News Unbeliebtester Star-Trek-Film: Hauptdarstellerin gibt sich zufrieden und kritisch zugleich

Benjamin_G

Redakteur
Erst vor einigen Monaten erschien mit Sektion 31 ein neuer Star-Trek-Film, erstmals ohne Kinorelease. Nun gibt sich Hauptdarstellerin Michelle Yeoh selbstkritisch.

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und das ist War of the Worlds ( 2025 ) mit Ice Cube in der Hauptrolle :D
... oh oh, weise Worte - DAS ist mein bisheriger Tiefpunkt des Filmschaffens :daumen2:
Komödie ... Kinderfilm ... egal - ich habe bis zum Ende durchgehalten, zwar unter Schmerzen aber immerhin :D

Und was Sektion 31 angeht - man muss nicht gegen alles wettern nur weil es gerade angesagt ist :devil:
 
Jeder Film hat eine Chance verdient, auch dieser hier.
Fesselt es mich nicht, schalte ich halt weg.
Aber gut zu wissen was einen erwarten könnte..
 
Ich fand Sektion 31 auch unterirdisch, aber das lag nicht am Regisseur oder an den Schauspielern, das Drehbuch war meiner Meinung nach unglaublicher Murks.
Ist schon was her, dass ich ihn gesehen habe, aber haben diese Sonder-Spezial-Profi-Agenten es eigentlich einmal geschafft sich unfallfrei die Schuhe zuzubinden? Die haben doch bei absolut jedem Schritt versagt, schon die Charaktereinführungen waren nur peinlich.
Der Hauptplot ist in Ordnung, wenn halt nur diese furchtbar geschriebenen Figuren nicht wären...
Es ist an dem Film nicht alles schlecht, aber der Murks überstrahlt halt leider die okayen schauspielerischen Leistungen und die ganz gute Tricktechnik.
 
Naja Sektion 31 war erst als Serie gedacht und wurde dann als Film gedreht wobei man vergessen hat das es ein Film ist und es wirkt so als hätte man aus mehrere Folgen einen film zusammengeschnitten.
 
Ich hätte gedacht einen tieferen Tiefpunkt als Star Trek V gibt es nicht, aber scheinbar konnte man es doch noch irgendwie unterbieten.

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F
 
ich fand discovery echt gut
macht spaß zu schauen
den film hab ich noch nicht gesehen, aber wenns ähnlich wie in discovery ist wirds sicher geil
 
Discovery ist okay, wenn man so garkeine Berührungspunkte mit Star Trek hat.

Nur hat sich Star Trek halt immer auf eine Weise von allen anderen Serien abgehoben, indem z.B. der Fokus der Serie auf stets moralisch handelnde Charaktere gesetzt wurde. Das ist die grundlegende Idee von Star Trek seit 1966 mit TOS und wurde hinein in TNG, DS9, VOY und ENT mitgezogen. Auch wenn immer mal wieder deutliche Brüche daran zu sehen waren, haben die Serien wenigstens stets versucht, sich dessen spürbar anzunehmen.*

Discovery nimmt sich dem nur oberflächlich an. Es gibt vereinzelt gute Folgen darin (z.B. einige Saru-Folgen), aber in geschätzt 99% der restlichen Serie gehen sich die Leute gegenseitig auf den Senkel, spielen irgendwelche Machtspiele untereinander, oder verneinen mögliche Verbesserungen einer Situation komplett. Manche Konflikte werden niemals angesprochen, die schwelen einfach über die gesamte Serie und drücken aufs Gemüt, was man durch Aussprachen auflösen könnte. Es gibt Folgen, da werde ich den Eindruck nicht los dass sich in Leid und Selbstmitleid regelrecht gesuhlt wird, ohne aber einen entsprechenden "Gegenpart" zu liefern der die Stimmung wieder auflockert und zu Handlungen ermutigt.

Neben der tonalen Änderung hat Discovery aber auch einige handwerkliche Fehler: Dialoge sind gerade noch so okay (da hat es Picard Staffel 1 & 2 besonders schlimm getroffen...), storymäßig passiert vergleichsweise wenig pro Staffel (ich fand die Suche nach Spock so dermaßen langweilig, das zieht sich über eine gesamte Staffel wenn ich mich nicht irre...). Und bei manchen schwelenden Konflikten bin ich mir nicht sicher, ob sie von den Autoren bewusst offengelassen wurden um ein Gefühl der Deprimierung weiter zu zementieren, oder schlichtweg vergessen haben aufzulösen und der Depri-Faktor mehr ein Versehen war...

Von den Kanon-Brüchen hab ich garnicht erst angefangen, ich will nur nochmal in den Vordergrund rücken, dass praktisch "niemand" die neuen Klingonen von Kurtzmann gut findet...

Aber gut, dass unter Kurtzmanns Ägide "gutes" Star Trek hervorgeht, habe ich mehr oder weniger eh schon aufgegeben... Ich weiß nichtmal ob ich Bock auf die neue Academy-Serie habe, die noch erscheinen soll...

*(Bestes Beispiel dafür wäre etwa die Folge "In The Pale Moonlight" (bzw. "Im fahlen Mondlicht") aus DS9: Ein Captain, der sich direkt dafür einsetzt, dass ein anderes Volk in einen bestehenden Krieg hineingezogen wird. Die Folge gehört unter Fans in die Top10 der besten Folgen was Star Trek je hervorbrachte, weil es auch den Preis, der dafür zu zahlen ist, erörtert und nicht davor zurückschreckt... Auch wenn die Grundidee der Folge natürlich alles andere als für die typischen Werte steht, womit man Star Trek eigentlich verbindet...)
 
Discovery ist okay, wenn man so garkeine Berührungspunkte mit Star Trek hat.
Natürlich kann man über Gechmack nicht streiten, aber nee.
Discovery ist einfach ne schlechte Serie, ganz unabhängig von Star Trek oder nicht.

Ich mein, die X-te Geschichte über tote Eltern die doch nicht tot sind?
Zeitreisen die wirklich keiner mehr sehen kann weil Deus Ex Machina?
Eine inkonsequente Figur die allen die Regeln vorhält, sie aber problemlos und ohne jeden Gedanken ignoriert wenns um sich selbst geht?
Logikfehler am laufenden Band?
Hauptfigur als einziger Held vom Erdbeerfeld in bester 70er Jahre Manier.
Ne, Discovery ist wie 100 andere Serien und würde Star Trek nicht den groben Rahmen bilden würde keiner drüber sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Discovery ist das Beispiel einer Serie die sich zu sehr an das Setup (Alle Charaktere an einem Ort) klammert, selbst wenn das nicht mehr zur Struktur passt die man der Serie geben will (extreme emotionale Sprünge von einer Szene zur nächsten).

Vor 20-30 Jahren hätte man als Zuschauer erwartet, dass Ursache und Wirkung in Zusammenhang stehen und Charaktere erst eine Situation aufnehmen und dann darauf reagieren. Die Abfolge der Ereignisse war dann schon fast vorhersehbare Konsequenz.

Seit ca. 10 Jahren wird mehr Wert darauf gelget, dass bestimmte Emotionen in einer bestimmten Abfolge von den Charakteren erlebt werden und siche auch der Zuschauer in einer spezifischen Abfolge von Emotionen befindet. Die Handlung hat sich dem unterzorodnen, Ursache und Wirkung haben sich dem unterzuordnen.

Serien wie Game of Thrones oder Walking Dead haben ein großes Ensemble und parallele Handlungen, das gibt der Serie die Chance immer zum richtigen Zeitpunkt zu genau dem Charakter zu springen der in genau der emotionalen Situation ist die beim Zuschauer ausgelöst werden soll.

Serien die ihre Charaktere nicht auf einen Kontinent verstreuern, oder wie Star Trek Discovery wegen Insta-Teleport von Crew und Raumschiff gar nicht können, kollidieren dann mit der Realität, dass man immer nur die Leute an einem Ort sieht wie sie wild von einer Emotion in die andere springen (bestes Beispiel die ersten 5 Minuten von Discovery Staffel 3). Im ersten Moment kann das den Zuschaer mitreißen, aber in dem Moment an dem das Hirn aufholt und bemerkt, dass kaum etwas logischen Sinn mehr macht, ist es mit der Serie vorbei.

Serien die mehrere entfernt voneinander stattfindenden Handlungen zeigen um immer die richtige Emotion beim Zuschauer auslösen zu lönnen haben das Problem nicht. vgl. The Expanse, oder Foundation. Wenn Star Trek das lernt zu tun (Picard macht das im geringen Umfang), dann kann eine Star Trek Serie auch wieder im Mainstream relevant werden. Aktuell ist es ein Franchise in der Nische, also was erwartet da ein "Film" über einen Nebencharakter?
 
Ich werde mir den Film mal bei Gelegenheit angucken wenn er im Free TV oder auf einen Streamingdienst erscheint.
 
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