News Neue Studie zeigt: Voice-Clones klingen menschlicher als gedacht

PCGH_Jacky

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Eine aktuelle Studie zeigt auf: KI-Stimmen sind inzwischen kaum noch von echten Menschen zu unterscheiden. Forscher warnen vor Folgen für Sicherheit, Medien und Urheberrecht.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Neue Studie zeigt: Voice-Clones klingen menschlicher als gedacht

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Erinnert mich daran, eine Recherche zu den Rechten der Sprechern durchzuführen, um zu erfahren wieviel Recht sie eigentlich an ihren Arbeiten haben.
Würde schätzen, dass ihr Auftraggeber da wahrscheinlich mehr zu sagen hat.

Aber naja…
In den nächsten Jahren doch wieder neue Alben von Tupac und Nirvana. Ist doch auch cool.

Das einzige was ich jetzt in diesem Bereich interessant finde, ist wie unser Alltag und Verhalten sich ändern.
Entwickeln wir vielleicht irgendwelche Verhalten um reale Personen beim Telefonat zu verifizieren.
 
Erinnert mich daran, eine Recherche zu den Rechten der Sprechern durchzuführen, um zu erfahren wieviel Recht sie eigentlich an ihren Arbeiten haben.
Würde schätzen, dass ihr Auftraggeber da wahrscheinlich mehr zu sagen hat.
Deswegen müssen Verträge so genau und konkret wie möglich formuliert sein. Der Auftragggeber kann nicht einfach so entscheiden, die Stimme des Synchronsprechers für andere Projekte zu verwenden, ohne dass der Betroffene seine Zustimmung erteilt hat.
Entwickeln wir vielleicht irgendwelche Verhalten um reale Personen beim Telefonat zu verifizieren.
Auf Arbeit geben wir sowieso keine Informationen raus, wenn es ein telefonisches Gespräch ist. Sensible Informationen geben wir nur raus, wenn das Klientel persönlich vor Ort ist. Nicht mal per E-Mail machen wir das. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
 
Deswegen müssen Verträge so genau und konkret wie möglich formuliert sein. Der Auftragggeber kann nicht einfach so entscheiden, die Stimme des Synchronsprechers für andere Projekte zu verwenden, ohne dass der Betroffene seine Zustimmung erteilt hat.
Hast du das schon recherchiert und das gilt so für die Verträge bis dato, oder meinst du eher das kommende Verträge dann so verhandelt werden müssen?

Kenn mich da speziell nicht aus. In der Regel kenne ich das nur so, dass du keine Rechte an der eigenen Arbeit hat und selbst bei Ideen die du patentieren könntest, du diese zuvor deinem Arbeitsgeber vorstellen musst und dieser entscheidet dann ob er eher das Patent anmeldet.

Auf Arbeit geben wir sowieso keine Informationen raus, wenn es ein telefonisches Gespräch ist. Sensible Informationen geben wir nur raus, wenn das Klientel persönlich vor Ort ist. Nicht mal per E-Mail machen wir das. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
An Arbeit hab ich gar nicht gedacht, sondern persönliche Bereiche.
 
Man Stelle sich vor einer macht ne digitale Stimme aus meiner und macht damit Verträge die ich selbst nicht tätigen wollte. Gauner kriegen damit viel mehr macht als ohnehin schon. Oder man wird damit erpresst wenn man das nicht tut ,dann schließen sie mit der Stimme einen Vertrag ab und man kann dann schauen wie man das wieder kündigen tut .
Da erschaudert es einen . Es gibt noch viel mehr was man mit ner Stimme alles anrichten kann. Freilich muss dieser auch die restlichen Daten haben um das zu schaffen. Aber wohl fühlt es sich nicht an. Naja wir werden sehen ob die Menschenheit damit direkt in den Abgrund geht oder nicht. Zum Glück gibt es nicht sowas wie per KI ein Auftrag mit stimmt Atombomben zu starten. Weil das wäre dann der super Gau für die Menschen im negativen sinne. Zum Glück gibt es Sachen da kommt man mit stimme nicht weiter.
 
Erinnert mich daran, eine Recherche zu den Rechten der Sprechern durchzuführen, um zu erfahren wieviel Recht sie eigentlich an ihren Arbeiten haben.
Würde schätzen, dass ihr Auftraggeber da wahrscheinlich mehr zu sagen hat.

Solange nicht geregelt ist, haben die Sprecher alle Rechte. Die Frage ist, ob das auch noch in Zukunft so sein wird oder ob man dann (quasi) unterschreiben muß, dass die Stimme auch mit KI genutzt werden kann (im Fall des Todes u.ä. noch verständlich).
 
Erinnert mich daran, eine Recherche zu den Rechten der Sprechern durchzuführen, um zu erfahren wieviel Recht sie eigentlich an ihren Arbeiten haben.
Würde schätzen, dass ihr Auftraggeber da wahrscheinlich mehr zu sagen hat.

Aber naja…
In den nächsten Jahren doch wieder neue Alben von Tupac und Nirvana. Ist doch auch cool.

Das einzige was ich jetzt in diesem Bereich interessant finde, ist wie unser Alltag und Verhalten sich ändern.
Entwickeln wir vielleicht irgendwelche Verhalten um reale Personen beim Telefonat zu verifizieren.

Identifizierst du dein Gegenüber denn bislang immer zweifelsfrei an der Stimme? Auch bei schlechten Mikrofonen, Hintergrundgeräuschen, von Partybrüllerei heiserem oder durch Erkältung beeinflusstem Klang?

Die meisten Leute werden wohl darauf achten, über welchen Kontakt der Anfruf reinkommt und vielleicht noch auf die Selbstvorstellung (=> Enkeltrick), aber beim Klang recht große Abweichungen überhören, wenn sie durch die anderen Elemente entsprechend getriggert wurden. Von den Möglichkeiten menschlicher Stimmenimmitatoren ganz abgesehen; Peudo-Promis am Telefon sind mindestens seit den 80ern ein Standard (mäßig witziger) Unterhaltungssendungen.

Hast du das schon recherchiert und das gilt so für die Verträge bis dato, oder meinst du eher das kommende Verträge dann so verhandelt werden müssen?

Kenn mich da speziell nicht aus. In der Regel kenne ich das nur so, dass du keine Rechte an der eigenen Arbeit hat und selbst bei Ideen die du patentieren könntest, du diese zuvor deinem Arbeitsgeber vorstellen musst und dieser entscheidet dann ob er eher das Patent anmeldet.

Generelle Abtretungsklauseln gibt es bei Angestellten, aber da Synchronsprecher immer nur kurzzeitig für einzelne Projekte benötigt werden, dürften die meisten wohl selbständige Auftragnehmer sein. Weiterführende Verträge über Person und Stimme sind da unwahrscheinlich, wie die selbst sehr hochrangige Synchronsprecher beweisen. Oder glaubst du, ein Navi-Hersteller fragt im Filmstudio an, ob er die "Stimme von Bruce Willis" anheuern darf?

Ich würde davon ausgehen, dass die Synchronsprecher bislang einfach nur genau das machen, was die Bezeichnung andeutet: Die kommen, sprechen vorgelegte Texte und der Auftraggeber zeichnet diese auf, in der Regel mit einer exklusiven Lizenz zur beliebigen Verwendung (in Deutschland, wo das Urheberrecht fest beim Urheber bleibt, für alle Arten von Medien üblich) respektive als neuer Eigentümer und Copyright-Inhaber (in z.B. den USA). Dass die Nutzung für KI-Training nicht zu den möglichen Verwendungszwecken gehört, müsste man explizit festlegen und wer hatte dazu in der Vergangenheit einen Anlass? Aktuell beschäftigen sich schon Gerichte in aller Welt mit der Frage, ob Dritte urheberrechtlich geschütztes Material für KI-Training nutzen dürfen und die Antwort ist keinesfalls ein klares "Nein". Bei Rechte-/Lizenzinhabern ist ein "Ja" sehr wahrscheinlich.
 
Identifizierst du dein Gegenüber denn bislang immer zweifelsfrei an der Stimme? Auch bei schlechten Mikrofonen, Hintergrundgeräuschen, von Partybrüllerei heiserem oder durch Erkältung beeinflusstem Klang?

Die meisten Leute werden wohl darauf achten, über welchen Kontakt der Anfruf reinkommt und vielleicht noch auf die Selbstvorstellung (=> Enkeltrick), aber beim Klang recht große Abweichungen überhören, wenn sie durch die anderen Elemente entsprechend getriggert wurden. Von den Möglichkeiten menschlicher Stimmenimmitatoren ganz abgesehen; Peudo-Promis am Telefon sind mindestens seit den 80ern ein Standard (mäßig witziger) Unterhaltungssendungen.
Den Enkeltrick mal ausgenommen, sind solche Telefonate nicht wirklich brisant.
Und jeder der schon mal eine gedatet, die eine Schwester hat, wird vielleicht schon mal am Telefonat gemerkt haben, dass das so nicht immer ganz einfach ist, zu unterscheiden.

Aber das meinte ich nicht.
Wenn die Stimme deiner Frau am Telefon ist, sagt sie stehe an der Kasse, habe heute deine Brieftasche mitgenommen, weil sie ihre nicht gefunden hat und dich dann nach deiner Pin fragt ist es doch auch nicht sonderlich wahrscheinlich, dass du sie dann mit den Einkäufen am Band stehen lässt.
Identifiziere dich erst. Wie hieß dein erstes Haustier. Aber ne egal. Am Telefon sowieso nicht.

Oder ein einfaches klingeln an der Haustür. In der Sprechanlage die Stimme deiner Frau, oder bei Kindern gar von einem Elternteil mit „Hey ich bin‘s. Mach auf“.

Irgendwelche Leute die ihre Fremdgeher überführen mit der Stimme des Kumpels am Telefon.

Gibt schon einige Sachen, die man heute nicht beachten muss, weil es die Möglichkeit nicht gibt.
Musste und gab eher.

Werden wir uns dann irgendwelche zwei Faktor Identifizierungen ausdenken und auch verwenden!?

Ich würde davon ausgehen, dass die Synchronsprecher bislang einfach nur genau das machen, was die Bezeichnung andeutet: Die kommen, sprechen vorgelegte Texte und der Auftraggeber zeichnet diese auf, in der Regel mit einer exklusiven Lizenz zur beliebigen Verwendung (in Deutschland, wo das Urheberrecht fest beim Urheber bleibt, für alle Arten von Medien üblich) respektive als neuer Eigentümer und Copyright-Inhaber (in z.B. den USA). Dass die Nutzung für KI-Training nicht zu den möglichen Verwendungszwecken gehört, müsste man explizit festlegen und wer hatte dazu in der Vergangenheit einen Anlass? Aktuell beschäftigen sich schon Gerichte in aller Welt mit der Frage, ob Dritte urheberrechtlich geschütztes Material für KI-Training nutzen dürfen und die Antwort ist keinesfalls ein klares "Nein". Bei Rechte-/Lizenzinhabern ist ein "Ja" sehr wahrscheinlich.
Ich würde intuitiv beim Filmstudio anrufen wenn ich zB nur sein Hippie Yay Ey haben wollen würde.

Ich stelle es mir halt schwierig vor, Stimmen Urheberrechtlich zu schützen.
Und wie arg dürfte die sich dann eventuell unterscheiden?
Paar parameter anders eingestellt, kann sich ja qualitativ ähnlich genug anhören. Ist aber nicht die gleiche. Wirds halt Brian Wayne statt Bruce Wayne.
Gabs da nicht auch was mit den Toy Story Spielen, die nicht Tom Hanks, sondern sein Bruder synchronisiert hat?
Hat auch niemand gemerkt. Und wer klagt jetzt? Tom oder Toms Bruder!? Beide?
 
Hast du das schon recherchiert und das gilt so für die Verträge bis dato, oder meinst du eher das kommende Verträge dann so verhandelt werden müssen?

Kenn mich da speziell nicht aus. In der Regel kenne ich das nur so, dass du keine Rechte an der eigenen Arbeit hat und selbst bei Ideen die du patentieren könntest, du diese zuvor deinem Arbeitsgeber vorstellen musst und dieser entscheidet dann ob er eher das Patent anmeldet.
Wir reden hier ja nicht vom Inhalt. Also nicht von der Geschichte, Dialogen, Wörten usw. Sondern ganz simpel von der Stimme des Sprechers. Der Synchronsprecher hat natürlich keine Rechte an dem, was er da ins Mikrofon blubbert. Aber er hat Rechte an der eigenen Stimme (also seinem Arbeitsmaterial).


An Arbeit hab ich gar nicht gedacht, sondern persönliche Bereiche.
Das ist ja auch wieder ein völlig anderer Bereich. Im persönlichen Bereich darf sowieso niemand etwas mit meinem Gesicht, meiner Stimme o.ä. ohne meine Zustimmung anfangen. Dafür braucht es keinen Vertrag. Im persönlichen Bereich reden wir ganz simpel von gesetzlich geregelten Rechten.
 
Den Enkeltrick mal ausgenommen, sind solche Telefonate nicht wirklich brisant.
Und jeder der schon mal eine gedatet, die eine Schwester hat, wird vielleicht schon mal am Telefonat gemerkt haben, dass das so nicht immer ganz einfach ist, zu unterscheiden.

Aber das meinte ich nicht.
Wenn die Stimme deiner Frau am Telefon ist, sagt sie stehe an der Kasse, habe heute deine Brieftasche mitgenommen, weil sie ihre nicht gefunden hat und dich dann nach deiner Pin fragt ist es doch auch nicht sonderlich wahrscheinlich, dass du sie dann mit den Einkäufen am Band stehen lässt.
Identifiziere dich erst. Wie hieß dein erstes Haustier. Aber ne egal. Am Telefon sowieso nicht.

Oder ein einfaches klingeln an der Haustür. In der Sprechanlage die Stimme deiner Frau, oder bei Kindern gar von einem Elternteil mit „Hey ich bin‘s. Mach auf“.

Irgendwelche Leute die ihre Fremdgeher überführen mit der Stimme des Kumpels am Telefon.

Gibt schon einige Sachen, die man heute nicht beachten muss, weil es die Möglichkeit nicht gibt.
Musste und gab eher.

Werden wir uns dann irgendwelche zwei Faktor Identifizierungen ausdenken und auch verwenden!?


Ich würde intuitiv beim Filmstudio anrufen wenn ich zB nur sein Hippie Yay Ey haben wollen würde.

Ich stelle es mir halt schwierig vor, Stimmen Urheberrechtlich zu schützen.
Und wie arg dürfte die sich dann eventuell unterscheiden?
Paar parameter anders eingestellt, kann sich ja qualitativ ähnlich genug anhören. Ist aber nicht die gleiche. Wirds halt Brian Wayne statt Bruce Wayne.
Gabs da nicht auch was mit den Toy Story Spielen, die nicht Tom Hanks, sondern sein Bruder synchronisiert hat?
Hat auch niemand gemerkt. Und wer klagt jetzt? Tom oder Toms Bruder!? Beide?
Bislang war Urheberschutz für eine Stimme schlicht kein Thema. Man kann natürlich auch damit künstlerisch-schöpfend aktiv sein, aber selbst Musiker schützen meinem Wissen nach nur Melodien und Texte. Daher hättest du bislang für die Originalaufnahme des Yippie-Ki-Yay zu 20th Century Fox gehen müssen, aber Jippie-Kei-Jäy von Manfred Lehmann neu einsprechen lassen? Warum nicht? Im Worst Case ist bei diesem Kunstwort tatsächlich die Phrase geschützt, aber alle anderen Worte wären okay. Der Klang, die Aussprache, die Stimme, die Performance als solche war nie Gegenstand von Rechtsverhandlungen. Das gilt umgekehrt dann aber halt auch für den Publisher, der mit Aufnahme eine KI trainieren will.

Bezüglich deiner Zweifaktorüberlegungen kann ich leider keines der Szenarien nachvollziehen. Erst vergesse ich mein Portmonee, dann verschlampt meine Freundin ihres, dann sucht und findet sie meins, obwohl sie davon ausgehen musste, ich habe es dabei und geht damit einkaufen und zu guter Letzt übersteigt der Einkauf die enthaltene Bargeldmenge, aber zum Glück hat sie ihr Handy dabei, geladen und ich bin auf Arbeit erreichbar? Da gibt es nur eine Antwort: "Bring einen Lottoschein mit. Ziffern sind egal, es werden die richtigen sein."

Von dem Gewinn kann man sich dann auch einen Türspion leisten, um nicht mehr x-beliebige Leute nach der Stimme reinlassen zu müssen.
 
Bislang war Urheberschutz für eine Stimme schlicht kein Thema. Man kann natürlich auch damit künstlerisch-schöpfend aktiv sein, aber selbst Musiker schützen meinem Wissen nach nur Melodien und Texte. Daher hättest du bislang für die Originalaufnahme des Yippie-Ki-Yay zu 20th Century Fox gehen müssen, aber Jippie-Kei-Jäy von Manfred Lehmann neu einsprechen lassen? Warum nicht? Im Worst Case ist bei diesem Kunstwort tatsächlich die Phrase geschützt, aber alle anderen Worte wären okay. Der Klang, die Aussprache, die Stimme, die Performance als solche war nie Gegenstand von Rechtsverhandlungen. Das gilt umgekehrt dann aber halt auch für den Publisher, der mit Aufnahme eine KI trainieren will.
Ist offensichtlich das es dies bisher nicht gab.
Aber mal angenommen, wie gesagt ohne Kenntnis über die Verträge zu haben, dass die Beauftragung mit einschloss, dass die Rechte an der Vertonung, samt der weiteren, im Vertrag nicht besonders detailreich ausgeführten, sondern als allgemein bezeichneten Verwendungen beim Auftraggeber liegen und diese Rechte somit inbegreifen, dass dieser die Aufzeichnungen mit allem was mit der Marke in Verbindung stehenden Zwecke, nutzen darf wie er sie möchte:
Dann würde das Recht ja nicht außerkraft treten, weil sich die Technik weiter entwickelt hat.

Zum Zeitpunkt hätte man sich vielleicht gedacht, dass der Auftraggeber beliebig schneiden darf und die Aufnahmen z.B. auch unbegrenzt für Trailer und Remaster verwenden darf.
Und die heutige Realität wäre dann aber, dass für die Vertonung einer Fortsetzung, der Sprecher nicht mehr notwendig ist, die alten Aufnahmen fürs Training genutzt wurden und das Ergebnis ihn nun ersetzt haben.

Oder gibt's ne GEMA für Synchronstimmen?

Bezüglich deiner Zweifaktorüberlegungen kann ich leider keines der Szenarien nachvollziehen. Erst vergesse ich mein Portmonee, dann verschlampt meine Freundin ihres, dann sucht und findet sie meins, obwohl sie davon ausgehen musste, ich habe es dabei und geht damit einkaufen und zu guter Letzt übersteigt der Einkauf die enthaltene Bargeldmenge, aber zum Glück hat sie ihr Handy dabei, geladen und ich bin auf Arbeit erreichbar? Da gibt es nur eine Antwort: "Bring einen Lottoschein mit. Ziffern sind egal, es werden die richtigen sein."
Wird vielleicht plausibler wenn aus der Freundin die Ehefrau wird und nur ein Konto geführt wird.
Und Bargeld, gibts im meinem Geldbeutel tatsächlich nicht mehr.
Suchen müsste sie es nicht, da es zugänglich auf der Kommode liegt und ich das auch nicht immer mit mir führe.
Also auch bei näherer Betrachtung kommt mir dieses Verhalten nicht so exotisch vor, als dass es nicht auch einige andere so handhaben.
So persönliches Eigentum in einer Ehe, ist auch gar nicht mehr nur das eigene Eigentum. Verschmilzt alles so bisschen. Mann hat weniger, aber das ist wahrscheinlich auch interessenbedingt.
Du bist auf Arbeit nicht erreichbart? Oh. Na dann. Ok.

Von dem Gewinn kann man sich dann auch einen Türspion leisten, um nicht mehr x-beliebige Leute nach der Stimme reinlassen zu müssen.
Hab mal in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gewohnt. War auch mal ein größerer Block dabei.
Sprechanlage. Keine Videosprechanlage. Also wenn da Familie unten klingelt, betätigte ich (Trommelwirbel) nur anhand der Stimme die ich im Apperat hörte den Summer. Die Wohnungseingangstür ließ ich offen stehen und setzte mich halt wieder da hin wo ich zuvor war oder ging meiner Tätigkeit nach die ich bis dahin ausübte. Ohne dabei wie ein Hündchen an der Tür zu warten.
Lebensgefährlich. Ich weiss.
 
Da kann ich nur hoffen, das dies auch bald auf YT Einzug hält.
"Automatisch übersetzt" ist einfach nur furchtbar!
Vor kurzem hatte ich ein ein Video aufgerufen bei dem YT mal wieder dachte es wäre "intelligent" mir eine Übersetzung zu liefern (normalerweise höre ich das englische Original), bei der doch tatsächlich die Stimme einer weiblichen Sprecherin durch eine männliche ersetzt wurde....wahrscheinlich war ihre Stimme zu tief. :lol:
Die Porno-Industrie wird ihren zweiten Frühling bekommen. :devil:
Das war doch noch nie nötig...oh ja/yes, oh god/Gott, oh...
War schon immer Multilingual.... :lol:
 
Ist offensichtlich das es dies bisher nicht gab.
Aber mal angenommen, wie gesagt ohne Kenntnis über die Verträge zu haben, dass die Beauftragung mit einschloss, dass die Rechte an der Vertonung, samt der weiteren, im Vertrag nicht besonders detailreich ausgeführten, sondern als allgemein bezeichneten Verwendungen beim Auftraggeber liegen und diese Rechte somit inbegreifen, dass dieser die Aufzeichnungen mit allem was mit der Marke in Verbindung stehenden Zwecke, nutzen darf wie er sie möchte:
Dann würde das Recht ja nicht außerkraft treten, weil sich die Technik weiter entwickelt hat.

Zum Zeitpunkt hätte man sich vielleicht gedacht, dass der Auftraggeber beliebig schneiden darf und die Aufnahmen z.B. auch unbegrenzt für Trailer und Remaster verwenden darf.
Und die heutige Realität wäre dann aber, dass für die Vertonung einer Fortsetzung, der Sprecher nicht mehr notwendig ist, die alten Aufnahmen fürs Training genutzt wurden und das Ergebnis ihn nun ersetzt haben.

Oder gibt's ne GEMA für Synchronstimmen?

Für Sprecher fühlt sich die GVL mitverantwortlich, aber der gesamte Nutzungskomplex als solcher ist neu. Da werden Gerichte viel Arbeit vor sich haben, in weit und wie altes Recht auf die Situation anwendbar ist. Historisch vergleichbare Prozesse liefen so langsam ab, dass rechtliche Regelungen mitwachsen konnten, aber diesmal dürfte es chaotisch werden.

Wird vielleicht plausibler wenn aus der Freundin die Ehefrau wird und nur ein Konto geführt wird.

Das ist unabhängig von der Kontoführung ist mir vor dir niemand begegnet, der seine Karte getrennt von anderen, immer mitzuführenden Objekten aufbewahrt. Entweder sie steckt mit Perso und Führerschein im Portmonee, oder aber sie ist sogar schon digital ins Smartphone eingebunden. Wenn man das dann verbummelt, wird selten das Pendant des Partners bereitliegen und anrufen wird auch schwierig. (Davon abgesehen sollte man sich tatsächlich nicht darauf verlassen, einen Redakteur in genau dem Moment binnen Sekunden zu erreichen, in dem man an der Kasse steht. Calls, Video-Drehs, [zensiert] Testsysteme – es gibt viele Gründe, warum ich einen Anruf gegebenenfalls nicht entgegennehme. In der Praxis schickt mir meine Freundin eher eine Textnachricht. Nicht um mich nach meiner Pin zu fragen, sondern um mir zu sagen, was ich mitbringen soll, während sie, mit multiplen Zahlungsmöglichkeiten zur Hand, auf der Couch liegt.)

Hab mal in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gewohnt. War auch mal ein größerer Block dabei.
Sprechanlage. Keine Videosprechanlage. Also wenn da Familie unten klingelt, betätigte ich (Trommelwirbel) nur anhand der Stimme die ich im Apperat hörte den Summer. Die Wohnungseingangstür ließ ich offen stehen und setzte mich halt wieder da hin wo ich zuvor war oder ging meiner Tätigkeit nach die ich bis dahin ausübte. Ohne dabei wie ein Hündchen an der Tür zu warten.
Lebensgefährlich. Ich weiss.

Muss vor den "flache Hand auf Tastenfeld"-Paketboten gewesen sein. Ich bin mittlerweile am überlegen, ob ich die Klingel an Tagen, an denen niemand erwartet wird, ganz abklemme.
 
Für Sprecher fühlt sich die GVL mitverantwortlich, aber der gesamte Nutzungskomplex als solcher ist neu. Da werden Gerichte viel Arbeit vor sich haben, in weit und wie altes Recht auf die Situation anwendbar ist. Historisch vergleichbare Prozesse liefen so langsam ab, dass rechtliche Regelungen mitwachsen konnten, aber diesmal dürfte es chaotisch werden.
Ahja. GVL. Dann hab ich ja mal einen Ansatz zur Lektüre.

Das ist unabhängig von der Kontoführung ist mir vor dir niemand begegnet, der seine Karte getrennt von anderen, immer mitzuführenden Objekten aufbewahrt. Entweder sie steckt mit Perso und Führerschein im Portmonee, oder aber sie ist sogar schon digital ins Smartphone eingebunden.
Tatsächlich bin ich schon ziemlich darauf bedacht mit minimalst Balast auszugehen.
Perso? Wie oft musstest du den bisher vorzeigen?
Als Teenager wurde ich ständig nach einem gefragt. So im Alltag brauch ich den schon nicht. Für sonstige Sachen bei denen ich mich ausweisen muss, weiss ich vorher, dass ich ihn brauche.
Den Rest brauch ich auch nicht täglich.
Ich kenne einige die das genauso handhaben.
Schlüsselbund, Autoschlüssel, Handy, Geldbeutel... Braucht man ja als Mann mittlerweile ne Handtasche.

Muss vor den "flache Hand auf Tastenfeld"-Paketboten gewesen sein. Ich bin mittlerweile am überlegen, ob ich die Klingel an Tagen, an denen niemand erwartet wird, ganz abklemme.
Mich haben Paketboten nie gestresst. Wir bestellen selbst auch viel.
Hätte da einer über Maßen so eine Methode wie du sie beschreibst angewandt, hätte ich ihn eher überzeugt, bevor ich meine Klingel ausschalte.
 
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