Ja, c't hat auch schon davon gesprochen, daß Asus hier mit seinem Etikettenschwindel für Verwirrung sorgt. Fakt ist: hat das Board nur DDR2-RAM-Slots, ist es ein AM2+, egal, was der Hersteller draufschreibt.
Allerdings haben es die anderen Hersteller wie Gigabyte, MSI und Asrock mit ihrer "AM3ready"-Kampagne für AM2-Boards, die mittels Bios-Update die neuen 45nm-CPUs unterstützen, soweit diese DDR2 können, auch nicht viel besser gemacht.
Das Thema wird uns noch lange beschäftigen. Andererseits ist es extrem kundenfreundlich, mit den abwärtskompatiblen CPUs einen direkten übergang zu schaffen, ohne komplett neue HArdware kaufen zu müssen. Und auch die Motherboard-Hersteller profitieren davon, denn noch nie war es so einfach, neue Boards rauszubringen. Einfach andere RAM-Slots drauf, die RAM-Verdrahtung geringfügig anpassen, Sockelmaske tauschen (inklusive des "mysteriösen" 941.Pins), neues Bios schreiben - fertig ist das AM3-Board! Es muß kein Chipsatz und kein Design geändert werden.