News Nach CEO-Abgang: Große Unsicherheit bei Intels Zukunft - wird die Fertigung verkauft?

PCGH-Redaktion

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Die beiden vorübergehenden Intel-CEOs Holthaus und Zinsner erteilen einer Abspaltung von Intels Halbleiterfertigung keine direkte Absage. Holthaus sieht in einer Trennung keine Lösung, Zinsner schlägt hingegen andere Töne an.

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Im Prinzip kommt es immer auf den Preis an. Momentan wird da, dank den Problemen, nmicht viel zu holen sein. Was bleibt wäre, an eine "Heuschrecke" zu verkaufen. Die schmeißen dann alle Mitarbeiter, die entbehrlich sind raus, möbeln den Laden auf und verkaufen ihn mit viel Profit weiter. Das ist jetzt keine so gute Idee, wenn man das selbst machen kann.

Zu Zeiten der Coronapandemie und dann vor 2017 hätte man dafür natürlich extrem viel Geld bekommen, aber damals wären sie für einen Verkauf für verrückt erklärt worden.
 
Verkaufen ist immer das Letzte, was man machen kann, davor sollte man versuchen, wieder auf die Spur zurückzukommen.
 
"Doch selbst in diesem Szenario wäre ein Verkauf alles andere als leicht - denn die US-Regierung würde eine Abgabe der modernsten Halbleiterfertigung des Landes mit Sicherheit nicht leichtfertig absegnen."

Naja, dann hat der Westen überhaupt nichts mehr, was man im weitesten Sinne Highend-Fertigung nennen könnte. Alles ist dann in Taiwan oder Korea konzentriert und damit in direkter Zugriffsreichweite von China. Ich weiß nicht wie sich die Politiker und Wirtschaftskapitäne in den USA und EU das Aufrechterhalten ihrer ökonomischen und auch militärischen Dominanz so vorstellen, wenn eine Kernkompetenz nach der anderen wegen kurzfristiger Börsenstrohfeuer einstellt oder (nach Asien) verramscht wird?
Das ASML-Litho-Maschinen-Embargo scheinen die Chinesen durch eine eigene Technologie, mit der sie in 3nm fertigen können, mittlerweile ja schon ausgehebelt zu haben.
 
Wäre das beste was Intel machen könnte. Die Frage ist wer das haben will. Samsung & TSMC haben deutlich bessere Foundries. Die Einzigen die bleiben wären Chinesen (z. B. SMIC, Hua Hong und Hangzhou Silan) was die Amis garantiert nicht durchgehen lassen würden.
 
Würde es in der aktuellen Weltlage als Fehler ansehen die eigene Fertigung komplett zu verkaufen und sich abhängig zu machen. In der Not lieber ein paar nicht so hoch gezüchtete Chips als gar keine Chips...
 
Zu Zeiten der Coronapandemie und dann vor 2017 hätte man dafür natürlich extrem viel Geld bekommen, aber damals wären sie für einen Verkauf für verrückt erklärt worden.

Schon irgendwie lustig, dass ich genau das vor Jahren schon gesagt habe :D
Die Fertigung auslagern und sich weitere finanzstarke Partner mit ins Boot holen wäre einfach das sinnvollste gewesen, leider hat intel diesen Zeitpunkt etwas verpasst...
Und zur Coronazeit wäre genau der richtige Zeitpunkt gewesen um gut Kapital daraus zu schlagen.



Im Prinzip kommt es immer auf den Preis an. Momentan wird da, dank den Problemen, nmicht viel zu holen sein. Was bleibt wäre, an eine "Heuschrecke" zu verkaufen. Die schmeißen dann alle Mitarbeiter, die entbehrlich sind raus, möbeln den Laden auf und verkaufen ihn mit viel Profit weiter. Das ist jetzt keine so gute Idee, wenn man das selbst machen kann.

Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Wenn intel die Foundry an die Börse bringt, muss sie zum einen nicht alle Teile veräußern und zum anderen kann jederman die Anteile erwerben ;-)
 
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