DDR5-Volumen ab 2023 angeblich schon über DDR4

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Das Produktionsvolumen von DDR5 soll schon 2023 über dem von DDR4 liegen und ab 2026 90 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen. Ein Bericht rechnet mit einer schnellen Adaptionsrate, wenn beide CPU-Hersteller ihre Produkte auf dem Markt haben.

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Sind forecasts.

Die bei ordentlicher Kunden-Beziehung schon sehr gut
vorhersagbar sind.
(Im Notfall wird - im Sinne des Kunden - nachgeholfen.)
 
Es gibt noch keinen DDR5_RAM, aber man weiß schon, wie viel in zwei Jahren verkauft wird?

Doc, wo steht der DeLorean?

Erfahrungssache, war bei den letzten Generationen auch so. Sowie der preisliche "Break Even" in Reichweite kommt, wechseln fast alle. Das erste Jahr ist immer überteuert, da lohnt es sich noch das Board mit altem RAM voll zu kleistern, statt wenig von dem sündhaft teuren Speicher zu nehmen. Irgendwann Mitte bis Ende des zweiten Jahres ist allerdings der richtige Moment gekommen. Das war bei SDRAM, DDR1, 2 und 4 so. Lediglich DDR3 hat sich etwas länger als zwei Jahre Zeit gelassen und Rambus konnte sich nie durchsetzen.
 
Es gibt noch keinen DDR5_RAM, aber man weiß schon, wie viel in zwei Jahren verkauft wird?

Doc, wo steht der DeLorean?

Problem könnte / dürfte die Überschrift sein die suggeriert das in 1 1/2 Jahren mehr DDR5 Speicher auf dem Markt sein wird als DDR4; was garantiert nicht stimmen dürfte.
Wird aber schon ein Satz später genauer geschrieben was gemeint ist.
 
Abwarten und Tee trinken, selbst heute werden noch noname Office PC's mit DDR3 verkauft. 2026 halte ich einen Marktanteil von 50% für realistisch. Bis dahin dürften die Preise gesunken und viele Geräte Abgeschrieben sein.

DDR5 dürfte vor allem im Server- und Gamingbereich interessant werden. Der Preis wird entscheiden wann das ganze in Notebooks zum Einsatz kommt. 1.1V vs 1.2V machen den Kohl dort auch nicht fett....
 
Doc, wo steht der DeLorean?
Auf dem Parkplatz der Pressestellen von Intel und AMD.

Mal ehrlich, ich verstehe den ganzen Rummel um jede DDR5-Meldung nicht. Die aktuellen CPUs wollen DDR4, also wird DDR4 gekauft. Die neuen CPUs wollen dann DDR5, also wird dann DDR5 gekauft. Da gibt es eigentlich nicht viel zu diskutieren.

Okay, Alder Lake wird beides unterstützen. Aber der Plattformwechsel (man braucht ja eh ein neues Board) macht erst richtig Sinn, wenn man auch den RAM erneuert. Da würde ich mir nicht den Klotz mit "veraltetem RAM" ans Bein binden, der dann später noch einen Boardwechsel nötig macht. (Kombiboards wird es vermutlich nicht geben.) Und wenn man auf's Geld gucken muss, kauft man halt die Vorgängergeneration.

Die DDR4 Unterstützung ist hauptsächlich für OEMs, damit sie mit dem nigelnagelneuesten Prozessor Werbung machen und dem unwissenden Kunden trotzdem alten Billigramsch andrehen können.

Spätestens mit Zen 4 ist der Drops eh gelutscht, da braucht man keine Zeitmaschine, um den zukünftigen Bedarf abschätzen zu können. Unsere Personalabteilung braucht auch keine Glaskugel, um die Anzahl unserer Ausbildungsplätze zu ermitteln. Die wissen, wer wann in Rente geht und ersetzt werden muss.
 
Abwarten und Tee trinken, selbst heute werden noch noname Office PC's mit DDR3 verkauft.

Das sind dann aber entweder Gebrauchtsysteme oder absolut alte Restposten. Vom Volumen her spielen die keine Rolle. Intel und AMD haben die DDR3 Kompatibilität 2017 aufgegeben.

2026 halte ich einen Marktanteil von 50% für realistisch. Bis dahin dürften die Preise gesunken und viele Geräte Abgeschrieben sein.

Es geht um die Neuverkäufe und da wird es bis 2026 quasi keine DDR4 Geräte mehr geben. Sowie der Preis pro GB von DDR5 unter den von DDR4 sinkt geht alles ganz schnell, binnen weniger Monate ist der alte Standard dann obsolet.

1.1V vs 1.2V machen den Kohl dort auch nicht fett....

Das sind schonmal 20% weniger Verbrauch und DDR5 ist (bei gleicher Effektivrate) um die Hälfte langsamer getaktet, das spart nochmal viel Energie ein. Außerdem will die Geschwindgkeit auch bei Laptops gesteigert werden.

Okay, Alder Lake wird beides unterstützen. Aber der Plattformwechsel (man braucht ja eh ein neues Board) macht erst richtig Sinn, wenn man auch den RAM erneuert. Da würde ich mir nicht den Klotz mit "veraltetem RAM" ans Bein binden, der dann später noch einen Boardwechsel nötig macht. (Kombiboards wird es vermutlich nicht geben.) Und wenn man auf's Geld gucken muss, kauft man halt die Vorgängergeneration.

Im Prinzip hast du es dir selbst beantwortet: solange DDR4 wesentlich billiger ist, bleibt man auch dabei (zumindest ich). Wenn man nicht jedes Jahr aufrüstet, dann behält man Board und RAM sowieso eine längere Zeit. In 4-5 Jahren ist dann immer ein Boardwechsel nötig und der teuer eingekaufte Superspeicher ist bis dahin eine lahme Krücke, die das System ausbremst und mit ihrer geringen Kapazität die RAM Slots verstopft.
 
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