News Sammlerstück: "Die seltenste x86-CPU, die man besitzen kann"

Geheimtipp für ein winzige Nische halt. HWBot.org zählt je knapp über 20 Einträge zu beiden Covingtons – schon der erste Mendocino, der auch für Alltags-OC interessant war/dank OC tatsächlich Leistung brachte, kommt bequem auf das Doppelte, zeitgenössische Pentium II/III auf das Drei- bis Vierfache. AM1-Modelle haben tatsächlich noch etwas weniger, wenn auch mehr als Rise (3 Modelle je 1 Eintrag). Aber wenn man bedenkt, dass Extrem-OC auch mit Totalausfällen einhergeht, spricht das für sehr wenig Exemplare, die gesammelt wurden.
 
Der i7-5775C gehört auch dazu, kaum auf den Markt gewesen schon schon kam der 6700K.
Aber wegen den L4 Cache war der Broadwell effizienter wie der Skylake

Der ist aber nicht wirklich selten. Ich habe zwei davon. Einen habe ich letztens erst geöffnet und mit Flüssigmetall versehen, da die Intel-WLP zwischen Die und IHS völlig ausgetrocknet war und die CPU bei Teillast schon drosseln musste. Normal kann man die selbst bei ordentlich OC noch mit boxed Kühler betreiben. Ideal für Retro-ITX-Projekte.

Mein ITX-System mit i7-5775C: https://geizhals.de/wishlists/3789858
 
Ich finde es vorallem erstaunlich das man es 1998 schon geschafft hat stattliche 512 Kbyte an Level 2 Cache direkt auf dem CPU Die unterzubringen, Intel und AMD hatten damit ja bekanntlich lange Probleme damit, weswegen es ja eine Zeit lang die CPUs hauptsächlich in Slot Form gab wo die Caches ja als externe Chips verbaut wurden und nur mit halben Taktfrequenz der CPU laufen konnten

Der zweite Celeron hatte zwar einen On-Die L2 Cache, aber mit nur 128 Kbyte war der halt nicht sonderlich groß, später gab es den K6-III von AMD mit 256 Kbyte L2 Cache aber damit hatte man wohl auch einige Probleme mit der Ausbeute, im Endeffekt erklärt sich das ganze wohl am ehesten damit das die L1 Caches der Rise CPUs vergleichsweise winzig waren wodurch man wohl doch ziemlich viele Transistoren gespart haben dürfte
Der L2-Cache ist natürlich nicht On-Die sondern wie damals üblich auf dem Mainbaord. Nur der K6-III (und dessen Abkömmlinge) hatten einen L2-Cache on-Die und der L2 des Mainboards wurde dann zum L3-Cache.

Der Rise mP6 hatte keinen on-Die L2-Cache!
 
Geheimtipp für ein winzige Nische halt. HWBot.org zählt je knapp über 20 Einträge zu beiden Covingtons – schon der erste Mendocino, der auch für Alltags-OC interessant war/dank OC tatsächlich Leistung brachte, kommt bequem auf das Doppelte, zeitgenössische Pentium II/III auf das Drei- bis Vierfache. AM1-Modelle haben tatsächlich noch etwas weniger, wenn auch mehr als Rise (3 Modelle je 1 Eintrag). Aber wenn man bedenkt, dass Extrem-OC auch mit Totalausfällen einhergeht, spricht das für sehr wenig Exemplare, die gesammelt wurden.
Ja gut, den Fehler eine cpu komplett ohne L2 cache zu bringen hat Intel natürlich nur einmal gemacht, die anderen cpu Hersteller zu der Zeit haben das gar nicht erst angefangen, mit covington bestückte Systeme waren wohl auch eher für internet/office systeme gedacht aufgrund der schwachen Leistung, und irgendwo muss sich der enorme Aufpreis für ein System mit P2 dann ja auch gelohnt haben

Interessant für OC bleibt es halt aus irgendwelchen billig cpus ein ordentliches Leistungsplus raus zu quetschen, die Sockel 775 Pentium dual cores waren in der Hinsicht ja auch sehr beliebt
Der ist aber nicht wirklich selten. Ich habe zwei davon. Einen habe ich letztens erst geöffnet und mit Flüssigmetall versehen, da die Intel-WLP zwischen Die und IHS völlig ausgetrocknet war und die CPU bei Teillast schon drosseln musste. Normal kann man die selbst bei ordentlich OC noch mit boxed Kühler betreiben. Ideal für Retro-ITX-Projekte.

Mein ITX-System mit i7-5775C: https://geizhals.de/wishlists/3789858
Ich würde mir nachträglich glaube ich keine Broadwell cpu mehr holen, das was auf wiki steht von wegen SpeedStep Probleme und Machine Check Exceptions (MCE) die völlig Random in quasi jedem Programm auftauchen können macht mir irgendwie Angst
Der ist aber nicht wirklich selten. Ich habe zwei davon. Einen habe ich letztens erst geöffnet und mit Flüssigmetall versehen, da die Intel-WLP zwischen Die und IHS völlig ausgetrocknet war und die CPU bei Teillast schon drosseln musste. Normal kann man die selbst bei ordentlich OC noch mit boxed Kühler betreiben. Ideal für Retro-ITX-Projekte.

Mein ITX-System mit i7-5775C: https://geizhals.de/wishlists/3789858
Schon mal mit undervolten versucht ? Ich hab damit bei meinem Haswell i7 durchaus gute Erfahrungen gemacht und die Temps damit gute 5 Grad runter bekommen ohne das ich das undervolting Potenzial voll ausgereizt hätte, ist mir persönlich die deutlich liebere Lösung anstatt der CPU mit irgendwelchen Rasiermessern, Skalpell oder was auch immer zuleibe zu rücken und dabei zu riskieren das die CPU danach Platt ist
Der L2-Cache ist natürlich nicht On-Die sondern wie damals üblich auf dem Mainbaord. Nur der K6-III (und dessen Abkömmlinge) hatten einen L2-Cache on-Die und der L2 des Mainboards wurde dann zum L3-Cache.

Der Rise mP6 hatte keinen on-Die L2-Cache!
Hmm muss das wohl irgendwo falsch gelesen haben, ja es stimmt natürlich das es bei der gesamten Sockel 7 Plattform üblich war das der L2 Cache auf dem Mainboard sitzt, aber ich hätte das jetzt trotzdem mal nicht völlig ausgeschlossen das der mP6 den L2 Cache auch on-die hätte haben können, 3,6 Millionen Transistoren sind ja noch nicht mal die Hälfte von den 7,5 Millionen der Pentium 2 CPUs, und sogar noch deutlich weniger als beim P55C Pentium mit 5.5 Millionen, in der Hinsicht ist der mP6 also schon ein ziemliches Leichtgewicht ...
 
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Ich würde mir nachträglich glaube ich keine Broadwell cpu mehr holen, das was auf wiki steht von wegen SpeedStep Probleme und Machine Check Exceptions (MCE) die völlig Random in quasi jedem Programm auftauchen können macht mir irgendwie Angst

Schon mal mit undervolten versucht ? Ich hab damit bei meinem Haswell i7 durchaus gute Erfahrungen gemacht und die Temps damit gute 5 Grad runter bekommen ohne das ich das undervolting Potenzial voll ausgereizt hätte, ist mir persönlich die deutlich liebere Lösung anstatt der CPU mit irgendwelchen Rasiermessern, Skalpell oder was auch immer zuleibe zu rücken und dabei zu riskieren das die CPU danach Platt ist
Das Teil ist bei mir nicht in einem Produktiv-System verbaut. Das war ein einmaliger LAN-Party-Spaß. Wir machen zwei Mal pro Jahr eine Retro-LAN und ich habe eigentlich immer einen anderen Rechner extra für einen Event gebaut. Die meisten davon habe ich noch rumstehen. :D

Klar geht UV mit der CPU gut, aber das war nicht das Ziel in einer Gaming-Kiste. Auf dem ITX-Board mit dem kleinen Kühler wurde die CPU mit leichten undervolting mit 4 GHz betrieben. Die andere CPU war mal in einer größeren Kiste (https://geizhals.de/wishlists/2804865) mit AiO. Dort waren sogar 4,2 GHz möglich mit standard VCore. Ich glaube es waren am Ende aber trotzdem unter 100 Watt bei Prime95. Jetzt kommt da aber ein Devils Canyon rein, weil ich nicht zwei Broadwell-Desktops brauche.
 
Ich habe hier noch einen Xeon X3380 (ES), der ist nach meinen Recherchen inzwischen auch kaum zu bekommen. ;)
Was eigentlich auch halb so wild ist, die Dinger sind heutzutage mit der eher schwachen Performance kaum noch für mehr als office/internet/Multimedia zu gebrauchen, glaube im Rechner von meiner Freundin steckt auch noch so einer, wird aber kaum noch benutzt und irgendwie ist's am Ende dann auch ein kleines Wunder das darauf noch Windows 10 funktioniert
 
Ich habe hier noch einen Xeon X3380 (ES), der ist nach meinen Recherchen inzwischen auch kaum zu bekommen. ;)
So ein gutes Stück habe ich auch noch im Regal (SLGPG). Ich meine auch, mich daran zu erinnern, dass dereinst auf Tom'sHardware eine P4 Northwood CPU mit 3,0 GHz bei 400 MHz FSB vorgestellt wurde, für die es nicht mal eine sSpec gab (wurde dort deshalb als Ghost CPU bezeichnet). Hätte ich gerne gehabt, aber schon damals nirgends gefunden... ;-(
 
Das Teil ist bei mir nicht in einem Produktiv-System verbaut. Das war ein einmaliger LAN-Party-Spaß. Wir machen zwei Mal pro Jahr eine Retro-LAN und ich habe eigentlich immer einen anderen Rechner extra für einen Event gebaut. Die meisten davon habe ich noch rumstehen. :D

Klar geht UV mit der CPU gut, aber das war nicht das Ziel in einer Gaming-Kiste. Auf dem ITX-Board mit dem kleinen Kühler wurde die CPU mit leichten undervolting mit 4 GHz betrieben. Die andere CPU war mal in einer größeren Kiste (https://geizhals.de/wishlists/2804865) mit AiO. Dort waren sogar 4,2 GHz möglich mit standard VCore. Ich glaube es waren am Ende aber trotzdem unter 100 Watt bei Prime95. Jetzt kommt da aber ein Devils Canyon rein, weil ich nicht zwei Broadwell-Desktops brauche.
Ja als Spaßprojekt kann man sowas ja mal machen, aber damit heutzutage noch produktiv zu arbeiten wird wohl etwas schwierig werden je nachdem was es sein darf, und mit aktuellen Spielen wird die olle cpu eben auch ordentlich zu knabbern haben, kann man vielleicht noch nen guten 2400 mhz DD3 Ram und vielleicht ne m.2 ssd rein knallen wenns das MB zulässt, aber dann sind halt die Möglichkeiten schon ziemlich am Ende leider
 
Hier hat einer die CPU gegen andere 233 MHz Vertreter antreten lassen. In Doom gewinnt der RISE, in Quake der Pentium MMX.

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Ja gut, den Fehler eine cpu komplett ohne L2 cache zu bringen hat Intel natürlich nur einmal gemacht, die anderen cpu Hersteller zu der Zeit haben das gar nicht erst angefangen, mit covington bestückte Systeme waren wohl auch eher für internet/office systeme gedacht aufgrund der schwachen Leistung, und irgendwo muss sich der enorme Aufpreis für ein System mit P2 dann ja auch gelohnt haben

Interessant für OC bleibt es halt aus irgendwelchen billig cpus ein ordentliches Leistungsplus raus zu quetschen, die Sockel 775 Pentium dual cores waren in der Hinsicht ja auch sehr beliebt

Das Leistungsplus bei Covington kann man als "zweimal Null ist immer noch Null" beschreiben. Mendocino war, wie bekannt ist, eine ganz andere Nummer. Der hatte pro Takt keinen so großen Rückstand auf die PII und ließ sich absolut betrachtet höher Takten, 300A @600 konnte einen Deschutes @500 schlagen. Covington @600 dagegen dürfte immer noch hinter einem 350er Stock-Pentium gelandet sein. Der erste Celeron war halt einfach ein Billig-Produkt, dass durch weglassen des externen Caches entstand. Soweit ich weiß, war der damals für Intel relativ teuer, da komplett von außen eingekauft und das in der allerhöchsten Qualität, die überhaupt aufzutreiben war, denn der SRAM musste ja den vollen Prozessortakt mitmachen. Der Takt sämtlicher Pentium II und die Katmai III war zeitlebens nur durch den externen Cache limitiert und ich habe später sogar gehört, dass eine italienische Firma in Kleinserie die Chips gegen wirklich exklusive ausgetauscht und Pentium II >500 MHz verkauft hat. Bei Covington hat Intel den ganzen Zirkus halt gestrichen und nur den Kern verbaut – viel billiger, aber auch viel langsamer und zu Recht von allen Anwendern gehasst. Für Rekord-OC sind die auch nur interessant, weil man die Taktzahl ohne Ballast so leicht steigern kann, aber schnell wird er dadurch nicht. (Und reale Nutzer seinerzeit hatten auch gar nicht die nötigen Boards für solche Steigerungen.)

Übrigens haben damals alle anderen x86-Hersteller ausschließlich CPUs ohne L2 gebracht, denn der war im (Super) Sockel 7 (und vor dem K6-III) ja Sache der Mainboard-Hersteller. ;-)

So ein gutes Stück habe ich auch noch im Regal (SLGPG). Ich meine auch, mich daran zu erinnern, dass dereinst auf Tom'sHardware eine P4 Northwood CPU mit 3,0 GHz bei 400 MHz FSB vorgestellt wurde, für die es nicht mal eine sSpec gab (wurde dort deshalb als Ghost CPU bezeichnet). Hätte ich gerne gehabt, aber schon damals nirgends gefunden... ;-(

"400 MHz" FSB oder "FSB 400"?
Letzteres, also 100 MHz quadpumped, wäre nur der große Bruder zum Aufrüster-P4-2,8 GHz* gewesen (nachgeschobenes Northwood A Modell für 1st-gen-Sockel 478-Besitzer. Nicht zu verwechseln mit dem ein paar Monate früher als Topmodell der 2. Gen erschienen Northwood B "Pentium 4 2,8 GHz" mit FSB533 oder dem später Pentium 4 HT 2,8 GHz als Northwood-C-Mittelklasse mit FSB800 veröffentlichten). Laut Wikipedia/CPU-World mit sSpec SL6YH und SL74Q versehen, auch wenn nie offiziell verkauft. Also eine ähnliche Lage wie beim P4 680 – nur dass letzterer keine langweilige Backport-SKU für alte Boards war, sondern die erste offizielle "4 GHz CPU", die Jahre vor dem FX 8150 von unabhängiger Seite getestet (und kurz danach gecancelt) wurde.
400 MHz FSB wäre dagegen ein Hammer. Selbst bei den Extrem-Übertaktern habe ich auf die schnelle nur einen Northwood gefunden, der das mitmacht. Die meisten sind (natürlich auch durch den Multi) auf 250 bis maximal 300 begrenzt. Offiziell gab es 400 MHz erst bei den aller letzten Core 2 Quad.

*: Nachgeschobenes Northwood A Modell für 1st-gen-Sockel 478-Besitzer. Nicht zu verwechseln mit dem ein paar Monate früher als Flaggschiff der 2. Gen erschienen Northwood B "Pentium 4 2,8 GHz" mit FSB533 oder dem später folgenden Pentium 4 HT 2,8 GHz als Northwood-C-Mittelklasse mit FSB800 veröffentlichten. Damals gab es halt noch keine x-fachen Rebrands mit kryptischen Pseudonamenssystemen, sondern einfach nur "Produktreihe + Takt" und "2,8" Ghz sowie "2,4" GHz ergaben sich halt sowohl in der FSB800- als auch FSB533- als auch, nachträglich, in der FSB400-Generation.
 
Covington @600 dagegen dürfte immer noch hinter einem 350er Stock-Pentium gelandet sein. Der erste Celeron war halt einfach ein Billig-Produkt, dass durch weglassen des externen Caches entstand.
Ja, wenn eine CPU bei 300 MHz Däumchen dreht, weil keine Daten da sind, dreht sie bei 600 MHz halt schneller Däumchen.
 
Bristol Ridge, Covington-Celerons, sämtliche AM1 und Kaby Lake X fallen umgekehrt in die Kategorie: "Jeder hätte sie haben können, aber wieso hätte sie jemand haben wollen?"
Ui, ich habe noch 2 mini Pcs mit AM1, allerdings schon länger nicht mehr in Benutzung. Win 10 läuft doch arg zäh.
Einmal ein Athlon 5350 und ein Sempron 3850, jeweils in einem mini ITX Gehäuse MS-Tech MC-80.
Die Boards waren damals unfassbar billig, ich glaube so um die 30€.
Vielleicht spiele ich nochmal ein Linux auf.
 
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