AMD Genoa Epyc 9664: 96-Kerner ist die Flaggschiff-CPU mit 400 W TDP [Gerücht]

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Der Twitter-Leaker "Yuuki_ans" konkretisierte seine Daten zu AMDs Epyc-CPUs für den Serverbereich mit Codenamen Genoa. Demnach soll es sich beim Flaggschiff nun um den Epyc-9664-Prozessor mit 96 Kernen, 192 Threads, einem Takt von über 2,25 GHz sowie einer TDP von 400 W handeln.

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Ja, immer rein mit den Watt´s !
Kann ja nie schaden, und juckt die anderen (NV/INTEL) und deren "Jünger" auch nicht.

MfG Föhn.
 
wenn man den Energieverbrauch pro Kern ausrechnet, sind es 4,16W was ja schon super finde... :)
mit meiner alten Sandy-E Machine mit Sockel 2011 habe ich mit 21,6W gut das fünffache pro Kern.
Fairer weise muss man sagen Server takten niedrig und sind Verbrauch optimiert.
Mein System wurde vom Vorbesitzter/Besteller auf Höchstleistung getrimmt.
Original 3.20 jetzt 3.8 bis 4.0 Ghz da geht natürlich auch die Effizienz runter.
 
Idealer Testkandidat für den PCGH "27P"-Benchmark, der letztens im Video ungewollt verkündet wurde. ^^
Ja, immer rein mit den Watt´s !
Kann ja nie schaden, und juckt die anderen (NV/INTEL) und deren "Jünger" auch nicht.

MfG Föhn.
Die passenden Anwender werden das Ding lieben und der Verbrauch ist wahnwitzig gering pro Kern, das schafft Intel niemals!
4 Watt pro Kern ist ja so, als wenn ein typischer Spiele-PC dann 8x4=32 Watt benötigt. Da kann Intel dann aber getrost einpacken, denn unterhalb der 100 Watt Marke haben die kaum noch Leistung, da die Technik dann wesentlich stärker bremst als bei AMD.
Sieht man ja an der aktuellen CPU-generation, die erfüllen nicht einmal die Standardeinstellungen laut Herstellerangabe, das ist einfach lächerlich und Kundenbetrug (ich nenne jetzt mal einen Lasttest, wo dann nur noch 1Ghz bei den E-Cores ankommt, weil das Wattlimit so stark abbremst).
 
Zuletzt bearbeitet:
55 W TDP sind es beim 12900HX statt 33 W. Allerdings sind da auch noch einmal 8 E-Kerne extra drin und ein Speicherkanal je 4 P-Kerne statt nur einer je 12 und eine GPU. Insbesondere letztere sollte man beim Energiebudget nicht unterschätzen. Der 12900K ist zum Beispiel mit 125 W und 3,2 GHz Basistakt spezifiziert. Er kann bei 125 W Package Power und inaktiver IGP aber selbst in Prime 95 4,3 GHz erreichen, was auf halber Strecke zwischen spezifiziertem Basis- und Turbo-Takt liegt. Wenn ähnliches für den HX gilt, würde er @TDP 50 Prozent höher takten als der 9664, in normalen Workloads möglicherweise noch höher, und wäre nicht mehr vergleichbar. Beziehungsweise er würde @2,25 GHz weitaus weniger als 55 W verbrauchen – wieviel kann ich mangels Tests aber nicht sagen.

Leider hat Intel auch keine aktuellen Manycore-CPUs mit passenderem Taktfenster im Angebot. Von einem 1,1-bis-4,7-GHz-Dualcore (mit 4,5 W Base Power je P-Kern abzüglich E-Cores und IGP) hochzurechnen wäre verdammt spekulativ – und am Ende muss man ja sowieso gucken, was jeder einzelne Kern überhaupt leistet. Ansonsten wäre ja ein Xeon Phi 7290 das Maß aller Dinge. (72 Kerne – und 288 Threads – @245 W = 3,4 W pro Kern. Zwar nur bei 1,6 GHz, das aber in 14 nm und bevor es überhaupt die erste Zen-CPU gab.)
 
55 W TDP sind es beim 12900HX statt 33 W. Allerdings sind da auch noch einmal 8 E-Kerne extra drin und ein Speicherkanal je 4 P-Kerne statt nur einer je 12 und eine GPU. Insbesondere letztere sollte man beim Energiebudget nicht unterschätzen.
Und bei Genoa sollte man auch nicht den I/O Part unterschätzen, der wird sich da auch ordentlich an Strom genehmigen.
Allein was die Kerne betrifft, wird man da eher dann bei um die 3W landen, wenn nicht sogar noch leicht darunter.
 
Er kann bei 125 W Package Power und inaktiver IGP aber selbst in Prime 95 4,3 GHz erreichen, was auf halber Strecke zwischen spezifiziertem Basis- und Turbo-Takt liegt.
Sind die Baseclocks bei Intel wirklich derart konservativ gewählt oder war das ein Prime95-Run ohne AVX?
Wenn ich mir das bei mir aufm Ryzen ansehe - bei Werkseinstellungen unter Prime95 (mit AVX) kommt der 5950X ziemlich genau da an wo AMD den Basistakt angibt. Bei "realer" Vollast aus "echten" Anwendungen die nicht ganz so extrem reinknallen wie Prime sinds auch nur wenige 100 MHz mehr.
 
Das war aktuelles 30.7 mit allen Optionen (SMT, AVX2) und 8k in place. Mein Standardsetting, um die Power Limits der Mainboards auszutesten und beim B660 Pro RS sind halt 125 W PL1 fix im UEFI hinterlegt. Ich habe zugegebenermaßen nicht überprüft, ob ein gewisses Unterreporting vorliegen könnte (weil die Platine mit dieser Verkrüppelung direkt aus dem Test flog), aber andere Asrock-Modelle sind bislang nicht negativ aufgefallen. Im Gegenteil, dass technisch ähnliche H670 Riptide hat bei angezeigten 241 W Package Power sogar eine deutlich unterdurchschnittliche reale Leistungsaufnahme, trotz extrem heißer und somit nicht übermäßig effizienter Wandler.

Diese Reserven müssen aber nicht allein auf Intel zurückgehen; die Sockel-1700-Mainboards haben viel mehr Einfluss auf die Kernspannung als bei AMD. In dem Fall lagen bei 125-W-Volllast nur 1,072 V an, während beispielsweise ein Asus B660-G mit 1,254 V unterwegs ist und dann bei 4,6 GHz schon ins 241-W-Power-Limit rennt. (E-Cores: 3,65 bei Asus, 3,4 bei Asrock) Die 4,3 GHz passen aber grob zu Intel-Launch-Folien, denen zu Folge Alder Lake bei 125 W den 11900K @max schlagen soll, also denke ich nicht, dass Asrock hier Risiken eingeht. Es viel mehr so, dass sehr viele Mainboards viel zu hohe Werte setzen, mutmaßlich um OC-Potenzial zu suggerieren. Das ist natürlich Gift für die Effizienz, zumal die Alder-Lake-Desktop-SKU ohnehin weit oberhalb ihres Sweetspots laufen, um AMDs Kernmonstern auch in Awendungen Paroli bieten zu können.

Aber im Server-Geschäft ist genau das Gegenteil üblich und allgemein lässt Intel etwas mehr Spielraum bei den Basis-Specs. Um genau zu sein: Die habe ich noch nie gesehen. Ein i9-10900K hat @125 W 3,90 bis 3,95 GHz statt spezifizierten 3,7 gemacht; der i9-9900K bei 95 W bis zu 4 GHz. +10 Prozent sind also, wenn die Kernspannung stimmt, durchaus drin – außerhalb synthetischer Belastungstests (alle Zahlen Prime 95 @max) entsprechend mehr.
 
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