AW: Für AMDs Ryzen 2000: Mainboards mit Z490-Chipsatz folgen später
@Thorsten
Ich kann Deinen Einwand nachvollziehen und da ich sehe, was ihr in eure Testlabore erhaltet, auch begründe, WARUM. Ihr kriegt für lau die Crème de la Crème der Mainboards, diese Du auch immer wieder sehr schön präsentierst, dafür ein Dankeschön. Aber, ein ursprünglich um die 80€ gehandeltes ASUS H110-PLUS kauft sich die breite Masse der Interessenten nicht, sie greifen zu den halb so teuren Derivaten zurück.
Und guckt man sich den Plunder der OEMs an ... *facepalm* Billigste Bretter, diese bspw. den darauf betriebenen Intel Core i7-6700K nicht ausfahren können, stabilisieren schon, aber dabei reden wir von gedrosselter Performance.
Die Intel-Plattformen sind generell hochwertig seitens der Mainboards, auch im niedrigen Preissegment, und auch die aktuellen AMD-Mainboards, aber das ist nicht immer so gewesen, denn gerade AM3+ besteht zu 75% aus Müll, der den AMD FX-6300 über seinen Power State #0 hinaus nicht packt, ergo Power Boost State #1 und Power Boost State #0 per AMD Turbo CORE Technology 2.0, der ganze Legacy-Ramsch kann das nicht mal und wenn, dann nur die v1 aus AM3, ergo Power Boost State #1 ist Endstation, denn die meisten Menschen glauben den TDP-Angaben, obwohl sie diese nicht verstehen, im Umkehrschluss auch nicht CPUVID von Vcore zu unterscheiden wissen, Fakt ist jedoch, der AMD FX-6300 setzt ans Package mitsamt VRM per Power Boost State #0 satte 125-130 Watt frei, dagegen ist der ach so teuer geglaubte AMD FX-6350 das wahre Stabilitätswudner für solche Billig-Bretter mit seiner besseren Effizienz, diese in bis zu 15 Watt resultiert und damit zumidnest für die 115W-Mainboards genügt, der ganze Legacy-Ramsch würgt an 105 Watt ab.
Also wenn Du von Deinen Messungen sprichst, dann berücksichtige doch bitte alle Plattformen und auch die GESAMTEN Preisklassen, denn keiner, wer sich einH110-Mainboard kauft tut dies, um 60-80€ zu blechen, nein er greift zur 35-45€-Klasse, weil er schlicht und ergreifend nur das Preischild sieht, weil er in diesem Metier nicht versiert ist. Es macht auch keinen Sinn ein 70€ *teures* Mainboard für einen Intel Pentium G zu investieren, er kostete ja alleine schon so viel.
Hand aufs Herz! Kaufst Du zum Preis des Prozessor das Mainboard? Besimmt nicht - und genau so denken die Käufer. Für 70-80€ kaufe ich mir sowieso lieber eines der von Dir genannten H170-Mainboards mit voller Chipsatz-Aussattung ansatt die Ramsch-Platine mit ein klein wenig besserer VRM-Performance.