Naja, ob das jetzt wirklich beendet ist sei mal dahingestellt. Man denke an AMD (S754, S939, S940).
Nuja. Das Speicherinterface des So754 war zum Zeitpunkt des erscheinens bereits etwas langsam - Beim AthlonXP hatte Dual-Channel zwar nie viel Sinn gemacht, war aber schon länger verfügbar und Intel zog seit rund einem Jahr nutzen daraus.
Dass das nicht ewig so bleiben konnte, war abzusehen - zugegebenermaßen hätte man auch wahlweise einen abwärtkompatiblen Sockel einführen oder den So940 nutzen können, statt dessen hat man einen dritten (und später dann noch einen vierten) rausgebracht...
Der i5 dagegen ist mit Dual-Channel DDR3 nicht schlecht ausgestattet, wenn Intel noch die volle Taktfrequenz nutzt (was man notfalls bei unveränderterem Board mit neuen CPUs nachreichen kann), sind bis zu effektiven 4000-4500MHz drin, mit heutiger Technik. Im Vergleich zu den effektiv 1333 bis 1600MHz, die einem aktuellen Core2 zur Verfügung stehen, startet der i5 also mit enormen Reserven und sollte wesentlich länger durchhalten können.
Aber viele, viele, viele, verdammt viele andere

(mal abwarten, wann sie hier auftauchen. Das man für den i7 nicht auch die billig-Plattform nutzt, dürfte noch für genug Flamerei in diesem Thread sorgen)
weiss eh nicht was der core i5 werden soll... langsamer als i7, der eh kaum vorteile zu den 45nm quads hat oO
Der i7 ist, je nach Szenario, bis zu 50% schneller als ein gleichtaktender C2D.
Das aktuelle Spiele nicht dazu gehören, liegt nicht zuletzt daran, dass diese hoffnungslos grafiklimitiert sind oder einen zu großen Teil der Rechenlast in einen einzigen Thread packen.
Der i5 kann sich also bequem zwischen C2Q und i7 und vielleicht kommen auch irgendwann Anwendungen, die das sinnvoll nutzen. (Oder Leute, die ihn trotzdem kaufen. In Anbetracht dessen, dass für 99% aller aktuellen Spiele ein Pentium Dual Core vollkommen ausreicht und jeder zusätzliche Cent in der Grafikkarte besser angelegt wäre, aber trotzdem viele Leute Quadcores kaufen, wird sich da sicherlich jemand finden

)
Abgesehen davon ist spart das Interface des i5 auch Kosten, da man jetzt nur noch wenige mm zwischen Northbridge und Rechenkern hat, die höchste Ansprüche an die Signalqualität erfüllen müssen - bislang waren es ja mehrere Zentimeter und eine Vielzahl an Übergängen.