Raptor Lake in Benchmark-Datenbank: Mehr Kerne bestätigt?

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In einer Benchmark-Datenbank ist eine neue Intel-CPU aufgetaucht, von der man annimmt, dass es sich um Raptor Lake handelt. Das Modell würde die gemunkelten mehr Kerne bestätigen.

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Ich kann definitiv bestätigen, dass die Eco Kerne einen echten Energievorteil unter niedriger Last erwirtschaften.

Im Idle verbraucht die CPU weniger als 10 Watt. Unter leichter Last ist im Vergleich zur Konkurrenz der Energieverbrauch <20 Watt.

Der Ryzen 5900X verbraucht im Idle allein 30 Watt
 
24 Kerne sind lächerlich und dann auch noch nicht mal vollwertige Kerne, AMD wird doch mit Zen4, wie man weiß, die erste Desktop CPU mit 64 Voll-Kernen bringen.
 
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24 Kerne sind lächerlich und dann auch noch nicht mal vollwertige Kerne, AMD wird doch mit Zen4, wie man weiß, die erste Desktop CPU mit 64 Voll-Kernen bringen.
24 vollwertige Kerne, welche die gleiche Leistung abfeuern, sind für Consumer tatsächlich zu viel. Siehe Ryzen 5950X.

Allerdings machen die E-Cores richtig Sinn. Beim streamen, Netflix schauen oder Office erreichen diese eine sehr gute Energiebilanz. Da ist ein aktueller Ryzen im Energieverbrauch doppelt so hoch. Da können es auch acht oder mehr E-Cores sein.

Nicht umsonst setzen alle Hersteller inzwischen auf ein Big Little Prinzip. Im Smartphonebereich schon längst üblich. Ansonsten würden Smartphones akkutechnisch kaum über den Tag kommen.
 
Ich kann definitiv bestätigen, dass die Eco Kerne einen echten Energievorteil unter niedriger Last erwirtschaften.

Im Idle verbraucht die CPU weniger als 10 Watt. Unter leichter Last ist im Vergleich zur Konkurrenz der Energieverbrauch <20 Watt.

Der Ryzen 5900X verbraucht im Idle allein 30 Watt
Das stimmt zwar und die e-cores sind definitiv effizienter, aber war bei vorherigen Generationen ja auch schon so , dass Intel in idle sparsamer ist.
Also auch mein übertakteter 10900k geht im idle auf um die 3 Watt runter mit adaptive voltage, wenn gerade wirklich kein Prozess läuft.
 
24 Kerne sind lächerlich und dann auch noch nicht mal vollwertige Kerne, AMD wird doch mit Zen4, wie man weiß, die erste Desktop CPU mit 64 Voll-Kernen bringen.
Ich unterrichte nebenbei geringfügig. Dabei rede ich immer wieder mal mit den Kindern. Da posaunen so manche schwer pubertierende Jugendliche ihre Parolen einfach so raus. Und ich frag dann immer so lange nach, bis ein reflexionsprozess einsetzt. Denn irgendwann setzt der bei fast jedem 13-15 Jährigen ein. Weil irgendwann denkt man mal nach, warum man immer falsch liegt bzw. sieht es halt mal ein.

Du bist bislang der erste Mensch, bei dem einfach keine Reflexion eingesetzt hat. Ich finds spannend. Jeder andere Mensch hätte irgendwann mal seine Art zu posten überdacht: warum immer Pauschalaussagen die am Ende falsch sind. Warum nicht mal selbst nachdenken und bemerken, dass das was andere sagen oft richtig ist und das was man selbst sagt eigentlich fast immer falsch ist? Warum nicht mal kürzer treten und sich was von den anderen abschauen? Was machen die anders (die informieren sich zuerst umfassend, kennen sich in der Materie aus und reden nicht einfach Wunschdenken daher...)? Bei dir wird das wohl noch dauern.
Jetzt bist du aber schon zu lange dabei, als dass du immer noch 13-15 wärst. Also für mich ist ab irgendeinem Punkt mal interessant: wer bist du, wie alt bist du, was ist dein Bildungshintergrund... und warum lernst du nicht dazu? Wieso kannst du nicht auf eine niveauvolle Art diskutieren?
24 vollwertige Kerne, welche die gleiche Leistung abfeuern, sind für Consumer tatsächlich zu viel. Siehe Ryzen 5950X.

Allerdings machen die E-Cores richtig Sinn. Beim streamen, Netflix schauen oder Office erreichen diese eine sehr gute Energiebilanz. Da ist ein aktueller Ryzen im Energieverbrauch doppelt so hoch. Da können es auch acht oder mehr E-Cores sein.

Nicht umsonst setzen alle Hersteller inzwischen auf ein Big Little Prinzip. Im Smartphonebereich schon längst üblich. Ansonsten würden Smartphones akkutechnisch kaum über den Tag kommen.
davon sind ja immer noch 8 Kerne sehr "stark" die anderen 16 Kerne "nur" Skylake-Niveau.
Im Desktop ist das natürlich nicht unbedingt benötigt, zugegeben. Aber wer weiß, vielleicht kommt da auch noch was.
Für alle anderen wirds von Intel auch im Enthusiasten-Segment 16 "P-Cores" geben.

Was das im Handy betrifft: liegt wohl am Benutzen, das zig Jahre alte Samsung J5 liegt seit fast 2 Wochen neben mir, wurde seither nicht geladen.
 
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INTEL wird doch wohl nicht aus dem "Quark" kommen ?!? :devil:

MfG Föhn.
Warum sollten sie nicht? Die haben deutlich mehr Manpower, KnowHow und finanzielle Mittel. Dass da was passieren wird, war doch absehbar. Was den meisten nur entgeht ist, dass das, was heute passiert bzw. auf dem Markt erscheint auf Entscheidungen vor Jahren zurückzuführen, also eigentlich schon längst Geschichte ist.
Beispielsweise 2023 dürfte noch "knackiger" mit Blick auf die Konkurrenzsituation werden im Consumer-Segment *), denn Meteor Lake wird hier auf einen Schlag eine ganze Fülle neuer Technologien ins Feld führen, während zuvor Zen4 schon seinen Zug gemacht haben wird. Man darf gespannt sein wie AMD das zu kontern gedenkt, denn Zen5 dürfte noch ein wenig hin sein.

*) Mittlerweile muss man sich aber auch fragen wie relevant das noch für den Großteil des Consumer-Marktes ist, da dessen Workloads mittlerweile nicht mehr mit der technologischen Entwicklung mitwachsen. Beispielsweise ein 16-Kern-Zen4 wird sich auch in 2023 beim Gaming "langweilen" und mit viel Glück wird es den ein oder anderen, vereinzelten PC-only-Titel geben, der das CPU-Potential weitreichender ausnutzt. Für alles andere bewegt man sich jedoch schon signifikant weit weg vom Mainstream.

24 Kerne sind lächerlich und dann auch noch nicht mal vollwertige Kerne, AMD wird doch mit Zen4, wie man weiß, die erste Desktop CPU mit 64 Voll-Kernen bringen.
Ein Smiley wäre hier zwingend angeraten gewesen, denn bei dir ist die Gefahr immer extrem hoch, dass du derartige Aussagen todernst und nicht etwa als rein humoristische Einlage meinst. ;-)

[...] Für alle anderen wirds von Intel auch im Enthusiasten-Segment 16 "P-Cores" geben. [...]
Wenn du dich auf 2022 beziehst, eher nein. Das Gerücht rund um RPL ist ja nicht neu, d. h. dieser hier vermeintlich aufgetauchte Benchmark wäre eher eine erste vorläufige "Bestätigung" eines 8+16 Topmodells.
Mehr große Kerne wird es nur auf der HEDT-Plattform geben, die vermutlich ein Xeon W-Ableger sein und indirekt und auf Sapphire Rapids basieren wird. Hier wird die Frage der Taktbarkeit bleiben, denn selbstredend werden bspw. 16 Golden Cove-Kerne bei > 4,5 GHz verlustleistungstechnisch kein "Spaß" sein. Ob das Design was für "enthusiastischere" Consumer/Gamer sein wird, wird man abwarten müssen. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre, wenn die HEDT-Versionen auch in ein, zwei HBM2-Varianten erscheinen werden. Mit 32 GiB (zwei CPU-Tiles und zwei HBM2-Stacks) könnte man auf reguläres DRAM bspw. komplett verzichten und bspw. mit einer um ein Vielfaches höheren Speicherbandbreite arbeiten. Die Frage ist aber wiederum, wie sich der Effekt realtechnisch bspw. im Gaming niederschlagen würde. Und teuer würde es zweifellos auch werden und RPL soll seinerseits einen größeren Cache-Umbau mitbringen, sodass sich für den erschlagenden Großteil des Marktes vermutlich kein Blick auf die HEDT-Plattform lohnen wird, diese also eher im wortwörtlichen Sinne Enthusiasten oder Anwendern mit speziellen Workloads vorbehalten bleiben wird. (Bei AMD steht derweil möglicherweise ein 24-Kern-Ryzen ins Haus, möglicherweise aber nicht gleich zu Beginn, da AMD sich den vermutlich als Reaktionsmöglichkeit zurückbehalten wird ... ach ja, ich vergaß, "24 Kerne sind lächerlich" ... hmmm, vielleicht sollte das jemand mal AMD erklären ;-))
 
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denn Meteor Lake wird hier auf einen Schlag eine ganze Fülle neuer Technologien ins Feld führen, während zuvor Zen4 schon seinen Zug gemacht haben wird.
"Für Raptor Lake wurde aber ohnehin vorwiegend erwartet, dass Intel die Architektur verfeinert und keine wilden Neuerungen bringt"

So steht es in der heutigen Raptor Lake NEWS hier auf PCGH ...


MfG Föhn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Welchem Sinn und Zweck soll diese Erwähnung dienen? In dem von dir angeführten Zitat geht es um Meteor Lake, nicht Raptor Lake.
Raptor Lake ist weiterhin Gracemont als E-Kern-Mikroarchitektur zzgl. Raptor Cove als P-Kern-Architektur, das als kleinere Iteration von Golden Cove gehandelt wird, alles schon lange bekannt. Konkretes weiß man nicht, außer, dass es größere Umbauten am Cache-Subsystem geben soll. *) Darüber hinaus bleibt anzunehmen, dass die architektonischen Anpassungen bzgl. der Kerne selbst i. V. z. Golden Cove eher kleinerer Art sein werden und sich möglicherweise gar im Rahmen eines "Skylake-Updates" ;-) bewegen könnten.
Und ob man in einem weiteren Jahr noch ein paar Kleinigkeiten mittels des Fertigungsprozesses beisteuern kann (denn dass es bei 10 nm bleiben soll, jetzt Intel 7, ist nach aktuellem Stand gesetzt) ist ebenso ungewiss, ebenso, ob die kürzlich bekannt gewordenen Voltage-Effizienzsteigerungen (gemäß Patent) hier ggf. auch bei den S-CPUs zum Tragen kommen könn(t)en.

*) Hier jedoch noch ohne Konkretisierung, außer, dass hier mal der Begriff "Gamecache" fiel, wobei aber nicht einmal klar ist, ob der (un)mittelbar auf Intel zurückzuführen ist. Intel könnte an den Latenzen arbeiten, könnte den Cache vergrößern, könnte gar ein Cache-Die mittels ihres effizienten EMIB anbinden oder könnte eines mittels Foveros stacken, wobei aber insbesondere letzteres recht unwahrscheinlich sein dürfte, da Foveros bisher noch nie in Verbindung mit Raptor Lake erwähnt wurde, sondern erst wieder mit Meteor Lake. Hier wird man schlicht abwarten müssen, aber Zen3 zzgl. V-Cache zu schlagen dürfte gesichert das absolute Minimal-Ziel von RPL sein und realistischer Betrachtet wird der sich gar eher zwischen diese Vorgeneration und Zen4 platzieren müssen, damit der zumindest als Übergangslösung bis Meteor Lake dienen kann, denn der wird vermutlich noch nicht im 1HJ23 erscheinen (möglicherweise aber bereits ab der Jahresmitte?).

**) Will man hier bzgl. des Cache noch weiter rumspinnnen, könnte man selbst auf einen 4 GiB großen HBM2-Stack als L4$ analog zu Sapphire Rapids SP spekulieren, denn das hat Intel alles schon längst fertigentwickelt. Ob das kostentechnisch sinnvoll ist, ist dagegen eine andere Frage, ebenso, ob man sich damit nicht vielleicht einen möglichen HEDT-Ableger der Xeon W-Serie obsolet machen würde.
 
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"Für Raptor Lake wurde aber ohnehin vorwiegend erwartet, dass Intel die Architektur verfeinert und keine wilden Neuerungen bringt"

So steht es in der heutigen Raptor Lake NEWS hier auf PCGH ...


MfG Föhn.

Welchem Sinn und Zweck soll diese Erwähnung dienen? In dem von dir angeführten Zitat geht es um Meteor Lake, nicht Raptor Lake.
Ihr redet aneinander vorbei. @gerX7a bezieht sich auf 2023 mit Meteor Lake da @Chatstar Zen4 ins Spiel gebracht hat, und @onkel-foehn kommt dazu mit Raptor Lake Leaks die damit nichts zu tun haben...
 
Es wird mehr Kerne geben, solange die Kunden mit mehr Kernen auch mehr Leistung assoziieren und daher das Produkt mit mehr Kernen eher kaufen.

Ob es für Mainstreamuser überhaupt Software gibt die derart in die Breite skaliert spielt dabei keine Rolle. Das ist wie 250kmh schnelle Autos in Ländern mit Tempolimit verkaufen. Macht auch jeder und keinen Sinn.
 
PCGH schrieb:
Raptor Lake wird nach aktuellem Wissensstand die 13. Generation von Core-Prozessoren und der zweite Anlauf mit Hybrid-Design.

Eigentlich ist es der dritte Anlauf, den ersten hat nur kaum jemand mitbekommen, der sich nicht damit beschäftig hat. Der erste Versuch hatte nur einen schnellen Kern und 4 langsame Atomkerne und es gab (meines Wissens) auch nur 1-2 Laptops damit.
 
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