AMD Athlon X4 880K: Godavari-CPU mit 4,0 GHz Basistakt

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Der Mainboard-Hersteller Biostar hat den Athlon X4 880K in die CPU-Support-Listen seiner FM2+-Platinen aufgenommen. Der soll innerhalb des Godavari-Projekts (auf Basis von Kaveri) mit einem Basistakt von 4,0 GHz erscheinen. Die GPU ist bei den Athlon-Ablegern typischerweise deaktiviert.

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Wär mal interessant zu sehen, ob es sich hier einfach nur um sorgfältig ausgewählte Modelle handelt oder ob tatsächlich irgendwelche Stepping-Updates helfen. Die 4 GHz Marke galt beim 860K ja schon lange als Sweet-Spot. Darüber braucht es dann deutlich mehr Strom und daher passt Decurion vielleicht wirklich so gut, weil dann ab 4,3 auch eine Wasserkühlung benötigt wird ;).
 
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Richland (32nm) taktfreudiger ist als Kaveri&Godavari (28nm).
Ich hatte mal nen A10 6800k, da waren 4,8GHz möglich (WaKü).
 
Wie wärs mit nem 5GHz Athlon? :ugly:

Das war auch mein erster Gedanke. :lol:
Bei 4.0GHz Basistakt sind sicherlich 4.2 - 4.3GHz im Turbo möglich. Ein "5-GHz-Hammer-Athlon" wäre dann vielleicht mit 125W realisierbar und somit auch mit einer Luftkühlung zu bändigen.
Im Übrigen: Mein Centurion wird auch nur mit Luft gekühlt und hält die 5GHz stabil - zumindest solange wir keine 35+ Grad draußen haben.
 
Ja absolut. Mit 760K und eben den APUs war deutlich mehr Takt zu machen. IPC-Verbesserungen mit den Kaveris haben das dann etwas aufgefangen, aber heute kriegt man selbst mit Wakü keinen Kaveri in die Nähe von 4,8 ohne, dass massiv gethrottelt wird - wenn es überhaupt bis dahin kommt und man überhaupt gewillt ist, derart hohe Spannung zu geben.
 
Find ich auch. Der A10 7870k schafft im Turbo gerade mal das, was der A10 6800k als Basistakt hat.

Godavari respektive Kaveri hat auch eine andere Struktur. Nicht nur, dass die CPU-Kerne nun auf Steamroller basieren, sondern auch dass die GPU massiv aufgebohrt wurde (andere Architektur) und deutlich schneller ist, als sein Vorgänger, es gibt auch HSA. Takt spielt ja nicht immer eine soooo riesen rolle, dass man nun sagen muss: Öhh meiner takter aber mit 4,1 statt mit 3,9. Haben wir das wirklich nötig?
 
Dass wir jetzt nur vom OC Verhalten gesprochen haben, ist dir aber schon bewusst, oder? :ugly:
Da spielts keine Rolle wer "besser" ist, sondern wer mehr Takt schafft, und das ist nun einmal der Vorgänger und nicht Kaveri.
 
Durch ein neues Stepping (Gadavari) ist es nunmal möglich geworden die CPU mit mehr Takt bei gleicher TDP-Klasse anzubieten. Warum also nicht? Beim Phenom II war das eine tolle Sache, dass zum Beispiel der 945'er dann mit dem C3-Stepping sogar von der 125 W-Klasse in die 95 Watt-Klasse gerutscht ist.
Mit dem Pentium 4 würde ich das nicht vergleichen, da AMD hat hier gar keine Intention hat den Athlon mit der High-End-Architektur der Konkurrenz zu messen. Das wäre Schwachsinn und würde nach hinten losgehen. Den FX-9XXX kann man da eher als geistigen Nachfolger des Pentium 4 sehen, dort wurde ja jeder Sinn für Leistungsaufnahme und Wärmeausstoß für wenig Mehrleistung über Board geworfen. Als Konkurrenz des Athlons muss man die aktuellen Pentium- und Celeron-Modelle sehen, dann wird ein Schuh draus. Es ist ein Einsteigermodell. Und solange Zen nicht fertig ist muss AMD nunmal das nutzen / verbessern was sie haben.

Steamroller (Kaveri / Gadavari) bringt schon einige Verbesserungen gegenüber Piledriver (Trinity / Richland). Allerdings muss man schon deutlich sagen, das nach Piledriver auf Energieffizienz (so fern es möglich war ohne groß Leistung aufzugeben) optimiert wurde. Übertakter anzusprechen war gar nicht das Ziel, der offene Multiplikator ist meiner Meinung nach einfach eine Dreingabe und Erbe des Piledriver. Und schon beim Piledriver waren zwar bis zu 5 GHz möglich, aber alles über 4,2 GHz waren Schwachsinn. Darüber werden Unmengen an Strom verfeuert, es entsteht entsprechende Hitze, das Board wird stark belastet und die Leistung steigt dafür nur wenig an. Insofern liegt Steamroller mit einem Sweetspot von 4 GHz gar nicht so schlecht, wie ich finde.
 
Bei AMD ist das mit der TDP-Angabe ja eh vollkommen unwichtig, mMn. Die haben ja nur 65, 95, 125 und alles darüber. Kommt eine CPU also auf maximal 66W, landet sie in der 95er Klasse. Das zieht sich ja dann auch so weiter durch die anderen. Warum manche User da 125 schlimm und 95 gut finden, ist mir schleierhaft. Die paar Watt merkt doch niemand.
 
Bei AMD ist das mit der TDP-Angabe ja eh vollkommen unwichtig, mMn. Die haben ja nur 65, 95, 125 und alles darüber. Kommt eine CPU also auf maximal 66W, landet sie in der 95er Klasse. Das zieht sich ja dann auch so weiter durch die anderen. Warum manche User da 125 schlimm und 95 gut finden, ist mir schleierhaft. Die paar Watt merkt doch niemand.
Das ist generell so, auch bei Intel. Die Celerons und Pentiums unterfordern den 65W-Boxed ja fast schon...
 
Durch ein neues Stepping (Gadavari) ist es nunmal möglich geworden die CPU mit mehr Takt bei gleicher TDP-Klasse anzubieten. Warum also nicht? Beim Phenom II war das eine tolle Sache, dass zum Beispiel der 945'er dann mit dem C3-Stepping sogar von der 125 W-Klasse in die 95 Watt-Klasse gerutscht ist.

Der Phenom II X4 945 ist nocheinmal ein sehr spezielles Beispiel, der Phenom II X4 940BE (gleicher Takt, nur DDR2 Controller) brauchte bei Messungen unter Prime 95 real 94W, wurde aber nach AMDs Systematik in die 125W TDP eingestuft. Bei Intel wäre er noch als 95W CPU durchgegangen, bei AMD hat dann noch ein bischen gefehlt damit er runtergestuft werden konnte. Aber es stimmt, solche Herabstufungen gab es immer wieder , Phenom I X4 9950 BE 140W => 125W und irgend ein FX 6000er wurde von 125W auf 95W herabgestuft.

Bei AMD ist das mit der TDP-Angabe ja eh vollkommen unwichtig, mMn. Die haben ja nur 65, 95, 125 und alles darüber. Kommt eine CPU also auf maximal 66W, landet sie in der 95er Klasse. Das zieht sich ja dann auch so weiter durch die anderen. Warum manche User da 125 schlimm und 95 gut finden, ist mir schleierhaft. Die paar Watt merkt doch niemand.

Das stimmt seit dem Turbomodus nichtmehr, da ist es sehrwohl extrem wichtig was für ein Budget die CPU zugeteilt bekommen hat, da macht es dann den Unterschied aus ob die CPU quasi permanent übertaktet wird oder wirklich nur wenn gerade nichts los ist. Seit dem Turbomodus orientiert sich der reale Maximalverbrauch überraschend genau an der TDP.

Der Unterschied von 95W auf 125W sind knapp 32%, zum Vergleich: der große Shitstrom, der die GTX 480 getroffen hat resultierte aus knapp 39% Verbrauch.

AMD soll die Dinger endlich mal rausbringen. Was nützen CPUs, die man nicht kaufen kann.

Natürlich bringt so ein Paperlaunch etwas, in den Benchmarks taucht ein weiterer Balken auf, bzw. einer der weiter oben angesetzt ist, Hauptsache die Redaktionen sind mit Testsamples versorgt. Außerdem können die ganzen AMD Jünger darauf verweisen das es jetzt eine CPU gibt die noch ein winziges Stück schneller ist, gerade im Duell mit dem i3 zählt jedes Detail.
 
Der Phenom II X4 945 ist nocheinmal ein sehr spezielles Beispiel, der Phenom II X4 940BE (gleicher Takt, nur DDR2 Controller) brauchte bei Messungen unter Prime 95 real 94W, wurde aber nach AMDs Systematik in die 125W TDP eingestuft.

Soweit ich noch weiss werden CPUs bei der Einstufung, also welchen Takt sie bei welcher Spannung schaffen und in welche TDP-Klasse sie dann eingeteilt werden, ohne Betriebssystem dazwischen und möglichst alle Rechenwerke gleichzeitig direkt gestresst. Da sollte schon mehr Energieaufnahme und Wärmeabgabe zustande kommen, also kann es gut sein das der X4 940BE dort die 95 Watt überboten hat.
Zumal bei einer Energieaufnahme von 94 Watt die Wärmeabgabe die 95 Watt auch sprengen sollte. Oder wurde dort direkt die Wärmeabgabe gemessen?
 
Find ich auch. Der A10 7870k schafft im Turbo gerade mal das, was der A10 6800k als Basistakt hat.

Liegt auch daran, dass man die Struktur des Chips verändert hat und alles dichter zusammenpackt. Das spart bei der Produktion (kleinerer Chip), kostet jedoch beim Takt weil sich die verschiedenen Teile mehr gegenseitig aufheizen.

Die höhere IPC von Steamroller gegenüber Piledriver dürfte aber immerhin von der Rechenleistung her gesehen dafür sorgen, dass die Leistung dabei nicht verloren geht, trotz geringeren Taktes.
 
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