Intel beendet Mainboard-Entwicklung - PCGH fragt nach

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Intel beendet die Entwicklung von Mainboards mit dem Start der Haswell-Prozessoren, die ein letztes Mal mit Hauptplatinen der Kalifornier versorgt werden. Danach überlässt man das Feld der Konkurrenz und konzentriert sich auf Entwicklungshilfe.

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Den gemeinen PC User wird das recht wenig interessieren.
Anders schaut es da im Server bereich aus... auch wenn da Supermicro gut dabei ist.

Hauptsache der Barebone und Super Mini Zeugs da wird weiter gemacht ;)
 
Jo, kein Verlust. Asrock, Gigabyte etc. werden's schon richten.

Und ja, ich bin (sehr zufriedener !) Asrock-Kunde. Das Z77 Pro3 reicht für 95% der User völlig aus.
Am 970 Pro3 im Rechner meiner Frau gibt's auch nix zu mäkeln, und die drei (seit 2009 verbauten) M3A770DE in den Rechnern meiner Freunde laufen immer noch 1a.
Wenn man geil auf Markennamen ist darf es natürlich nur Asus, Gigabyte oder MSI sein...obwohl Asrock die geringsten Reklamationsraten hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das auch nicht als Verlust. Die Qualität von Intel Bords Spricht eher für die Qualität von Foxconn und nicht für Intel :schief:
Etwa 75 % der unter dem Namen Intel verkauften Mainboards werden von Foxconn gefertigt.Foxconn
 
hm schade. Dann war das DP67BG wohl mein letztes Intel Board. Wobei ich noch immer sehr zufrieden mit dem Board ist, sparsam ist es zudem auch.
 
Den gemeinen PC User wird das recht wenig interessieren.
Anders schaut es da im Server bereich aus... auch wenn da Supermicro gut dabei ist.
So wie ich das Zitat verstehe wird es ja auch weiter Serverboards geben.
Intel macht die Vorgaben und auch so Dinge wie das UEFI - und das ist (teilweise) das Problem :ugly:
Ist das so? Eigentlich waren die Intelboards gerade dafür bekannt dass sie nicht so viele Bios-Bugs anhäufen, auch wenn dafür halt die bei allen anderen so beworbenen OC-Features fehlen. Wie gut/schlecht Intel den Sprung auf UEFI hin bekommen hat weiß ich aber nicht.

Manchmal traure ich meiner "bösen Axt" noch hinterher. Kein Board vorher oder nachher war so problemfrei. Selbst wenn alle Slots belegt und jeder USB-Anschluss verbunden war gab es 0 Kompatibilitätsprobleme.
 
Von Intel gab es MB's? Wußt ich gar nicht....Noch nie von gehört...Das die Chipsätze herstellen und Industriestandards auf den Markt bringen, ok....Das war mir bekannt....
 
Hatte mich damals eh gewundert, dass die da mit eingestiegen sind. Verbrennt wohl mehr Geld als es verdient. Und wozu sollte es so viele Hersteller für ein und die selbe Sache geben? Ich kann das, ohne weitere Info zu haben, relativ gut nachvollziehen.
 
Ich habe zwar oft von der guten Qualität der Intel-Boards gelesen. Ich kann diese Erfahrung jedoch nicht teilen. Von meinen beiden Boards (945 und P45-Chipsatz) ist das erste nach 4 Jahren einfach so "gestorben"; das zweite läuft noch. Sicher: Das sind zu wenige Boards für eine repräsentative Aussage.

ABER: Sieht man mal vom absolut spartanischen BIOS ab (von Overclocking will ich gar nicht anfangen), so nervt(e) mich bei beiden der unglaublich langsamen Bootvorgang. Mein Asrock Z77 Pro3 (mit SSD) zeigt schon den Windows 7 Desktop, während beim P45 von Intel noch die letzten BIOS-Post-Meldungen erscheinen :(. Ich hätte mir Intel Boards sowieso nie wieder gekauft.
 
Intel hat in vielen mehr Mut bewiesen als zum Beispiel Asus, die immer noch Boards bauen wie in den 90er.
Oder wer braucht Parallel, Com oder PCI, ich denke Fortschritt sieht anders aus.

Intel, wer soll euch ersetzen?:hail:
 
Ich habe zwar oft von der guten Qualität der Intel-Boards gelesen. Ich kann diese Erfahrung jedoch nicht teilen. Von meinen beiden Boards (945 und P45-Chipsatz) ist das erste nach 4 Jahren einfach so "gestorben"; das zweite läuft noch. Sicher: Das sind zu wenige Boards für eine repräsentative Aussage.
Naja, weil ein Board nach 4 Jahren hopps gegangen ist. Da hatte ich in den letzten 10 Jahren mit fast allen anderen Herstellern mehr Probleme.

ABER: Sieht man mal vom absolut spartanischen BIOS ab (von Overclocking will ich gar nicht anfangen), so nervt(e) mich bei beiden der unglaublich langsamen Bootvorgang. Mein Asrock Z77 Pro3 (mit SSD) zeigt schon den Windows 7 Desktop, während beim P45 von Intel noch die letzten BIOS-Post-Meldungen erscheinen :(. Ich hätte mir Intel Boards sowieso nie wieder gekauft.
Intelboards sind auch nicht für OC und ähnliches gedacht. Sondern vor allem für Fertig-/Office-PCs. Und n Z77-Board + SSD mit nem P45er zu vergleichen ist auch nicht ganz fair. Da hat sich seitdem einiges getan.
 
Intel hat in vielen mehr Mut bewiesen als zum Beispiel Asus, die immer noch Boards bauen wie in den 90er.
Oder wer braucht Parallel, Com oder PCI, ich denke Fortschritt sieht anders aus.

Intel, wer soll euch ersetzen?:hail:

Öhm. Wie sonst willst du denn controller programmieren? Das geht oft mals nur per com-port. Intel hat Boards für die Industrie gebaut - weniger für Leute wie dich. Die sind eben auf Langlebigkeit getrimmt.
Unsere ältesten PCs kommen noch aus dem letzten Jahrhundert und haben ...tadaaa Intel-Boards :ugly:
 
schade, die intel boards sind nicht schlecht, hatte privat ein d915gav bzw. habe eine dq35joe sowie ein dg35ec. viele boards wurden in office-rechnern verbaut und die alten p4-boards rennen und rennen^^
 
Das macht mich jetzt wirklich traurig. Erst vor einpaar Monaten hat mich Intel schon sehr positiv überrascht mit ihrer BIOS-Update Politik - selbst mein kleines, nicht High-End Mainboard (Intel DH77DF) hat viel Liebe von Intel erhalten und sogar das VisualBIOS nachgeliefert bekommen! Also quasi ein Sprung vom "old-BIOS-look" UEFI zum modernen, optisch sehr ansprechenden UEFI. Die Optik ist dabei elegant gehalten, nicht so wie MSI's Spielzeug-UI, oder Gigabyte's Scherz-3D-UI. Einzig ASUS kann da mithalten. Da kann jeder reden was er will - so ein Update hätte KEIN anderer Hersteller rausgebracht! Die bringen meistens nur die Mainboards raus und liefern (hoffentlich) noch einpaar Bugfixes; nach spätestens einem Jahr sieht man nichts mehr - das Mainboard ist EOL, egal ob noch Bugs vorhanden sind oder nicht.
Außerdem ist Secureboot endlich mal richtig implementiert, wo man sogar selber direkt im BIOS seine Bootloader signieren kann (oder es einfach komplett abschalten kann); und nicht solche Notlösungen, wie andere Hersteller - vor allem OEM - sie liefern. Die Produkte werden einfach gepflegt wie kein anderer Hersteller es tut (neueste VBIOS-, SATA-, Ethernet-ROMs etc.) - sehr lobenswert!

Zum Preis: auf den ersten Blick hört es sich nach viel an und mind. 80% haken da nicht weiter nach und gucken einfach weiter, da der Preis zu hoch ist. Guckt man aber unter die Haube, verbaut Intel auf ihren Mainboards Intel Ethernet Chips (keine billigen Realtek Chips - Intel NICs kriegt man als PCIe-Karte ab 20€), Nuvoton Monitoring ICs (so ziemlich die besten Chips, wenn es um's auslesen von Temperaturen, Spannungen, Lüfter-RPMs etc. geht) und keinen unnötigen Schrott. Kein Schrott ist hierbei wörtlich zu nehmen - ASUS verschwendet gerne Material für ihre eigens entwickelten ErP-Chips; sowohl an den PCIe-Slots, als auch an der CPU. Andere Hersteller verbauen ähnliche, billige 3rd-party Chips auf ihren Mainboards, die unnötig Strom schlucken *schiel Richtung NF200* und zu Instabilitäten / Inkompabilitäten (z.B. 3rd-party USB3-Chips und Blackmagic Design Intensity Shuttle USB3 u.a.) führen können. Intel Mainboards sind zwar echt spartanisch ausgestattet, aber dafür verdammt zuverlässig und energieffizient - im Idle schluckt mein Server mit Intel DH77DF, i5-3570K@2.6GHz (Quad-Core! Kein Undervolting!), 2x4GB DDR3-1600 LoVo, m4 mSATA SSD, 3 x WD Red (rotierend), 1 WD Green (standby), picoPSU-160-XT und ArchLinux x86_64 als Betriebssystem bemerkenswerte 26.8W (ohne die HDDs komme ich rein rechnerisch auf 15.5W, habe ich aber nicht getestet)! Ohne Undervolting schaffen das, wenn überhaupt, nur AsRock Mobos. Mit CPU + HDD + RAM Stress-Tests komme ich auf maximal 61.4W! Das sind Werte, die ich auf jeden Fall in Zukunft vermissen könnte.

Und zum Thema Foxconn: ja, die fertigen die Mainboards. Aber wo ist das Problem? Die fertigen auch all' die anderen Mainboards (bis auf wenige Ausnahmen, die selber fertigen) und auch die ganzen Apple Produkte. Und mit denen hat niemand ein Qualitätsproblem.

Ich werde wohl oder übel auf die Server-/Workstation-Boards umsteigen müssen; die sind hoffentlich nicht von dieser Maßnahme betroffen o.O?!
 
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