Beides setzt aber voraus, dass man mit der Materie allgemein vertraut ist.
Wenn du keine Ahnung von Schlössern oder Mechanik oder was weiß ich hast, dann wirst du auch Probleme - trotz Videos - haben, es zu knacken. [...]
Ja, da stimme ich dir zu. Das ist echt nicht so einfach, wie es auf den Videos aussieht.
Außerdem ist es noch mal eine ganz andere Sache, so etwas ggf. mitten in der Nacht an einer echten Tür mit unter Wohnzimmer- Bedingungen unter Zeitdruck zu machen, nicht wissend, ob man nicht gesehen wird. Dazu gehört schon einiges an krimineller Energie.
Und wenn du keine Ahnung von PCs oder Software oder was weiß ich hast, dann bringt dir auch ein Software-Tool zum Knacken einer Software - trotz Videos - nichts. [...]
Das sehe ich nicht so. Wenn solche Lücken erst einmal publik gemacht wurden, gibt es immer irgendjemanden, der ein einfach zu bedienendes Tool baut.
Jeder Hinz und Kunz bekommt es nach einem Youtube-Video hin, ein Smartphone zu jailbreaken oder Homebrew auf der Konsole zu installieren.
Im Worst-Case nur die Adresse/Seriennummer vom Schloss eintippen und "öffnen" drücken; Ggf. sogar aus der Ferne.
Das lockt dann halt nicht nur mehr die "Berufs-Kriminellen" an, sondern auch viele, die es einfach mal ausprobieren wollen. Der Teenager von neben an, der einfach mal wissen will, ob's tatsächlich geht.
Oder der Nachbar, mit dem man vielleicht im Klinsch liegt, will einfach mal "reinschauen"...
Den Versuch bekommt ja erstmal keiner mit und hinterlässt keine Spuren.
Außerdem: Wenn die Tür mit einem Werkzeug aufgebrochen wurde oder ein Fenster eingeschlagen wurde, gibt es beweise, dass jemand eingebrochen ist.
Die Versicherung wird sich aber freuen, wenn du versucht denen klar zu machen, dass jemand dein Smart-Home-Schloss gehackt haben muss.