INTEL wird doch wohl nicht aus dem "Quark" kommen ?!?
MfG Föhn.
Warum sollten sie nicht? Die haben deutlich mehr Manpower, KnowHow und finanzielle Mittel. Dass da was passieren wird, war doch absehbar. Was den meisten nur entgeht ist, dass das, was heute passiert bzw. auf dem Markt erscheint auf Entscheidungen vor Jahren zurückzuführen, also eigentlich schon längst Geschichte ist.
Beispielsweise 2023 dürfte noch "knackiger" mit Blick auf die Konkurrenzsituation werden im Consumer-Segment *), denn Meteor Lake wird hier auf einen Schlag eine ganze Fülle neuer Technologien ins Feld führen, während zuvor Zen4 schon seinen Zug gemacht haben wird. Man darf gespannt sein wie AMD das zu kontern gedenkt, denn Zen5 dürfte noch ein wenig hin sein.
*) Mittlerweile muss man sich aber auch fragen wie relevant das noch für den Großteil des Consumer-Marktes ist, da dessen Workloads mittlerweile nicht mehr mit der technologischen Entwicklung mitwachsen. Beispielsweise ein 16-Kern-Zen4 wird sich auch in 2023 beim Gaming "
langweilen" und mit viel Glück wird es den ein oder anderen, vereinzelten PC-only-Titel geben, der das CPU-Potential weitreichender ausnutzt. Für alles andere bewegt man sich jedoch schon signifikant weit weg vom Mainstream.
24 Kerne sind lächerlich und dann auch noch nicht mal vollwertige Kerne, AMD wird doch mit Zen4, wie man weiß, die erste Desktop CPU mit 64 Voll-Kernen bringen.
Ein Smiley wäre hier zwingend angeraten gewesen, denn bei dir ist die Gefahr immer extrem hoch, dass du derartige Aussagen todernst und nicht etwa als rein humoristische Einlage meinst.
[...] Für alle anderen wirds von Intel auch im Enthusiasten-Segment 16 "P-Cores" geben. [...]
Wenn du dich auf 2022 beziehst, eher nein. Das Gerücht rund um RPL ist ja nicht neu, d. h. dieser hier vermeintlich aufgetauchte Benchmark wäre eher eine erste vorläufige "
Bestätigung" eines 8+16 Topmodells.
Mehr große Kerne wird es nur auf der HEDT-Plattform geben, die vermutlich ein Xeon W-Ableger sein und indirekt und auf Sapphire Rapids basieren wird. Hier wird die Frage der Taktbarkeit bleiben, denn selbstredend werden bspw. 16 Golden Cove-Kerne bei > 4,5 GHz verlustleistungstechnisch kein "Spaß" sein. Ob das Design was für "enthusiastischere" Consumer/Gamer sein wird, wird man abwarten müssen. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre, wenn die HEDT-Versionen auch in ein, zwei HBM2-Varianten erscheinen werden. Mit 32 GiB (
zwei CPU-Tiles und zwei HBM2-Stacks) könnte man auf reguläres DRAM bspw. komplett verzichten und bspw. mit einer um ein Vielfaches höheren Speicherbandbreite arbeiten. Die Frage ist aber wiederum, wie sich der Effekt realtechnisch bspw. im Gaming niederschlagen würde. Und teuer würde es zweifellos auch werden und RPL soll seinerseits einen größeren Cache-Umbau mitbringen, sodass sich für den erschlagenden Großteil des Marktes vermutlich kein Blick auf die HEDT-Plattform lohnen wird, diese also eher im wortwörtlichen Sinne Enthusiasten oder Anwendern mit speziellen Workloads vorbehalten bleiben wird. (
Bei AMD steht derweil möglicherweise ein 24-Kern-Ryzen ins Haus, möglicherweise aber nicht gleich zu Beginn, da AMD sich den vermutlich als Reaktionsmöglichkeit zurückbehalten wird ... ach ja, ich vergaß, "24 Kerne sind lächerlich" ... hmmm, vielleicht sollte das jemand mal AMD erklären 
)