Prominenter Abgang bei Intel: Jim Keller verlässt Intel mit sofortiger Wirkung

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Intel hat mitgeteilt, dass Jim Keller den Konzern mit sofortiger Wirkung verlässt. Sein Rücktritt von der Systems Architecture and Client Group sei aus persönlichen Gründen erfolgt, heißt es in der Mitteilung. Allerdings soll Keller noch sechs Monate als Berater zur Verfügung stehen und seine Nachfolger einarbeiten.

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Aus persönlichen Gründen, was sehr schade ist. 6 Monate hat er noch beratende Funktionen. Solche Köpfe kannst du nicht lange halten, die suchen neue Herausforderungen. Das ihn die Gesundheit plagt glaube ich und hoffe ich nicht.

Ich vermute eher, es hängt mit der Neuausrichtung des Chip-Engineerin bei Intel zusammen. Man weiß nicht woran er bei Intel arbeiten sollte bzw. gearbeitet hat und wie der Stand ist. Ggf. ist seine Arbeit grundlegend abgeschlossen.

Edit sagt: ...die "6 Monate beratende Funktion" deuten eher darauf hin, dass er ein Angebot für ein anderes Projekt hat, dass nicht bei Intel erforscht oder entwickelt wird. Nv vllt. oder Tesla?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein riesen Verlust für Intel, es ist nicht davon aus zu gehen, dass Keller seine Arbeit bei Intel abgeschlossen hat, denn warum sonst sollten sie ihn für weiter 6 Monate als Berater benötigen?
 
Persönliche Gründe kann immer vieles bedeuten. Ist eigentlich eine nette Floskel, wenn man über die eigentlichen Gründe Stillschweigen vereinbart hat.
So kann es z.B. bedeuten, das so ein Ausscheiden familäre Gründe hat, aber auch, das über die weitere Ausrichtung der Zusammenarbeit verschiedene Ansichten bestehen.

Wie auch immer. Das Ausscheiden von Jim Keller aus einem Unternehmen ist für das betroffene Unternehmen immer ein riesen Verlust. Jim Keller ist einer der besten Köpfe für das Entwerfen von Mikroprozessorarichtekturen mit den allerbesten Referenzen. Andererseits hat es Jim Keller noch nie lange in einem Unternehmen gehalten. War die eigentliche Job getan, hat Jim Keller das Unternehmen verlassen. Das war bei AMD und Zen ja auch nicht anders. Jim Keller hat AMD eine ganze Zeit vor dem Erscheinen von Zen1 verlassen
 
Aber es sollte von gegenseitigem Interesse sein, dass man außen wirksam mit positivem Signal auseinander geht, das vermisse ich hier und glaube daher das Keller mit Intel nicht klar gekommen ist.
 
Da hat wohl jemand gemerkt, das er nicht so frei arbeiten kann, wie es ihm versprochen wurde und das Management immer dazwischen gegrätscht ist um "Verbesserungen und Änderungen" durchzupeitschen, die keinen Sinn ergeben.
Kennt man ja von anderen großen Firmen, die Leute die richtig viel Ahnung haben, bekommen von Management gesagt was Sie machen sollen. Blöderweise hat das Management keine Ahnung... Der Ingenieur versauert, bringt keine Innovationen mehr ein und denkt am Ende darüber nach die Firma zu verlassen.
Eine eigene Firma aufmachen, macht auch keinen Sinn, das hat man an Transmeta gesehen... Ich könnte mir vorstellen, das Keller nun sehr gut zu Apple passen würde.... Denn nachdem man nun eine eigene CPU für die MAc Rechner baut, würde auch eine eigenen GPU da gut reinpassen..
 
Aber es sollte von gegenseitigem Interesse sein, dass man außen wirksam mit positivem Signal auseinander geht, das vermisse ich hier und glaube daher das Keller mit Intel nicht klar gekommen ist.

Das glaube ich eher weniger. Die Floskel man wünsche Ihm und seiner Familie alles gute klingt ein wenig danach das es evt. einen familiären Hintergrund hat. Die 6 Monate Berater Zeit könnte auch bedeuten das da ein Projekt am laufen ist wo das ausscheiden und ersetzen von Herr Keller schwierig ist.
 
Irgendwie ist dieser abgang etwas untypisch für den Keller.

Bei AMD, Apple, Tesla,... ging er immer erst wenn seine Arbeit getan war, er war aber nie danach noch ein halbes Jahr als Berater für diese Firmen tätig.

Wäre seine Arbeit fertig, würde man ihn immerhin nicht mehr benötigen, bei intel scheint das aber nötig zu sein.

Als er bei Intel angestellt wurde, war noch der Krzanich CEO, vielleicht hat es etwas mit dem Wechsel an der Spitze des Konzernes zu tun.

Schaut jedenfalls eher nicht gut für Intel aus, irgend etwas läuft da wohl gewaltig schief...
 
@Nebulus07

Ich weis nicht. Keller hatte ich immer mit CPU Architektur verknüpft. Ob er so einfach auf GPU Entwicklung umsteigen kann/will? Finde ich eher Fragwürdig.
 
"wir wünschen seiner Familie alles Gute", ist meist eine Erkrankung eines Familienangehörigen. So etwas muss man nicht zum Trollen nutzen - finde sogar ich.
 
So lange hier niemand behauptet, das "wir wünschen seiner Familie alles Gute" wäre eine unterschwellige Drohung im Sinne von "Jim, wir wissen, wo deine Familie wohnt, also verrate niemandem, warum du gehst!", kann ruhig ein wenig spekuliert werden. :D

Spaß beiseite, Mr. Kellers Motive einmal außen vor, bleibt der Fakt übrig, dass er geht. Und das kann nicht ohne Auswirkungen für Intel bleiben. Die brauchen gerade jeden klugen Kopf, um technologisch und damit längerfristig auch geschäftlich im Spiel zu bleiben. Der Platzhirsch-Bonus auf dem Markt ist schließlich irgendwann aufgebraucht.
 
Es ist vollkommen normal, dass man jemandem samt Familie alles Gute wünscht. Dass man eine Selbstverständlichkeit als Anlass zur Spekulation nimmt. Dinge gibt es...


Vielleicht mal an den Umgangsformen arbeiten. :ugly:
 
Rücktritt mit sofortiger Wirkung, jedoch 6 Monate Beraterfunktion um Nachfolger einzuarbeiten. Geordent bzw. geplant sieht anders aus. Alles Gute für Jim Keller und toi, toi, toi Intel.
 
Rücktritt mit sofortiger Wirkung, jedoch 6 Monate Beraterfunktion um Nachfolger einzuarbeiten. Geordent bzw. geplant sieht anders aus. Alles Gute für Jim Keller und toi, toi, toi Intel.

Für mich sieht das nach nem handfesten Streit aus. Die Wahrheit wird nie ans Licht kommen...
 
Ja ist ja schon gut, die Wahrheit darf man ja nicht vorhersehen, weil man dann ein böser Mensch ist! /:

Lol, werden deine "Gegengerüchte" etwa zur Wahrheit, wenn du sie nur oft genug wiederholst ... ?
Fakt ist schlicht, dass man es nicht weiß und da scheinen wohl weder Intel noch Keller selbst was dran ändern zu wollen und Fakt ist ebenso, dass es ihn in den letzten Jahren nie übermäßig lange irgendwo gehalten hat, weder bei AMD, Apple noch Tesla ...

Rücktritt mit sofortiger Wirkung, jedoch 6 Monate Beraterfunktion um Nachfolger einzuarbeiten. Geordent bzw. geplant sieht anders aus. Alles Gute für Jim Keller und toi, toi, toi Intel.

Eigentlich eher im Gegeteil, geordnet und mit einigem Vorlauf geplant, da gleichzeitig reorganisiert wurde und die neue Struktur schon feststeht. Und das mit der Beratertätigkeit kann auch im Endeffekt schlicht eine in beiderseitigem Einverständnis "maskierte" Kündigungsfrist sein.
Alles in allem mäßig spektakulär, vor allem wenn man bedenkt, dass er schon seit Jahren nur noch im Management unterwegs ist.
 
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