Ich habe mich jetzt einen ganzen Tag damit beschäftigt und könnte ko... mit dieser Zeitverschwendung!
Vorab...
Wer ein ASUS-Mainboard beabsichtigt damit zu "manipulieren", dem rate ich gleich, das ganze sein zu lassen oder evtl. Totalschaden zu riskieren und damit noch mehr Arbeit/Zeit/Geldverschwendung zu erleiden.
Vorab zur
Aufklärung, was ich unter dieser Art
der "
Manipulation" verstanden habe, wie es überhaupt ermöglicht wird:
Aufgrund signiertem vBios (Grafikkarten-Bios) kann dieses nicht manipuliert werden (SICHER!!??).
Das original Mainboard-Bios-File wird so angepasst, dass ein "Treiber" darin integriert (NvStrapsReBar.ffs) wird.
Zusätzlich (vorausgesetzt vorheriges Flashen hat geklappt) wird unter dem Betriebssystem auf den geladenen Treiber zugegriffen und eingestellt.
Mein System...
- Mainboard: ASUS Z390-F Gaming
- CPU: i9-9900KF
- Grafikkarte: RTX-2080
Meine Erkenntnisse...
Die Recherche sagt im Prinzip aus, dass es "funktionieren sollte" - bis eben auf einen kleinen aber wichtigen Punkt, nämlich, dass ASUS (wohl entgegen ALLER ANDEREN Board-Hersteller) seine Bios-Files signiert.
Bei mir hat es inkl. aller Bug-Prüfungen etc. bis zum Erstellen des manipulierten Bios-Files funktioniert.
Dateigröße war auch identisch.
Das Problem war nur, dass beim Starten des Flashens mit EZ Flash (egal ob direkt aus dem UEFI/Bios oder indirekt über EZ Update aus Windows heraus) die Datei als unpassend gemeldet wird – das war's dann auch schon, mit dem Flash-Versuch.
Zwar ist es erwähnt, dass Asus-Boards hier Probleme machen, aber jeglicher dort angegebene Ansatz zur Lösung kam für mich nicht in Frage oder besser gesagt, traf bei mir nicht zu.
IRRWITZIG finde ich, dass in den gesamten Tutorials keine Rede DAVON ist:
Mein Z390-F Gaming HAT BEREITS Resizable Bar integriert und EBENSO "Above 4G Decoding"!
Klar - die RTX 2000er und 1000er arbeiten damit wohl nicht, aber wieso kann keiner kurz Mal erwähnen, dass selbst Boards, die die Möglichkeit von Haus aus bieten, eben auch nicht mit diesen Grafikkarten das ReBar ermöglichen, da es eben darum geht, dass man die Beschränkung der Grafikkarte und NICHT DER BOARDS mit dieser Manipulation umgeht.
Hintergrund ist ja der, dass aufgrund Signierung die VBios's (Bios der Grafikkarten) nicht manipuliert geflasht werden können (das wage ich an der Stelle aber zu bezweifeln, man hat ja schon öfter Mal von "manipulierten" GraKa-Bios(en) gelesen, aber gut, vielleicht war das früher anders und bei ist bei den neueren GraKas nicht mehr so, bin da nicht auf Stand).
Sei es, wie es will, ich hab die Schnau... voll - einen Tag verplempert für paar Prozent mehr Leistung, und dann auch noch gescheitert.
Eine Möglichkeit (
https://github.com/terminatorul/NvStrapsReBar/discussions/61) hätte ich noch gefunden, über AFUDOS und Manipulation der Bios-Datei zur .ROM statt .CAB, aber aufgrund der massigen negativen Meldungen bis hin zu geschrotteten Bios-Chips (da wäre nur noch Hardware-Flashen möglich), war ich raus - war mir zu hohes Risiko.
Bevor ihr zumindest mit einem ASUS-Board damit ANFANGT, hoffe ich euch damit evtl. davor gewarnt zu haben!
VG
Das Mainboard BIOS muss geflashed werden, damit der rebar support im signierten vBios nicht abgefragt wird. vBios kann bei den karten wohl nicht editiert werden ohne signatur etc, zumindest hab ichs so verstanden. Also man schrottet wenn dann sein Mobo
Gut beschrieben, auch ich hab das so verstanden.
Dann wäre es in den gesamten Beschreibungen all dieser Tools doch an irgendeiner Steller Mal angebracht, zu erwähnen, dass selbst Mainboards MIT nativem Support von ReBar und Above 4G... AUCH geflasht werden müssen, damit der Treiber, der die "vBios-Infos umgeht", verwendet werden kann.
Kein Wunder, dass manche Leute dann nur Fragezeichen haben, wenn Scheuklappen-versehene Nords oberflächlich beschreiben.
