News Pete Hines: Spiele-Abos wie Game Pass sind ein Problem für Entwickler

PCGH-Redaktion

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Ex-Bethesda-Manager Pete Hines kritisiert Spiele-Abos wie den Xbox Game Pass. Entwickler würden zu wenig gewürdigt, Umsätze brächen weg. Auch Xbox-Veteranin Shannon Loftis stimmt ihm zu und warnt vor gefährlichen Spannungen im Markt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Pete Hines: Spiele-Abos wie Game Pass sind ein Problem für Entwickler

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Hat sein Für und Wider. Kann zum Nachteil der Contentersteller sein. Aber so manches Spiel findet durch solch einen Pass halt auch mehr Beachtung. Nutze selbst den Gamepass und spiele dadurch Spiele, die ich mir sicher nie gekauft hätte. Gerade kleine Studios können damit sicherlich ein Auskommen finden, dass sie auf dem exorbitant großen Markt vielleicht sonst nicht hätten, weil sie in der Masse nicht genug auffallen würden.
 
Hat sein Für und Wider. Kann zum Nachteil der Contentersteller sein. Aber so manches Spiel findet durch solch einen Pass halt auch mehr Beachtung. Nutze selbst den Gamepass und spiele dadurch Spiele, die ich mir sicher nie gekauft hätte. Gerade kleine Studios können damit sicherlich ein Auskommen finden, dass sie auf dem exorbitant großen Markt vielleicht sonst nicht hätten, weil sie in der Masse nicht genug auffallen würden.
Ist bei mir genau so und am Ende sehe ich es im gesamten auch ebenso. Pro und Contra, gibt beides.

Dazu kommt das jeder Markt sich entwickelt, verändert.
 
Dadurch, dass ich heutzutage ja eh nur die Nutzungsrechte erwerbe und nicht mehr das Spiel an sich, kann ich es auch im Gamepass spielen. Im Endeffekt wird hier doch jetzt nur kritisiert, dass Leute nicht für 70€ pro Spiel mieten müssen.

Für mich ist das das Pendant zu Streaming / Filmen. Wenn ich einen Film auf Amazon oder woanders "kaufe" ist das ja auch nur noch ne Dauerleihgabe. Dann gucke ich lieber im Stream, hat auf jeden Fall das besser Preisleistungsverhältnis.
Und wie beim Thema Musik ist die Industrie doch selbst schuld, dass sich so abgefuckte Strukturen etabliert haben, das Problem auf den Kunden abzuwälzen finde ich falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ebenfalls den Gamepass, teste dort spiele und wenn die gut sind wie z.B Claire Obscure 33, dann kaufe ich das auf GOG oder Steam.
 
Man könnte es auch so ausdrücken: Die Produktion/das Spiel erhält einen Minimum-Umsatz (also einen zugesicherten Umsatz), aber das Maximum (also das, was man an mehr Umsatz hätte erreichen können) fällt weg.
 
Ich habe ebenfalls den Gamepass, teste dort spiele und wenn die gut sind wie z.B Claire Obscure 33, dann kaufe ich das auf GOG oder Steam.

Hi Terence-Hill, bitte nicht als Kritik an deinem Post verstehen, aber genau dieser Punkt ist es wohl, der Gamepass (und co) so schwierig für Entwickler macht. Wenn der Konsum von Spielen in einen "Spotify-Modus" übergeht, wird es bedeuten, dass nur sehr wenige, sehr gefragt Games gespielt werden und dementsprechend auch eine Entschädigung enhalten. Die grosse Mehrheit geht quasi leer aus.

Was ist der Unterschied zu Spotify? Bei Spotify kann man noch gut argumentieren, dass es eine Chance, ein Sprungbrett für die Künstler ist um Bekanntheit zu erreichen. Bei Gamepass wäre das z.T. wohl auch so, ABER man darf nicht vergessen, dass ein Demo-Tape auf Spotify viel weniger Initialaufwand bedeutet als ein komplettes Game. Investoren werden seltener das Risiko eingehen in ein unbekanntes, kleines Spiel zu investieren, auch wenn es "nur" ein paar Millionen sind. Wird das Spiel auf Gamepass zum Flop - oder sagen wir mal, es ist auch nur das zweitbeste - dann wird es maximal kurz angespielt und dann links liegen gelassen. Bei Musik ist es immerhin so, dass kaum jemand Tag für Tag das selbe Lied hört, aber bei Games wird eben die Aufmerksamkeit/Zeit komplett absorbiert oder maximal noch mit 1-2 weiteren Spielen geteilt.

Daher stehe ich zu meinem Konsummuster "Pile of Shame": Ich "kaufe" (ja ich weiss, es sind nur Lizenzen, leider...) viele Spiele bei Steam, die meissten natürlich nicht zum Vollpreis - aber so finanziere ich auch viele kleine Studios, selbst wenn ich weiss, dass ich 99% niemals spielen werde, mangels Zeit.
 
Dadurch, dass ich heutzutage ja eh nur die Nutzungsrechte erwerbe und nicht mehr da Spiel an sich, kann ich es auch im Gamepass spielen. Im Endeffekt wird hier doch jetzt nur kritisiert, dass Leute nicht für 70€ pro Spiel mieten müssen.

Für mich ist das das Pendant zu Streaming / Filmen. Wenn ich einen Film auf Amazon oder woanders "kaufe" ist das ja auch nur noch ne Dauerleihgabe. Dann gucke ich lieber im Stream, hat auf jeden Fall das besser Preisleistungsverhältnis.
Und wie beim Thema Musik ist die Industrie doch selbst schuld, dass sich so abgefuckte Strukturen etabliert haben, das Problem auf den Kunden abzuwälzen finde ich falsch.

Der Kunde hat am Ende ehe keine Möglichkeit etwas zu ändern. Das Angebot egal ob Film, Serien, Musik oder Spiele wurde durch Abo´s mehr als günstig und attraktiv gestaltet. Es wäre unwirtschaftlich von uns diese Angebote nicht wahrzunehmen.

Dadurch kommen auch kleinere Geldbeutel in den Genuss diese Produkte.

Man kann natürlich die Abopreise nach oben anpassen, was die Nutzerzahlen negativ beeinflussen würde, was wiederum nicht gewollt ist.

Auf der anderen Seite zwingt niemand einen Entwickler in diesem Model seine Produkte anzubieten. .

Man sieht ganz gut an Hollow Knight: Silksong, dauerbrenner wie Stardew Valley & Co das dies auch ohne weiteres Möglich ist.

Ich für meinen Teil habe ich im GP ab und Sachen gespielt, aber aufgrund der Zeit bringt er nichts für mich. Kann mich ja nicht 24/7 meinem Hobby widmen. Meine Bibliothek ist eh prallgefüllt das reicht locker bis ans Lebensende.

Sonst muss man halt nur für Nintendo seine Spiele rausbringen.
 

Spiele-Abos wie Game Pass sind ein Problem für Entwickler​

...und Käufer..
Gier der Publisher und der Kunden.

Ich KAUFE! alle Spiele und alle Filme.
Wenn ich es nicht real erwerben kann,ist es mir Maximal wenige Cent wert -auch dann sollte es auch das Spiel des Jahrhunderts sein- und über Sieg oder Untergang eines Studios entscheiden.
Warum sollte mich interessieren ob jemand durch seine eigene Entscheidung es zu verleihen, daran zu Grunde geht?

Wenn ich etwas leihe stecke ich doch so wenig Geld und mühe da rein wie es eben geht.
Ich Saniere doch auch nicht das Bad in der Mietwohnung auf meine eignen (Teil)-Kosten.
Wer würde auf die Idee kommen ein Auto zum Vollpreis zu mieten und den Motor oder ganzen wagen überholen zu lassen. Wenn man am Ende überhaupt kein Finaziellen nutzen davon hat!
Ich bekomme am ende der Nutzbarkeit einer Software ja nicht zurück wozu viel zahlen?

Ich bin bereit eine lächerlich hohe Summe zu zahlen auch wenn es einen Bruchteil wert ist. Wenn ich es wirklich haben möchte. Und es mir dann auch für immer ohne klausel gehört. ICH entscheide genau!- Was ich kaufe und was nicht-!

Erwerbe ich nur weil es nichts zusätzlich kostet sollte ich mal überlegen ob ich es wirklich haben will!
Ich habe noch nie ein "Gratis Spiel" von z.B. Epic oder sonst wem Erworben. Warum? ich wollte es doch gar nicht.

-Nur weil es gratis ist finde ich es doch nicht plötzlich super. Dann habe ich keine eigene Meinung, dann entscheidet mein Geld, Meine Gier, und die Industrie für mich, und nicht mein Eigenes Gehirn!

Darum hatte ich NIE ne "Pile of Shame" nicht mal Ein einziges Spiel.
Was ich Kaufe oder nach Jahren zum Spottpreis per Lizenz erwerbe Spiele ich auch direkt.

Far Cry 6 würde ich wirklich gerne spielen aber auch 8€ im Sale kann eine Lizenz für ein seit teil 1 immer gleiches Spiel für nicht wert sein. Forbidden West oder Forspoken ich liebe die Trailer und Tests. Aber "Mieten" für mehr als 1-Stellige Euros?? Niemals!!
 
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...und Käufer..
Gier der Publisher und der Kunden.

Ich KAUFE! alle Spiele und alle Filme.
Wenn ich es nicht real erwerben kann,ist es mir Maximal wenige Cent wert -auch dann sollte es auch das Spiel des Jahrhunderts sein- und über Sieg oder Untergang eines Studios entscheiden.
Warum sollte mich interessieren ob jemand durch seine eigene Entscheidung es zu verleihen, daran zu Grunde geht?

Wenn ich etwas leihe stecke ich doch so wenig Geld und mühe da rein wie es eben geht.
Ich Saniere doch auch nicht das Bad in der Mietwohnung auf meine eignen (Teil)-Kosten.
Wer würde auf die Idee kommen ein Auto zum Vollpreis zu mieten und den Motor oder ganzen wagen überholen zu lassen. Wenn man am Ende überhaupt kein Finaziellen nutzen davon hat!
Ich bekomme am ende der Nutzbarkeit einer Software ja nicht zurück wozu viel zahlen?

Ich bin bereit eine lächerlich hohe Summe zu zahlen auch wenn es einen Bruchteil wert ist. Wenn ich es wirklich haben möchte. Und es mir dann auch für immer ohne klausel gehört. ICH entscheide genau!- Was ich kaufe und was nicht-!

Erwerbe ich nur weil es nichts zusätzlich kostet sollte ich mal überlegen ob ich es wirklich haben will!
Ich habe noch nie ein "Gratis Spiel" von z.B. Epic oder sonst wem Erworben. Warum? ich wollte es doch gar nicht.

-Nur weil es gratis ist finde ich es doch nicht plötzlich super. Dann habe ich keine eigene Meinung, dann entscheidet mein Geld, Meine Gier, und die Industrie für mich, und nicht mein Eigenes Gehirn!

Darum hatte ich NIE ne "Pile of Shame" nicht mal Ein einziges Spiel.
Was ich Kaufe oder nach Jahren zum Spottpreis per Lizenz erwerbe Spiele ich auch direkt.

Far Cry 6 würde ich wirklich gerne spielen aber auch 8€ im Sale kann eine Lizenz für ein seit teil 1 immer gleiches Spiel für nicht wert sein. Forbidden West oder Forspoken ich liebe die Trailer und Tests. Aber "Mieten" für mehr als 1-Stellige Euros?? Niemals!!

Nur so aus Neugierde: Warum willst du genau Far Cry 6 käuflich erwerben (nicht als Lizenz)? Wie hast du es denn mit Far Cry 3-5 gemacht - soweit ich weiss gibt es nur Teil 1 und 2 als "Besitzkopie" in Form von CDs/DVDs bzw auf GOG?
 
Hi Terence-Hill, bitte nicht als Kritik an deinem Post verstehen, aber genau dieser Punkt ist es wohl, der Gamepass (und co) so schwierig für Entwickler macht. Wenn der Konsum von Spielen in einen "Spotify-Modus" übergeht, wird es bedeuten, dass nur sehr wenige, sehr gefragt Games gespielt werden und dementsprechend auch eine Entschädigung enhalten. Die grosse Mehrheit geht quasi leer aus.

Was ist der Unterschied zu Spotify? Bei Spotify kann man noch gut argumentieren, dass es eine Chance, ein Sprungbrett für die Künstler ist um Bekanntheit zu erreichen. Bei Gamepass wäre das z.T. wohl auch so, ABER man darf nicht vergessen, dass ein Demo-Tape auf Spotify viel weniger Initialaufwand bedeutet als ein komplettes Game. Investoren werden seltener das Risiko eingehen in ein unbekanntes, kleines Spiel zu investieren, auch wenn es "nur" ein paar Millionen sind. Wird das Spiel auf Gamepass zum Flop - oder sagen wir mal, es ist auch nur das zweitbeste - dann wird es maximal kurz angespielt und dann links liegen gelassen. Bei Musik ist es immerhin so, dass kaum jemand Tag für Tag das selbe Lied hört, aber bei Games wird eben die Aufmerksamkeit/Zeit komplett absorbiert oder maximal noch mit 1-2 weiteren Spielen geteilt.

Daher stehe ich zu meinem Konsummuster "Pile of Shame": Ich "kaufe" (ja ich weiss, es sind nur Lizenzen, leider...) viele Spiele bei Steam, die meissten natürlich nicht zum Vollpreis - aber so finanziere ich auch viele kleine Studios, selbst wenn ich weiss, dass ich 99% niemals spielen werde, mangels Zeit.

Ich verstehe es nicht als Kritik, sondern eher als Austausch von Sichtweisen.

Allerdings, gebe ich dir nicht recht und teile deine Sichtweise nicht, es ist ein großer Unterschied, ob man Musik hört (Musik ist in erster Linie passiver Konsum) oder aktiv in ein Spiel eintaucht. Die Interaktion und der zeitliche Aufwand sind bei Spielen um ein Vielfaches höher.

Spiele hingegen erfordern immer aktives Handeln und eine direkte Auseinandersetzung. Genau deshalb ist es ohne eine eigene Spielerfahrung (z. B. durch eine Demo) kaum möglich einzuschätzen, ob ein Titel wirklich Spaß macht. Ein Let’s Play auf YouTube vermittelt zwar einen Eindruck, ersetzt das Selberspielen aber nicht.

Ein Beispiel: Silksong wirkt im Video fantastisch und spaßig, beim Spielen selbst stellt man dann aber fest, wie extrem fordernd und oft frustrierend es tatsächlich ist.

Wenn ein Spiel wirklich gut ist, wird es sich auch durchsetzen, oftmals sogar mehrfach gekauft, wie etwa bei Baldur’s Gate 3 oder Claire Obscure 33. Wenn ein Spiel hingegen schlecht ist oder keinen Spaß macht, wie z. B. Skull & Bones oder Forspoken, liegt das nicht an den Spielern oder Käufern, sondern schlicht daran, dass das Produkt die Erwartungen nicht erfüllt. Die Verantwortung tragen in diesem Fall die Entwickler bzw. Publisher.

Deshalb sehe ich Game Pass und Co. nicht unbedingt als Risiko, das per se „kleine Studios leer ausgehen lässt“. Gute Spiele werden auch hier ihren Platz finden, schwächere Titel hingegen hätten es ohnehin schwer.


Just my 2 Cents.
 
Nur so aus Neugierde: Warum willst du genau Far Cry 6 käuflich erwerben (nicht als Lizenz)? Wie hast du es denn mit Far Cry 3-5 gemacht - soweit ich weiss gibt es nur Teil 1 und 2 als "Besitzkopie" in Form von CDs/DVDs bzw auf GOG?
ich habe FarCry 1&2 damals gekauft! Teil 4 für 6€ im Sale. 5 hatte ich noch nicht unter 10€ gesehen
 
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Gähn.
Die nächste Jammer-Arie.

Die Beschwerde wäre bei denjenigen gut aufgehoben, die es eingeführt haben.
Das waren schließlich nicht die Nutzer, sondern bestimmte Anbieter.

Ich selbst nutze solche Dienste nicht, aber solange es sie gibt, wird es auch Nutzer geben.

Genau deshalb ist es ohne eine eigene Spielerfahrung (z. B. durch eine Demo) kaum möglich einzuschätzen, ob ein Titel wirklich Spaß macht. Ein Let’s Play auf YouTube vermittelt zwar einen Eindruck, ersetzt das Selberspielen aber nicht.

Ich bin der Meinung, das gilt auch für Musik.
Ob mir ein Album gefällt, weiß ich nachdem ich es vollständig gehört habe.

Lieder die man z. B. 60 Sekunden anhören kann, vermitteln einen sehr guten Eindruck, aber ich kenne auch Lieder die in der zweiten Häflte so stark nachlassen, das sie insgesamt nicht mehr als gut durchgehen.

Wenn nur 1-2 Songs vorab veröffentlicht werden, können diese auch einen falschen Eindruck vom Album vermitteln.

Oder eine Band meint, sie müsste sich "künstlerisch weiterentwickeln" und ihren bisherigen Stil aufgeben, oder so stark verändern, daß er einem dadurch nicht mehr gefällt.
Wenn man da aus der vorherigen Erfahrung der anderen Alben einfach kauft, liegt man auch schnell daneben.
 
GP habe ich nur genutzt, als es quasi für 1 Euro / Monat zu haben war. Der normale Preis ist mir dafür viel zu hoch. Da ist es für mich günster ein Spiel zu kaufen. Wobei ich noch vielen Jahren Daddelei jetzt nur noch bei GOG kaufe. Steam boykottiere ich sowieso seit dem ersten Tag. DRM kann mich mal.
 
Ach der Gamepass, da gabs jetzt eigentlich nichts das mich vom Hocker gehauen hätte, aber ja das man mit den einnahmen von dem Pass nicht alles finanzieren kann, ist ja schon mal klar. Manager usw. müssen ja bezahlt werden, und das, was übrig bleibt, reicht für die Studios nicht mehr. Das ist jetzt mal eine dahingestellte Behauptung von mir. Und nein, alleine an den Managern liegt es natürlich nicht. Das wäre zu simpel.
 
Ich verstehe es nicht als Kritik, sondern eher als Austausch von Sichtweisen.

Allerdings, gebe ich dir nicht recht und teile deine Sichtweise nicht, es ist ein großer Unterschied, ob man Musik hört (Musik ist in erster Linie passiver Konsum) oder aktiv in ein Spiel eintaucht. Die Interaktion und der zeitliche Aufwand sind bei Spielen um ein Vielfaches höher.

Spiele hingegen erfordern immer aktives Handeln und eine direkte Auseinandersetzung. Genau deshalb ist es ohne eine eigene Spielerfahrung (z. B. durch eine Demo) kaum möglich einzuschätzen, ob ein Titel wirklich Spaß macht. Ein Let’s Play auf YouTube vermittelt zwar einen Eindruck, ersetzt das Selberspielen aber nicht.

Ein Beispiel: Silksong wirkt im Video fantastisch und spaßig, beim Spielen selbst stellt man dann aber fest, wie extrem fordernd und oft frustrierend es tatsächlich ist.

Wenn ein Spiel wirklich gut ist, wird es sich auch durchsetzen, oftmals sogar mehrfach gekauft, wie etwa bei Baldur’s Gate 3 oder Claire Obscure 33. Wenn ein Spiel hingegen schlecht ist oder keinen Spaß macht, wie z. B. Skull & Bones oder Forspoken, liegt das nicht an den Spielern oder Käufern, sondern schlicht daran, dass das Produkt die Erwartungen nicht erfüllt. Die Verantwortung tragen in diesem Fall die Entwickler bzw. Publisher.

Deshalb sehe ich Game Pass und Co. nicht unbedingt als Risiko, das per se „kleine Studios leer ausgehen lässt“. Gute Spiele werden auch hier ihren Platz finden, schwächere Titel hingegen hätten es ohnehin schwer.


Just my 2 Cents.

:-Dich finde es irgendwie witzig, dass du meine Sicht nicht teilst, aber mit dem Musikvergleich eigentlich das sagst was ich sagen wollte: Spiele brauchen eindeutig mehr "Aufmerksamkeit" und Zeit, die man investiert - daher sehe ich es (noch) kritischer im Abo-Modell: Weil es noch stärker den Mechanismus treibt, dass nur wenige, sehr erfolgreiche Produkte konsumiert werden.

Für uns Konsumenten sind die Abos zum anspielen / testen natürlich super - und Silksong ist auch gerade wieder so ein Paradebeispiel: Ich habe es am Release-Tag gekaut, weil mir der Vorgänger echt gut gefallen hat und ich die Option haben möchte es zu spielen. Es ist gut möglich, dass ich es vielleicht gar nie spielen werde (habe es nur kurz gestartet), aber mir wars/ist es das wert um das Studio zu unterstützen. Im Gamepass hätte ich es wohl vorerst auch nur angespielt.

Ich bin aber auch generell kein Abo Fan muss ich hier einräumen. Gerade der Kostenpunkt spricht für mich auch eher für den Einmalkauf, wenn man es langfristig betrachtet
 
Dadurch, dass ich heutzutage ja eh nur die Nutzungsrechte erwerbe und nicht mehr da Spiel an sich, kann ich es auch im Gamepass spielen. Im Endeffekt wird hier doch jetzt nur kritisiert, dass Leute nicht für 70€ pro Spiel mieten müssen.
Das ist aber nicht de facto und überall so.

Bei GOG erwirbst Du explizit eine Kopie ohne DRM und ohne Launcher, wie eine physische Kopie.
(wer sicher gehen will, lädt es mitsamt des Installers runter oder brennt es. Und man kann sich backups machen)

Nicht verallgemeinern :daumen:
 
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Das ist aber nicht de facto und überall so.

Bei GOG erwirbst Du explizit eine Kopie ohne DRM und ohne Launcher, wie eine physische Kopie.
(wer sicher gehen will, lädt es mitsamt des Installers runter oder brennt es. Und man kann sich backups machen)

Nicht verallgemeinern :daumen:
Für mich stellt es verschiedene Abstufungen dar: Klar, die GOG Variante gibt die größte Sicherheit für zukünftige Nutzung (unter der Annahme dass Hardware und OS kompatibel bleiben). Einmalkäufe von Lizenzen a la Steam geben keine Garantie für ewige Nutzung, aber man kann davon ausgehen dass ein einmal gekauftes Spiel bleibt, solange die Plattform lebt (bei Steam "habe" ich schon viele Spiele, die gar nicht mehr im Store angeboten werden, aber ich kann sie noch nutzen).
Bei den Abos ist man halt noch eine Stufe "tiefer": Sobald man nicht mehr zahlt ist der Zugang weg. Und wenn ein Spiel entfernt wird aus dem Angebot, ist es auch einfach weg... später spielen ist nicht drin
 
Sehe ich nicht so, sehen viele Entwickler und Publisher auch nicht so. Andererseits hätten ja sonst auch Ubisoft oder EA die Partnerschaft mit dem GP schon eingestellt oder aber kleine Indie-Entwickler hätten ihre Spiele wieder aus dem GP genommen.

Wenn ein Spiel gut ist, verkauft es sich auch über den GP. Außerdem kann ich auch dort Spiele noch downloaden und spielen, die da nicht mehr erhältlich sind, wenn ich sie einmal gekauft habe, wie z.B. FM 7 oder FH 4.
 
Ich bin da sehr oldschool unterwegs, ein Abomodell kam auch damals schon nicht für mich in Frage, als WoW aufkam. Ich habe auch sonst quasi keine Abos am laufen. Am liebsten kaufe ich die Games eben ganz klassisch, SP Games auch bevorzugt auf GoG, falls verfügbar.
An einem Gamepass bin ich nicht interessiert und kann die Contra-Argumente eher verstehen, als die Pro-Argumente.

Was hält eigentlich Ex-Bethesda-Mann Pete Hines bei all seinen Ausführungen davon, dass Bethesda schon seit jeher unfertige Spiele für horrende Preise auf den Markt würgt, welche dann nur über jahre lange Arbeit von Moddern überhaupt einen spielbaren Status erreichen, während eben jene Modder fast nie auch nur einen Cent dafür sehen und auch nicht in den Credits vorkommen oder anderweitig erwähnt werden? Da spart sich Bethesda jedes Mal unfassbar hohe Beträge - was ist denn in dieser Hinsicht aus Pete Hines Aussage "Man muss angemessen anerkennen, vergüten und würdigen, was nötig ist, um diese Inhalte zu erstellen" geworden?
 
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