Die Zeiten in denen die Streaming-Dienste gute Produktionen zu Ramschpreisen einkaufen konnten, sind lange vorbei. Heute sparen die sich gegenüber konventionellen Angeboten noch die Verbreitungsinfrastruktur, weil der Internetanschluss und extra und teilweise über staatliche Subventionen bezahlt wird, aber ansonsten haben sie die gleichen Ausgaben wie ein stink normaler Pay- oder Privat-TV-Anbieter und müssen sehen, dass sie diese Kosten (und zusätzlich einen dicken Gewinn) wieder reinbekommen. Das heißt entweder Preise auf dem Niveau von Sky und höher, Werbung auf dem Niveau von RTL und mehr oder eine Kombination aus beidem. (Höher/mehr da die Sender ihr Angebot mit reichlich Billigproduktionen und Wiederholungen strecken, was bei on demand nicht geht und entsprechend teureren Content erfordert.)