Grafikkarten kaufen: So viel müssten sie kosten, wenn es nach der Leistung ginge

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Die Webseite 3dcenter.org berechnete vor einigen Wochen das Listenpreis/Leistungsverhältnis mit einem selbst entwickelten 4K-Leistungsindex der Grafikkarten aus Nvidias und AMDs aktuellen Generationen. Die Geforce RTX 3070 wurde dabei als Referenzkarte mit einem Verhältnis von 100 Prozent hergenommen. Lesen Sie im Folgenden, wie aufgrund dieser Berechnungen faire Preise aussehen würden.

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Wie schon jemand in den Kommentaren bei Videocardz richtig bemerkt hat, wurde bei dieser Milchmädchenrechnung die Chipausbeute nicht einbezogen.

Einfach nur wieder so ein clickbait-Thema, damit die Leute was zum aufregen haben. Braucht eigentlich kein Mensch...
 
Interessant wäre nun noch eine Berücksichtigung der Marktpreise, die bei Grafikkarten weit von der UVP entfernt haben.
 
Ich sag mal so, finde dass die 499$ für die 3070 schon zu hoch angesetzt sind und nicht fair ist. Mach mal eine 449$ draus und der Rest wird auch noch mal etwas nach unten korrigiert. Das was Waynetrain sagt stimmt auch noch. Die Rechnung ist für die Vollausbauten totaler Quatsch, da da die Ausbeute entsprechend gering ist. Wer das letzte % haben möchte darf auch dafür zahlen. Enthusiasten halt.
Ich persönlich hätte gerne eine 6800xt, bin allerdings nicht bereit mehr als 570€ dafür zu zahlen. Also abwarten und Eistee trinken
 
Das ist doch total bescheuert eine RTX3050 / 3060 bzw. 6500XT / 6600XT in einem 4K-Leistungsindex antreten zu lassen.
Genau so gut könnte man eine 3090ti bzw. 6950XT in einem 1080p-Leistungsindex antreten lassen.
Da wären die Ergebnisse dann genauso verfälscht.

Die Karten sind nun mal nicht ohne Grund für 1080p / 1400p oder 4k ausgelegt.
 
Im Hinterkopf muss dabei aber auch immer behalten werden, dass nicht nur die Leistung kostet, sondern auch zusätzliches Material, wie hoch entwickelte Platinendesigns, mitunter große Kühllösungen und andere Features, die den Boardpartnern zusätzliche Kosten verursachen
Wie hoch wären die? Was kostet so ein Kühler?

Das ist doch total bescheuert eine RTX3050 / 3060 bzw. 6500XT / 6600XT in einem 4K-Leistungsindex antreten zu lassen.
Genau so gut könnte man eine 3090ti bzw. 6950XT in einem 1080p-Leistungsindex antreten lassen.
Da wären die Ergebnisse dann genauso verfälscht.

Die Karten sind nun mal nicht ohne Grund für 1080p / 1400p oder 4k ausgelegt.
Grafikkarten kann man kaum für bestimmte Auflösungen "auslegen". Abgesehen von den Video Ausgängen und der Speichermenge gibt es keine technische, feste Hürde, die Grafikkarten nur in bestimmten Auflösungen funktionieren lässt. Würde man in niedrigeren Auflösungen testen, würde ein CPU Limit die schnelleren Karten (noch) schlechter dastehen lassen.
 
Grafikkarten kann man kaum für bestimmte Auflösungen "auslegen". Abgesehen von den Video Ausgängen und der Speichermenge gibt es keine technische, feste Hürde, die Grafikkarten nur in bestimmten Auflösungen funktionieren lässt. Würde man in niedrigeren Auflösungen testen, würde ein CPU Limit die schnelleren Karten (noch) schlechter dastehen lassen.
Doch:
Stichwort Infinity Catche, der funktioniert bei der 6600 und 6600Xt sehr passable in 1080 aber in 4k brechen die Karten komplett zusammen, da der Catche ausgeht
 
Wie schon jemand in den Kommentaren bei Videocardz richtig bemerkt hat, wurde bei dieser Milchmädchenrechnung die Chipausbeute nicht einbezogen.

Einfach nur wieder so ein clickbait-Thema, damit die Leute was zum aufregen haben. Braucht eigentlich kein Mensch...
Das gibt den Herstellern ja richtig guten Ansporn: Je schlechter wir produzieren - bzw. je niedriger unsere Yields - desto teurer können wir die Karten verkaufen. Sollen wir Samsung mit Applaus und Geld überhäufen, weil sie (laut dir) 2022 immer noch keine ausreichend Yields bei einem angeblichen 8nm Prozess schaffen? Wann wird der Yield den bei 8nm gut? Wenn alle 2 Nodeshrinks weiter sind?
 
Selbstentwickelter 4K-Leistungsindex...

und dann testet man damit Karten wie die Radeon 6400 und 6500XT mit 4GB RAM und "Krüppel"-Slot?
Brechen die nicht damit unter Umständen bis zu ca. 50% ein, wenn die absichtlich überlastet werden?
Nichtsdestotrotz hat man dennoch das Gefühl, dass die Karten nach unten hin eigentlich generell ein besseres PL-Gefüge haben sollten als eine schon etwas dickere RTX 3070.
 
Doch:
Stichwort Infinity Catche, der funktioniert bei der 6600 und 6600Xt sehr passable in 1080 aber in 4k brechen die Karten komplett zusammen, da der Catche ausgeht
Für die Behauptung müsstest du mal einen Beleg liefern. Igos selbst stellt nur Vermutungen in der Hinsicht an, während er gleichzeitig den Fehler macht und einen Vergleich mit Ampere zieht, die nachgewiesener Weise ein Auslastungsproblem hat.
 
Die fairen Preise würden wenigstens in der Unteren -> Mittelklasse passen aber so ne Danke dann bleibt meine Vega 56

noch so lange an Bord bis es mal vernünftige Graka´s zu vernünftigen Preisen gibt was durch Intel ja passieren könnte.

Wie heißt es so schön abwarten und Teetrinken :-)
 
Warum sollte mich als Endkunde die Chipausbeute interessieren? Ich kaufe ein Produkt mit einer bestimmten Leistung für einen bestimmten Preis. In diesem Artikel geht es um genau das: Preis/Leistung.
Das Problem ist nur, dass der Artikel davon ausgeht, dass mit dem Preis die Leistung linear steigt und das ist halt nun mal totaler Blödsinn. Je mehr man - und das gilt ja für alles, nicht nur für Grafikkarten - in den Oberklasse- und High End-Bereich geht, desto teurer müssen weitere Leistungszuwächse bezahlt werden; aus dem halbwegs linearen Verlauf wird also zunehmend ein logarithmischer. Das ist allgemein bekannt und im Prinzip auch so akzeptiert. Von daher ist so ein Artikel, der von einer völlig anderen Prämisse ausgeht, einfach ziemlicher Unfug.
 
...
Bei der Geforce RTX 3060 Ti übersteigt die Leistung sogar den Preis, sodass diese eigentlich zu günstig verkauft wird, was ein Grund dafür gewesen sein soll, dass viele Boardpartner die Grafikkarte monatelang nicht auf Lager hatten und problemlos teurere Modelle an ihrer Stelle verkaufen konnten.
...
Da gabs wohl ein Youtube-Lehrvideo mit dem Titel "Kundenverarsche in 2022: willkommen im Margenparadies!".
 
Warum sollte mich als Endkunde die Chipausbeute interessieren? Ich kaufe ein Produkt mit einer bestimmten Leistung für einen bestimmten Preis. In diesem Artikel geht es um genau das: Preis/Leistung.

Nein ;)
es geht um "Faire Preise"
die UVP von 499 US-Dollar also als fair erachtet wird.

Ich fand damals meine Asus custom GTX 970 für 330€ schon im Preis gehoben; aber dank der Kühlung & Co. konnte ich mich mit dem Preis arrangieren. (No Names / normale Kühlung waren deutlich billiger)
Selbst wenn man 20% Inflation draufsetzt finde ich 499€ für eine no Name (?) alles andere als fair.

Aber fair hat eben nichts mit Marktwirschaft und oder mit der Realität zu tun.....leider.
 
UVP ist halt ein DIng. Wird ja nicht zum UVP verkauft. Die RTX 3060 TI wird in DE ab 499 Euro verkauft, in U.S.A. ab 599 USD.
Da ist die Tabelle hier doch sehr praxisfern.
 
Geforce RTX 3090 Ti 814 Euro sehr witzig ! gebraucht kosten die schon, wie ein gebrauchter kleinwagen. Das schlauste was man machen kann ist, man kauft sich einfach ein 1080P display und dattelt auf einer 3050. Würden das alle nutzer machen, würden die Preise ganz anderes aussehen. Es gibt leider leute die dass noch unterstützen und sich dafür ein Kredit aufnehmen. Ich denke es wird auch so noch ein paar Jahre bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für die Behauptung müsstest du mal einen Beleg liefern. Igos selbst stellt nur Vermutungen in der Hinsicht an, während er gleichzeitig den Fehler macht und einen Vergleich mit Ampere zieht, die nachgewiesener Weise ein Auslastungsproblem hat.
Wie in etwa eine mit nur 16MB IF-Cache ausgestattete RX6400 / RX6500XT von ihrem IF-Cache profitieren kann, kannst du dir ja in etwa selbst ausmahlen.
Bei 1440p und 4k brechen die Karten auf jeden Fall gnadenlos weg und es dürfte sowieso klar sein das 4GB nicht für 4k sondern lediglich bis 1080p (eventuell noch 1440p bei einigen alten Schinken) ausreichend ist.

Selbst bei 1080p können die 16MB im günstigsten Fall noch 35% kompensieren, der Rest muss muss durch das 64BitSI erledigt werden und das sieht für mich schon ziemlich grenzwertig bemessen aus. Bzw. man sieht es ja auch anhand der Tests das die kleineren RDNA2 Karten tendenziell bei steigenedr Auflösung mehr einbrechen als ihre Turing und Ampere Kontrahenten.
1656340350413.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Behauptung müsstest du mal einen Beleg liefern. Igos selbst stellt nur Vermutungen in der Hinsicht an, während er gleichzeitig den Fehler macht und einen Vergleich mit Ampere zieht, die nachgewiesener Weise ein Auslastungsproblem hat.
Dann lies dir Test durch, aber gerne


Golem.de zeigt auch sehr gut wie die oberhalb von FullHD abbaut


. AMDs eigenen Angaben zufolge liegt die Hit Rate in 1080p bei etwa 50 Prozent, mit höheren Auflösungen sinkt sie exponentiell. Da wundert es wenig, dass AMD die Radeon RX 6600 XT explizit für 1080p-Gaming empfiehlt und beispielsweise 1440p erst gar nicht erwähnt.

Um den gleich folgenden Messwerten vorzugreifen: In Full-HD schneidet die Navi-23-Karte tatsächlich sehr gut ab, in WQHD und 4K hingegen bricht sie oft stark ein. Nehmen wir die Radeon RX 6600 XT als Basis, ist das verglichen mit der Geforce RTX 3060 Ti und der Radeon RX 5700 XT über alle Benchmarks hinweg leicht zu erkennen.

 
Im Prinzip haben sie das offensichtliche getestet. Nach oben zahlt man für mehr Leistung überproportional viel Geld und die unteren Karten sind, ab einem gewissen Punkt, extrem schlecht.

Das beste P/L Verhältnis gibt es irgendwo in der Mitte. Wobei sie hier den VRAM und die künftigen Raytracingfähigkeiten unter den Tisch fallen lassen.
 
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