Smartes Türschloss: Nuki wird für Vermieter bald kostenpflichtig

Was macht man eigentlich, wenn die Batterien leer oder der Strom weg ist? Das frage ich mich schon seit Jahrzehnten...gibts da sowas wie nen manuellen Schlüssel?
 
Ich vielleicht schon, es erfordert dennoch einiges an Übung und man kann viel falsch machen, gerade, was z.B. das Setzen einer Bohrung angeht. Ich sage nicht, dass es für den Laien ohne Übung nicht möglich ist, aber ich glaube, dass es mit "echtem" Werkzeugen schwieriger ist, ein mechanisches Schloss zu öffnen, als mit einem Software-Öffnungs-Tool, sofern es dieses irgendwann geben sollte oder schon gibt.
Beides setzt aber voraus, dass man mit der Materie allgemein vertraut ist.

Wenn du keine Ahnung von Schlössern oder Mechanik oder was weiß ich hast, dann wirst du auch Probleme - trotz Videos - haben, es zu knacken.
Und wenn du keine Ahnung von PCs oder Software oder was weiß ich hast, dann bringt dir auch ein Software-Tool zum Knacken einer Software - trotz Videos - nichts.

Ich würde wahrscheinlich eher mit dem Software-Tool klar kommen, als ein Schloss mit z. B. einer Klammer zu öffnen. Bei meinem Vater wäre es mit Sicherheit genau andersrum.
 
Was macht man eigentlich, wenn die Batterien leer oder der Strom weg ist? Das frage ich mich schon seit Jahrzehnten...gibts da sowas wie nen manuellen Schlüssel?
Die Nukis laufen per wechselbarer Batterie (oder Akku).
Man montiert sie auf den steckenden Schlüssel. Je nach Schloß lässt sich die Tür dann auch weiterhin mit dem Schlüssel von außen aufschließen.
 
Was macht man eigentlich, wenn die Batterien leer oder der Strom weg ist? Das frage ich mich schon seit Jahrzehnten...gibts da sowas wie nen manuellen Schlüssel?
Der VdS sieht bei Lösungen ganz ohne mechanische Notöffnung zwei Lösungsmöglichkeiten vor damit das Schloss eine Empfehlung bekommt:
1)Man kann die Batterie von aussen wechseln.
2)Es gibt eine Möglichkeit zur Notversorgung.

Eine wiederkehrende Warnung ab X Schließungen bevor garnichts mehr geht ist dazu eh Standard.

@Topic: Ärgerlich für die Käufer aber eigentlich nur logisch. Die Kosten für Cloud Services und "ewige" Updates komplett an den Kaufpreis zu hängen verkauft sich halt heute nicht mehr.
 
Für Urlaubsunterkünfte mit kurzen Vermietzeiten lasse ich den Aspekt "nach Ende des Mietvertrages erhält der Mieter keinen Zutritt mehr" ja noch gelten.

Für einen normalen Mietvertrag sieht es anders aus. Da hat der Vermieter nötigenfalls auf Räumung zu klagen und das Urteil mit einem Gerichtsvollzieher durchzusetzen.

Kalte Räumung durch Schlössertausch ist bereits jetzt illegal und kann ziemlich teuer für den Vermieter werden.

Leider finden auch Vermieter, die solche Methoden jetzt schon anwenden, auch ohne smartes Schloss , immer wieder Mieter, weil es einen Wohnungsbedarf gibt, der nicht zufriedenstellend gedeckt werden kann.

Ich würde keine Wohnung nehmen, in welcher mein Vermieter mich willkürlich aussperren kann. Aber manchmal hat man keine Wahlund muss nehmen, was man kriegen kann.
 
Beides setzt aber voraus, dass man mit der Materie allgemein vertraut ist.

Wenn du keine Ahnung von Schlössern oder Mechanik oder was weiß ich hast, dann wirst du auch Probleme - trotz Videos - haben, es zu knacken. [...]
Ja, da stimme ich dir zu. Das ist echt nicht so einfach, wie es auf den Videos aussieht.
Außerdem ist es noch mal eine ganz andere Sache, so etwas ggf. mitten in der Nacht an einer echten Tür mit unter Wohnzimmer- Bedingungen unter Zeitdruck zu machen, nicht wissend, ob man nicht gesehen wird. Dazu gehört schon einiges an krimineller Energie.

Und wenn du keine Ahnung von PCs oder Software oder was weiß ich hast, dann bringt dir auch ein Software-Tool zum Knacken einer Software - trotz Videos - nichts. [...]
Das sehe ich nicht so. Wenn solche Lücken erst einmal publik gemacht wurden, gibt es immer irgendjemanden, der ein einfach zu bedienendes Tool baut.

Jeder Hinz und Kunz bekommt es nach einem Youtube-Video hin, ein Smartphone zu jailbreaken oder Homebrew auf der Konsole zu installieren.

Im Worst-Case nur die Adresse/Seriennummer vom Schloss eintippen und "öffnen" drücken; Ggf. sogar aus der Ferne.

Das lockt dann halt nicht nur mehr die "Berufs-Kriminellen" an, sondern auch viele, die es einfach mal ausprobieren wollen. Der Teenager von neben an, der einfach mal wissen will, ob's tatsächlich geht.
Oder der Nachbar, mit dem man vielleicht im Klinsch liegt, will einfach mal "reinschauen"...
Den Versuch bekommt ja erstmal keiner mit und hinterlässt keine Spuren.

Außerdem: Wenn die Tür mit einem Werkzeug aufgebrochen wurde oder ein Fenster eingeschlagen wurde, gibt es beweise, dass jemand eingebrochen ist.
Die Versicherung wird sich aber freuen, wenn du versucht denen klar zu machen, dass jemand dein Smart-Home-Schloss gehackt haben muss.
 
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