Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

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Smartphones sind heutzutage fast jedermanns ständiger Begleiter und nehmen je nach Nutzungsverhalten einen großen Platz im alltäglichen Leben ein. Laut einer neuen Studie kommt es dabei je nach räumlicher Nähe zum Gerät zu Beeinträchtigungen des Denkvermögens.

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AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Bei einigen Leuten reicht schon das Atmen! :D
 
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Wenn man ein Google-OS-Spionfon versucht sauber zu machen und abzudichten bleibt ein Telefon, MP3-Player und UKW-Radio übrig, dass man trotzdem ständig präventiv an die Steckdose hängen muss. Ne danke! Mein Steinzeitfön mit gleichem Funktionsumfang hält bei durchschnittlicher Benutzung über drei Wochen durch. Da musste ich nur GPS und WLAN abschalten und wenn man es ausschaltet, ist es das auch. Leute die ständig an ihrem Teil rumfummeln und es ungefragt überall hinhalten anstatt einfach mit ihren Gegenübern zu labern sind mir eh nicht ganz geheuer. :lol: :ugly: :motz: ;)
Morgen kommt dann wieder die Studie dran, die das Gegenteil behauptet. :P
 
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Dafür haben die wirklich eine Studie gebraucht?[...]

ja aber... aber... sonst ist das einer institution oder regierung doch nicht klar, dass sowas der fall sein könnte...
aber wenn die netten Professoren etwas sagen, dann muss es ja wohl stimmen, die haben ja die ahnung


... denn das Volk ist ja zu doof, um einfach gefragt zu werden ;)





tut mir leid... ich hatte gerade nur einen Sarkasmus
 
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Wobei man schon bei einfachen Additionen merkt, dass viele zum Smartphone greifen, anstatt im Kopf zu rechnen.
 
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Die Studie, wenngleich auch in meinen Augen unnötig, bestätigt nur das, was ich jeden Tag sowohl in den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch bei den Jungspunden in der Verwandtschaft sehe. Die aktuelle Jugend ist das, was ich als Generation Smartphone bezeichnen würde: Alles wissen, nichts können.

Jeden Mist kann man kurzerhand im Internet nachschlagen. Das ist eigentlich eine tolle Sache. Meine Technik um Bettwäsche zu falten habe ich auch aus dem Netz. Die ist auch genial, da wäre ich alleine nie darauf gekommen. Aber es ist traurig, wenn junge Menschen für einfachste Rechenaufgaben (ja, man kann zwei zweistellige Zahlen auch im Kopf addieren oder sogar multiplizieren) mittels Rechner lösen müssen und vor allem jeden Mist glauben, der bei YouTube ausgestrahl wird. Bestes Beispiel: So verdient ihr im Monat 5000€ ohne Arbeit! Als Erwachsener hat man da meist Mühe und Not, gegen diese Gehirnwäsche anzukommen. Aber auch das Phänomen der Studie kann im Alltag täglich beobachtet werden. Kaum ist das Wunderbrett in der Nähe, können sich die Menschen (und da sind es nicht nur die Teenager) kaum mehr auf etwas andere konzentrieren. Kein Wunder, dass es in der Schule nicht klappt, wenn das Teil permanent entweder auf dem Schoß liegt und während des Unterrichts benutzt wird oder einfach nur als potenzielle Alternative nahe am Körper getragen wird.

Und wieder einmal mein Lieblingsspruch des letzten Jahrzehnts: Wenn ich mir vorstelle, dass derart begabte Menschen eines Tages meine Rente zahlen sollen, wird es mir Angst und Bange.
 
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... Leute die ständig an ihrem Teil rumfummeln und es ungefragt überall hinhalten anstatt einfach mit ihren Gegenübern zu labern sind mir eh nicht ganz geheuer.

Das klingt schon etwas komisch. ?

Ich persönlich verpacke mein Teil zum Schutz vor der Umwelt in einer Silikonhülle. [emoji6] Die ist natürlich durchsichtig, damit jeder mein Teil sieht, hehe.
 
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Mal wieder eine der 99% schwachsionnsstudien. Stelle jemand ein sehr leckeres Essen vor die Nase und du wirst merken, dass er schlechter abschneidet. Das Ergebnis ist klar. Deswegen nimmt man zu Prüfungen, Meetings, Kundenterminen, usw auch kein Handy mit bzw. schaltet mindestens stumm um steckt es weit weg.
 
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Dafür haben die wirklich eine Studie gebraucht? Scheinbar selber Smartphone user.
Was sagt die Studie denn nun genau aus? Hast Du sie gelesen und verstanden?

Und Dir sind alle Aussagen vorher klar gewesen, sowohl qualitativ, als auch
quantitativ? Was lenkt denn mehr ab, ein Kind, ein Haustier, eine Schachtel
Zigaretten, ein Tamagotchi oder ein Smartphone und wie hoch ist der positive
Gewinn jeder dieser Faktoren zu bewerten?

Diese Teil wurde nicht untersucht, darum ist eine Gesamtbewertung zur Smart-
phonenutzung auf Basis der Studie nicht möglich. Denn, wie mit jeder Technik,
man kann es sinnvoll einsetzen und weniger sinnvoll.

Aus der Studie lassen sich darum Handlungsanweisungen für Nutzer ableiten
und vor allem auch belegen. Das ist ein Vorteil gegenüber dem typischen
"Praktiker", der einfach behauptet, irgendetwas ist so aus seiner gefühlten
subjektiven und sehr begrenzten Erfahrung.

Dir ist hoffentlich aufgefallen, dass die Ergebnisgrafik mit dem beliebten Mittel
der Nullpunktsunterdrückung arbeitet, um minimale Unterschiede extrem über-
höht darzustellen.
fg1.gif

Zitat:
"Smartphone owners interact with their phones an average of 85 times a day"

Solche Informationen z.B. deuten auf eine Ursache zum Problem hin, dass Smart-
phones, wie vieles andere, süchtig macht, dieser Durchschnittswert lässt ahnen,
dass wenige User auf mehrere hundert Nutzungen mit dem Smartphone am Tag
kommen. Aber nicht jeder Smartphonenutzer ist süchtig, sondern viele können,
dass postuliere ich, mir ihrem Gerät beherrscht und sinnvoll umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Die Studie macht doch nichts als zu belegen, was wir alle schon wussten. Warum man der Meinung ist, dass dies nötig ist, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Die Studie wurde in den USA erstellt, mit US-Bürgern. Würde sie exakt gleich ausfallen, wenn sie in den USA mit Chinesen, oder Nordkoreanern, oder Menschen aus dem Kongo durchgeführt würde?
Fällt sie gleich aus, wenn zusätzlich noch ein sehr attraktiver, möglicher Sexualpartner mit anwesend gewesen wäre? (bei mir wäre das Smartphone dann vollkommen egal, selbst wenn es klingelt)

Diese Studie ist auch mMn vollkommen nichtssagend. Keine neuen Erkenntnisse. Denn nur weil etwas noch nicht belegt wurde, heißt dass nicht, dass es nicht existiert.

Wo ist die Studie die belegt, dass wir uns etwas weniger wohl fühlen, nach einem schweren Autounfall? Selbst wenn es sie gibt, sagt sie eigentlich nur, dass wir uns unwohl fühlen durch die Verletzung, den Schreck usw. nicht aber durchs die Verbindung zum Auto.

Studien sind idR genau definiert und taugen deshalb nicht um Menschen wirklich einzuordnen. Dazu braucht es eine Kombination aus etlichen Studien. Erst dann zeigt sich ganz langsam ein Ansatz einer Möglichen, Menschen im allgemeinen zu bewerten.

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AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Nichts neues, hat schon mit dem normalen Handy angefangen, weil Telefonnummern abspeichert und immer abrufbar sind werden diese logischerweise nicht mehr alle auswendig gelernt.
Schlimmer finde ich dagegen wenn so viele abgekapselt von der realen Welt mit gesenktem Kopf herumlaufen und auf ihr Display starren, sogar im Fitnessstudio! Ich war völlig baff wo ich das gesehen hatte, was machen die da? Whatsapp(?) beim Sport, bei der Arbeit, bei der Pause, bei der Bahn/Busfahrt, beim Essen, beim Kacken, beim Schlafen,... :crazy:
 
AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Die Studie, [...]

Mein Post sollte nur ein Scherz sein. Kapier ich nich, weil ich Smartphonenutzer bin und so, ... :(

Die Studie macht doch nichts als zu belegen, was wir alle schon wussten. Warum man der Meinung ist, dass dies nötig ist, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Die Studie wurde in den USA erstellt, mit US-Bürgern. Würde sie exakt gleich ausfallen, wenn sie in den USA mit Chinesen, oder Nordkoreanern, oder Menschen aus dem Kongo durchgeführt würde?
Fällt sie gleich aus, wenn zusätzlich noch ein sehr attraktiver, möglicher Sexualpartner mit anwesend gewesen wäre? (bei mir wäre das Smartphone dann vollkommen egal, selbst wenn es klingelt)

Die Studie sollte nicht zeigen ob geile Frau > Smartphone ist.
Wenn man das wissen will, muss man eine gesonderte Studie machen.

Diese Studie ist auch mMn vollkommen nichtssagend. Keine neuen Erkenntnisse. Denn nur weil etwas noch nicht belegt wurde, heißt dass nicht, dass es nicht existiert.

Die Aussage macht keinen Sinn. Ein Beleg für die Existenz von etwas ist eine neue Erkenntnis.

Wo ist die Studie die belegt, dass wir uns etwas weniger wohl fühlen, nach einem schweren Autounfall? Selbst wenn es sie gibt, sagt sie eigentlich nur, dass wir uns unwohl fühlen durch die Verletzung, den Schreck usw. nicht aber durchs die Verbindung zum Auto.

Es gibt Studien zu materiellem Verlust. Ob da jetzt explizit ein Autounfall betrachtet wurde, weiß ich aber nicht ^^.

Studien sind idR genau definiert und taugen deshalb nicht um Menschen wirklich einzuordnen. Dazu braucht es eine Kombination aus etlichen Studien. Erst dann zeigt sich ganz langsam ein Ansatz einer Möglichen, Menschen im allgemeinen zu bewerten.

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Ja so ist das. Dennoch sollte eine Studie vorrangig dahingehend kritisiert werden, ob die Methodik überhaupt die gewünschte Aussage zulässt. Ein einfaches "das wissen eh alle" ist doch keine fundierte Aussage ^^.

Und vielleicht ist die Abhängigkeit der räumlichen Nähe ja im Bildungswesen interessant.
 
AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Ahnen, vermuten, wissen, ..., warum wohl haben wir unterschiedliche Wörter?
Ab wann ist etwas denn wissen?
Wenn ich als einzelne Person dieses Verhalten in meiner Umgebung und bei mir betrachte, deute, darüber spreche und für mich festhalte, dann sind das auch Daten mit gleichem Stellenwert. Kommt dort in diesem Versuch heraus, dass ausschließlich bestimmte Amerikaner, in einem bestimmten Staat, einem bestimmten Gebäude, bei bestimmtem Wetter, in einem bestimmten Umfeld ein bestimmtes Verhalten zeigen, dann ist das Ergebnis wissen?
Tausche ich jetzt diese Einrichtung gegen mich, meine Umgebung (mein Zuhause vielleicht), unser Wetter hier und mein Umfeld aus, sind das keine Daten aus denen ich Gewissheit erlangen kann?
Nur weil man etwas nicht schriftlich verewigt, heißt das nicht, dass es dieses Wissen nicht gibt.

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AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Ab wann ist etwas denn wissen?
Wenn ich als einzelne Person dieses Verhalten in meiner Umgebung und bei mir betrachte, deute, darüber spreche und für mich festhalte, dann sind das auch Daten mit gleichem Stellenwert. Kommt dort in diesem Versuch heraus, dass ausschließlich bestimmte Amerikaner, in einem bestimmten Staat, einem bestimmten Gebäude, bei bestimmtem Wetter, in einem bestimmten Umfeld ein bestimmtes Verhalten zeigen, dann ist das Ergebnis wissen?
Tausche ich jetzt diese Einrichtung gegen mich, meine Umgebung (mein Zuhause vielleicht), unser Wetter hier und mein Umfeld aus, sind das keine Daten aus denen ich Gewissheit erlangen kann?

Ja, dann hast du deine eigene Studie gemacht. Was willst du jetzt damit sagen? Es geht nicht darum, dass eine Studie mehr Wert wäre, als eine vergleichbare andere, sondern darum, dass eine Studie nunmal aufgrund ihrer Definition einem Anspruch genügen muss. Das persönliche Umfeld nach gutdünken anschauen genügt diesem Anspruch nicht.

Nur weil man etwas nicht schriftlich verewigt, heißt das nicht, dass es dieses Wissen nicht gibt.

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Ja, das ist dann halt keine wissenschaftliche Methode.
 
AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Wenn ich mir manche Kommentare ansehe, könnte man meinen, die Hälfte hat nur die Überschrift gelesen. So wie ich den Text verstehe, steht da nur, dass die Anwesenheit des Smartphones ablenkt, nicht das Smartphonesbenutzer dümmer sind als Nicht-Besitzer.
 
AW: Studie: Präsenz von Smartphones verringert das Denkvermögen

Ja, dann hast du deine eigene Studie gemacht. Was willst du jetzt damit sagen?
...
Ja, das ist dann halt keine wissenschaftliche Methode.

Genau das! Der Grad zwischen einer Vermutung und Wissen ist bei Dingen des alltäglichen Lebens gering. Erfahrung bringt uns in einem bestimmten Rahmen auch Gewissheit.
Diese Studie dort ist so einfach, dass sie gegenüber unseren kollektiven Erfahrungen im Alltag quasi nichts aussagt. Wirklich mehr wissen, haben wir dadurch nicht erlangt.
Diese Infos als Wissen zu bezeichnen und unsere kollektiven Erfahrungen als weniger einzustufen, daran störe ich mich.




Wenn ich mir manche Kommentare ansehe, könnte man meinen, die Hälfte hat nur die Überschrift gelesen. So wie ich den Text verstehe, steht da nur, dass die Anwesenheit des Smartphones ablenkt, nicht das Smartphonesbenutzer dümmer sind als Nicht-Besitzer.
Soweit ich das überblicke, gab's doch nur zwei solcher Kommentare, oder?

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....Diese Studie dort ist so einfach, dass sie gegenüber unseren kollektiven Erfahrungen im Alltag quasi nichts aussagt. ...
Die meisten Studien sind extrem einfach, weil wir in einer sehr komplexen Welt leben und wir darum in der Regel nur den Einfluss bestimmter Dinge genauer untersuchen wollen und können. Das Problem ist nicht der oft geringe inhaltliche Wert einer Studie, darum gibt es hunderttausende, die in der Summe dann die Komplexität der Welt abbilden, das Problem sind Menschen, die aus Studien oder gar nur auf Basis sehr begrenzter Erfahrung Dinge ableiten, die nicht aus der Studie abzuleiten sind. Darum passieren soviele Interpretationsfehler aus Statistiken, weil aus Statistiken Sachverhalte interpretiert werden, die da gar nicht stehen. Und genau das erleben wir hier im Thema in wunderbarer Weise.

Darum gehört zur wissenschaftlichen Studie die genaue Angabe der Randbedingung (Wer, wann, wo) und der Methode (wie), denn nur dann kann im Bedarfsfall eine Wiederholmessung erfolgen und man kann fundiert und transparent interpretieren. Wird eine Studie z.B. mit Mädchen von 12-16 durchgeführt, kann das Ergebnis schwer auf Männer über 60 übertragen werden. Und genau an dem Schritt versagen die Meisten zu sämtlichen uns heute umgebenden Fragen, z.B. solch einfacher Dinge wie Statistiken zur Kriminalität.
 
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