Smartes Türschloss: Nuki wird für Vermieter bald kostenpflichtig

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Das österreichische Unternehmen Nuki hat angekündigt, die smarten Türschlösser bald kostenpflichtig zu machen. Die Einschränkung gilt für Vermieter.

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Ansich coole Idee, aber mir persönlich wäre das zu unsicher.

Da musst dich als Einbrecher ja nicht mal mehr in illegale Bereiche begeben.

VG,
 
Nennt mich altmodisch, aber ich hätte ein ungutes Gefühl mit einem "Smarthome".
Ich möchte nicht, dass irgendein System, damit Menschen am anderen Ende und im Zweifel auch Angreifer auf deren Systeme, alles über mich, meine Gewohnheiten und meine Privatsphäre wissen. Ein Handy in der Tasche reicht schon. Alexa, Siri, Google Assisstant, "smarte" Türschlösser, "smarte" Überwachungskameras ... nee nee, kommt mir so schnell alles nicht in die Bude.
 
Die Industrie scheint sehr erfinderisch zu sein, wenn es darum geht Dinge die man seit Jarhunderten nutzt in ein kostenpflichtiges Abomodell zu verwandeln. Alles-as-a-Service ftw!!!
Gefühlt kommt überall ein Internet-Zugriff und eine App dran.
Du willst ein Fahrrad? - Wie wäre es mit Fahrrad asS? DU willst deine Tür abschließen - nur mit Türschloss aaS!

Zugangsverwaltung für Türen gehört genau wie Videostreaming in den privaten vier Wänden nicht in die Hand von irgendwelchen Unternehmen, das Sicheitsrisiko ist einfach zu groß. Diese Daten bitte nur auf privaten Servern ablegen.
 
Wie es leider meistens ist: Produkte an kostenlosen Dienste binden und wenn eine bestimmte Masse an Nutzern erreicht ist, wird der Dienst auf kostenpflichtiges Abo umgestellt...

Nennt mich altmodisch, aber ich hätte ein ungutes Gefühl mit einem "Smarthome".
Ich möchte nicht, dass irgendein System, damit Menschen am anderen Ende und im Zweifel auch Angreifer auf deren Systeme, alles über mich, meine Gewohnheiten und meine Privatsphäre wissen. Ein Handy in der Tasche reicht schon. Alexa, Siri, Google Assisstant, "smarte" Türschlösser, "smarte" Überwachungskameras ... nee nee, kommt mir so schnell alles nicht in die Bude.

Ja und nein.
Das Problem ist nicht das "Smarthome", sondern der unnötige zwang an die Hersteller-Cloud.
Ich habe bei mir die letzten Jahre schon einiges im Haushalt als "Smart" umgesetzt, allerdings alles komplett ohne Cloud-Anbindung. Alle Daten bleiben in meinen 4 Wänden unter meiner Kontrolle!

Mit Cloud würde ich so etwas aber auch nicht machen!

Leider muss man dafür aber alles selber basteln und viel Zeit investieren.
Fertige Lösungen bietet dafür kein Hersteller an...
... mit einem Cloud-Zwang kann man halt mehr Geld generieren.
 
Nennt mich altmodisch, aber ich hätte ein ungutes Gefühl mit einem "Smarthome".

Ich könnte mir das für ein paar, begrenzte Sachen als hilfreich vorstellen.
Für die Sicherheit meines Hauses würde ich das aber natürlich nicht verwenden, mit Ausnahme eines Überwachungssystem (das aber natürlich nicht über eine Cloud kommuniziert).
 
Mein Problem:
Ich bin Weltmeister im Schlüssel vergessen.
Vor 4 Jahren habe ich dann auf Nuki Schlösser plus Nummernpad umgestellt, und für mich ist es eine große Erleichterung.
 
(...)
Da musst dich als Einbrecher ja nicht mal mehr in illegale Bereiche begeben.

VG,
Wie kommst du drauf? Egal wie sich jemand Zutritt in eine Wohnung verschafft, ob gehackt oder aufgebrochen, es bleibt illegal.

Ich verstehe das ungute Gefühl in Bezug auf den Datenschutz und das abgeben der Kontrolle an ein Unternehmen.

Aus der Perspektive der Einbruchssicherheit aber nicht.

Klar kann man sowas theoretisch hacken, wie alles.
Jedoch bin ich Anwendungsentwickler und kann euch versichern: Zu lernen so ein Schloss zu hacken ist bei weitem schwerer als Lockpicking. Ich kann normale Schlösser knacken, gebt mir 2 Minuten und ein Lockpicking Set (bei alten Schlössern geht sogar ne Büroklammer), ich wüsste bei einem Smartlock kaum wo ich anfangen sollte.

Long story short: Smartlocks sind auf keinen Fall leichter zu knacken als normale Schlösser.
 
Mein Problem:
Ich bin Weltmeister im Schlüssel vergessen.
Vor 4 Jahren habe ich dann auf Nuki Schlösser plus Nummernpad umgestellt, und für mich ist es eine große Erleichterung.
Aber warum müssen es denn gleich Schlösser sein, die mit irgendeiner Cloud kommunizieren?
Es gibt Nummernschlösser nicht erst seit gestern und wenn man sie unbedingt Digital verwalten können möchte, reicht es doch auch wenn man dies aus dem LAN zu Hause erledigen kann.
 
Aber warum müssen es denn gleich Schlösser sein, die mit irgendeiner Cloud kommunizieren?
Es gibt Nummernschlösser nicht erst seit gestern und wenn man sie unbedingt Digital verwalten können möchte, reicht es doch auch wenn man dies aus dem LAN zu Hause erledigen kann.
Keine Ahnung, woher dieser Irrglaube stammt, denn die Cloud Nutzung ist optional…
 
Wie kommst du drauf? Egal wie sich jemand Zutritt in eine Wohnung verschafft, ob gehackt oder aufgebrochen, es bleibt illegal.

Ich verstehe das ungute Gefühl in Bezug auf den Datenschutz und das abgeben der Kontrolle an ein Unternehmen.

Aus der Perspektive der Einbruchssicherheit aber nicht.

Klar kann man sowas theoretisch hacken, wie alles.
Jedoch bin ich Anwendungsentwickler und kann euch versichern: Zu lernen so ein Schloss zu hacken ist bei weitem schwerer als Lockpicking. Ich kann normale Schlösser knacken, gebt mir 2 Minuten und ein Lockpicking Set (bei alten Schlössern geht sogar ne Büroklammer), ich wüsste bei einem Smartlock kaum wo ich anfangen sollte.

Long story short: Smartlocks sind auf keinen Fall leichter zu knacken als normale Schlösser.
Ich denke es geht hier um die Generelle Sicherheit, nicht nur um die Master Codes.
Auch die Informationen, wann wer das Haus verlässt und wann keiner dort ist.
All diese Daten liegen irgendwo in der Cloud.
Viele Mitarbeiter der involvierten Firmen haben auf die Server Zugriff, Hacker können sich Zugang verschaffen oder die Daten können mal geleakt werden.
Keiner kann mit Sicherheit sagen, was mit den Daten passiert, wenn diese Firmen pleite gehen.

Das Risiko im Vergleich zum klassischen Schloss ist größer, aber die Gruppe der potentiellen Täter hat sich geändert.
Das sind nicht dieselben, die mit einem Dietrich vor der Haustür stehen.

Kriminelle verkaufen dann irgendwann vielleicht Zugangschllüssel/Codes oder Analysen zu welchen Zeiten normalerweise keiner zu Hause ist im Hunderter-Paket.
Wenn sich jemand auf das knacken eines bestimmten elektronischen Schlosstyp spezialisiert hat, reicht auch eine Liste mit Adressen an denen dieser Typ installiert ist, für einen Raubzug aus.
 
Ich denke es geht hier um die Generelle Sicherheit, nicht nur um die Master Codes.
Auch die Informationen, wann wer das Haus verlässt und wann keiner dort ist.
All diese Daten liegen irgendwo in der Cloud.
Viele Mitarbeiter der involvierten Firmen haben auf die Server Zugriff, Hacker können sich Zugang verschaffen oder die Daten können mal geleakt werden.
Keiner kann mit Sicherheit sagen, was mit den Daten passiert, wenn diese Firmen pleite gehen.

Das Risiko im Vergleich zum klassischen Schloss ist größer, aber die Gruppe der potentiellen Täter hat sich geändert.
Das sind nicht dieselben, die mit einem Dietrich vor der Haustür stehen.

Kriminelle verkaufen dann irgendwann vielleicht Zugangschllüssel/Codes oder Analysen zu welchen Zeiten normalerweise keiner zu Hause ist im Hunderter-Paket.
Wenn sich jemand auf das knacken eines bestimmten elektronischen Schlosstyp spezialisiert hat, reicht auch eine Liste mit Adressen an denen dieser Typ installiert ist, für einen Raubzug aus.
Schon klar, trotzdem ist all das aufwändiger als zu lernen 80% der verbauten nicht-smarten Schlösser zu knacken.

Ich sag ja nicht was irgendjemand tun oder lassen soll, ich wollte das nur Mal ins Verhältnis zum Ist-Zustand setzen.
Türschlösser sind eben meist ziemlich leicht zu knacken.


Übrigens haben auch die Schlosser von nebenan Listen gespeichert, wer welches Schloss gekauft hat. Esseidenn man hat Bar bezahlt. Tun das auch alle die Sorge vor deinem Szenario haben ??
 
Mein Arbeitgeber (Fernmeldetechnikunternehmen) verkauft/verbaut Anlagen mit „Smarten Türschlössern“, aber die Funktion ist an eine Einbruchmeldeanlage (Made in Germany) gekoppelt mit diversen BUS Modulen und ist nur via NFC. Zugang gibt es nur mit dem Transponder durch fest hinterlegte Hexadezimal Nummern. Vom Preis möchte ich am liebsten gar nichts schreiben, außer das es nicht gerade günstig ist.
 
Jedoch bin ich Anwendungsentwickler und kann euch versichern: Zu lernen so ein Schloss zu hacken ist bei weitem schwerer als Lockpicking. Ich kann normale Schlösser knacken, gebt mir 2 Minuten und ein Lockpicking Set (bei alten Schlössern geht sogar ne Büroklammer), ich wüsste bei einem Smartlock kaum wo ich anfangen sollte.
Ja stimmt schon, aber angenommen es gibt in Zukunft ein Tool, welches illegal verbreitet oder verkauft wird, kann plötzlich jeder damit Türen öffnen. Schlösser knacken mit Dietrich und co erfordert zumindest noch einiges an Übung und man muss es sich über viele viele Stunden beibringen, entsprechender Zylinder vorausgesetzt.
Ich bin kein Hacker / Programmierer, kann aber trotzdem mit entsprechender Software und Tutorials meine Konsolen modden. Wüsste ich allerdings nicht, wie man lötet, könnte ich das vergessen.
 
Ich bin kein Hacker / Programmierer, kann aber trotzdem mit entsprechender Software und Tutorials meine Konsolen modden.
Und mit entsprechendem Werkzeug und Tutorials wirst du auch Schlösser knacken können ;) Darüber gibt’s im Netz auch genug zu finden. Für so manches Fenster reicht gar ein einfacher Schlitz-Schraubenzieher.
Kurzum: Unsicher sind mechanische und elektronische Schlösser gleichermaßen
 
Schlösser knacken mit Dietrich und co erfordert zumindest noch einiges an Übung und man muss es sich über viele viele Stunden beibringen, entsprechender Zylinder vorausgesetzt.
Entsprechende Sicherheits-Zylinder vorausgesetzt, genau. Den "Otto-Normal" Schließzylinder kannst du mit einem Stück Draht und einer elektrischen Zahnbürste in unter 10 Sekunden aufmachen.
 
Nein, nein, nein,
bei aller Technikaffinität, die ich stark ausgeprägt besitze. Für den Schei... bin ich zu alt. Will ich nicht. Und zum Thema "normale" Schlösser knacken. Jau, so ein 8,50 € - Zylinder aus dem Baumarkt habe ich in wenigen Minuten offen. Ein Profi braucht Sekunden. Aber ein vernünftigen Zylinder kann man nur schwer knacken. Ich denke mal da nehmen sich die physikalischen und die smarten Schlösser nicht viel. Aber beim physikalischen Schloß bestimme ich immer und ganz allein, wer einen Schlüssel hat. Niemand kann nach X Jahren ankommen und sagen: "So, Schluss aus, wir sind pleite.", oder "Wire erheben ab jetzt eine Jahresgebühr von X,- €", oder " Hubsi, da hat doch jemand unsere Datenbanken gehackt...". Ne, ne, ne, man muss nicht allen Mist mitmachen.
 
Und mit entsprechendem Werkzeug und Tutorials wirst du auch Schlösser knacken können ;)
Ich vielleicht schon, es erfordert dennoch einiges an Übung und man kann viel falsch machen, gerade, was z.B. das Setzen einer Bohrung angeht. Ich sage nicht, dass es für den Laien ohne Übung nicht möglich ist, aber ich glaube, dass es mit "echtem" Werkzeugen schwieriger ist, ein mechanisches Schloss zu öffnen, als mit einem Software-Öffnungs-Tool, sofern es dieses irgendwann geben sollte oder schon gibt.

Kurzum: Unsicher sind mechanische und elektronische Schlösser gleichermaßen
Wer will, kommt vermutlich überall rein. Aber Krach z.B. lockt Nachbarn an. Sollte sich also jemand an meiner Wohungseingangstür mit Gewalt versuchen wollen, müsste er oder sie schon einen Moment abpassen, in dem das ganze Haus leer steht.

Für so manches Fenster reicht gar ein einfacher Schlitz-Schraubenzieher.
Nicht nur Fenster. Habe schon Hauseingangstüren bei Bekannten mit einem Schlitz-Schraubendreher geöffnet. Also ich könnte hinter sowas nicht ruhig schlafen, geschweige denn in den Urlaub fahren :D

Entsprechende Sicherheits-Zylinder vorausgesetzt, genau. Den "Otto-Normal" Schließzylinder kannst du mit einem Stück Draht und einer elektrischen Zahnbürste in unter 10 Sekunden aufmachen.
Das Erste, was ich bisher nach einem Umzug in eine neue Wohunge gemacht habe, war den 10€ Zylinder durch einen hochwertigeren auszutauschen. Man muss den Einbrecher ja nicht förmlich dazu einladen, mal reinzuschauen. Und wenn man hier durchs Treppenhaus geht, fallen einem einfache und teils für die Tür unpassende und falsch montierte Schließzylinder auf. Wäre ich also jemand, der wo einsteigen wollen würde, würde ich eine der anderen Wohnungen wählen, in die man schnell rein & raus kommt. Nachbarschaftsschutz mal anders. :ugly:
 
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