Special Origin Systems feiert: Die Geschichte hinter Ultima, Wing Commander und Gründer Richard Garriott

PCGH-Redaktion

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Anfang März 1983 wurde Origin Systems gegründet. Mit Ultima, Wing Commander und Ultima Online schrieb das Studio PC-Geschichte. PCGH blickt zurück auf Aufstieg, EA-Übernahme und das Ende einer Entwicklerlegende.

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Ah da hab ich gute Erinnerungen dran. Besonders im Gedächtnis sind Ultima IV, das mir damals fast komplett unverständlich war und mit einem Protagonisten namens Lord British geworben hat und die Wing Commander Reihe. Das dass der Nick des Entwicklers war XD ??!!

Wing Commander 1 auf dem Amiga 3000 war eine Offenbarung. Ein Missionsverlauf der Einfluss auf die Geschichte hatte und ein Simulator im Simulator. Absolut gut. Iceman im Sinn. Die CD 32 Version davon hatte ich auch. Wing Commander 3 dann auf der PS1 und später die Creative Encore Hardware Video Decoder optimierte Version auf dem PC. Die sollte ich noch irgendwo haben.

Rügen muss ich das die "Secret Missions" nie für den Amiga erschienen sind und dafür gab es schon einen Button im Spiel. Dazu hat man sich bei der Grafik soviel Mühe gegeben, das man lauter feste Paletten ohne Anpassung genommen hat. Das geht sooo viel besser.

Die Haben- Seite war eindeutig die CD32 Version von Wing Commander 1. Die schönste die man haben konnte und hier auch mit 256 Farben. Auf einem beschleunigten AGA Amiga oder mit etwas Fast (32 Bit) RAM, meiner Meinung nach die beste Version die es gab.
 
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Der Hammer unter all den Origin-Games war Strike-Commander.

Ich hasse Spiele mit Flugzeugen und Flugsimulationen, hab mir 1993 bei Release aber Strike Commander gekauft - aus dem einzigen Grund, weil es so eine Grafik noch nie gegeben hatte.

Das Game selbst hab ich kaum gespielt, bin nur ein paar Mal mit dem Flugzeug abgehoben, um mich an der damals unerreichten Grafik sattzusehen.
 
Ultima 6 & 7 & Online sind bestimmt mit ein Grund warum ich heute immernoch "isometrische" RPGs den 3D Versionen (Elderscrolls, Witcher, CB ...) vorziehe.
Auch einige Spiel Mechaniken vermisse ich oder schau ob ähnliche in neuen Titeln untergebracht wurden :
- Word of Power Casting - Vas Ort Flam / Corp Por ! und dazughörige reagents ( nightshade, garlic etc ... ), allein das Erscheinen der Worte auf dem Bildschirm, vorallem im kleinen Gruppen PVP ... herrlich !
- selbst Runen markieren für Moongates, eigene quick travel Orte ganz einfach.
- die MIDI Musik ... usw usw ...

Schade was aus der Personalie Lord Britsh geworden ist und dem Spiel ansich, EA war ja klar :-(
 
Zur Legende wurde Roberts jedoch mit Wing Commander. Die Zusammenarbeit zwischen Origin Systems und Roberts hielt nur sechs Jahre bis 1996. Somit ist Wing Commander 4 der letzte Teil, an dem er noch aktiv mitarbeitete.
Das ist aus meiner Sicht auch bemerkenswert auch wenn ich die im Artikel genannten JAhreszahlen nicht überprüft habe und das auch kaum kann. Aber ausgehend davon dass CR seit 1986 für Origin und Gariott arbeitete und nach vier weiteren Jahren, also seit 1990 dort fest angestellt war, bevor es dann nach in Summe nur(!)10 Jahren 1996 dann wieder auseinanderging, ist es angesichts der aktuellen Zeithorizonte in der Spieleentwicklung im Allgemeinen so wie auch und ganz besonders bei "Star Citizen" im Speziellen bemerkenswert, was man damals(TM) in 10 Jahren schaffen konnte (u.a. komplette Entwicklung mehrerer genredefinierender Spiele wie die Reihe "Wing Commander" in den Teilen 1-4) und was man heute in deutlich mehr als 10 Jahren alles noch nicht geschafft hat (aktueller Alpha-"Zustand" von Star Citizen bzw. nix Realisiertes/Konkreteres zu SQ42...). Es ist alles deutlich komplexer als früher, klar, aber die Spiele von früher waren auch richtig umfangreich, narrativ gut und "fesselnd" und sicher die absolute "Krone" des damals technisch Möglichen...

Edit: Die WingCommander-Spiele und "Privateer" waren auch meine persönliches Highlight seiner ZEit, zu "Ultima" hatte ich eher weniger Zugang (sicher auch sprachlich bedingt, durch mein maues DDR-Schulenglisch), das änderte sich erst etwas mit "Ultima Underworld" 1 und 2, aber klassisches "Ultima" sowie das spätere "Ultima Online" hatte mich nie richtig "abgeholt", trotz des damals schon extremen Hype um diese Reihe und deren direkte Verbindung zu den bizarren Exzentriken des "Lord British" / Richard Gariott...
 
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Auf einem Rechner mit Pentium 1000 und Voodoo3 3500 TV ist noch ein Ultima installiert, glaube VIII.
Es wird Zeit das System nochmals an den Start zu bringen, bei den ganzen Preissteigerungen der modernen Hardware, sowieso die beste Idee.
Einzig die alte 20 GB Festplatte von Maxtor hatte ein fürchterlichen Pfeifen von sich gegeben, wollte ich schon immer mal klonen.
Der Artikel hier hat mich nun wieder angepiekst...
 
Ultima 8 war mein Einstieg bei Origins, Ultima 9 gehört zu meinen absoluten Lieblingen.
Ultima Online war meine erste Begegnung mit MMOs und ist Ursprung meiner Erkenntnis, dass ich tunlichst von solcherart Spielen die Finger lassen muss, wegen gefährlicher Suchtgefahr. U.a. WoW fand wegen UO nie den Weg auf meine Platte, zu meinem Schutz.
Leider hat danach Gariott bis heute komplett abgekackt...

Da ist der Weg von Chris Roberts viel spannender. Bin zwar erst wirklich über Starlancer zu seinen Titeln gekommen, und dessen Nachfolger Freelancer gehört auch zu meinen absoluten Lieblingen, aber WC2-4 und Privateer 1+2 liegen immer noch auf meiner To-Do-Liste :ugly:
Dafür bereitet mir heute der Alpha-Build von Star Citizen schon sehr viel Spass und ich warte voller Vorfreude, aber geduldig, auf Squadron 42 :-)
 
aber WC2-4 und Privateer 1+2 liegen immer noch auf meiner To-Do-Liste :ugly:
Ja, gerade das erste "Privateer", noch im "klassischen" WingCommander 1/2-Look&Feel war gerade erzählerisch für mich ein riesen Ding ,noch viel mehr als WingCommander, weil ich diesem ganzen USAF-geprägten "Military-Hero-Setting" nicht wirklich was abgewinnen konnte und kann. Hier flog man als "freischaffender Zivilist" und erlebte eine für mich sehr spannend erzählte GEschichte, i.d. R. ganz ohne Krieg, heroische testosteronübersättigte Kampfpiloten usgl. aber dennoch mit den selben fliegerischen und kämpferischen Ansprüchen im Kampf um das ureigene Überleben und die eigene unmittelbare Ingame-WEiterentwicklung (i.d.R. mehr und bessere Wummen an immer besseren Schiffen, mehr Laderaum bedeutet mehr Geld durch lukrativere Auftrräge usw.) Und die Rahmenhandlung um geheimnisvolle alte Relikte, bisher unbekannte Aliens lassen den immer gegenwärtigen Krieg gegen die Kilrathi angenehmerweise eher zur Nebensache werden...Das war damals nicht nur für mich total faszinierend und fesselnd, es gab einige "Mitstudenten" die das ebenfalls gespielt haben und in der Geschichte ungefähr gleiochauf waren, man tauschte sich tagsüber in der Vorlesung über bestimmte knifflige Stellen in einzelnen Missionen aus, und probierte das dasnn abends am Rechner sofort aus, um dann ggf. entsprechend begeistert am nächsten Tag vom endlich erfolgreichen Abschluss einer besonders schwierigen Aufgabe zu berichten.

Ich hatte damals auch angefangen, mittels HEX-Editor an den Speicherständen herumzumodifizieren (cheaten). und somit gewisse technische "Beschränkungen" an den Schiffen und Waffen zu umgehen oder wirtschaftliche Notsituationen abzumildern....und das alles noch ohne downloadbare Trainer, Internetforen usw. da hat das "herumfrickeln" im "HEX-Edit" und die sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten genau so viel SPaß gemacht, wie der spannenden Story im Spiel zu folgen...irgendwie waren wir früher anscheinend mit viel weniger zu begeistern als heutzutage...

Edit: ICh hatte mal vor ein paar Jahren ein Community- oder OpenSource-Projekt entdeckt, wo man das original-"Privateer" mit neuen höher aufgelösten Grafiken (das "Original" lief in 320x200 Pixeln!) umgeschrieben hatte, aber das eigentliche Spiel und die Storyline 1:1 beibehalten hatte. ich hatte das damals glatt nochmal durchgespielt, mit gleichermaßen nostalgischem, aber auch erneut erzählerisch fasziniertem Genuss...ich weiß aber nicht mehr, wie das Projekt hieß und ob es das heutzutage noch gibt...

Edit: Das genannte "Rework"-Projekt hieß "Privateer Gemini Gold" und zuminedest die Sourceforge-Seite gibts noch, auch wenn die letzten Aktivitäten dort auch schon wieder fast 17(!)Jahre her sind...:https://privateer.sourceforge.net/news.shtml
 
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Mensch, ist das lange her...ich kann mich noch gut an die Artikel in verschiedenen Spielezeitschriften über Garriotts Haus erinnern
 
Wing Commander 4 soll der letzte Teil der Reihe gewesen sein, an dem Roberts tätig war? Und was ist mit "Wing Commander 5: Prophecy"? ;-) ...
 
Wing Commander 4 soll der letzte Teil der Reihe gewesen sein, an dem Roberts tätig war? Und was ist mit "Wing Commander 5: Prophecy"? ;-) ...
Da war nicht mehr Chris Roberts beteiligt, er hat Origin kurz vorher verlassen.

Seine erste Arbeiten hat Chris als Teil des Teams von Ultima V bei Origin gemacht und half unter anderem bei der Programmierung der Musik- und Soundeffekte sowie bei der Apple II-Konvertierung. Im Spiel kann man übrigens einen Bauern namens Christopher finden. Wenn man ihn anspricht erzählt er, dass er in seiner Freizeit an einer Fantasy-Geschichte namens Times of Lore schreibt. Times of Lore (aka Ultra Realms) war dann Chris Erstlingswerk bei Origin. Er hatte ja vorher schon einige Spiele auf dem BBC Micro rausgebracht. Danach kam Bad Blood (das Cover ist übrigens von Larry Elmore), Wing Commander und der Rest ist Geschichte.
Hier ein Bild von allen Spielen von Chris Roberts bzw. wo ein Zusammenhang besteht.
 

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Ah... Wing Commander, einer der Titel, für die man früher seinen Rechner aufgerüstet hat. Ähnlich wie für Doom seinerzeit. Privateer war ebenfalls großartig, mit seiner halboffenen Welt, den verschiedenen Raumschiffen und Aufrüstoptionen, habe viele Stunden im Weltraum verbracht. Die Spiele haben einen Ehrenplatz im Regal. :)
Aus der Ultima-Reihe habe ich tatsächlich nur Ultima 6 und die beiden 3D-Ableger Ultima Underworld 1 und 2 gespielt. Aber auch die waren phantastisch. Schöne Zeiten damals, als jeder neue Teil einen Riesensprung in Sachen Inhalt, Grafik und Sound mitbrachte.
 

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Das waren noch Zeiten. Schade, was dann aus Origin wurde.

Auf jeden Fall sind ihnen einige Meisterweke zu verdanken.
 
Kann mich da auch nur anschließen. Hat uns einige schöne Titel beschert. An z,B. Ultima und Times of Lore denke ich sehr gerne zurück.
 
Das einzige Spiel was ich von ihm vermisse ist tatsächlich "Tabula Rasa". Das habe ich, so lange es existierte, komplett gesuchtet :hail:
 
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