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2in1 Notebook für Studium gesucht

Simon04090

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

nachdem mein Ryzen Desktop nun schon mittlerweile seit etwas über einem Jahr bzw. mit der neuen GPU seit 8 Monaten super läuft (danke nochmal), kommt jetzt Schritt 3 und ich will mein Notebook ersetzen. Ist ein altes Acer Aspire mit Hasewell mobile i5 (4200m), nur 8 GB DDR3 und ohne SSD. Hört sich immer fast so an, als ob es gleich abheben würde. War im Wintersemester (Sommersemester ja alles nur online von zu hause aus) schon fast peinlich damit im Informatikstudium aufzukreuzen. Vorlesung war damit eh nicht möglich (Akku), in den Übung halt.

Bin aktuell an der TUM immatrikuliert, bin also berechtigt für diverse Campusprogramme. Campuspoint sieht da relativ vielversprechend aus(?).

Budget: 800-900€ scheint mir realistisch bei den Anforderungen
Anwendungsbereich: Annotieren von Vorlesungsfolien, Bearbeiten von Aufgaben mit digitalem Stift, Multimedia, Internet, Programmieren (Java, C etc), kein Gaming (maximal so etwas wie Solitaire etc.)
Bildschirmgröße: 13-14"
Bildschirmauflösung: Standard 1080p
Glare/Matt: Weiß nicht genau. Soll eigentlich nur drinnen genutzt werden, brauche aber auch keine akkurate Farbwiedergabe bzw. besondere Brillanz.
Akkulaufzeit: ein Unitag (6h Office) wäre nicht schlecht,
Gewicht: Sollte kein Klotz sein, aber etwas mehr Leistung/Batterie etc sind mir wichtiger als geringstes Gewicht
Besondere Anforderungen: Touchscreen, Stift

Brauche unbedingt 16GB RAM, sonst komm ich da mit Programmieren via IDE usw. nicht weit. Also entweder eh mit 16GB, dann ist man aber meistens schon bei i7 oder Ryzen 7 (brauch ich das überhaupt? Mein Desktop hat auch nur einen R5 3600 und den nutze ich selten aus, vielleicht mal beim Compilen) bzw. mit Nachrüstmöglichkeit.

Meine Hauptfragen, die ich habe, sind:
Convertible oder Detachable (hab eigentlich nur Convertibles gefunden)?
Welche Serien/Hersteller sind empfehlenswert?
Ryzen (besonders die neuen 4000er) wie bei Desktops den Intel chips vorzuziehen?
R5 bzw. i5 genug im Vergleich zu R7/i7?

Hoffe ihr könnt mir da helfen. Bin mit der Auswahl etwas überfordert.
 

mr.4EvEr

BIOS-Overclocker(in)
Das Yoga L13 hatte anfänglich massive Touchscreen-Probleme (u.A. Handballenerkennung). Die sollten jetzt allerdings behoben sein (jedenfalls habe ich von keinen neuen Beschwerden gelesen).
Als Alternative schlage ich das HP Envy X360 13" vor. Das ist leicht, gut verarbeitet und kommt in den meisten Konfigurationen mit einem 400 Nits Panel, damit kann man auch draußen problemlos arbeiten.
Sowohl das Envy als auch das Yoga haben komplett verlöteten Speicher. RAM-Aufrüstung ist mit dem neuen Probook X360 435 möglich, zu diesem habe ich aber noch keine Tests gelesen.
Ich persönlich habe bislang beim Kompilieren auch noch nie mehr als 16 GB RAM gebraucht, bei Big-Data-Management oder neuronalen Netzen können aber 16 GB je nach Größe zu wenig sein.

HP hat einen eigenen Campusstore, zu welchem du mit Registrierung Zugang bekommst. Alle paar Wochen versenden die dann zusätzliche 10 % Rabatt Codes an die Uni-Mailadresse womit du zu einem deutlichen Bestpreis an das Gerät kommen solltest. Ansonsten gibt es eine geringe Auswahl an HP Campusgeräten auch bei Alternate und Campuspoint.
Hinsichtlich Leistung sind alle Ryzen CPUs ab dem Ryzen 5 4500U (6C/6T) fürs Kompilieren sinnvoll. Der Ryzen 7 4700U hat die bessere iGP und (8C/8T). SMT haben nur der 4800U und die Ryzen Pro CPUs.
Ich brauche beim Kompilieren vor allem SingleCore Performance, diesbezüglich gehen auch alle Intel i5/i7 CPUs ab der 8000er Serie. Im Multicore sind die aktuellen Ryzen 4000 aber den gleich teuren Intel CPUs meilenweit überlegen. Ryzen 3000 mobile basiert noch auf Zen1 und damit nicht zu empfehlen, die SingleCore und Multicore-Performance von diesen ist einfach zu schlecht und die Energieeffizienz auch. Die Performance der neuen 4000er mobile CPUs ist hervorragend und steht den Desktopversionen gar nicht mehr so viel nach (-10 % im Singlecore). Würde ich nicht gamen, könnte ich inzwischen auf den PC komplett verzichten.

Hinsichtlich Pen-Support / Präzision des Touchscreens bin ich bei den 2020er Geräten raus. Wegen Corona habe ich noch kein einziges der neuen Geräte in den Händen halten können / wollen. Außerdem habe ich mich für ein gebrauchtes Surface Go (Pen-Nutzung) und ein separates Thinkpad E15 Gen2 (4700U, 16 GB aufrüstbarer RAM, zweite SSD für Ubuntu) entschieden. Zusammen hat das aber knapp über 1.000 € gekostet. Und es war mehr eine persönliche Entscheidung als ein Muss, mit 2 Geräten zu arbeiten.
 

TheGermanEngineer

BIOS-Overclocker(in)
16 GB werden sehr saftig, ich bezweifle dass es da neu etwas gibt, das noch im Budget bleibt. Das Lenovo Yoga scheint da wohl das einzige zu sein, wiegt aber auch entsprechend.

Ich studiere übrigens auch Informatik bzw. bin kurz vor Ende, und ich habe mich auch für ein Convertible entschieden. Ich nutze ein Surface Pro 6, mit 8 GB DRAM und der 128 GB SSD sollte man auch mit dem Nachfolger im Preisrahmen bleiben können (Type Cover und Stift nicht vergessen). Die 8 GB haben für mich immer ausgereicht, auch wenn ich recht fix dann zusätzlich noch ein Mac Book Pro dabei hatte, auf dem das Coden insgesamt einfach angenehmer war.

Für das oben genannte Lenovo spricht definitiv der Preis, bzw die gebotene Ausstattung für den Preis. Für das Surface mMn das deutlich geringere Gewicht, die Kompaktheit und Variabilität, sowie die wirklich gute Stifteingabe.
 

mr.4EvEr

BIOS-Overclocker(in)
16 GB RAM sind außerhalb eines Macbooks / Surface problemlos für unter 800 € zu bekommen. RAM ist aktuell so billig wie noch nie. 32 GB kosten ca. 100 € wenn man selbst aufrüstet.
8 GB RAM mögen fürs Kompilieren kleiner Dateien reichen. Ich habe das aber im Datamanagement in kürzester Zeit geknackt, deshalb habe ich mein altes Dell mit max. 8 GB RAM Support in Rente geschickt. Wenn der Arbeitsspeicher mal voll läuft ist die Rechenzeit und die Nutzung des Geräts während des Kompilierens unerträglich.
 
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