Über 40 Jahre Ultima: Die legendäre Rollenspiel-Reihe von Richard Garriott

Die legendäre Wandteppiche... das sind mir auch noch in Erinnerung geblieben. Und natürlich der General-Midi-/Roland-Sound.
Die Karte von Ultima VI habe ich, glaube ich, heute noch. Abgeesehen davon: Danke für Ihren Artikel. Bis Ultima VI war ich immer neidisch auf meine Kumpels, die einen Amiga hatten ("Shadow of the Beast" von Psgnosis und "Blood Money" von DMA Design (heute Rockstar North). Mit Ultima VI aber begann sich das Blatt zu wenden: "The Amiga and Atari ST ports of Ultima VI were based on the PC original. By now the limitations of these two computer systems became painfully obvious." (Quelle) Entsprechend wurden die Ports, im Mittel, von den Fachmagazinen als schwächer bewertet. Für mich persönlich hat Ultima (natürlich zusammen mit Wolfenstein 3D) daher auch viel mit der Etablierung des PCs als ernstzunehmender Spieleplattform zu tun.

Grüße

phila
 
Zitat: "Übrigens sind meine Might & Magic Spiele im Regal gleich unter den Ultimas.
Ja, Might and Magig 3-5 war auch super.
Ultima, Might & Magic, Wizardry und Bard's Tale waren lange die grossen Vier. Bis '88 die SSI Goldbox Games kamen. Dann haben wir aus diesen fünf Reihen locker 80% aller RPG Perlen.
Die mittleren Ultimas (4-6) waren vermutlich die besten, vor allem sind sie am besten gealtert.
 
Ultima I+II habe ich gespielt, aber Die Dunkle Dimension (DDD) war viel besser. :D

Danach erst wieder Underworld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisschen "The false prophet" am Amiga gespielt, war mir aber mit meinen damaligen Englischkenntnissen fast zu schwer. Dazu hatte ich zwar das Original, aber das Booklet das die richtige Antwort auf die Frage am Altar liefert, hatte gefehlt.

Pagan hab ich noch mit Spannung mitverfolgt. Gab in der Powerplay (sorry, die gab´s in der Bücherei gratis zum Hausarrest) so eine Werbung für einen extra Joystick, der bei Ultima 8 eine Z Achse zur Verfügung stellte. Den Namen hab ich vergessen, hab ich mir das ganze aber immer gut vorgestellt.
 
Ultima, Might & Magic, Wizardry und Bard's Tale waren lange die grossen Vier. Bis '88 die SSI Goldbox Games kamen. Dann haben wir aus diesen fünf Reihen locker 80% aller RPG Perlen.
Die mittleren Ultimas (4-6) waren vermutlich die besten, vor allem sind sie am besten gealtert.
Ich habe Ultima von Anfang bis 8 zwar damals gespielt, aber es war schlecht — damals nur gut, weil es nichts Besseres gab; gealtert sind sie alle sehr schlecht!!!
 
Harte Worte, die ich als Fachmann so nicht unterschreiben würde.
Heutzutage sind moderne RPGs im Schnitt definitiv mieser als die Perlen von damals. Bizarrerweise gibt es heute wenig direkte Konkurrenz zu den mechanisch und technisch relativ simpel angelegten RPGs von damals. Es gibt ein paar Indies, die sich aber eher vergallopieren.
Anders ausgedrückt, die Japaner haben es geschafft, ihre RPGs graduell zu modernisieren, der Westen hat eher neue Subgenres geschaffen oder Werke, die das Genre transzendiert haben.
Ein M&M 3 kennt (bis auf die einzige mir bekannte Ausnahme, die direkte Indie-Kopie "Legends of Amberland") keinen modernen Rivalen. Um diese Art von Karopapier-Klopper zu spielen, muss man eigentlich in die Mottenkiste greifen.

Das heißt nat. nicht, dass es nicht gute bis sehr gute AAA und Indie RPGs gibt, die alte RPGs teilweise in den Schatten stellen, z.B. Darkest Dungeon oder Dragon Age 1. Die einzige Sache, in der sich das Genre im Schnitt positiv weiterentwickelt hat, ist Bedienung/Interface/Komfort.

Hätte ich mehr Zeit, würde ich M&M 3 definitiv nochmal installieren.
 
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