News Bioshock-Erfinder: Ken Levines neues Spiel ist "old school"

PCGH-Redaktion

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Judas, das neue Spiel von Bioshock-Erfinder Ken Levine, wird eine reine Singleplayer-Erfahrung. Kürzlich erschienene Hits hätten gezeigt, dass der Markt dafür durchaus gegeben ist.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Bioshock-Erfinder: Ken Levines neues Spiel ist "old school"

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Bioshock war einer der grössten Hypes. Teil 1 war cool aber ein abgespecktes (!) System Shock. >99% der Spieler peilten die Story nat. nicht, die sich über die meisten Konsumenten lustig machte. Meh. Das es so einen Subtext überhaupt gibt, kann man vielleicht noch gut finden.
Teil 2 war in allem schlechter aber immer noch ein passables Spiel.
Teil 3 hingegen war einfach nur eine Frechheit. Da war die "Fachpresse" schon am Ende und die Leser noch nicht emanzipiert genug. Eine AAA Totalgurke sondergleichen.
 
Bioshock war einer der grössten Hypes. Teil 1 war cool aber ein abgespecktes (!) System Shock. >99% der Spieler peilten die Story nat. nicht, die sich über die meisten Konsumenten lustig machte. Meh. Das es so einen Subtext überhaupt gibt, kann man vielleicht noch gut finden.
Teil 2 war in allem schlechter aber immer noch ein passables Spiel.
Teil 3 hingegen war einfach nur eine Frechheit. Da war die "Fachpresse" schon am Ende und die Leser noch nicht emanzipiert genug. Eine AAA Totalgurke sondergleichen.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
 
News schrieb:
Die Entwicklung von Spielen sei extrem teuer, weshalb viele Studios zu alternativen Monetarisierungsoptionen greifen müssten.

Ist klar... Würden die großen Studios und Publisher nicht links und rechts Geld in aufgeblasenen Management- und Marketingstrukturen verbrennen, würden Games weitaus weniger kosten, keiner dieser beknackten Monetarisierungsoptionen bedürfen und könnten dennoch gute Games sein.

News schrieb:
Er stellt allerdings klar, dass er damit niemanden kritisieren möchte, der einfach nur versucht, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Kritik ist da schon angebracht - manchmal auch bis zum einzelnen, corpo-gebeutelten Dev herunter.
 
Bioshock war einer der grössten Hypes. Teil 1 war cool aber ein abgespecktes (!) System Shock. >99% der Spieler peilten die Story nat. nicht, die sich über die meisten Konsumenten lustig machte. Meh. Das es so einen Subtext überhaupt gibt, kann man vielleicht noch gut finden.
Teil 2 war in allem schlechter aber immer noch ein passables Spiel.
Teil 3 hingegen war einfach nur eine Frechheit. Da war die "Fachpresse" schon am Ende und die Leser noch nicht emanzipiert genug. Eine AAA Totalgurke sondergleichen.
Cool, dass du scheinbar elitär genug bist zu den 1 % zu gehören. Im Ernst: so kompliziert war die Story und die Gesellschaftskritik nicht in Teil 1. Für mich war es nen Bombenspiel, ich liebe es. Teil 2 war auch okay, nicht schlecht. Die Idee es aus Sicht nes Big Daddys zu spielen und die kleine Nuance der Entscheidung im Umgang mit den Little Sisters war gut. Im Endeffekt trägt auch wesentlich zum Charme von Bioshock 1 und 2 bei, dass es einen beklemmenden Charakter unter Wasser hat, einen Art deco stil hat und dazu noch den gefährlichen Lost Place Charakter hat mit geilen Tagebüchern etc zu den Menschen und wie sie irre wurden. Ähnlich wie bei alten Resident Evil Teilen. Hinzu kam das gute Nutzen der Plasmide in der Umgebung.
Und hier hat Bioshock 3 eigl verkackt. Der Plasmideabklatsch war sinnlos. Die Spielumgebung war nicht mehr clever aufgebaut für die sinnvolle Nutzung der Plasmide. Die Story war dämlich abgekupfert und in den Himmel verlagert. Das Gameplay war beschissener. Gleichzeitig war es aber erfolgreich und paradoxerweise wurde es von der Fachpresse in den Himmel gelobt. Aber für was? Meine Vermutung: wegen dem Rassismusthema (was aber sehr plump und billig geschrieben wurde) und dem Twist am Ende. Das reicht scheinbar schon un Leute zu überzeugen wie man zB auch an Soma sieht. Spielerisch war das ebenfalls Schrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cool, dass du scheinbar elitär genug bist zu den 1 % zu gehören. Im Ernst: so kompliziert war die Story und die Gesellschaftskritik nicht in Teil 1.
Tja, da magst du dich vielleicht wundern aber es geht nicht um Randsche Objektivisten.
Und hier hat Bioshock 3 eigl verkackt. Der Plasmideabklatsch war sinnlos. Die Spielumgebung war nicht mehr clever aufgebaut für die sinnvolle Nutzung der Plasmide. Die Story war dämlich abgekupfert und in den Himmel verlagert. Das Gameplay war beschissener. Gleichzeitig wat es dau erfolgreich und paradoxerweise wurde es von der Fachpresse in den Himmel gelobt. Aber für was? Meine Vermutung: wegen dem Rassismusthema (was aber sehr plump und billig geschrieben wurde) und dem Twist am Ende. Das reicht scheinbar schon un Leute zu überzeugen wie man zB auch an Soma sieht. Spielerisch war das ebenfalls Schrott.
Zustimmung.
 
Bioshock ist das letzte Spiel, für das ich mir einen komplett neuen Rechner gebaut hatte. Inklusive neuem Monitor. Und wirds auch bleiben. Vorbestellungen? Sind was für Hypetrain-Amateure. ;)


Die Entwicklungsgeschichte erzählt auch im Post Mortem auf Gamedevelopers dot com, warum ich nach dem Release-Trubel nie wieder richtig reingeschaut habe: Torschlusspanik. Selbst Doom³ hatte mehr Abwechslung in seinen Einbahnstraßen-Korridoren. Die angepeilte Atmo beschädigten die endlos respawnenden Aggro-Splicer on top, wenn sie bei halbem Sichtkontakt instant dauerkreischend auf einen zugestürzt kamen wie die Swifties auf die Taylor.

Levines Versprechen von etwas Spielintelligenz nicht nur in der Audiolog-Story, löste Jahre später erst Arkanes Prey ein. Von daher: Ken, diesmal schwatzt du mir keine neue Kiste auf. :D Trotzdem bitte etwas mehr Vertrauen. Und weniger Angst -- erfolgreiche Titel wie das erste Dishonored, Baldur's Gate 3, Kingdom Come 2 und neulich auch Zelda hatten vorgemacht, dass man Leuten mehr zutrauen kann als den Dauerfeuerknopf. Der war eh nie deine Stärke.

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Bin mal gespannt. Ich fand auch Bioshock Infinite ziemlich cool, auch wenn ich die Story erst nach dem zweiten Durchlauf so richtig gecheckt habe.
 
Ist klar... Würden die großen Studios und Publisher nicht links und rechts Geld in aufgeblasenen Management- und Marketingstrukturen verbrennen, würden Games weitaus weniger kosten, keiner dieser beknackten Monetarisierungsoptionen bedürfen und könnten dennoch gute Games sein.
Bei einem Levine hätte ich auch noch eher das Vertrauen das er ein Spiel produziert des Spieles wegen, oder sagen wir eben Für die Spieler,
und nicht wie ein (sagen wir einfach mal) Bobby Kotick, der ausschließlich in diesem Business ist um Millionen an Dollars zu scheffeln (egal wie).
 
Wenn das kein Kindergartenspiel wird, bin ich voll dabei mir das reinzuziehen. Ballern und rennen vermise ich sowieso ein bisschen abseits ewiger MP Sessions in den Altbekannten.
 
Teil 2 war in allem schlechter aber immer noch ein passables Spiel.
What the hell?!
Teil 2 war locker unterm Strich genauso gut wie der erste Teil. Sofia Lamb hatte zwar eindeutig nicht das Charisma von Andrew Ryan, Sander Cohen oder Frank Fontaine. Story und Atmosphäre waren aber auf einem sehr vergleichbar hohen Niveau und beim Thema Moral hatte das Spiel sogar etwas mehr Tiefe als Teil 1. Der DLC Minerva's Den ist zwar sehr kurz, aber ebenfalls großartig und war schon damals sehr kostengünstig.
Game- und Gunplay sind Teil 1 klar überlegen. Hier wurden so einige sehr wirksame Optimierungen vorgenommen (gleichzeitiges Nutzen von Waffen u. Plasmiden, die Forschungskamera, das Hacken usw.).

Teil 1 und Teil 2 haben dem Zahn der Zeit wesentlich besser standgehalten als Teil 3 (BS:I). BioShock Infinite machte zwar anfangs auch eine gigantische Hype-Phase durch, aber auf lange Sicht betrachet flachte die Begeisterung dafür viel schneller und vor allem nachhaltiger ab als noch bei den ersten beiden Teilen.
 
Sowohl Bioshock 1 noch 2 sind Games, die nur wenige explizit für ihr Gameplay in Erinnerung behalten werden -- am ehesten die Spieler von Tunnel- und Skriptshootern, die seinerzeit auf ihrem Peak waren und Teil der Zielgruppe. Die Hauptattraktion ist das Setting, der Grund, warum Leute zwei Jahrzehnte diskutieren, ist Rapture. Auch wenn die oldschool Korridor-Levels selten so richtig das Gefühl einer Unterwasser-Metropole samt gigantischen Hochhäusern vermittelten -- ursprünglich liebäugelte man ja mit einer Nazi-Bunkeranlage. Teil 2 nutzte immerhin das Gadget-Arsenal was taktischer. Insbesondere in den Sammel-Sequenzen, wenn man die Sisters verteidigen muss und das Areal vorbereiten kann.

Levine hatte zugegeben die Erwartungen damals hoch gesteckt. Bioshock sollte sämtliche Shooter-Klischees ausradieren. Stattdessen ist es selbst eins geworden, inklusive Klischee-Bossfight am Ende. Aber selbst als Klischee-Shooter spielt es sich eher meh mit seiner limitierten Sofort-Aggro-KI, den zahnlosen Wummen samt Trefferfeedback und den endlosen Respawn-Gegnerwellen -- Ex-Irrational sind nicht id. 2007 erschien für PC das erste Stalker -- dagegen sah Bioshock wie die Retro-Arcade-Ballerbude aus, die es unter dem Rapture-Lack samt Audiologs noch immer ist. :DVon daher war es sehr konsequent, dass Infinite es gar nicht mehr versuchte mit dem "geisten Nachfolger" zu System Shock 2. Und direkt in Richtung Kirmes-Schießbude auf Schienen ging.
 
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