1PC mehrere Betriebssysteme ohne VM

LKrieger

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo Leute,

habe vor einigen Tagen das verrückte Video von Linus angesehen und das bereitet mir jetzt Kopfzerbrechen: https://www.youtube.com/watch?v=LXOaCkbt4lI

Irgendwie hat er es geschafft seine CPU Kerne und seinen Ram auf verschiedene Betriebssysteme zu verteilen. So weit so gut - geht ja auch mit zum Beispiel VMware... Aber wie kann ich jedem System jetzt noch eine einzelne Karte zuweisen? Er erwähnt das er Unraid zum splitten der Systeme benutzt. Aber wie wird das System Hardwareseitig aufgeteilt?

Grüße LK
 
Jop dafür brauchst du Intel VT-D oder AMD-Vi und einen virtalisierungshost der das auch unterstützt alias hyper-v, vmware oder promox. Und damit kannst du dann auch maus und tastatur der vm jeweils zueisen.
 
Danke für die Antworten.

Habe die Brocken bisher jedoch nur halb verdaut. Bei der Googlesuche nach Vt-D bekommt man hauptsächlich auch nur Fachbegriffe um die Ohren geworfen. Habe dann diesen Thread hier entdeckt http://extreme.pcgameshardware.de/prozessoren/413320-intel-vt-d-2.html. Dort wird auch nur von zu teuerer Hardware usw geplaudert und nicht auf etwas konkretes eingegangen. Jetzt mal zuende gedacht. Ich habe aktuell 2x X5650 Prozessoren mit 48GB Ram und 2x GTX 680. Wie Teile ich jetzt konkret meinen Rechner in je 1x X5650, 24GB Ram und 1x GTX 680? Für mich sind diese Server- Visualisierungsthemen noch komplett unberührter Natur. Würde mich jedoch sehr interessieren, und wäre begeistert, wenn mir das jemand genauer schildern könnte.

Danke vorab!
LK
 
Laut den Informationen des letzten Posts von Torannaga wird dein System wohl ausgeschlossen: Bei Nvidia Grafikkarten brauchst du für VT-D Workstation-Grafikkarten (a la Quadro), da bei den "Gamer"-Grafikkarten das "durchschleifen" auf eine VM zur nativen Nutzung deaktiviert ist.

Zum Beispiel nutzt du VMWare ESXi, das ist ein Betriebssystem extra nur um virtuelle Maschinen zu erstellen. Dort kannst du dann direkt die Hardware an die Maschinen verteilen. Es ist kein Programm, welches man auf Windows etc. installiert.

Von da an kannst du alles wie ein normales VM Programm (z.B. Workstation) nutzen wie gewohnt, dort wird auch das benötigte Passthrough eingestellt, welches den nativen Gebrauch von PCI Geräten ermöglicht.
Hier liegt eben der Vorteil darin, dass es direkt auf Hardwareebene aufsetzt, anstatt das noch ein Betriebssystem wie Windows davor arbeitet.

Alles in allem ist das für eine Privatperson ziemlich unrentabel. (Die Software ist für so ne Spielerei echt zu teuer).

Was ich selbst mal probiert habe ist dieses Programm hier: SoftXpand Duo Pro - 4 users share 1 PC

Funktionierte bei mir so lange gut, bis 3D-Anwendungen ins Spiel kamen. Ist ne harte Fummelarbeit das für 2 Personen an einem Rechner hinzubekommen.
1.Wenn das gleiche Spiel gleichzeitig gespielt werden soll, müssen alle Dateien doppelt an anderen Orten existieren.
2. Arbeiten mit dem Tool "Sandboxie", damit die (gleichen) Prozesse nicht voneinander wissen.
3.Auflösen von SLI: In der NV Systemsteuerung muss pro .exe Datei eine Gpu zugeteilt werden.

Alles in allem war mir das zu viel Aufwand und ich hab es nach ein paar Tagen testen wieder entfernt, da das System dann ein bisschen unrund lief. (Manche 3D Prozesse starteten einfach nicht, obwohl die Software nicht aktiv war)

Vielleicht hat es sich ja gebessert, dass ist zumindest eine günstige Lösung mit mehreren Leuten an einem Pc zu spielen, falls es denn mal funktioniert.
 
Ich finde das mit dem unRaid eine gute und einfache Sache. Habe mir dazu ein paar Videos angeschaut. Ist einfach und schnell zu konfigurieren.
 
Laut den Informationen des letzten Posts von Torannaga wird dein System wohl ausgeschlossen: Bei Nvidia Grafikkarten brauchst du für VT-D Workstation-Grafikkarten (a la Quadro), da bei den "Gamer"-Grafikkarten das "durchschleifen" auf eine VM zur nativen Nutzung deaktiviert ist.
Naja, man kann aus einer GTX680 auch ein Quadro machen, das ist eher das kleinere Problem.
[MOVED] Hacking NVidia Cards into their Professional Counterparts - Page 1
Nur sein EVGA SR2 unterstützt durch die verbauten NF200-Chips kein VT-D, womit das Projekt zum scheitern verurteilt ist.
 
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