News Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Jetzt ist Ihre Meinung zu Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können gefragt.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können
 
Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Sie hams zwar beschieben aber ich sehe das problem nicht im speichern sondern im lesen. Ich meine meine 3,5 Floppy´s haben ihr daten auch noch....nur rankommen ist schwer:D Ich meine halt mal nem 14 jährigen der mit seine iphone spielt ne Floppy hin, der schaut dich an wie nen auto....."ah ok das ist nen speicherträger"......"wieviel GB gehen da denn rauf.....":schief:
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Nicht richtig gelesen?
Das lesbar machen selbst dürfte einfach werden. Die bis zu 40.000 Miniatur-Seiten sind über ein Mikroskop sichtbar.
Da wird also kein Laufwerk oä. notwendig sein, mal ganz davon abgesehen, dass es in so weit entfernter Zukunft sowieso inkompatibel wäre. Ich bezweifle übrigens, dass es uns noch so lange geben wird.
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Sollen die doch auf jedes Endlager eine Sphinx stellen, so ein Datenträger könnte ja mal irgendwie verlustig gehen
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Was bringt es denn sowas für tausende von Jahren zu speichern? Wenn wir so weiter machen wie bisher geht die Welt eh in den nächsten 200 Jahren zu grunde..
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Nicht richtig gelesen?

Da wird also kein Laufwerk oä. notwendig sein, mal ganz davon abgesehen, dass es in so weit entfernter Zukunft sowieso inkompatibel wäre. Ich bezweifle übrigens, dass es uns noch so lange geben wird.


doch nur in 100Jahren weiß keiner mehr was ein Mikroskop ist
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Was bringt es denn sowas für tausende von Jahren zu speichern? Wenn wir so weiter machen wie bisher geht die Welt eh in den nächsten 200 Jahren zu grunde..

Ja, das ist heute Mode, jeden Scheiss in einer/m Facebook ähnlichen Chronik /Lebenslauf speichern, damit man die Armutszeugnisse von heute auch noch von den Nachfolgegenerationen geLiked werden können :ugly:, damit die selben Fehler noch "besser" gemacht werden können.

Ich frage mich, in wieviel Hundert Jahren unsere Erde zu einer Müllkippe verkommen ist:daumen2: :-(, und man nur noch mit Gasmaske rumlaufen kann.

In Zukunft wird man wohl einen Geigerzähler anstatt einer Uhr am Handgelenk tragen, bzw. integriert in zukünftigen Smartphones oder elektronischen Fesseln.
Bitterfeld lässt Grüßen:pissed:.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Das hat doch nichts mit irgendwelcher FB Like-Kacke zu tun.:daumen2: Es gibt fernab der digitalen Scheinwelten auch noch ein Betätigungsfeld, das auf diese Art der Datensicherung und Weitergabe hoffen kann: Die Geschichtswissenschaft. Auch wenn im Artikel explizit die Weitergabe von Wissen auf Atommülllagerorte reduziert wird (sehr kurzsichtig!), es ist nunmal ein Problem, für länger zurückliegende Zeiten präzise Quellen zu bekommen und diese für kommende Generationen zu erhalten. Wenn man auf einem derartigen Speichermedium die gesammelten Werke der Vergangenheit in digitaler Form und die gegenwärtigen Quellenwerke detailliert für die Nachwelt erhalten könnte, wäre das wahrlich ein Segen für die Menschheit. Der Mensch hat schon genug kahle Stellen in der Geschichte und Wissen und Fähigkeiten, die über Generationen weitergegeben wurden, sind unrettbar verloren gegangen. Das Argument der Entzifferung von Sprachen ist zudem ein Witz: Man speichere auf den Datenträgern Worterbücher und Grammatiken in Latein, Altgriechisch und meinetwegen Englisch sowie weiterer modernerner Verkehrssprachen, um damit die Schriften für zukünftige Weiterentwicklungen/Verwahrlosungen der Sprachen zu wappnen. Das Wissen um Erstere wird schon aufgrund der tiefen Verwobenheit innerhalb zahlreicher Wissenschaften auf absehbare Zeit nicht enden und sie werden daher auch noch in tausenden Jahren relativ problemlos zu entziffern sein.
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

War jetzt nur ein (schlechtes) Beispiel.
Leider sagt der Speicherort einer Quelle nichts über deren Qualität aus.
Auch kann man diese Datenträger auch absichtlich zerstören bzw. verschwinden lassen, mit Sicherheit wird das auch passieren, wenn jemandem das eine oder andere nicht passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Damit hat die Geschichtswissenschaft und der Mensch schon immer zu kämpfen...oder glaubst du, "Geschichte" ist "Wahrheit"? Geschichte ist ein Konstrukt, das sich aus brüchstückhaften Überlieferungen von Quellen unterschiedlicher Qualität zusammensetzt und einem steten Wandel der Wahrnehmung und Wertung unterzogen ist. Trotzdem wäre eine dauerhaftere Speicherform wie diese ein Segen, um dramatischen Verlusten wichtiger Quellen vorbeugen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

was für ein schwachsinn! als wenn die nicht in paar jahren wieder was anderes erfinden. das liesst sich so als würden 200000 jahre keine menschen existieren,dann kommen welche aus dem all, finden den datenträger und wissen wo atommüll gelagert ist...ja nee is klar ;)!
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

was für ein schwachsinn! als wenn die nicht in paar jahren wieder was anderes erfinden. das liesst sich so als würden 200000 jahre keine menschen existieren,dann kommen welche aus dem all, finden den datenträger und wissen wo atommüll gelagert ist...ja nee is klar ;)!

Dann packt man einen Googleübersetzer auf Klingonisch dabei, das sollte auch Schlupp von grünen Stern identifizieren können.

Aber mal im ernst wer weiß schon was in 1000 Jahren passiert und wer die Weltherrschaft übernimmt
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Wer sagt, das sie auch noch die selbe Anschlußart verweenden wie wir?
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

PCGH schrieb:
Die bis zu 40.000 Miniatur-Seiten sind über ein Mikroskop sichtbar.
Um die Auslesbarkeit der Informationen (noch einmal) zu wiederholen.:schief:
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

was für ein schwachsinn! als wenn die nicht in paar jahren wieder was anderes erfinden. das liesst sich so als würden 200000 jahre keine menschen existieren,dann kommen welche aus dem all, finden den datenträger und wissen wo atommüll gelagert ist...ja nee is klar ;)!

Es muss gar nicht sein das die Menschheit mal für ein paar tausend Jahre verschwindet. Man muss sich nur mal die Pyramiden ansehen. Die sind 5000 Jahre alt. Vor Hundert Jahren wusste keiner so wirklich was das alles zu bedeuten hatte und deswegen hat man erst mal alles schön aufgemacht und nachgesehen was da so drin ist. Wer weiß was in 10000 Jahren ist. Vielleicht findet da ein Forschertrupp eine verlassene Höhle und macht erst mal alles auf ohne zu ahnen was wir ihnen schönes hinterlassen haben. Etwas was so aufwendig geschützt und verpackt wurde muss ja schließlich richtig wertvoll sein.
Nen großen Totenkopf in Stein gemeißelt und hinweise das man diese platte mit dem Mikroskop lesen kann könnte da schon nützlich sein.
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Mann,wie haben wir denn früher Aufzeichnungen gespeichert?Tontafeln und Hanfpapyrus,und der Kram ist immer noch lesbar,mittlerweile können die Profs sogar babylonisch sprechen.Digital wird das doch nie was...
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Um die Auslesbarkeit der Informationen (noch einmal) zu wiederholen.:schief:
Ok, Ich mein, am Ende sind die uns soweit vorraus, das sie es als ein Stinzeitkunstwerk wahrnehmen. Außerdem werden sie wahrscheilnich die Gefahr selbst erkannt haben
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Nicht richtig gelesen?
Um die Auslesbarkeit der Informationen (noch einmal) zu wiederholen.:schief:

Um es mal kurz festzuhalten:
Da selbst Informationen, die in normaler Schriftgröße und einer allgemein gängigen Sprache in einem explizit zum Zwecke der Informationsgewinnung betrachteten Mediums vorliegen, nicht wahrgenommen werden, stellt sich berechtigterweise die Frage, obe die Anbringung von Warnungen auf Saphirtäfelchen, die sich nur mit guten Mikroskopen lesen lassen, in geradezu prähistorischen Sprachen und Schriftzeichen, eine zuverlässige Methode ist :ugly:


Sollen die doch auf jedes Endlager eine Sphinx stellen, so ein Datenträger könnte ja mal irgendwie verlustig gehen

Sphinxen auch.

Das einzige, was nicht verlustigt geht, ist Atommüll. Aber das haben einige Leute auch nach über einem halben Jahrhundert noch nicht kapiert :ka:


Es gibt fernab der digitalen Scheinwelten auch noch ein Betätigungsfeld, das auf diese Art der Datensicherung und Weitergabe hoffen kann: Die Geschichtswissenschaft. Auch wenn im Artikel explizit die Weitergabe von Wissen auf Atommülllagerorte reduziert wird (sehr kurzsichtig!), es ist nunmal ein Problem, für länger zurückliegende Zeiten präzise Quellen zu bekommen und diese für kommende Generationen zu erhalten. Wenn man auf einem derartigen Speichermedium die gesammelten Werke der Vergangenheit in digitaler Form und die gegenwärtigen Quellenwerke detailliert für die Nachwelt erhalten könnte, wäre das wahrlich ein Segen für die Menschheit.

Für eine Speicherung nenneswerter Mengen an Information über die Menschheit ist dieses Medium aber zu aufwendig, teuer und platz-ineffizient. Für die Zeiträume, mit denen sich heutige Geschichtswissenschaftler herumärgern, gibt es auch brauchbare Alternativen, die genutzt werden (Glasplatten und Mikrofilm sind aktuell beliebt).

Das Argument der Entzifferung von Sprachen ist zudem ein Witz: Man speichere auf den Datenträgern Worterbücher und Grammatiken in Latein, Altgriechisch und meinetwegen Englisch sowie weiterer modernerner Verkehrssprachen, um damit die Schriften für zukünftige Weiterentwicklungen/Verwahrlosungen der Sprachen zu wappnen. Das Wissen um Erstere wird schon aufgrund der tiefen Verwobenheit innerhalb zahlreicher Wissenschaften auf absehbare Zeit nicht enden und sie werden daher auch noch in tausenden Jahren relativ problemlos zu entziffern sein.

?
Mal ganz abgesehen davon, dass Wörterbücher wieder einen bedenklichen Umfang hätten:
Glaubst du, die Keilschrift der Sumerer hatte in der damaligen Wissenschaft keine Bedeutung? Nicht desto trotz mussten wir sie aufwendig rekonstruieren. Das heutige Englisch existierte vor 1000 Jahren noch nicht einmal, Sprache der nicht-kirchlichen Gelehrten vor 500 Jahren war eher Französisch und das alles bezieht sich auch nur auf Europa. Versuche mal einen 3000 Jahre alten chinesischen Text mit dem Wissen über diese Sprachen zu lesen.
Die ältesten Schriften, die wir heute lesen können, sind nicht einmal ein Tausendstel so alt, wie hier angestrebt - und trotzdem gibt es meines Wissens nach keine einzige Sprache, die auch nur die Hälfte dieser Zeitspanne überdauert hätte. Selbst Höhlenmalerein, die als Piktogramme nun wirklich wenig Vorwissen erfordern und die bestenfalls ein Zehntel des fraglichen Zeitraumes alt sind, geben heute viel Anlass zu Deutungen in Richtung religiöser, kultischer, berichtender,... Aussagen.

Und man darf auch nicht vergessen, was hier kommuniziert werden soll: Eine Warnung vor einer großen, aber nicht sichtbaren und somit sehr abstrakten Gefahr. Damit diese wirkt, reicht es nicht, die Warnung als solche zu vermitteln. Man muss sie auch grundlegend erklären, das heißt muss de facto Nuklertechnische Abhandlungen konservieren - das ist eine wesentlich anspruchsvollere Sprache, als ein paar Handlungsaufzeichungen oder Königspreisungen, wie sie typischerweise der Einstieg in antike Spracherarbeitung sind. Sonst ist das Endergebniss vergleichbar mit altägyptischen Flüchen, die Gräber schützen sollten:
Die künftig Grabenden glauben einfach nicht, was da auf dem Schild steht.
 
  • Like
Reaktionen: exa
Zurück