Filmindustrie nimmt VPN-Anbieter ins Visier

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Die Filmindustrie nimmt zunehmend VPN-Anbieter ins Visier. In den USA läuft nun auch eine Klage gegen Leaseweb, deren Dienste angeblich von ExpressVPN, LiquidVPN, NordVPN und Zenmate genutzt werden und die wiederum die Basis für die Urheberrechtsverletzungen deren Kunden sind.

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Man hätte vielleicht noch im Artikel erwähnen sollen, worum es der Contentmafia beim Kampf gegen VPNs eigentlich geht: Nämlich das Umgehen von Regionalsperren, weil die Industrie sich weigert, zu begreifen, dass dank des Internets heute binnen weniger Minuten oder Stunden jeder auf der Welt erfahren kann, was es auf der anderen Seite des Globus Nettes gibt, und man nicht mehr aus Jux sechs Monate warten und mit den lokalen Verleihern ewig hin- und herverhandeln kann, bis man ein Produkt auf einem anderen Markt veröffentlicht, wenn man das Geschäft selbst machen will. (Gabe Newell: „Piraterie ist kein Preisproblem, sondern ein Serviceproblem. Die Leute, die dir sagen, dass die Russen alles raubkopieren, sind dieselben Leute, die sechs Monate warten, bis sie ihr Spiel für Russland lokalisieren.“)

Da werden einem immer die Vorzüge der Globalisierung gepredigt, und die Konzerne betreiben dabei auch fleißig Rosinenpickerei vom Feinsten; aber der dumme Konsument (Kunde ist man für die ja schon lange nicht mehr) soll gefälligst weiter futtern, was man ihm in seinem Land vorsetzt, zu den Konditionen, die man ihm diktiert, ohne globalen Wettbewerb, was Preise, aber auch Sprach- und Schnittfassungen angeht. Unterschiedliche Preise, die an die Bedingungen (Durchschnittseinkommen, Steuern etc.) des jeweiligen Marktes/Landes angepasst sind, mögen ja ihre Berechtigung haben; aber wie ich es einschätze, geht es den meisten VPN-Usern bei der Umgehung von Geoblocking darum, Content zu sehen, den sie so in ihrem Land gar nicht zu sehen bekommen, weil sich irgendwelche hohen Tiere in der Verwertungsindustrie bislang nicht einig geworden sind, oder weil im eigenen Land nur eine zensierte Fassung verfügbar ist; und nicht darum, die billigsten Preise zu zahlen. Es würde mich nicht wundern, wenn es bei den „Urheberrechtsverletzungen“, von denen im Artikel die Rede ist, um genau das gehen sollte.

Und was die Furcht der Industrie, man könnte per VPN billige Preise abgreifen (siehe auch Valve/Steam), betrifft: Ich wünschte, die Staaten wären mal genauso eifrig, wenn es darum geht, den Konzernen einzuschärfen, dass sie ihre Einnahmen nicht mithilfe eines Briefkastens und anderer Tricks einfach dort versteuern dürfen, wo es für sie am günstigsten ist; und ihre Produktion nicht einfach dorthin outsourcen dürfen, wo sie die geringsten Kosten verursacht; so wie diese Firmen VPN-Nutzung unterbinden wollen, damit der Konsument sich nicht die besten Konditionen aussucht und die finanziellen Interessen der Glieder in der regionalen Verwertungskette gewahrt bleiben. Da die Staaten aber mit ihrem Krieg gegen Verschlüsselung, Datenschutz und digitale Privatsphäre selbst ein großes Interesse daran haben, VPNs zu bekämpfen bzw. diese zur Logdatenspeicherung (und -herausgabe) zu zwingen, und es bekanntermaßen weder hier noch in Übersee auf die Reihe bekommen, das Urheberrecht an die moderne Zeit anzupassen (und da auch mal ein bisschen Druck vor allem auf kommerzielle Rechteinhaber auszuüben, ihren Kram möglichst schnell allen legal zugänglich zu machen), ist hier weder mit einem fairen Verfahren, noch mit einem verbraucherfreundlichen Ergebnis zu rechnen.
 
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Man hätte vielleicht noch im Artikel erwähnen sollen, worum es der Contentmafia beim Kampf gegen VPNs eigentlich geht: Nämlich das Umgehen von Regionalsperren, weil die Industrie sich weigert, zu begreifen, dass dank des Internets heute binnen weniger Minuten oder Stunden jeder auf der Welt erfahren kann, was es auf der anderen Seite des Globus Nettes gibt, und man nicht mehr aus Jux sechs Monate warten und mit den lokalen Verleihern ewig hin- und herverhandeln kann, bis man ein Produkt auf einem anderen Markt veröffentlicht, wenn man das Geschäft selbst machen will. (Gabe Newell: „Piraterie ist kein Preisproblem, sondern ein Serviceproblem. Die Leute, die dir sagen, dass die Russen alles raubkopieren, sind dieselben Leute, die sechs Monate warten, bis sie ihr Spiel für Russland lokalisieren.“)

Da werden einem immer die Vorzüge der Globalisierung gepredigt, und die Konzerne betreiben dabei auch fleißig Rosinenpickerei vom Feinsten; aber der dumme Konsument (Kunde ist man für die ja schon lange nicht mehr) soll gefälligst weiter futtern, was man ihm in seinem Land vorsetzt, zu den Konditionen, die man ihm diktiert, ohne globalen Wettbewerb, was Preise, aber auch Sprach- und Schnittfassungen angeht. Unterschiedliche Preise, die an die Bedingungen (Durchschnittseinkommen, Steuern etc.) des jeweiligen Marktes/Landes angepasst sind, mögen ja ihre Berechtigung haben; aber wie ich es einschätze, geht es den meisten VPN-Usern bei der Umgehung von Geoblocking darum, Content zu sehen, den sie so in ihrem Land gar nicht zu sehen bekommen, weil sich irgendwelche hohen Tiere in der Verwertungsindustrie bislang nicht einig geworden sind, oder weil im eigenen Land nur eine zensierte Fassung verfügbar ist; und nicht darum, die billigsten Preise zu zahlen. Es würde mich nicht wundern, wenn es bei den „Urheberrechtsverletzungen“, von denen im Artikel die Rede ist, um genau das gehen sollte.

Und was die Furcht der Industrie, man könnte per VPN billige Preise abgreifen (siehe auch Valve/Steam), betrifft: Ich wünschte, die Staaten wären mal genauso eifrig, wenn es darum geht, den Konzernen einzuschärfen, dass sie ihre Einnahmen nicht mithilfe eines Briefkastens und anderer Tricks einfach dort versteuern dürfen, wo es für sie am günstigsten ist; und ihre Produktion nicht einfach dorthin outsourcen dürfen, wo sie die geringsten Kosten verursacht; so wie diese Firmen VPN-Nutzung unterbinden wollen, damit der Konsument sich nicht die besten Konditionen aussucht und die finanziellen Interessen der Glieder in der regionalen Verwertungskette gewahrt bleiben. Da die Staaten aber mit ihrem Krieg gegen Verschlüsselung, Datenschutz und digitale Privatsphäre selbst ein großes Interesse daran haben, VPNs zu bekämpfen bzw. diese zur Logdatenspeicherung (und -herausgabe) zu zwingen, und es bekanntermaßen weder hier noch in Übersee auf die Reihe bekommen, das Urheberrecht an die moderne Zeit anzupassen (und da auch mal ein bisschen Druck vor allem auf kommerzielle Rechteinhaber auszuüben, ihren Kram möglichst schnell allen legal zugänglich zu machen), ist hier weder mit einem fairen Verfahren, noch mit einem verbraucherfreundlichen Ergebnis zu rechnen.
Man kann es kürzer formulieren. Die Vorteile der Globalisierung mit den Preisunterschieden sollen nur den Firmen zur Gewinnmaximierung zur Verfügung stehen. Der Konsument soll am besten mit Strafanfrohung per Gesetz davon ausgeschlossen werden.
 
Kompletter Text d'accord!
Beispiel:
Mein alter Vater hat liebend gern ORF & SRF seid vielen Jahrzehnten angeschaut (Bodenseegebiet).
Irgendwann wurde durch das Genöle von RTL & Co. ORF und SRF aus den Frequenzen rausbugsiert von Unitymedia Vodafone & Co. und das bei einer eh schon verschwindend geringen Verbreitung in Deutschland (Grenzgebiet).
Mein Vater hat dann notgedrungen Formel 1 auf RTL sich angeschaut, schon vorher hat er es nur auf ORF & SRF angeschaut, weil die Kommentatoren auf RTL für ihn kaum zu ertragen waren.
Jetzt hat RTL die Formel 1 an Sky abgegeben, damit sie mehr Geld übrig haben für Deutschland sucht den Supertrottel, Let's Bums, Ich bin ein Arsch- holt mich hier raus, Bauer sucht Zuchtstute.
Ja ok das Brumm Brumm im Kreis ist vielleicht auch nicht hohe Kunst.:D
Nur um die Formel 1 zu schauen Sky holen ist wahnwitzig, wäre theoretisch aber möglich, wenn man über die Smartcard im TV nur Formel 1 bestellen könnte, zum Beispiel für einen 5er.
Es ist hauptsächlich ein Dienstleistungsproblem, dann ein Preisproblem.
So gehe ich an den Formel1 Sonntagen zu meinen Eltern und greife über VPN auf die Übertragungen des SRF/ORF im Internet zu - mit Umweg über Zatoo inzwischen, da SRF und ORF weit über Gebühr (und unter Verschwendung der Gebühren ihrere Zahler) draan arbeiten VPNs bzw. die entsprechenden Server zu blacklisten.
 
Ich sehe es ähnlich, wie hier auch bereits geschrieben wurde, ein weiterer Schritt gegen ein "freies" Internet.
Man sieht die Umtriebe auch bei unserem Staat, Wie hieß noch der Vorstoß von wegen nur noch mit "Bürgernummer" im Netz unterwegs?
Es deutet heuer seeehr viel daraufhin, dass man Angst vor freiem Meinungsaustausch, Information usw. hat.
Da kommen seit Jahren Vorwände ohne Ende.... "Stop"-Schilder wegen KiPo von der allseits beliebten Fr. v.d.Leyen :ugly:
Raubmordkopierer..... Darknet-Waffen-Großhandel.... und und und.... und die Angriffe auf die VPN's schlagen wieder in die gleiche Kerbe...

Warten wir doch mal ab, was das nächste Planspiel denn so bringt... Cyber Polygon 2021 ... was das Letzte brachte wissen wir ja... Zufälligerweise nehmen ja die "Hacker"-Angriffe in den letzten 2..3 Wochen zu... :ka:

Ich würde stand heute davon ausgehen, dass in 2 Jahren in Europa das Netz nicht mehr frei ist, sondern komplett überwacht! Jeder wird eindeutig identifizierbar, und dass nicht nur für Staatsorgane ;-) ...Man hat ja nichts zu verbergen... solange bis jemand die Spielregeln ändert, was man verbergen muss und was nicht..

Oppositioneller? Konto-kündigung! VPN-Nutzer? Kündigung Wohnung/Kredit! Eigene Meinung? Beugehaft....

(ACHTUNG: Der obige Text ist allerreinste Aluhut und Verschwörungstheorie!) :ugly:
 
hmmm,. globalisierung nur wenn man als unternehmmen anstädig asche verdienen kann. dass die unternehmen es einfach nicht verstehen wollen, ihr service ist sch**sse!
der kunde wird zum paypig reduziert.
wenn man nur die leute dazu bewegen könnte auf den content diese scheinheiligen komplett zu verzichten.
wo keine firma da keine klage.
das völkchen einfach ausdörren bis sie pleite sind...
aber wenn sich die meisten konsumenten als eines herausgestellt haben, dann dass sie dumm sind.

btw: diese hackernagriffe, die dann auch immer z.b. in den rusischen raum führen,.... kein plan welche ernsthaften hacker nen vpn verwenden. das läuft über zombies, also so "neulandmenschen" wie in unserer politik. einmal auf der falschen seite ohne entsprechende erfahrung gewesen oder die falsche app installiert und zack:
welcome new access point.
wenn ich sowas lese,... dann hab ich gleich 200! PULS! :lol:
zudem sollte man leute, die vitale system ins web hängen (z.b. die gaspiple in den usa)
so lange mit dem holzhammer bürsten bis es wirklich der letzte verstanden hat, dass dies eine sehr dumme idee ist.
 
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Für die Politik und Filmverbände ist eine VPN etwas das verboten gehört. Und warum?
Weil sie Angst haben, das jemand etwas schaut was er ihrer Meinung nicht soll. YT ist voll von Videos die die Meinung anderer zeigen, auch genau das was die Politik nicht will.

Wenn die Filmverbände wollen das keiner mehr eine VPN nutzt, dann sollen sie ihre Videos und Filme für einen größeren Markt lizenzieren. Was hindert sie daran?
VPNs sind ein Segen, sie ermöglichen nicht nur das man Inhalte die im eigenen Land ansonsten nicht gesehen werden können, zu sehen. Sondern auch den eigenen Datenverkehr zu verschlüsseln. Klar ist keine Verschlüsselung unknackbar, ist eine Frage des Aufwandes. Aber es hilft enorm.

Der Punkt mit den Logs die angeblich nicht erstellt werden, muss für die Anbieter so umgesetzt werden. Wenn sie das was sie versprochen haben nicht erfüllt wird, dann haben sie Klagen ihrer Kunden am Hals!
Das könnte viele Anbieter sehr Hart treffen wenn sie zu Logs gezwungen werden. Bezweifle aber das es so schnell kommt.
 
Urheberrechtsverletzungen können ja nicht wirklich das Problem mehr sein. Bei den ganzen legalen Streamingangeboten und Kaufoptionen via Amazon und Youtube ist das doch schwer zu glauben. Mir würde schlicht die Zeit fehlen, um da auf irgendwelchen Piratenseiten herumzusuchen. Wer macht denn das wirklich noch? In den 2h, die ich übrig habe, schaue ich dann doch lieber den Film.
 
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@1xok Also ich denke schon, dass das noch gemacht wird. Aber ich denke auch, dass es die wenigsten sein dürften, die es aus Gründen von Geldnot & Geiz machen. Ich denke dass viele eher aus Gründen, von "Guck mal.. geht auch ohne bezahlen/warten" machen.
Aber der allergrößte Teil, wird sich einfach sagen: Naja, ist zwar nicht legal, aber auf der anderen Seite ist der Film/Serie den Preis nicht wert! Damit meine ich, dass wenn heute pro Tag 1 Million Filme/Serien illegal geschaut werden.... das nicht dafür sorgen wird, dass wenn es ab morgen unmöglich sein sollte dies zu tun, diese 1 Million als Umsatz in den Kassen der Trash-Industrie landet!

Ich habe über 800 Bluray & DVD hier... aber ich kaufe immer weniger, warum? Weil es inhaltlich immer schlechter wird, was Holllywood einem da vorsetzt! Aber nur weil ICH weniger kaufe, schaue ich die neuen Filme/Serien dennoch nicht illegal irgendwo im Netz, denn dies macht die Filme immer noch nicht sehenswert!

(Dieser Post spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und steht sicher nicht als allgemein richtig da!)
 
Urheberrechtsverletzungen können ja nicht wirklich das Problem mehr sein. Bei den ganzen legalen Streamingangeboten und Kaufoptionen via Amazon und Youtube ist das doch schwer zu glauben. Mir würde schlicht die Zeit fehlen, um da auf irgendwelchen Piratenseiten herumzusuchen. Wer macht denn das wirklich noch? In den 2h, die ich übrig habe, schaue ich dann doch lieber den Film.

VPN wird nicht genutzt, um unerkannt auf illegale Webseiten zuzugreifen, sondern um illegal günstigere, nur im Auslang legale Inhalte zu konsumieren. Wie das hier genannte Beispiel schon zeigte: Z.B. die Formel-1-Übertragungsrechte für ein Sendegebiet mit gut 80 Millionen Einwohnern (Deutschland) sind viel teurer als die für knapp 9 Millionen Österreicher. Entsprechend sehen auch Vermarktung und Endkundenpreise anders aus. Ähnliches gilt für praktisch alle Lizensierbaren Inhalte und praktisch immer sind ausländische Alternativen aus Sicht des viertgrößten Wirtschaftsnation billiger. Erst recht wenn, wie im genannten Beispiel, die Lizenzen selbst auch noch von Österreichischen ÖR-Gebührenzahlern übernommen wurden. Mittels VPN täuscht man dann einfach vor, ein solcher zu sein, und guckt gratis. Weit verbreitet ist das zum Beispiel auch für BBC-Produktionen, die Personen die keine britischen TV-Gebühren zahlen, erst sehen können, wenn ein heimischer Sender sie einkauft oder man die DVD anschafft. Das Geld sparen sich einige lieber und gucken illegal via VPN. Nächste Runde Streamingdienste: Deren Preise hängen ebenfalls von der Region ab, für den ein Film lizensiert wurde, also wird via VPN z.B. "aus der Türkei" heraus abonniert.

Letztlich ist das alles stinknormale Raubkopiererei. Im Gegensatz zu den Filesharern der 90er verdienen heute aber noch Zwischenfirmen, die VPN-Betreiber, daran.
 
Wie das hier genannte Beispiel schon zeigte: Z.B. die Formel-1-Übertragungsrechte für ein Sendegebiet mit gut 80 Millionen Einwohnern (Deutschland) sind viel teurer als die für knapp 9 Millionen Österreicher. Entsprechend sehen auch Vermarktung und Endkundenpreise anders aus.
Da habe ich persönlich gar nicht drauf geachtet als ich mir F1 TV geholt habe, sehr wohl jedoch das ist 17,50, später dann 22,50€ dann doch recht teuer sind für Sky wenn man bis letzten Juni kein F1 TV abgeschlossen hat.

Ich bin froh das ich noch F1 TV habe und dies weiter verlängern kann. Da kommt man dann doch deutlich günstiger weg.
 
VPN wird nicht genutzt, um unerkannt auf illegale Webseiten zuzugreifen, sondern um illegal günstigere, nur im Auslang legale Inhalte zu konsumieren. Wie das hier genannte Beispiel schon zeigte: Z.B. die Formel-1-Übertragungsrechte für ein Sendegebiet mit gut 80 Millionen Einwohnern (Deutschland) sind viel teurer als die für knapp 9 Millionen Österreicher. Entsprechend sehen auch Vermarktung und Endkundenpreise anders aus. Ähnliches gilt für praktisch alle Lizensierbaren Inhalte und praktisch immer sind ausländische Alternativen aus Sicht des viertgrößten Wirtschaftsnation billiger. Erst recht wenn, wie im genannten Beispiel, die Lizenzen selbst auch noch von Österreichischen ÖR-Gebührenzahlern übernommen wurden. Mittels VPN täuscht man dann einfach vor, ein solcher zu sein, und guckt gratis. Weit verbreitet ist das zum Beispiel auch für BBC-Produktionen, die Personen die keine britischen TV-Gebühren zahlen, erst sehen können, wenn ein heimischer Sender sie einkauft oder man die DVD anschafft. Das Geld sparen sich einige lieber und gucken illegal via VPN. Nächste Runde Streamingdienste: Deren Preise hängen ebenfalls von der Region ab, für den ein Film lizensiert wurde, also wird via VPN z.B. "aus der Türkei" heraus abonniert.

Letztlich ist das alles stinknormale Raubkopiererei. Im Gegensatz zu den Filesharern der 90er verdienen heute aber noch Zwischenfirmen, die VPN-Betreiber, daran.
Der Nutzer erstellt beim Streaming eine flüchtige Privatkopie im RAM (Arbeitsspeicher). Meiner Meinung nach ist diese legal, solange die Quelle legal ist.

Die "ORF TVthek" und die SRF Mediathek bzw. die offiziellen Webseiten der Privatsender von Österreich/Schweiz bzw. sämtliche IPTV Anbieter, die Online TV via Browser/App anbieten (sind meistens bei den Privatsendern sogar verlinkt), sind meiner Meinung nach legale Quellen.

Hier wird das Streaming über VPN von einem Anwalt erklärt:
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Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Der VPN-Anbieter bietet seinem Nutzer letztendlich an, über seine Server im Internet zu surfen. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann auch seine eigenen PCs in Österreich/Schweiz etc. aufstellen und diese als VPN benutzen.

Im Extremfall könnten einfach alle ca. 80 Millionen Einwohner Deutschlands zum Formel 1, etc. schauen nach Österreich oder in die Schweiz fahren und dort die Formel 1, etc. ohne VPN im Hotel, in der Kneipe oder über ein örtliches Gratis-WiFi, etc. schauen, oder wer in Österreich/Schweiz Freunde, Verwandschaft, Bekannte hat, könnte auch bei denen die Formel 1, etc. verfolgen.
 
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