iPhone 14: Wer das Smartphone mit in die Achterbahn nimmt, riskiert einen Polizeieinsatz

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Apples iPhone 14-Linie sowie die neuen Versionen der Apple Watch bieten einen Unfallservice, der automatisch die Polizei ruft, sollte der Besitzer nicht mehr in der Lage sein, das Gerät selbst zu bedienen. Offenbar kann die Software aber einen echten Unfall nicht von einer Achterbahnfahrt unterscheiden.

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Wegen der Unfallgefahr anderer Personen die son Teil ins Gesicht geknallt bekommen können sollte jedes Handy etc. nicht mitgenommen werden. Dass bei der Achterbahnfahrt ein solches Gerät anschlägt und einen Polizeieinsatz auslöst begrüße ich gar...dann kann der Kloppo, der das Teil mitgenommen hat gleich nen Anschiss für seine leichtsinnige "Aktion" bekommen.
 
Oh wow. Wer hätte das gedacht. Technik die begeistert. Danke Apple für dieses weltbewegende Feature.
Warum „Danke Apple“? Es gibt sowas auch in PKW, in denen die Sensoren eine starke Erschütterung spüren und auslösen, weil sie einen Unfall vermuten - auch wenn es am Ende nur ein Schlagloch war oder man auf einer Rennstrecke fährt und eben kein Unfall war.
Da muss auch kein Airbag auslösen:
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Wegen der Unfallgefahr anderer Personen die son Teil ins Gesicht geknallt bekommen können sollte jedes Handy etc. nicht mitgenommen werden. Dass bei der Achterbahnfahrt ein solches Gerät anschlägt und einen Polizeieinsatz auslöst begrüße ich gar...dann kann der Kloppo, der das Teil mitgenommen hat gleich nen Anschiss für seine leichtsinnige "Aktion" bekommen.

Wieso sollte jemand ein in einer geschlossenen Jackentasche (Hose geht ja schon lange nicht mehr^^) sicher verstautes Gerät ins Gesicht bekommen? Da ist der Bedarf für polizeiliche Aktivitäten wohl wesentlich höher, wenn man 2.000 € mäßig beaufsichtigt an einem Achterbahnein-/Ausstieg liegen lässt, in der Hoffnung, sie später wieder vorzufinden.

Aber wirklich schade, dass Smartphones keine GPS-Sensoren und Kartendienste haben, mit denen sie erkennen könnten, dass sie sich auf einer Achterbahn aufhalten. Oder Anbindungen an einen Server, der ihnen mitteilt, dass 9-79 weitere Smartphones zum gleichen Zeitpunkt in wenigen Metern Entfernung die gleiche Beschleunigung mitgemacht haben, für die ein Reisebus eindeutig nicht performant genug ist.

Auch die Tatsache, dass nach 5 Sekunden "Unfall" noch weitere 25-45 weitere Sekunden "Unfall" folgten, könnte ein nicht-Kellerkind-Entwickler vielleicht zum Anlass nehmen, die Notruffrist etwas zu verlängern. Denn solange verunfallt kein Auto. Derartige Belastungen bedeuten dass der Eigentümer entweder in einer Achterbahn sitzt, mit einem Flugzeug aus großer Höhe abstürzt oder aber dass sein Handy aus der Tasche gerutscht ist und einen Abhang runterpurzelt. Alles drei jetzt keine Fälle, in denen ein sofortiger Rettungswagenruf noch einen Unterschied machen würde.
 
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Sogern wir ja auch alle die Autovergleiche haben bitte ich wieder zurück aufs Thema zu kommen. Danke!

Ich habe hier mal etwas durchgewischt.
 
Wieso sollte jemand ein in einer geschlossenen Jackentasche (Hose geht ja schon lange nicht mehr^^) sicher verstautes Gerät ins Gesicht bekommen? Da ist der Bedarf polizeilicher Aktivitäten wohl wesentlich höher, wenn man 2.000 € mäßig beaubsichtigt an einem Achterbahnein-/Ausstieg liegen lässt, in der Hoffnung, sie später wieder vorzufinden.

Aber wirklich schade, dass Smartphones keine GPS-Sensoren und Kartendienste haben, mit denen sie erkennen könnten, dass sie sich auf einer Achterbahn aufhalten. Oder Anbindungen an einen Server, der ihnen mitteilt, dass 9-79 weitere Smartphones zum gleichen Zeitpunkt in wenigen Metern Entfernung die gleiche Beschleunigung mitgemacht haben, für die ein Reisebus eindeutig nicht performant genug ist.

Auch die Tatsache, dass nach 5 Sekunden "Unfall" noch weitere 25-45 weitere Sekunden "Unfall" folgten, könnte ein nicht-Kellerkind-Entwickler vielleicht zum Anlass nehmen, die Notruffrist etwas zu verlängern. Denn solange verunfallt kein Auto. Derartige Belastungen bedeuten dass der Eigentümer entweder in einer Achterbahn sitzt, mit einem Flugzeug aus großer Höhe abstürzt oder aber dass sein Handy aus der Tasche gerutscht ist und einen Abhang runterpurzelt. Alles drei jetzt keine Fälle, in denen ein sofortiger Rettungswagenruf noch einen Unterschied machen würde.
Joa, da hast du alles gesagt.
Nur ein weiterer Fall wo ein angeblich so schlauer Algorithmus sich als ziemlich billig programmiert herausstellt.
 
Oh wow. Wer hätte das gedacht. Technik die begeistert. Danke Apple für dieses weltbewegende Feature.
Ich finde das Feature ans sich eigentlich nicht schlecht. Ist halt im Moment noch etwas überempfindlich, aber ich denke mal zumindest die Achterbahn sollte sich in Zukunft problemlos von echten Unfällen unterscheiden lassen, einfach durch einen GPS Abgleich. Oder sie trainieren ihren Algorithmus noch ein bisschen weiter, eigentlich müsste man das ja auch anhand lokaler Sensoren unterscheiden können...

Ich hoffe jedenfalls sie bleiben dran, denn wenn das erstmal zuverlässig funktioniert ist es schon eine gute Sache denke ich.
Joa, da hast du alles gesagt.
Nur ein weiterer Fall wo ein angeblich so schlauer Algorithmus sich als ziemlich billig programmiert herausstellt.
Meh, so einfach würde ich es nicht sehen. Ist ja nicht so, dass jeder Achterbahnritt einen Fehlalarm auslöst - nur sind iPhones halt so verbreitet, dass selbst eine Fehlerquote von 1/1000 noch eine große Zahl Fehlalarme produziert.
 
Wegen der Unfallgefahr anderer Personen die son Teil ins Gesicht geknallt bekommen können sollte jedes Handy etc. nicht mitgenommen werden. Dass bei der Achterbahnfahrt ein solches Gerät anschlägt und einen Polizeieinsatz auslöst begrüße ich gar...dann kann der Kloppo, der das Teil mitgenommen hat gleich nen Anschiss für seine leichtsinnige "Aktion" bekommen.
Ist ja nicht nur das iPhone14 mit dem Feature, sondern auch die Aplle Watch 8.
Wieso sollte jemand ein in einer geschlossenen Jackentasche (Hose geht ja schon lange nicht mehr^^) sicher verstautes Gerät ins Gesicht bekommen? Da ist der Bedarf für polizeiliche Aktivitäten wohl wesentlich höher, wenn man 2.000 € mäßig beaufsichtigt an einem Achterbahnein-/Ausstieg liegen lässt, in der Hoffnung, sie später wieder vorzufinden.

Aber wirklich schade, dass Smartphones keine GPS-Sensoren und Kartendienste haben, mit denen sie erkennen könnten, dass sie sich auf einer Achterbahn aufhalten. Oder Anbindungen an einen Server, der ihnen mitteilt, dass 9-79 weitere Smartphones zum gleichen Zeitpunkt in wenigen Metern Entfernung die gleiche Beschleunigung mitgemacht haben, für die ein Reisebus eindeutig nicht performant genug ist.

Auch die Tatsache, dass nach 5 Sekunden "Unfall" noch weitere 25-45 weitere Sekunden "Unfall" folgten, könnte ein nicht-Kellerkind-Entwickler vielleicht zum Anlass nehmen, die Notruffrist etwas zu verlängern. Denn solange verunfallt kein Auto. Derartige Belastungen bedeuten dass der Eigentümer entweder in einer Achterbahn sitzt, mit einem Flugzeug aus großer Höhe abstürzt oder aber dass sein Handy aus der Tasche gerutscht ist und einen Abhang runterpurzelt. Alles drei jetzt keine Fälle, in denen ein sofortiger Rettungswagenruf noch einen Unterschied machen würde.
Ja lieber Torsten, warum sollte das passieren. Keine Ahnung aber die Phones die ich an diversen Fahrgeschäften schon am Boden liegen gesehen habe sprechen eine andere Sprache. Gibt genug Vollpfosten die meine die Fahrt mit ihrem Smartphone zu filmen.
Aber richtig mit einer GPS korellation wäre dem Beizukommen.
EInziger "Nachteil" wäre dann das eventuell auch ein Sturz nicht mehr gemeldet würde, was aber hierbei aber zu vernachlässigen wäre da hier genug andere Leute helfen könnten.
Was ich mich aber Frage ist was das für Achterbahnen sind die solche extremen Schockspitzen hervorrufen?
Mir kommen da jetzt nur alte/schlechte Holzachterbanen in den Sinn. Alla Moviepark in Bottrop, da war ich einmal drauf und nie wieder. Nach der Fahrt konnte ich gut nachemfinden wie sich Rückenprobleme anfühlen.
 
Nur ein weiterer Fall wo ein angeblich so schlauer Algorithmus sich als ziemlich billig programmiert herausstellt.
Wenn das Ding bei ner Achterbahnfahrt wirklich den Rettungswagen ruft und wirklich in allen Punkten derart schlecht programmiert ist dass es nichts von dem nutzt bzw. unterscheiden kann was Torsten oben schildert... uiuiui.
Ich kenne Leute die lassen ihr Smartphone derart oft fallen die können sich dann schon mal ne 10er Karte beim Rettungsdienst ziehen wenn das jedesmal ein "Unfall" ist :ugly:
 
Wenn das Ding bei ner Achterbahnfahrt wirklich den Rettungswagen ruft und wirklich in allen Punkten derart schlecht programmiert ist dass es nichts von dem nutzt bzw. unterscheiden kann was Torsten oben schildert... uiuiui.
Ich kenne Leute die lassen ihr Smartphone derart oft fallen die können sich dann schon mal ne 10er Karte beim Rettungsdienst ziehen wenn das jedesmal ein "Unfall" ist :ugly:
Ist ja nicht so das dich sowohl Phone als auch Watch eindringlich informieren das sie was dedektiert haben und einen Countdown mit lauter Sirene starten bevor der Call rausgeht.
 
Ist ja nicht so das dich sowohl Phone als auch Watch eindringlich informieren das sie was dedektiert haben und einen Countdown mit lauter Sirene starten bevor der Call rausgeht.
Zumindest laut Artikel ist es nur eine Meldung. Mangels iIrgendwas kann ich's aber nicht verifizieren.

Ist aber eigentlich egal, ein guter Algorithmus würde dennoch die oben beschriebenen Bedingungen abfragen und interpretieren. Ist kein Hexenwerk. Und in der Achterbahn kann man auch schlecht Mal eben das Handy rausholen und die Meldung wegwischen.
 
@Schinken
Zur Sturzerkennung und auch zur Crasherkennung gibt es Videos auf YT wo man das gut sehen kann.
Wird im Artikel nicht erwähnt, richtig. Warum wohl?
Den Teil mit der Achterbahn habe ich schon vorher kommentiert. Der Hinweis galt eher dem Fallen lassen.
 
Würde ja schon reichen, wenn das Teil anhand der GPS-Position erkennt, dass es sich im einem Freizeitpark befindet.

Aber prinzipiell finde ich ist es eine tolle Idee die dahinter steckt. Wurde aber anscheinend vorher nicht ausgiebig getestet...
 
Ist aber eigentlich egal, ein guter Algorithmus würde dennoch die oben beschriebenen Bedingungen abfragen und interpretieren. Ist kein Hexenwerk.
Na dann ab zu Apple und sich eine goldene Nase verdienen, wenn das so einfach ist. Die nehmen Experten wie dich, die sowas aus dem Ärmel schütteln, doch mit Kusshand.
 
Ist ja nicht nur das iPhone14 mit dem Feature, sondern auch die Aplle Watch 8.

Ja lieber Torsten, warum sollte das passieren. Keine Ahnung aber die Phones die ich an diversen Fahrgeschäften schon am Boden liegen gesehen habe sprechen eine andere Sprache. Gibt genug Vollpfosten die meine die Fahrt mit ihrem Smartphone zu filmen.
Aber richtig mit einer GPS korellation wäre dem Beizukommen.
EInziger "Nachteil" wäre dann das eventuell auch ein Sturz nicht mehr gemeldet würde, was aber hierbei aber zu vernachlässigen wäre da hier genug andere Leute helfen könnten.
Was ich mich aber Frage ist was das für Achterbahnen sind die solche extremen Schockspitzen hervorrufen?
Mir kommen da jetzt nur alte/schlechte Holzachterbanen in den Sinn. Alla Moviepark in Bottrop, da war ich einmal drauf und nie wieder. Nach der Fahrt konnte ich gut nachemfinden wie sich Rückenprobleme anfühlen.

Natürlich gibt es diese Vollhonks. Aber gerade bei denen wird, solange es nicht zu einem Sturz kommt, dieser Mechanismus nicht auslösen, weil das Handy ja bewegungsgedämpft in der Hand gehalten wird. ;-)

Bezüglich der Achterbahntypen sehe ich viele Möglichkeiten für hohe G-Kräfte. Bandscheiben-zerstörende Stöße von holprigen Fahrwegen werden aufgrund der kurzen Einwirkzeit nicht mit Unfällen verwechselt, aber viele alte Stahl-Korkenzieher haben zum Beispiel recht abrupte Übergänge zu geraden Streckenabschnitten => man wird seitlich hin- und hergeschleudert. Andere ältere Bahnen enden je nach Besetzung mit recht abrupten Abremsmanövern, die ohne Schulterfixierung z.B. in einem Reisebus tatsächlich schon einen Unfall mit Gesichtsverletzungen bedeuten würden. Und die meisten Katapultstarts erreichen zumindest das Niveau einer Notbremsung im Auto, welche sonst ein guter "was folgt ist ein Unfall"-Hinweis wäre. Hinzu kommt, dass eine offen getragene Jacke mit Smartphone in der Tasche ggf. einfach hin- und herschlägt. Da ist das Telefon noch wesentlich unsanfter unterwegs als sein Besitzer.
 
Natürlich gibt es diese Vollhonks. Aber gerade bei denen wird, solange es nicht zu einem Sturz kommt, dieser Mechanismus nicht auslösen, weil das Handy ja bewegungsgedämpft in der Hand gehalten wird. ;-)

Bezüglich der Achterbahntypen sehe ich viele Möglichkeiten für hohe G-Kräfte. Bandscheiben-zerstörende Stöße von holprigen Fahrwegen werden aufgrund der kurzen Einwirkzeit nicht mit Unfällen verwechselt, aber viele alte Stahl-Korkenzieher haben zum Beispiel recht abrupte Übergänge zu geraden Streckenabschnitten => man wird seitlich hin- und hergeschleudert. Andere ältere Bahnen enden je nach Besetzung mit recht abrupten Abremsmanövern, die ohne Schulterfixierung z.B. in einem Reisebus tatsächlich schon einen Unfall mit Gesichtsverletzungen bedeuten würden. Und die meisten Katapultstarts erreichen zumindest das Niveau einer Notbremsung im Auto, welche sonst ein guter "was folgt ist ein Unfall"-Hinweis wäre. Hinzu kommt, dass eine offen getragene Jacke mit Smartphone in der Tasche ggf. einfach hin- und herschlägt. Da ist das Telefon noch wesentlich unsanfter unterwegs als sein Besitzer.
Diese älteren Barrelrolls hatte ich jetzt wirklich nicht auf dem Schirm. Aber stimmt, die könnten durchaus als Überschlag interpretiert werden. Katapultstart glaube ich nicht, dass das unbedingt triggern würde. Beim bremsen bin ich mir auch nicht sicher ob die G-Kräfte ausreichen würden.
Habe mir einen interessanten Bericht vom WSJ angesehn wo sie das Feature getestet haben. Nach diesem Bericht würde mich das genau Szenario interesieren wo die Chrash detection getriggert hat. Appel scheint sich schon etwas mehr Gedanken gemacht zu haben als nur die G-Kräfte zu nehmen.
Laut dem Bericht wird nicht nur der Accelerometer als Inputgröße herangezogen. Beim Autoscooter fahren haben sie es wohl nicht geschaft den Alarm zu triggern.

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