News Core Ultra 400: Nova Lake soll trotz LGA 1954 mit alten Kühlern kompatibel bleiben

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es mit Nova Lake wieder deutlich spannender werden könnte im CPU-Markt. Auch für Gamer.

Wobei ich nebenbei auch die wohl eher unpopuläre Meinung vertrete, dass bereits der 285K alles andere als unattraktiv ist.
 
Frage“ wieso macht man sowas? Kann man doch von Hand selbst machen, dafür braucht man keine neue CPU.^^
Weil der Markt jedes Jahr eine neue "Generation" erwartet und das Umsatz generiert.
Wenn keine neue Generation da ist gibts eben die vorhandene mit neuem Namen und minimal mehr Takt.

Das ist bei anderen produkten ja dasselbe. Es gibt beispielsweise auch ständig "Facelifts" vorhandener Autos bei denen auch oft nur minimal was verändert wird. Das rechnet sich einfach weil der Aufwand dafür sehr klein ist, der Markt aber ständig "neu" will, auch wenns gar nicht neu ist.
 
Wobei ich nebenbei auch die wohl eher unpopuläre Meinung vertrete, dass bereits der 285K alles andere als unattraktiv ist.
Ist er tatsächlich nicht, aber man hat beim Kauf sofort das Ende der Fahnenstange des Sockels erreicht. Das ist schade.
Lieber wär mir, man bringt dann halt noch gesichert 2-3 Upgrades raus, dann würde ich tatsächlich 2x kaufen.
Zuerst Mal nur die Leistung die ich momentan brauche (235K?) und später dann eben nochmal nachrüsten (hypothetischer 585K).
 
Ist er tatsächlich nicht, aber man hat beim Kauf sofort das Ende der Fahnenstange des Sockels erreicht. Das ist schade.
Lieber wär mir, man bringt dann halt noch gesichert 2-3 Upgrades raus, dann würde ich tatsächlich 2x kaufen.
Zuerst Mal nur die Leistung die ich momentan brauche (235K?) und später dann eben nochmal nachrüsten (hypothetischer 585K).
Ich kann das Argument durchaus verstehen und es wäre wirklich schön, wenn Sockel 1851 und Z890 noch für Nova Lake hätten herhalten können. Aber für viele, die nicht so häufig aufrüsten, ist das wenig relevant. Ich rüste die CPU auch deutlich seltener auf als noch in meinen jüngeren Jahren. Bin im Gaming-Rechner von einem 9900K auf einen 9950X3D bzw. der 9900K ist in den Zweitrechner gewandert, da mir der 9950X3D im Niedriglastbereich/"active-idle" zu durstig ist.
 
Aber für viele, die nicht so häufig aufrüsten, ist das wenig relevant.
Geht ja nicht immer um das Aufrüsten, denn es kann ja auch passieren, dass dir nach 2-3 Jahren (Also wenn Garantie und Gewährleistung vorbei sind), dir plötzlich die CPU kaputt geht (Schnelle alterung kennen wir ja von Intel).
Dann hat man 3 Möglichkeiten:

1. Die gleiche CPU kaufen und dabei hoffen, dass die EOL noch nicht erreicht wurde (sonst wird es Teuer).

2. Eine gebrauchte CPU kaufen, was ein gewisses Risiko birgt.

3. Eine neue CPU und neues Mainboard holen, was mit den heutigen Mainboardpreisen auch wieder äußerst schnell steigen kann.

Es geht nicht immer um das Aufrüsten, sondern auch um den Support der Plattform.
 
Ich bin nach vielen Jahren Intel zu AMD mit AM5 gewechselt, weil ich es leid war, ständig das Mainboard zu wechseln umd weil AMD zu dem Zeitpunkt CPU's auf den Markt gebracht hat, die man noch locker mit Luft kühlen könnte.
Wenn man da den 14900K angesehen hat, der einfach nur überzüchtet ineffizient als Heizung für die Wohnung in kalten Tagen herhalten konnte, wusste man schon, dass Intel mit ihrer Architektur Politik am Ende war.

Ich bin von AMD's aktuellen 9er Serie auch eher ernüchtert, aber die nächste Generation wird dafür wieder rocken und die lässt sich mit einem guten X670e Board locker stemmen (zumindest was das Gaming angeht). Das ist halt der große Vorteil an AMD.
 
[...]
Mein Mainboard weist keine Einschränkungen bei den PCIe-Lanes auf und verfügt über alle aktuellen Schnittstellen.

LG
Nun, Intel hat bei PCIe die Nase vorn. Vor allem, was die Lanes über den PCH angeht: Doppelt so schnelle Anbindung zur CPU und bis zu 19 Freie Lanes direkt an den PCH angebunden.
Bei AMD gibts nur max. 12 Freie Lanes und es sind zwei PCHs kaskadiert. Die Daten des zweiten PCH müssen also erst durch den ersten... wft!

Außerdem geht es dir ja darum, dass der Sockel lange genutzt werden soll.
Wenn du also eine aktuelle AM5-Plattfor hast, ist die ja auch noch "jung" und hat natürlich die aktuellen Features.
Wie sieht das aber im 4,5 oder 6 Jahren aus, also wie z.B. beim Aufrüsten von Ryzen 1000 zu Ryzen 5000?
Selbst wenn die CPU laufen sollte (was bei AM4 oft nicht der Fall ist), auf was muss man dann bei AM5 verzichten? PCIe 5 oder sogar schon 6? USB 5? DDR6?

Meiner Meinung nach lohnt sich ein Aufrüsten der CPU doch frühestens nach 4 oder 5 Jahren.
In der Zeit hat sich dann aber doch so viel "drum herum" geändert, dass auch das Mainboard getauscht werden sollte. Und dann macht es keinen Unterschied, ob es rein physikalisch der gleiche Sockel ist.

Das ich das letzte mal nur die CPU aufgerüstet habe, war zu Sockel A-Zeiten, von einem Athlon 1000 auf einen Athlon-XP 2400.
 
Mein Mainboard weist keine Einschränkungen bei den PCIe-Lanes auf und verfügt über alle aktuellen Schnittstellen.
Das Problem ist, dass man nicht alle Einschränkungen immer anhand der blanken Specs erkennt.

Beispiel: Obwohl es rein von den Spezifikationen her keinen erkennbaren Grund dafür gibt laufen M.2 SSDs auf AMD Systemen generell langsamer als auf Intel-Systemen (Richie hat das vor kurzem hier nochmal beschrieben) und selbst AMD weiß nicht warum - oder weiß es aber wills nicht verraten. Und da reden wir nicht von ein bisschen und egal sondern teilweise von 60% Unterschied!

Leider sind die tatsächlichen Praxiserfahrungen weit komplizierter als die technischen Daten und auch nicht immer durchschaubar (das gilt natürlich für beide Hersteller).
 
Das Problem ist, dass man nicht alle Einschränkungen immer anhand der blanken Specs erkennt.

Beispiel: Obwohl es rein von den Spezifikationen her keinen erkennbaren Grund dafür gibt laufen M.2 SSDs auf AMD Systemen generell langsamer als auf Intel-Systemen (Richie hat das vor kurzem hier nochmal beschrieben) und selbst AMD weiß nicht warum - oder weiß es aber wills nicht verraten. Und da reden wir nicht von ein bisschen und egal sondern teilweise von 60% Unterschied!

Leider sind die tatsächlichen Praxiserfahrungen weit komplizierter als die technischen Daten und auch nicht immer durchschaubar (das gilt natürlich für beide Hersteller).
Ja, wiederum gibts berichte, dass die aktuellen Core Ultras hier teilweise stark auslassen... es ist echt nicht einfach zu durchschauen als Kunde.
bzw hier dasselbe in grün https://www.technetbooks.com/2025/05/intel-arrow-lake-cpus-potential-pcie-50.html

Auch ist nicht immer sofort ersichtlich in welcher Konfiguration sich die GPU nun Lanes shared.
Hab nun ein Board um über 300€ genommen und dennoch ab der 2. Platte wird geshared, SATA Ports sind auch nur 2 da, dafür USB4.
Will man alles gleichzeitig haben greift man bei AM5 mal schnell tief in die Taschen.
Hier ist Intel insgeseamt übersichtlicher aufgestellt und wie mir scheint auch besser was Lanesharing und Co betrifft, bin aber kein Experte.

Dinge wie tatsächlich erreichte Geschwindigkeiten von SSDs und USB Ports sind halt inzwischen so nebensächlich geworden, dass sie oft nicht mitgetestet werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht ja nicht immer um das Aufrüsten, denn es kann ja auch passieren, dass dir nach 2-3 Jahren (Also wenn Garantie und Gewährleistung vorbei sind), dir plötzlich die CPU kaputt geht (Schnelle alterung kennen wir ja von Intel).
Dann hat man 3 Möglichkeiten:

1. Die gleiche CPU kaufen und dabei hoffen, dass die EOL noch nicht erreicht wurde (sonst wird es Teuer).

2. Eine gebrauchte CPU kaufen, was ein gewisses Risiko birgt.

3. Eine neue CPU und neues Mainboard holen, was mit den heutigen Mainboardpreisen auch wieder äußerst schnell steigen kann.

Es geht nicht immer um das Aufrüsten, sondern auch um den Support der Plattform.

Natürlich geht es bei dem Thema bzw. diesen Diskussionen letztlich um die Supportdauer einer Plattform. Ich wollte jetzt nur nicht eine vollständige Pro-Contra-Liste abarbeiten zu dem Thema:).

Aber zu deinem Beispiel: Das sind natürlich valide Punkte, keine Frage. Allerdings sollte tatsächlich nach 2-3 Jahren ein Defekt eintreten, hätte man in der Regel noch Herstellergarantie auf seine bestehende CPU (boxed 3 Jahre) oder auch Mainboard (sofern man einen Mainboard-Hersteller wählt, dessen Garantielaufzeit nicht bereits ab Produktionsdatum beginnt *MSI* *hust*). Komplettsysteme manchmal gar länger. Sollte man im anderen Fall außerhalb der Garantie (also meist bei einer Nutzungsdauer von über 3 Jahren) wirklich absolut keinen preiswerten Ersatz erwerben können, ist es je nach persönlicher Situation möglicherweise sogar "attraktiver" dann direkt eine neue, modernere und schnellere Plattform anzuschaffen, statt eine einzelne veraltete Komponente nachzukaufen. Aber ja, das kann heutzutage leider schnell teuer werden. Da gebe ich dir recht.

Aber völlig unabhängig davon sollte das, was möglicherweise in 2-3 Jahren passieren könnte, für niemanden den Grund darstellen, im Jetzt das für sich falsche bzw. unpassende Produkt zu erwerben. Es gibt Szenarien, da macht auch heute ein Intel-System (oder auch ein Apple-Gerät) einfach mehr Sinn. Auch ich selbst hätte mich aktuell nicht für AM5 (9950X3D) entschieden, wenn ich nur ein Gerät zuhause haben könnte.

Mir geht es auch gar nicht darum, Intels Sockelpolitik zu verteidigen. Ich habe sie in der Vergangenheit schon oft kritisiert. Ich möchte nur aufzeigen, dass man das Thema nicht ganz so Schwarz/Weiß betrachten kann. Wie so oft gibt es Vor- und Nachteile und manches ist nicht für jeden relevant.

Ich finde AMDs Bemühungen ihre Sockel länger am Leben zu erhalten gut. Würde mir aber wünschen, dass sie die Plattform dann dabei aber auch konsequenter modernisieren als dies bei den 800er-Chipsätzen der Fall war.
 
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