damit ins Reich der Legenden verwiesen werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Schnellladen im Langzeittest: Warum Ihr Akku länger hält, als Sie denken

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Ganz streng genommen ist bei der 30-80 Methode eine 30% verringerte Abnutzung messbar, wenn man jetzt 6%-Verlust gegen 8,5%-Verlust als Richtwerte nimmt. Dann würde man nach vier Jahren mit dem selben Handy eine Abnutzung des Akkus haben, wie ein Handy das "nur" drei Jahre alt ist. Ob sich das lohnt?

Ich hab ein Samsung Galaxy S22, was jetzt etwas über 3 Jahre alt ist, welches ich ungefähr 30-80 geladen habe und eher mit langsamem Tempo. An sich ist es schön zu wissen, dass ich den Akku eher geschont habe. Andererseits sind diese Tests ja auch sehr klinisch. Mein Handy war schon absurden Temperaturen (bspw. -25°C und >50°C) und Schwankungen ausgesetzt. Das dürfte dem Akku wesentlich stärker schaden als das Laden an sich oder die Temperaturen beim Laden.

Die Akkus scheinen heute einfach sehr robust zu sein und das ist doch schön! :D
 
Ich habe ein S23+ und lade das Teil jetzt seit 2 Jahren meist 20-80, selten bis 100 mit dem Schnellader und mir wär bisweilen kein Unterschied zur Anfangszeit aufgefallen. Dasselbe bei meiner Freundin mit demselben Gerät.
 
Die Akkus scheinen heute einfach sehr robust zu sein und das ist doch schön! :D
Erstens das weil die Technik natürlich entsprechend angepasst wurde, viel aber auch weil die Ladeelektronik sehr "schlau" geworden ist und auch dem Nutzer nicht das zeigt was er denkt. Natürlich sind 100% keine 100 und 0 keine 0. Ein echter Ladestand von 100% wäre sehr verschleißend, deswegen wird beispielsweise 97 reale % als 100 definiert. Verringert den Verschleiß massiv (die letzten ein zwei Prozent sind schlimm) und bemerkt keiner.

Das hat der gleiche Youtuber in einem viel früheren Video nebenbei auch längst getestet und erklärt.
 
Ich lade immer von 25-80% auf. Nach oben hin habe ich einen Akkuschutz aktiviert.
Die Ladedauer beträgt glaube ich ne Stunde per USB Ladegerät.
Meine Frau verwendet für ihr Handy Induktionsladen. Keine Ahnung ob das schneller ist.
 
Induktion ist meist langsamer als kabelgebunden einfach weil das je nach Standard auf 15 oder 25W begrenzt ist, per kabel können die meisten neueren Smartphones mehr.

Da hab ich auch keine Schmerzen so lange es jetzt keine 100W sind die da reingeballert werden (wo ich auch nicht so wirklich den Sinn drin sehe) - ok mein Handy kann eh nur max 20W :ugly:

Ich hab (da sony das zum Glück anbietet) das Maximum auf 90% gestellt, hauptsächlich deswegen weil ich die letzten 10% auch fast nie brauche. Wenn zu erwarten ist dass jedes Prozent hilft lade ich auch bis 100 aber das ist nur ein paar Mal im Jahr etwa beim Beginn einer Dienstreise wo man nie weiß was kommt.

Akkustatus: über 90% Gesundheit, Alter fast 4 Jahre. Da eine Akkuladung mir aber in der Regel mindestens 2 Tage reicht dürfte die Zyklenzahl (und das ist nunmal der wesentliche Verschleißtreiber wenn man sonst keine Extreme betreibt) aber vergleichsweise klein sein, also noch deutlich unter 1000. Wenn man das linear hochrechnen könnte würde der Akku bei meiner Nutzung also 7-8 Jahre halten bis er unter 80% fällt.
 
Seitdem iOS die Akkurestkapazität anzeigt, hatte ich bei fast ausschließlichem langsamen Laden mit 5 (bis 10 Watt) bei einem Gerät 4% über ein Jahr verloren, und bei 4 Geräten weniger als 2%. Das waren im Schnitt ca 300 Ladezyklen im Jahr.
 
Das Ergebnis überrascht nicht wirklich. Schnellladen ist nur ein Problem wenn man die abwärme nicht abgeführt bekommt und die Hersteller werden nicht die volle Kapazität freigeben sondern bereits da Puffer vorsehen damit der Verschleiß in allen Lebenslagen akzeptabel bleibt.
Ich persönlich erwarte eigentlich nicht mehr dass der Akku während der normalen Nutzungsdauer ein größeres Problem darstellt. Zumindest bei den Geräten mit entsprechender Akkudauer. Das war früher anders, da konnte man die Akkus noch selbst tauschen und musste dies leider auch nach 1.5-2 Jahren auch.
 
Mich überraschen auch nur die Geschichten von Leuten, die es in 1, 2 oder 3 Jahren schaffen, den Akku zur Unbrauchbarkeit (nein, das sind nicht 80%) zu bringen.
Wie machen die das nur?


Wenn ich 90% sehe, ziehe ich den Stecker und wenn ich es nicht sehe, dann merke ich es halt nach 5 Stunden. Auch egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich überraschen auch nur die Geschichten von Leuten, die es in 1, 2 oder 3 Jahren schaffen, den Akku zur Unbrauchbarkeit (nein, das sind nicht 80%) zu bringen.
Wie machen die das nur?


Wenn ich 90% sehe, ziehe ich den Stecker und wenn ich es nicht sehe, dann mekr eich es halt nach 5 Stunden. Auch egal.
Ich schätze Zocken bei eingesteckten Kabel. Das hat zumindest bei meinen Verwandten im Durchschnitt für ein schnelles Akkusterben gesorgt
 
Unbrauchbarkeit (nein, das sind nicht 80%) zu bringen.
Ich schätze Zocken bei eingesteckten Kabel.
Nein und Nein. Selber Kanal.
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Unbrauchbarkeit sind zwar nicht 80% aber nicht arg weit darunter. Nicht, weil die Kapazität dann zu klein wäre sondern weil der Akku so verschlissen ist, dass das Telefon beispielsweise bei 25% Ladestand einfach ausgeht wenn Last kommt und der Akku die Stromstärke nicht mehr bringt bei niedrigeren Ladeständen.

Und laut dem Kanal ist gleichzeitig Zocken und Laden zwar nicht besonders gut, macht aber keinen Unterschied für den Akkuverschleiß der über der Messunsicherheit läge (-3,7% zu -3,5% nach ~400 Zyklen).
 
Mein Knochen macht nächstes Jahr 10 Jahre voll. Dann hatter immer noch Saft für drei Tage. Am Anfang waren das zwei Wochen.
 
Hmm, mal aus dem Real-Life: iPhone 12pro, Mitte 2021 gekauft, meist kabellos geladen über QI-Puck (oftmals die ganze Nacht durch), im Auto über Kabel bei längeren Fahrten (USB-A auf Lighning). iOS26.1 zeigt heute noch 88% Akku-Kapazität an. Reicht auch locker über´n Tag.
 
das ist ja sehr interessant. ich habe da schon immer recht genau hingeguckt, um eine möglichst lange lebensdauer zu haben, weil es ja auch immer hieß 20-80% laden ca. deswegen gibts beim iphone und anderswo vermutlich auch ja die optionen nur bis x-prozent laden, was ich auch tue. mit 7% kapazitätsverlust über 16 monate hinweg bin ich dann ja noch immer gut dabei (iphone 15 pro max).
 
das ist ja sehr interessant. ich habe da schon immer recht genau hingeguckt, um eine möglichst lange lebensdauer zu haben, weil es ja auch immer hieß 20-80% laden
Das ist und bleibt ja auch grundsätzlich nicht falsch, nur hat sich die Technik (und deren Regelung) mittlerweile so angepasst dass die Auswirkungen sehr klein werden.

Die Akkuchemie hat sich so verbessert, dass der "Zersetzungsprozess" nicht schon bei 80% nennenswert wird sondern erst ab 95% aufwärts - und zusätzlich hat man die letzten ein, zwei, drei Prozent für den Benutzer unerreichbar gemacht über die Ladeelektronik indem man beispielsweise 97% als "100" definiert. Nach unten dasselbe Spiel. Im Extremfall (siehe Google die nach 200 Zyklen künstlich weiter reduzieren) gerne auch mehr als nur 1-3% ganz oben.

Und schon kann der Benutzer alleine durch Ladestände seinen Akku nicht mehr wirklich umbringen. Natürlich ists immer noch schonender, die letzten 10% unten und obven auszulassen als hart von 0 bis 100% zu gehen aber der Effekt ist wegen den genannten Dingen lange nicht mehr so schlimm wie es noch vor 10-20 Jahren war - oder nur ums zu erwähnen auch bis heute ist bei billigen Geräten die all diese Neuerungen nicht umsetzen: Bei etlichen Hundert Euro teuren Smartphones und Laptops und Tablets usw. ist all das drin, bei der Funkmaus, Taschenlampe, Kopfhörer, Fernbedienung, Staubsauger, Rasierer, Zahnbürste und etlichen anderen akkubetriebenen Geräten würde ich eher drauf wetten, dass man die mit "auf 100% halten" beispielsweise nach wie vor ziemlich zuverlässig abtöten kann, insbesondere bei "günstigen" Geräten.
:-D
 
Die unzureichende Absicherung einfacherer Geräte kann ich bestätigen. Meine BT-Ohrhörer zeigen schon nach rund 1,5 Jahren Nutzung eine deutlich nachlassende Kapazität. Wegen unregelmäßiger Nutzung und dem zwischengeschalteten Akku im Case kann die Nutzung nicht exakt angeben, aber mehr als 150-200 Vollzyklen würde nicht erwarten.

Bezüglich "Schnellladen" sollte man übrigens auch bedenken, dass der Begriff sehr unterschiedlich genutzt wird. Die hier getesteten iPhone 12 zum Beispiel werden gemeinhin mit 1,5 Stunden für eine vollständige Ladung angegeben und selbst bei kleineren Ladehüben finde ich maximal 50 Prozent in 30 Minuten. Letzteres währe im Schnitt 1 C und somit ganz allgemein keine sonderlich hohe Akkubelastung. Bei Elektroautos müssten im Sweetspot mittlerweile die 5 C knacken mit 10 C Versprechen für einige Showcars. Das sind die Größenordnungen, bei denen die Akkuhaltbarkeit in Frage steht.
 
Wie machen die das nur?
Das geht recht einfach. Oft Spiele spielen, die viel Akku verbrauchen, Handy in der prallen Sonne liegen lassen bzw bei hohen Temperaturen im Auto... Klassiker hierfür ist z.B. eine Handyhalterung in der Frontscheibe + Navigation + parallele Ladung über Stunden.
Gleiches geht auch in die andere Richtung. Handy über Nacht bei -10 °C im Auto liegen lassen mag der Akku auch nicht so gerne.

Ansonsten erledigt der Faktor Zeit das mit den Akkus. Ich habe hier noch ein Galaxy S (mein erstes Smartphone) und ein Motorola G5 liegen, die beide mittelmäßig kaputte Akkus haben.
 
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