News Intel Arrow Lake: Stromsparmechanismus DLVR wird zur Pflicht - außer für Extrem-Übertakter

PCGH-Redaktion

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Intels Arrow-Lake-CPUs enthalten einen Stromsparmechanismus namens DLVR, den man mit dem Launch-UEFI noch deaktivieren konnte. Durch ein neues Mikrocode-Update ändert sich das aber.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel Arrow Lake: Stromsparmechanismus DLVR wird zur Pflicht - außer für Extrem-Übertakter

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Wer am Desktop sparen will, sollte sich ein Notebook kaufen. PCs egal ob AMd oder Intel saufen beim mini Workload einfach zu viel.

Das mein Rechner beim Youtube oder Netflix schauen, 100W aus der Dose zieht ist unverständlich.

Mit den 100W kann ich meinen 55" OLED TV laufen lassen mit laufendem Netflix!
 
Wer am Desktop sparen will, sollte sich ein Notebook kaufen.
Und was machst du, wenn dein Workload sowohl aus Office-Tätigkeiten mit Null Last als auch aus Multimedia-Anwendungen mit beliebig hoher Last besteht?
Das eine auf nem Laptop machen und jedes mal den Spand-PC estra hochfahren und die Renderdfaten immer von a nach B kopieren nur um im Jahr 3 kWh zu sparen? :ugly:

PCs egal ob AMd oder Intel saufen beim mini Workload einfach zu viel.
Mehr als mobile Geräte, klar - aber viel ist das zumindest CPU-seitig nun wirklich nicht mehr in absoluten Zahlen. Klar, ein 285K liegt bei ~10-15 W im Idle statt ~1-2 W einermobile-CPU, das sind aber bei 8h Arbeitstäglich grade mal 220 Arbeitstage x 8 Stunden x 10W = 17,6 kWh im Jahr oder selbst bei 40cent Strompreis ganze 7€. Nach so 50-100 Jahren hätteste also deinen Office-Laptop raus...

Das mein Rechner beim Youtube oder Netflix schauen, 100W aus der Dose zieht ist unverständlich.
Dass das Gesamtsystem so viel braucht bei kleinen Lasten ist unter anderem deiner Hardwareauswahl geschuldet. Sowohl ein Ryzen7000 als auch eine Radeon 7900 sind nicht dafür bekannt, besonders sparsam bei Kleinlasten zu sein - das ist genau der Bereich wo AMD richtig schlecht ist. Natürlich kommste auch mit anderer Desktop-Hardware nicht ansatzweise an die einstelligen Wattzahlen ran mit denen ein Mobilgerät die Aufgabe erledigt (auch aus techn ich unumgehbaren Gründen wie schlechter Netzteileffizienz wenn man 800W-Geräte mit 40W belastet...) aber 50 statt 100W sind in dem Szenario durchaus realistisch. Beispielsweise mit einer monolithischen Ryzen-APU oder auch einem ach so ineffizienten Raptorlake. ;-)
 
Da braucht man keine Office-Tätigkeiten als Beispiel heranziehen. Schon beim Gamen hat die Hälfte der Kerne in der Regel wenig bis nichts zu tun – während andere möglicherweise froh wären, mehr vom Power Budget abzubekommen.

Anmerkung zu Romans Video noch: Ich meine in den HWInfo-Shots 1,38 V VRM out bei 1,18 V DLVR out zu erkennen, also 0,2 V Spannungsabfall, und der Stromfluss ist mit 160 A angegeben – was bei der genannten Spannung gut zum ermittelten Gesamtverbrauch der Kerne passt. 0,2 V × 160 A ergeben in der Cinebench-Praxis also 32 W Verlustleistung zwischen VRMs und Kernen. (Wobei ein paar Hunderstel Volt = Watt schon auf der Strecke von den VRMs durch Board, Sockel und Package vor/unabhängig von den DLVRs in Wärme verwandelt werden.) Das wäre "nur" ein Sechstel und keine 90 W/ein Drittel wie im Rechenbeispiel.

Merkwürdig ist aber, in Anbetracht der versprochenen guten Regelbarkeit der DLVRs, dass Intel überhaupt einen so großen Unterschied zwischen der Ein- und der Ausgangsspannung macht. Bei Last auf wenigen Kernen wäre das nötig, um einem die maximale Boost-Spannung zukommen zu lassen. Aber eine optimale Automatik würde Vin = Vvrmout nach dem Spannungsbedarf des aktivsten Kerns dynamisch regeln, wie bislang auch, und die DLVRs nur für weitere Absenkungen auf kaum belasteten Kernen nutzen. So hätte man dann bei gleichmäßig verteilter Last automatisch VRM out ~= DLVR out = passthrough modus und die Frage nach manueller Einstellbarkeit würde sich gar nicht stellen. Aktuell scheint das Verhalten eher von FIVR-Ansteuerungen übernommen – nur können die sich mit ihrer viel höheren Effizienz halt andere Regelmechanismen erlauben.
 
Merkwürdig ist aber, in Anbetracht der versprochenen guten Regelbarkeit der DLVRs, dass Intel überhaupt einen so großen Unterschied zwischen der Ein- und der Ausgangsspannung macht.
Das ist nicht merkwürdig, sondern einfach nur der Entscheidung geschuldet einen Standard Linearregler zu verwenden. 0.2V sind schon Low-Drop, und weniger heißt direkt dass die volle Spannung anliegt. Ohne Drop gehen nur Schaltregler, aber die gehen dafür nicht ohne Kondensator auf der Ausgangsseite. Und das wiederum bedeutet dass die sich nicht schnell genug runter regeln lassen.

Was ziemlich offensichtlich ist, ist allerdings das Intel für das Volllast-Szenario den Bypass für den Regler vergessen hat. Aber vermutlich konnten sie das nicht, weil die notwendige Abstufung zwischen höchster und zweithöchster Spannung feiner ist als mit dem Bypass abgebildet werden kann.
 
Und was machst du, wenn dein Workload sowohl aus Office-Tätigkeiten mit Null Last als auch aus Multimedia-Anwendungen mit beliebig hoher Last besteht?
Das eine auf nem Laptop machen und jedes mal den Spand-PC estra hochfahren und die Renderdfaten immer von a nach B kopieren nur um im Jahr 3 kWh zu sparen? :ugly:
Daten auf dem Netzlaufwerk?
3kwh? Eher 300 kwh!

Mehr als mobile Geräte, klar - aber viel ist das zumindest CPU-seitig nun wirklich nicht mehr in absoluten Zahlen. Klar, ein 285K liegt bei ~10-15 W im Idle statt ~1-2 W einermobile-CPU, das sind aber bei 8h Arbeitstäglich grade mal 220 Arbeitstage x 8 Stunden x 10W = 17,6 kWh im Jahr oder selbst bei 40cent Strompreis ganze 7€. Nach so 50-100 Jahren hätteste also deinen Office-Laptop raus...

Meine Güte!
Immer dieser, die CPU verbraucht doch gar nicht so viel!!!
Die Leute interessiert doch kein akademischer CPU Verbrauch, sondern die STROMRECHNUNG am Ende des Jahres! Ich spreche von PC, ihr immer von CPU!

PC IDLE 100W* 385 Tage im Jahr eingeschaltet mal 16h am Tag = 584kWh im Jahr ! Oder umgerechnet dann 233 Euro im Jahr! Nur für Desktoparbeiten, wie Video schauen oder Websurfen!

Hört endlich auf die lachhaften 0,0001W CPU Verbrauch anzugeben!

Dass das Gesamtsystem so viel braucht bei kleinen Lasten ist unter anderem deiner Hardwareauswahl geschuldet. Sowohl ein Ryzen7000 als auch eine Radeon 7900 sind nicht dafür bekannt, besonders sparsam bei Kleinlasten zu sein - das ist genau der Bereich wo AMD richtig schlecht ist. Natürlich kommste auch mit anderer Desktop-Hardware nicht ansatzweise an die einstelligen Wattzahlen ran mit denen ein Mobilgerät die Aufgabe erledigt (auch aus techn ich unumgehbaren Gründen wie schlechter Netzteileffizienz wenn man 800W-Geräte mit 40W belastet...) aber 50 statt 100W sind in dem Szenario durchaus realistisch. Beispielsweise mit einer monolithischen Ryzen-APU oder auch einem ach so ineffizienten Raptorlake. ;-)

Ein normaler PC mit normaler Gaming CPU/GPU verbraucht im Desktopbetrieb 85-100W. Da kann man nichts mehr besonders anders machen!

Ein Notebook verbraucht im Desktopbetrieb c.a. 7-12W.

Der Hauptverbrauch ist die CPU/RAM/GPU. Ob man ein Gold oder Bronze Netzteil hat ist vollkommen egal. Und nun bitte keine Zaubertricks wie monolitischer Ryzen APU aufzählen.!!! Sowas hat doch keiner!

Bleibt doch mal bei EUREN Gaming PCs die ihr empfehlt !

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Der dürfte locker 85W im Desktopbetrieb verbrauchen.
 
Das ist nicht merkwürdig, sondern einfach nur der Entscheidung geschuldet einen Standard Linearregler zu verwenden. 0.2V sind schon Low-Drop, und weniger heißt direkt dass die volle Spannung anliegt. Ohne Drop gehen nur Schaltregler, aber die gehen dafür nicht ohne Kondensator auf der Ausgangsseite. Und das wiederum bedeutet dass die sich nicht schnell genug runter regeln lassen.

Was ziemlich offensichtlich ist, ist allerdings das Intel für das Volllast-Szenario den Bypass für den Regler vergessen hat. Aber vermutlich konnten sie das nicht, weil die notwendige Abstufung zwischen höchster und zweithöchster Spannung feiner ist als mit dem Bypass abgebildet werden kann.

DLVRs werden auch aktiv geregelt und sollten damit keine Mindest-Spannungsdrop benötigen, wie eine einfache Vergleichsschaltung. Es macht natürlich nur eingeschränkt Sinn, sie z.B. mit 0,05 V zu betreiben, weil man dann auch ebenso gut voll durchschalten könnte. Aber als Übergang zwischen dem einen und dem anderen Zustand hatte ich genau solche Fähigkeiten eigentlich erwartet.

Bezüglich Schaltregler: Das Problem der FIVR war meiner Erinnerung nach nicht der Bedarf für einen Kondensator oder dessen Lade-/Entladezeit, sondern die ebenfalls benötigte Induktivität. Trotz großer Anstrengungen konnte man die Spulen nie so weit miniaturisieren, dass man sie hätte vollständig/kernnah integrieren können. Schon als Teil eines Packages war der Aufwand reichlich groß.
 
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