News Schluss mit dem Roller-Chaos: Nächste Stadt setzt Parkzonen-Konzept um

Die müssen, bzw. sollen ja nicht exklusiv sein. Meinetwegen auch kombinierte Rad-/Scooterplätze, auf denen auch private Scooter abgestellt werden können. Ich habe hier auch schon mal gesehen, dass das ein paar Leute, die es scheinbar gut gemeint haben, Radstellplätze so genutzt haben. Aber dann müsste es halt mehr davon geben und ja, man müsste "Anreize" schaffen, dass die Scooter dann auch da landen.

Ich habe nichts gegen mehr brauchbare Fahrradständer (und absolut kein Verständnis für die Leute, die Gerät davor stellen, dass eh nicht angeschlossen wird). Aber das ändert nichts an dem Problem "Leihrollerfahrer, die zu faul sind, ihr Vehikel auch nur wenige Meter weiter zu bewegen, damit es nicht stört".

Dass man das nicht sofort so geregelt hat, verstehe ich nicht.
Fahrräder gibts seit zig Jahren und die stehen auch nicht überall rum.

Bei Fahrrädern gibt es dafür auch keine formelle Regelung. Aber Leihradunternehmen haben in Deutschland angefangen, bevor die nötige Ortungstechnik für Freefloating billig wurde, sodass die von sich aus Rückgabestationen eingerichtet haben, und private Kleinfahrzeuge sind (egal ob Roller oder Fahrrad) eben nicht das Problem. Denn die lassen die Leute von sich aus nicht so stehen, dass sie jemand mitnehmen könnte.
 
Bei Fahrrädern gibt es dafür auch keine formelle Regelung. Aber Leihradunternehmen haben in Deutschland angefangen, bevor die nötige Ortungstechnik für Freefloating billig wurde, sodass die von sich aus Rückgabestationen eingerichtet haben, und private Kleinfahrzeuge sind (egal ob Roller oder Fahrrad) eben nicht das Problem. Denn die lassen die Leute von sich aus nicht so stehen, dass sie jemand mitnehmen könnte.
Ich meine mehr die Nutzer der Leihbikes.
Niemand stellt seinem Fahrrad mitten auf dem Gehweg ab.
 
Wie gesagt: Die meisten (alle?) Leihbike-Systeme wurden unter der Prämisse eingeführt, dass man weiter Miete zahlt, wenn es mitten auf dem Gehweg steht. Bei Leihrollern wurde das explizit anders eingeführt und das ist auch Teil von deren Attraktivität. (Während ich Leihräder in Deutschland ehrlich gesagt äußerst selten sehe. Obwohl ich seit den 0er Jahren in Städten mit entsprechendem Angebot lebe. Aber offensichtlich sind sie nicht sonderlich attraktiv und soweit ich weiß sind die Stückzahlen auch um eine Größenordnung kleiner als bei den Roller-Verleihern.)
 
Und ich hab mich auch verlesen und mich gerade gefragt, warum man mir mein geliebtes Rollercoaster (Tycoon) wegnehmen will.

Zum Thema:
Wenn sich die Leute auf den Rollern wenigstens an die Regeln auf der Straße halten würden, dann wäre die Sache halb so schlimm. Erst heute morgen hätte ich fast einen überfahren, kein Witz. War auf der Vorfahrtsstraße unterwegs und dort befand ich sich eine Verkehrsinsel, die auf eine andere Straße führt (geradeaus weiter beginnt eine Bus-Spur).

Von links kam ein Roller, fährt auf die Insel zu und ihr wisst, was jetzt kommt: Seelenlos wird über die Insel einfach auf die Straße eingebogen, auf der ich gerade mit einem fast zwei Tonnen schweren Audi fahre, blinke und gut 30 Sachen drauf habe – ohne (!) zu gucken, ob überhaupt ein Fahrzeug kommt. Wäre ich ne Sekunde schneller gewesen... nunja, meinem Auto wäre nicht viel passiert, aber Leute auf Rollern denken offenbar, dass sie unsterblich wären. Auf mein Hupen wurde gar nicht mehr reagiert, möglicherweise Lautsprecher in den Ohren (wozu auch auf Gefahren achten, wenn man eh unsterblich ist?). Was soll ich dazu noch sagen? :ka:
Verantwortung muss man erst einmal lernen, und wie sollen junge Menschen sie lernen oder übernehmen wenn ihre Eltern schon nicht mal mehr wissen wie man das Wort Buchstabiert?

Ich hoffe das du ihm das Leben gerettet hast trägt Früchte, sonst wünsche ich dir viel Taubenkacke auf deinem Audi!:motz:

Wie soll sich der Genpool so jemals wieder zum Guten wenden?

Ach eine Idee hätte ich aber fürs nächste Mal damit er dich hört!
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In Bremen hingegen testen Anbieter seit einiger Zeit ein akustisches Warnsystem: Blinde und sehbehinderte Menschen können eine App auf ihrem Smartphone installieren. Sobald sie sich einem abgestellten Bolt-E-Scooter nähern, sendet die App ein Signal an das Fahrzeug, das daraufhin einen Orientierungston abgibt. Mit zunehmender Annäherung verstärkt sich der Ton.
Was für ein Hohn gegenüber sehbeeinträchtigten Menschen! So eine Warn-APP kann und darf nicht mehr als ein kurzweiliger Notbehelf sein, finde ich. Die Verantwortung an Betroffene abzuwälzen, ist eine Zumutung und Diskriminierung. Das Problem ist das Verhalten der E-Scooter-Nutzer:innen, die den Roller gedankenlos/rücksichtslos irgendwo abstellen. In Verantwortung sind die Anbieter, so einen Missbrauch zu verhindern. Wenn die Anbieter das nicht mit Service-Beginn hinkriegen, so müssen die verboten werden bzw. dürfen die nicht zugelassen werden. Eigentlich sehr einfach. Es ist schon sehr verwunderlich, dass diesbezüglich nur vereinzelte Städte meist noch verzögert, etwas gegen diesen Misstand unternommen haben - zumal bei der Bürokratie, die sonst so vorherrscht.
Zumal es nicht nur seheingeschränke Menschen betrifft. Mitten auf dem Gehweg an Engstellen, Übergängen und so weiter abgestellt, versperren sie allen Fußgänger:innen den Weg bzw. schweren das Vorankommen.

Ja schon. Aber der "Schmutz" ist ja nicht dem Gerät geschuldet, das an sich ganz brauchbar und pragmatisch ist, sondern dem Sozialverhalten der Nutzer. DAS ist der eigentliche Schmutz.
Das ist wohl eine Frage der Perspektive. Schmutz im Sinne von Verschwendung kann/sollte mensch schon bezüglich E-Scooter diskutieren. Was ist der Mehrwert bezogen auf den Ressourceneinsatz für die Herstellung eines E-Scooters? Die Dinger wiegen ja einiges und enthalten Elektronik, Akku ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für ein Hohn gegenüber sehbeeinträchtigen Menschen!
Nehme ich als Sehbehinderte nicht als solchen wahr. Ich wäre tatsächlich recht froh, wenn es gerade des Nachtens etwas in der Art auch in Nürnberg geben würde. Klar wird damit die Verantwortung auf mich an gewälzt. Andererseits ist das besser als ständig Gefahr zu laufen, mich fährt auf die Nase zu legen. Problematisch wird es nur, wenn das nicht nur als Übergangslösung gilt. In den anderen Punkten stimm ich dir allerdings zu.
 
Nehme ich als Sehbehinderte nicht als solchen wahr. Ich wäre tatsächlich recht froh, wenn es gerade des Nachtens etwas in der Art auch in Nürnberg geben würde. Klar wird damit die Verantwortung auf mich an gewälzt. Andererseits ist das besser als ständig Gefahr zu laufen, mich fährt auf die Nase zu legen. Problematisch wird es nur, wenn das nicht nur als Übergangslösung gilt. In den anderen Punkten stimm ich dir allerdings zu.
Okay, das ist offenbar auch eine Frage von Perspektive, Anspruch, Erwartung, Abwägung, Betonung, schätze ich. Ich habe da primär die idealistische (Menschenrechts!?) Perspektive aufgegriffen.
 
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