Intel SSD 750 mit NVME im Test: High-Speed-SSD zum Preis einer Titan X

@Alk:
Nach aktuellem Stand der Gerüchteküche wird der H170 selbst bis zu 16 PCI-Express-3.0-Lanes haben, zusätzlich zu den 16 Lanes der CPU. Je nach Mainboard-Layout reichen aber auch noch kleinere Modelle, wichtig ist die Umstellung von 2.0 (9x-Generation) auf 3.0.. Danach obliegt es allein den Mainboard-Herstellern, die vorhandenen Lanes in einem ×4-Slot bereit zu stellen.

Dann wird bereits ein Mainboard mit B150 Chipsatz mit seinen 8 PCI-Express-3.0-Lanes für die oben genannte Anbindung ausreichend sein.
 
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Wenn der B150 den derzeitigen Gerüchten entspricht und wenn Mainboardhersteller die Hälfter der Lanes zu einem Slot zusammen: Ja.

Ob beides der Fall ist/sein wird, bleibt abzuwarten.
 
Wenn die dinger irgendwann mal so gross sind wie Grafikkarten kauf ich mir einen mit Costumkühllösung und 6/8 pin stromversorgung,damit sich die Graga nicht so allein fühlt:rollen:

Die Frage stellt sich wie die Sache aussieht wenn man die Speicherzellen nichtmehr kleiner machen kann, dann geht mehr Tempo immer mit mehr Verbrauch einher. Besonders bei kurzeitigen Leistunsspitzen könnte es dann Richtung 1KW oder sogar mehr gehen. Wenn sich SLI/CF dann breit durchsetzt und die Karten nochmehr strom Verbrauchen wird es mit den 2,4/3,6 KW die man aus noalen Schuko/1 Phasen CCE Steckdosen melken kann schnell eng, da braucht man dann 3 Phasen CEE oder Perilex im Wohnzimmer (wobei Perilex im Innenraum mMn besser ist).
 
Die Frage stellt sich wie die Sache aussieht wenn man die Speicherzellen nichtmehr kleiner machen kann, dann geht mehr Tempo immer mit mehr Verbrauch einher.

Vorausgesetzt man lässt alle anderen Parameter wie sie sind und sucht nicht nach anderen Alternativen um den Stromverbrauch zu senken die es in großer Zahl gibt. :schief:
 
Vorausgesetzt man lässt alle anderen Parameter wie sie sind und sucht nicht nach anderen Alternativen um den Stromverbrauch zu senken die es in großer Zahl gibt. :schief:

Welche Möglichkeiten wären das?

Du kannst nur die Speicherzellen verkleinern da dies die Energiemenge verringert die pro Bit gebraucht wird wenn man es schreiben/lesen will. Das Problem der maximalen Speichermenge wurde ja durch die Stapelei gelöst, beim Energieverbrauch bleibt alles beim alten. Irgendwann wird es nichtmehr weitergehen und man kommt an eine Grenze, ich halte 1GB/sec und Watt für durchaus realistisch. Sprich wenn du 1TB/sec haben willst mußt du 1000W aufbringen, weniger Verbrauch geht dann immer mit linear weniger Leistung einher, ähnliches wird wohl auch für CPUs/GPUs/RAM gelten wenn das Ende der Fertigung erreicht ist und dann explodiert der Verbrauch (Quadsockelboards und Octa SLI/CF FTW!).
 
Du kannst einen Flashvorgang zeitlich weiter verkürzen, du kannst die Ladungsdichte optimieren, du kannst pro Ladungshöhe mehrere Datenbits speichern (MLC, TLC,...), du kannst klügere Algorithmen entwickeln die mit weniger Schreibzyklen auskommen oder wenn keine Performance benötigt wird "zahmere" Flashvorgänge verwenden, du kannst Leiterbahnen zwischen NANDs verkürzen (HBM/TSV), du kannst die innere Struktur von Nands räumlich anpassen (3D-NAND), du kannst andere Materialien verwenden die kleinere Strukturbreiten ermöglichen oder generell bessere Eigenschaften haben, du kannst den Controller fertigungstechnisch und architektonisch verbessern, du kannst wenn man etwas Hirnschmalz nutzt dir noch 20 weitere Dinge ausdenken die man weiter verbessern kann wenn ich all das ohne groß nachzudenken runterschreiben kann.

Nur erfordert jede einzelne Verbesserung eben Forschung und Entwicklung - UND muss noch wirtschaftlich sein.

Aber zu glauben dass wir hier schon am Ende sind oder außer Strukturverkleinerung keine Möglichkeit mehr haben ist arg kurzsichtig. In 20 Jahren wirst du dich totlachen über Speichermedien, deren Datenraten man noch in Megabyte/Sekunde gemessen hat und deren Kapazitäten im einstelligen Terabytebereich waren. Genauso wie du heute über USB-Sticks von damals lachst, die 4 MB Speicher hatten und 300 kB/s schafften. Seit dem hat man auch sehr viel mehr getan als nur die Strukturbreiten zu verkleinern. ;)


Irgendwann wird eben auch Flash abgelöst durch schnellere, kleinere und effizientere Methoden. Beispielsweise mRAM/SST-RAM, Phasenwechselspeicher oder exotischeres wie Racetrack - was auch immer sich durchsetzt.


Aber bis dahin ists noch ein langer weg vorerst wäre ich schon zufrieden wenn das Gerät aus dem Artikel nur die Hälfte kosten würde :-D
 
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Ich hätte mir allerdings unter den Praxistests noch sowas wie Windows-Boot-Dauer oder Spielstand-Lade-Dauer gewünscht - wenn meine Savegames plötzlich doppelt so schnell laden wäre das schon ziemlich cool!
ja, Windows Boot und Spielstände wären eigentlich naheliegende Messungen, die ich ebenfalls ausprobiert habe. Allerdings habe ich hier das Problem, dass ich die Zeit hierbei nicht mit Batch oder anderen Skripten genau bestimmen kann. Da die Praxistests die viele verschiedene Einflüsse (CPU-Leistung etc.) an sich schon ungenauer als synthetische sind, käme hier noch das Problem einer ungenaueren Messung dazu. Die Windows-Bootdauer kann man zwar über die Ereignisanzeige auslesen, allerdings sind die dort ausgegebenen Werte teils sehr merkwürdig. Deshalb habe ich darauf verzichtet.
muss wohl eine andere seite herhalten, um das zu beantworten

dort hat man sich mehr mühe gemacht, mit Battlefield 3 und Wolrd of Warcraft
NVMe-SSD Intel 750 mit PCIe-Interface und 1.200 GB im Test
 
Das Problem ist das man damit den Stromverbrauch bestenfalls um Nuancen reduziert und dies Teilweise auch heute schon so macht. Den gigantischen Fortschritt der Vergangenheit verdanken wir fast einzig und allein der Strukturverkleinerung und die hat leider irgendwann ein Ende. Das man in 20 Jahren weiter sein wird als heute ist klar, allein weil wohl noch einiges an Luft für Strukturverkleinerungen ist. Die Frage ist wie sieht der Unterschied zwischen Speichermedien des Jahres 2025 und 2035 aus und da könnte es durchaus sein das man nicht viel weiter sein wird, jedenfalls was die Energieffizienz betrifft. Größer ist möglich durch mehr Lagen und eine größere Grundfläche und schneller eben nurnoch durch mehr Stromverbrauch. Es ist durchaus wahrscheinlich dass das Jahrzehnt nachdem erreichen der minimalen Fertigungsgröße durch effizientere Architektur und Resourcennutzung auf der einen Seite und ein brachiales erhöhen der Leistung durch mehr Energieverbrauch auf der anderen Seite dominiert wird. Düfür sollte man allerdings erstmal die Nachteile von SLI/CF beseitigen.

PS: nur die Hälfte?
Ich will eine verbesserte Version für unter 200€ das TB, könnte allerdings noch ein wenig dauern...
 
muss wohl eine andere seite herhalten, um das zu beantworten

dort hat man sich mehr mühe gemacht, mit Battlefield 3 und Wolrd of Warcraft
NVMe-SSD Intel 750 mit PCIe-Interface und 1.200 GB im Test

Bitte auch lesen, was du da verlinkst: Das sind keinen Ladezeiten-Tests mit der Software sondern Trace-Benchmarks aus PC Mark 8. Wie du aus dem Datenvolumen und den Werten die Ladezeiten oder andere real greifbare Werte ableitest, kannst du uns gerne erläutern.
 
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man sieht doch sehr schön wie viel mehr an spieledaten pro sekunde geladen werden, man muss kein genie sein um sehen zu können das spiele schneller laden müssen

aber macht ruhig weiter mit euren reinen fachblabla, die nutzer wollen ja nur das wissen, und interessieren sich in wahrheit gar nicht für alltagsrelevante ergebnisse mit denen sie tagtäglich hantieren, nicht wahr

und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken
 
und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken

Nicht wirklich - die Zielgruppe "BILD", die einfach Balken sehen will ohne den Hintergrund zu verstehen oder gar zu erkennen warum das so Blödsinn ist war schon immer die größte. ;)

Klar sieht es supertoll aus wenn der PCMark-Balken länger ist. Wenn man genauer hinsieht und bemerkt, dass die Grundlage des Balkens ganze 390 MB an Daten waren beim Beispiel WoW müsste eigentlich auch einem weniger im Thema Bewanderten auffallen, dass es dann egal ist ob eine SSD 500 oder 1000 oder 2000 MB/s lesen kann da sich die Ladezeit in dem Falle nur im Zehntelsekundenbereich verändert.

Glücklicherweise waren die Tester bei uns so ehrlich und haben angemerkt, dass sie das nicht ausreichend genau messen können und es sowieso keine Relevanz hat.

Aber ich weiß, Balken und Bilder sind einfach schöner als Fachblabla.
 
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man sieht doch sehr schön wie viel mehr an spieledaten pro sekunde geladen werden, man muss kein genie sein um sehen zu können das spiele schneller laden müssen

aber macht ruhig weiter mit euren reinen fachblabla, die nutzer wollen ja nur das wissen, und interessieren sich in wahrheit gar nicht für alltagsrelevante ergebnisse mit denen sie tagtäglich hantieren, nicht wahr

und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken


Es geht um die Präzision bei dem Messung und die Auswirkungen auf die reale Dauer. Der Kollege zum PC Mark:
" Im Gegensatz zu früher geben wir als Ergebnis dieses Tests nicht mehr die von PCMark berechnete Punktzahl an, sondern die rechnerische Transferrate. Diese berechnet sich aus der Menge an gelesenen und geschriebenen Daten (vgl. Tabelle) dividiert durch die Zeit, die das Laufwerk mit der Abarbeitung von mindestens einer Anfrage beschäftigt war."

Wenn während dem Ladevorgang für einige Zeit kein Zugriff auf die SSD stattfindet, etwa weil die CPU eine Datei im RAM entpackt, fließt diese Zeit auch nicht in die Messung mit ein, sehr wohl aber in die Dauer des realen Ladevorganges. Vorgänge, die nicht auf die SSD zugreifen, können also ohne weiteres den Ladevorgang strecken, und damit den scheinbar großen Vorteil einer SSD auf real wenige Prozent drücken. Die PC-Mark-Tracing-Benchmarks mögen zwar nicht synthetisch sein, real sind sie genauso wenig. Sie sind in etwa so aussagekräftig wie die diversen Iometer-Access-Patterns einzustufen.

Tipp: Auch beim 3D Mark sieht man wunderbar, dass Spiele auf schneller Hardware schneller gerendert werden. Trotzdem nutzt man ihn kaum noch jemand für realistische Messungen. Warum denn wohl?
 
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Nicht wirklich - die Zielgruppe "BILD", die einfach Balken sehen will ohne den Hintergrund zu verstehen oder gar zu erkennen warum das so Blödsinn ist war schon immer die größte. ;)

Klar sieht es supertoll aus wenn der PCMark-Balken länger ist. Wenn man genauer hinsieht und bemerkt, dass die Grundlage des Balkens ganze 390 MB an Daten waren beim Beispiel WoW müsste eigentlich auch einem weniger im Thema Bewanderten auffallen, dass es dann egal ist ob eine SSD 500 oder 1000 oder 2000 MB/s lesen kann da sich die Ladezeit in dem Falle nur im Zehntelsekundenbereich verändert.

Glücklicherweise waren die Tester bei uns so ehrlich und haben angemerkt, dass sie das nicht ausreichend genau messen können und es sowieso keine Relevanz hat.

Aber ich weiß, Balken und Bilder sind einfach schöner als Fachblabla.


Das ist Richtig. Aber solange es die PCGH Redaktion nicht für nötig findet mal adquat ihre Testplattformen mit Arbeisspeicher auszustatten, kommt halt IMMER nur Grütze bei raus.

Dabei ist es egal ob man GTA5 mit 16 GB statt 64 GB testet und die Nachlade(micro)ruckler die Benchmarks verfläschen.

Und dabei ist es auch egal, ob man hier irgendwas zusammenmisst, anstatt einen Kopier-/Schreibvorgang von einer mit 64GB randvollen RAMdisk zu benchmarken!

Immer schön den Usern suggerieren, es wäre nicht nötig Geld auszugeben... dachte mal PCGH wäre eine Hardwarezeitschrift und keine "Spar"Zeitschrift.

Ich gebe zu ich bin ein wenig angepisst, weil in der aktuellen PCGH zu GTA5 in den Benchmarks schön zu lesen ist, welchen Impact es hat ob eine alte Grafikkarte 1,5 GB oder 3,0 GB Vram hatte. Oder 4GB statt 2 GB.
Wer jetzt noch sehr genau sich daran erinnert, das die PCGH Redaktion immer gesagt hat: "Kann man sich sparen! Nur mit Texturmods braucht man viel Vram" ...und dann solche Benchmarks liest, kommt sich "schlecht beraten" vor. Nennen wir es mal nicht verarscht.

Der Witz ist ja vorallem, das diese "Vram lohnt nicht" Ratschläge so alt sind wie Spielecomputer selbst! Eigentlich ein running gag. War es nicht RAFF der das sogar in ner Kollumde selbstreflektiert kritisiert hat? Guter Mann! Aber er kann ja auch nix dafür, was in der Vergangenheit die Redaktion sog. "beraten hat. Er ist ja nocht nicht lange dabei. RAFF hat aber wirklich die PCGH m.M.n. wie ein Phönix aus der Asche gehoben, im GPU Bereich. ;-) Dank gebührt ihm wahrlich! :-)
 
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