Userberichte: Externe USB-3.0-Festplatten verbessern Ladezeiten der Xbox One erheblich

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Die Xbox One soll im Juni ein Update erhalten, das es dem Nutzer ermöglichen soll, externe Festplatten zu nutzen. Dies bringt in vielen Games offenbar einen messbaren Vorteil, da die integrierte HDD eine 2,5 Zoll große SATA-2-Festplatte mit mageren 5.400 Umdrehungen ist.

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Also könnte es sich bei der XBone lohnen eine SSD einzubauen? Oder interpretiere ich das jetzt falsch?
 
gab es zu SSDs in den neuen Konsolen nicht schon einen Test, der aber enttäuschend ausfiel? Wieso bringt eine HDD was, aber keine SSD?
 
Also könnte es sich bei der XBone lohnen eine SSD einzubauen? Oder interpretiere ich das jetzt falsch?

Das wird quasi gar nicht hinterfragt. Es wird lediglich gesagt, das schon der Ersatz der internen HDD bzw. das anschließen einer externen HDD via USB 3.0 Geschwindigkeitsvorteile bringt

gab es zu SSDs in den neuen Konsolen nicht schon einen Test, der aber enttäuschend ausfiel? Wieso bringt eine HDD was, aber keine SSD?

Muss wohl die SSD extern angeschossen werden :ugly:
 
Wenigstens ist hier ein gute Überschrift gewählt, bei anderen Seite heißt es ,"Xbox One mehr Leistung durch externe Festplatte".

War ja zu erwarten. Die langsame Festplatte meiner PS4 habe ich auch gegen ein Model mit 1Tb 7200rpm 32m Cache getauscht und Sie da Installationen, System und Spielestarts, Downloads gehen deutlich schneller von Hand.
 
Zuletzt bearbeitet:
USB3 Schaft max 150M/Sek. Eine SSD aber 550/Sek. Eine Platte 120 bis 150m/sek. Externe SDD mit USB3 = Schlechte Idee.
 
Falsch, es sind 5GBit/s, was 625MByte/s macht. Der aktuell erreichte Spitzenwert lag bei 477MByte/s. Gut 400MByte/s Netto in der Praxis.
 
Können die Konsolen intern/extern überhaupt richtig mit ner SSD umgehen?
Eine SSD präsentiert sich nach außen hin als "normale" Festplatte. Wenn man von solchen Feinheiten wie dem TRIM-Befehl und korrektem Alignment mal absieht, kann selbst ein uralter Festplattencontroller (aus Zeiten, wo es noch keine einzige SSD gab) "richtig" mit einer SSD umgehen, falls er schon SATA unterstützt. Es wird also in den Konsolen auf jeden Fall gehen, auch wenn die Konsolen wahrscheinlich gar nicht merken, dass da eine SSD statt einer Platte dranhängt.
 
Ich möchte da mal meinen Test verlinken:
Externe Festplatten verleihen XBOX One Flügel

Habe dort Watch_Dogs, FIFA14, Kinect Sports Rivals, Forza Motorsport 5 und Ryse: Son of Rome getestet. Und überall gibt es Verbesserungen der Ladezeiten. Am deutlichsten in Forza 5.

Das macht wirklich enorm viel aus. Eigentlich entsetzend, dass die intern verbaute Platte/der interne Controller derart schlecht ist/sind. Trotz externer Festplatte 40sek auf den Start eines Spiels, und anschließend noch einmal 30sek für jede Strecke zu warten ist wirklich krass. Das kommt den Ladezeiten von Gothic 3 auf meinem alten Medion-Rechner zum Gothic-3-Release-Zeitpunkt gleich.

Immerhin gibt es somit die Möglichkeit, überhaupt etwas zu verbessern - auch wenn ich die Zeiten immer noch außerordentlich nervig fände.
 
Also bremst der interne Controller die XBOne aus.
Externe SSD, ich komme :ugly:

Nicht wirklich, die elends langsamen internen HDDs der PS4/XO reizen den internen Controller (SATA II) nicht einmal aus.
Daher ist es wenig überraschend, dass schnellere externe HDDs im Falle der XO die Ladezeiten verkürzen.

Der interne Controller der PS4 (HDD der XO ist ja nicht austauschbar :ugly:) wird wohl erst bei eingebauten SSDs (und vllt. SSHDs, welche aber angeblich auch Ruckler beim swapping zwischen SSD und HDD erzeugen sollen) an seine Grenzen stoßen - warum da SATA II und nicht III drin ist wissen wohl auch nur MS und Sony, da die Jaguar-Plattform an sich ja bereits über SATA III verfügte.

In so einem Fall (SSD für PS4, welche externe an USB3 aber noch nicht unterstützt :ugly:) sollte USB3 theoretisch einen Vorteil gegenüber SATA II haben, selbst wenn man den höheren Overhead von USB3 miteinbezieht (schlechtere Latenzzeiten wären auch noch zu erwähnen).
In der Praxis hängt es aber auch noch von anderen Dingen wie z.B. verwendetem Controller des externen Gehäuses (sind wohl viele Gurken unterwegs, selbst diejenigen die mit SATA III-Kompatibilität beworben werden) ab, was den Vorsprung schon nichtig aussehen oder gar verschwinden lassen könnte.

Dazu kommt noch dass bei der PS4 der SATA II-Anschluss via SATA II to USB3-Bridge IC angebunden ist, siehe:
So looking at the iFixit teardown, the SATA bridge appears to be this:
http://www.fujitsu.com/downloads/MICRO/fma/pdf/MB86C31_FS_082010.pdf
SATA II
bzw.
vzz8o6Y.png
Interesting that Sata is internally converted to USB3 before being processed.
Das könnte (oder gar sollte) wiederum auch die Peak-Performance von intern angeschlossenen SSDs negativ beeinträchtigen.
Erklärt zumindest bei der PS4 wieso intern nur SATA II möglich ist, bei der XO ist die SATA II HDD ja direkt ans Motherboard geklemmt aber auch dort sind nur SATA II zur Verfügung laut Hot Chips 25-Präsentation (Seite 2).
Ist eh ein bisschen umsonst einen HDD-Austausch bzw. die Performance des internen Anschlusses der XO zu diskutieren, da MS strikt dagegen ist und aktiv dagegen vorgeht - Garantie geht flöten, nach dem Dezember Update booten XOs mit getauschter HDD nicht mehr, nicht zu vergessen die XBL-Banwellen bei der 360 (das wird bei der XO nicht anders sein, falls man das System irgendwie zum Laufen und online kriegt).

TL;DR -
So ziemlich alles extern Angeschlossenes ist schneller als die lahmen internen XO-HDDs.
Ladezeitentests mit guten SSDs sowie hochperformanten SATA III->USB3-Gehäusen (und von mir aus auch ein paar Gurken zum Vergleich) wären interessant - zumindest auf XO mittlerweile möglich.
PS4 sollte endlich auch Unterstützung für externe USB3-Gehäuse kriegen oder die XO Änderungen an der internen HDDs erlauben (seeehr unwahrscheinlich), dann könnte man auch einen guten Vergleich zwischen interner und externer Anbindung anstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
SSD in Playstation 4 einbauen: Wird die PS4 messbar schneller?

Naja, also es hilft schon etwas, aber eine SSD wird wohl vom 3GBit Interface ausgebremst. Ist ja bestimmt bei der X1 auch so.

Das kann man so nicht verallgemeinern !
Ich selbst betreibe meine SSD (830er Samsung) auch nur an einem SATA-2 Anschluss, aber der größte Vorteil der SSD - die geringe Latenz - kommt auch hier zum tragen !

Im Gegensatz zu meiner 2TB Seagate - die immerhin auch knapp über 200MB/s in der Spitze überträgt - ist die SSD natürlich um Welten schneller, auch bei mir ohne Sata-III !

Bei Konsolen kommt eventuell etwas anderes hinzu: Die Daten müssen entpackt werden, denn sie sind verschlüsselt, und genau das verlängert die Ladezeiten ganz enorm und massiv.

Dass ein Sata-2 Interface eine SSD aus bremst ist jedenfalls nur messbar, aber nicht fühlbar, das kann ich selbst bestätigen.
 
Falsch, es sind 5GBit/s, was 625MByte/s macht. Der aktuell erreichte Spitzenwert lag bei 477MByte/s. Gut 400MByte/s Netto in der Praxis.

Teste es selber. Bei USB2 sollten es auch angeblich 60m/Sek sein. Ich hab es selbst getestet mit einer Intel 530 SSD (Int. 500mb/s, ext 140mb/s). Schöne Theorie trotzdem. Über 400 sind gar nicht möglich, wegen den 36% Overhead. Aber hey, mach doch.
 
Um Flatfiles zu entschlüsseln ist der Prozi das wichtigste, das kann man am PC sehr schön sehen.
 
Teste es selber. Bei USB2 sollten es auch angeblich 60m/Sek sein. Ich hab es selbst getestet mit einer Intel 530 SSD (Int. 500mb/s, ext 140mb/s). Schöne Theorie trotzdem. Über 400 sind gar nicht möglich, wegen den 36% Overhead. Aber hey, mach doch.

Wurde schon gemacht: USB 3.0 / 4.0 release dates and max speeds? - Answers - UserBenchmark
Suche gerade den orginal-Artikel an den ich mich erinnere.

Oh, hier is was schönes: http://multipix.com/wp-content/uploads/2013/06/WP_USB3.0_Host_Controllers_Max_Bandwidth_rev2_e.pdf

SO, jetzt hab ich gemacht.
 
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