DNA erfolgreich als transportabler Datenspeicher eingesetzt

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Wissenschaftler haben erstmals mehrere 100 KB Daten in DNA codiert, interkontinental transportiert und quasi verlustfrei wieder ausgelesen.

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Ein hoch auf die Wissenschaft! :daumen:
Nur leider werden wir davon bald nicht mehr viel haben, wenn sich die Anzahl der Menschen in paar Jahren wieder verdoppelt und dann Krieg und Anarchie auf der Welt Einzug hält. Dank keiner Nahrung, Wasser und platz.
Naja dennoch toll. Ob DNA Festplatten in Kühlschrank müssen weil sie sonst wegschimmeln? :ugly:
 
in der zukunft benutzt man seinen finger als usb stick :ugly:

sollte das ein witz werden ?
sorry---könntest sogar recht haben !!! :-)
die möglichkeiten sind unglaublich.

noch einen schritt weiter und man könnte personen auslesen.
scannen der DNA und ein text erscheint,wo sehr genau alles aufgelistet wird,herkunft,wohnort,krankheiten,vorstrafen,ausbildung,lebenslauf,usw.
das wird dann der gläserne mensch.
natürlich NICHT heute,aber vieleicht schon morgen.

sorry,aber so sehe ich das quasi auch.

wenn ich sehe wie die technik sich in den letzten 30jahren entwickelte,so sehe ich für die zukunft einiges an potenzial ,was auch nur die spitze des eisberges ist.

gruss
 
sollte das ein witz werden ?
sorry---könntest sogar recht haben !!! :-)
die möglichkeiten sind unglaublich.

noch einen schritt weiter und man könnte personen auslesen.
scannen der DNA und ein text erscheint,wo sehr genau alles aufgelistet wird,herkunft,wohnort,krankheiten,vorstrafen,ausbildung,lebenslauf,usw.
das wird dann der gläserne mensch.
natürlich NICHT heute,aber vieleicht schon morgen.

sorry,aber so sehe ich das quasi auch.

wenn ich sehe wie die technik sich in den letzten 30jahren entwickelte,so sehe ich für die zukunft einiges an potenzial ,was auch nur die spitze des eisberges ist.

gruss

Kennst Du diese Tierchips die unter die Haut implantiert werden? Oder unseren Perso? Da kannst du auch alles unterbringen. Dafür brauchen wird keine DNA.

Ich sehe hier mehr die gefahren die das ganze mit sich bringt. Wenn erst mal die Technik soweit ausgereift ist, das sie Maßentauglich wird, kann viel Unheil damit angestellt werden. So könnte auch die menscheneigene DNA manipuliert werden. Leider dann von jedem Hanswurst. Wenn du keine Bock auf einen hast, verpasst du ihm Eselsohren oder so. Und das ist noch die rosige Vorstellung.

Nichts des zu Trotz ist es schon erstaunlich was möglich ist und was für eine Datendichte damit erreicht werden kann.

Einmal das ganze Wissen der Menschheit in 5 Gramm DNA bitte...
 
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So nicht ganz richtig..

Unsere DNA richtig auslesen zu können und genau sagen zu können für was welcher String da ist wird noch Ewigkeiten in Anspruch nehmen.

Was letzten endes aber nichts mit Synthetischer DNA zutun hat die zur Datenspeicherung genutzt wird. Es ist ähnlich einer Verschlüsselung.. genau das macht hier den Unterschied. Die Technik DNA zu synthetisieren gibts jedoch schon eine ganze Weile.. und das ist bedenklich. Das stimmt schon, jedoch ist Gen-Forschung glücklicherweise hier untersagt. Bis auf natürlich ein paar wenige Ausnahmen, sowie die Decodierung unserer DNA.
 
Ein hoch auf die Wissenschaft! :daumen:
Nur leider werden wir davon bald nicht mehr viel haben, wenn sich die Anzahl der Menschen in paar Jahren wieder verdoppelt und dann Krieg und Anarchie auf der Welt Einzug hält. Dank keiner Nahrung, Wasser und platz.
Naja dennoch toll. Ob DNA Festplatten in Kühlschrank müssen weil sie sonst wegschimmeln? :ugly:

Kein Problem jeder bekommt eine uhr die mit 25 zu laufen beginnt :D
 
Wollen wir mal hoffen das man die übermittelten Daten nicht versehentlich in sogenanntes DNA-Erbgut einmixt, dann wirds ein "Bioshock".:what:

Aber mal ehrlich, warum versuchen wir dauernd uns neu zu erfinden bzw. was "Mutter Natur" seit jahrmillionen erfolgreich, nur deutlich gemächlicher, praktiziert.;)

Die Erklärung ist recht simpel.:wall:

Die (wir) Menschen wissen, das es nur ein kurzes Intermezzo im organischen Dasein der Erdgeschichte geben wird, deshalb muß jede Entwicklung immer rasanter voran schreiten, damit wir etwas menschenähnliches reproduzierbar und selbstextrahierbar ins All schleudern können.:devil:

Also ein mögliches ähnlich beschriebenes Szenario aus David Brin seinen Roman "Existenz":daumen:

Diesen Ur-Code hat unser aller Schöpfer wohl in unser Unterbewußtsein hineingespeichert.:D

Oder waren wir nicht schon einmal unsere eigenen Schöpfer?:huh:
 
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Super! Jetzt brauchen wir nurnoch Sequenzierer die nicht sechsstellige Beträge für Anschaffung und fünfstellige für den Betrieb brauchen sowie Sequenziertechnick die für so lange Stränge nicht mehrere Stunden braucht. Aber dann wirds vielleicht praktikabel :ugly:

Das stimmt schon, jedoch ist Gen-Forschung glücklicherweise hier untersagt. Bis auf natürlich ein paar wenige Ausnahmen, sowie die Decodierung unserer DNA.
In Deutschland ist so ziemlich alles erlaubt bis auf emryonale Stammzellenforschung oder sonstige Experimente mit Menschen (und anderen höheren Primaten). Das sind die "paar wenige Ausnahmen", nicht andersrum. Bei einer Maus (beispielsweise) kann man als Forschungsobjekt so viele Gene ausknocken und einbauen wie man Lust, Zeit und Geld hat.
 
sollte das ein witz werden ?
sorry---könntest sogar recht haben !!! :-)
die möglichkeiten sind unglaublich.

noch einen schritt weiter und man könnte personen auslesen.
scannen der DNA und ein text erscheint,wo sehr genau alles aufgelistet wird,herkunft,wohnort,krankheiten,vorstrafen,ausbildung,lebenslauf,usw.
das wird dann der gläserne mensch.
natürlich NICHT heute,aber vieleicht schon morgen.

Dafür brauchst du aber nicht die gesamte DNA auszulesen, zur Erkennung eines Menschen reicht wahlweise ein kleiner Abschnitt als genetischer Fingarabdruck, oder -in den meisten Fällen- ganz banal der normale Fingerabdruck.


Ich sehe hier mehr die gefahren die das ganze mit sich bringt. Wenn erst mal die Technik soweit ausgereift ist, das sie Maßentauglich wird, kann viel Unheil damit angestellt werden. So könnte auch die menscheneigene DNA manipuliert werden. Leider dann von jedem Hanswurst. Wenn du keine Bock auf einen hast, verpasst du ihm Eselsohren oder so. Und das ist noch die rosige Vorstellung.

Zum Glück eine komplett falsche - und das in jedem einzelnen Schritt. Sei es die Erzeugung von Erbgut, die Manipulation von DNA oder den Auswirkungen von Manipulation.


Super! Jetzt brauchen wir nurnoch Sequenzierer die nicht sechsstellige Beträge für Anschaffung und fünfstellige für den Betrieb brauchen sowie Sequenziertechnick die für so lange Stränge nicht mehrere Stunden braucht. Aber dann wirds vielleicht praktikabel :ugly:

(Gebrauchte) Sequencer gibts z.T. schon für vierstellige Beträge, im Schnitt fördert meine Googelei fünfstelliges zu Tage.
Betriebskosten und Arbeitsgeschwindigkeit wären da schon eher ein Problem...

In Deutschland ist so ziemlich alles erlaubt bis auf emryonale Stammzellenforschung oder sonstige Experimente mit Menschen (und anderen höheren Primaten). Das sind die "paar wenige Ausnahmen", nicht andersrum. Bei einer Maus (beispielsweise) kann man als Forschungsobjekt so viele Gene ausknocken und einbauen wie man Lust, Zeit und Geld hat.

Mit Primaten kannst du afaik schon realtiv viel machen, wenn du den wissenschaftlichen Bedarf begründen kannst - das musst du aber, in etwas vermindertem Maße, auch bei anderen Säugetieren. Quasi unbeschränkt sind erst wirbellose.
Ist hier aber ziemlich wurscht, denn es geht ja um einzelne Moleküle - die sind überhaupt nicht reglementiert. Selbst wenn man die DNA auf biologische Funktionalität testen wollte, könnte man das in so ziemlicher jeder Weise machen, bei der nicht gerade ein menschlicher Embryo bei rauskommt. (Was aber unwahrscheinlich ist, wenn man nicht ausgerechnet menschliche DNA nachbaut. Was wiederum sinnlos wäre, schließlich kann man die auch fertig bekommen. Läuft sozusagen überall rum :ugly: )
 
Interessant was die Wissenschaft so alles erfindet :daumen: Aber mal sehen wo das hinführt und wie lange es dauern wird bis es Martktreif ist und es sich jeder Leisten kann. Ich nehme an das wird noch ein paar Jahrzehnte dauern oder doch nicht? :)
 
Wie ist es aber mit Verwesung?
In der Natur geht des ja relativ schnell (gut, unter der Erde, ohne Licht und richtige Sauerstoffzufuhr, aber trotzdem?)
 
Naja letzten Endes drehte es sich ja um Menschliche Geschichten.. deshalb bin ich bei diesen verblieben. Was das mit Tieren anbelangt.. so ist das mit einer ganze Menge Einschränkungen und klaren Richtlinien verbunden. So einfach ists dann doch nicht.. ;)
 
Hmmmm...da hätte ich endlich einen geheimen Speicher, wer kommt schon drauf, dass auf mir Daten gespeichert sein könnten :)
 
Der Artikel ist eine gute Zusammenfassung, wenn auch der Titel-Schwerpunkt mit dem Transport nicht ganz die eigentliche Leistung der Arbeit würdigt, die immerhin in einem der bekanntesten und wichtigsten naturwissenschaftlichen Magazine erscheint: Nature.
Ich verschicke jede Woche DNA-Proben zum Auslesen( auch Sequenzieren genannt), ohne dass es da irgendwelche besonderen Anforderungen oder Probleme beim Transport gibt.
Viel wichtiger in der publizierten Arbeit ist die erreichte Fehlerresistenz und so die Möglichkeit unvorstellbare Datenmengen fehlerfrei speichern zu können!

Katastrophal sind hier wie üblich bei solchen Themen die Kommentare von Leuten, die sich eindeutig zu viele Hollywood Produktionen aus der Glotze und Biotechnologie-Feindlichkeit von Eltern und Gesellschaft reinziehen.

Hier nochmal für alle Interessierten der Orignal-Link zur Nature page mit ein paar einleitenden Worten zur Arbeit, die eigentliche Publikation ist kostenpflichtig, wenn man keinen Uni-Zugang hat:
http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11875.html
 
Die sollen das bitte mit Lysergsäurediethylamid testen ich glaueb Daten effektiv Löschen ist für einige Leute hier dann keine Problem :ugly::ugly::ugly:
@ Ich bin überhaupt nicht gegen Biotechnik sondern finde es eher interesannt wie unser Körper arbeitet und vor allem Krass viel Leisten kann


B2t: Ich finde es sehr interresant in der DNA eigene Daten zu speichern und sie vllt nem Kollegen rüberwachsen zu lassen :D
 
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Der Artikel ist eine gute Zusammenfassung, wenn auch der Titel-Schwerpunkt mit dem Transport nicht ganz die eigentliche Leistung der Arbeit würdigt, die immerhin in einem der bekanntesten und wichtigsten naturwissenschaftlichen Magazine erscheint: Nature.
Ich verschicke jede Woche DNA-Proben zum Auslesen( auch Sequenzieren genannt), ohne dass es da irgendwelche besonderen Anforderungen oder Probleme beim Transport gibt.
Viel wichtiger in der publizierten Arbeit ist die erreichte Fehlerresistenz und so die Möglichkeit unvorstellbare Datenmengen fehlerfrei speichern zu können!

Es ist eine Sache, Proben, ggf. gar replizierte Proben mit vielfachen Kopien, zu verschicken und mehr-als-genug-intaktes Material ankommen zu lassen und etwas anderes, individuell synthetisierte Snippets vollständig verarbeiten zu können. Bei ner normalen Analyse hat man ja den Luxus, fast unbegrenzte Mengen Ausgangsmaterial zu haben.

Umgkehrt ist aus informationstechnischer Sicht die Fehlerresistenz absolut lächerlich, denn sie haben einfach nur multiple, versetzte Kopien auf ihre "Datenträger" verteilt. Das hat man schon zu Lochkartenzeiten so gehandhabt, da ist rein gar nichts neue oder toll dran. Auch das natürliche Erbgut arbeitet z.T. so. Die hohe Datendichte ist auch kein Verdienst der Forscher.

Unterm Strich würde ich sagen: Hier wurden drei eigentlich alte Konzepte (Redundanz, DNA und moderne Synthetisier-/Sequenziertechniken) kombiniert, was nicht ganz so trivial ist, aber auch keine Revolution, und das Endergebnis war eine enorm raumsparende Datenübertragung.

Katastrophal sind hier wie üblich bei solchen Themen die Kommentare von Leuten, die sich eindeutig zu viele Hollywood Produktionen aus der Glotze und Biotechnologie-Feindlichkeit von Eltern und Gesellschaft reinziehen.

Das stimmt wohl :(

Hier nochmal für alle Interessierten der Orignal-Link zur Nature page mit ein paar einleitenden Worten zur Arbeit, die eigentliche Publikation ist kostenpflichtig, wenn man keinen Uni-Zugang hat:
http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11875.html

Der Link zu Nature und der Abstract in Textform finden sich auch in der Pressemitteilung, auf die die News verweist ;)
Aber leider haben die Autoren mal wieder die Kosten gescheut, ihre Ergebnisse allen direkt zugänglich zu machen.
 
Ich würde auch sagen das jeder der meint das es kein "fleisch" gibt das aus stammzellen gezüchtet wird, oder in Deutschland sowas nicht gemacht wird einfach Naiv ist.
 
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