News 18A-Fertigung: Gute Nachrichten für Intel - Dichte auf Augenhöhe mit TSMC

PCGH-Redaktion

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Aus der ISSCC haben Intel und TSMC Details zu ihren kommenden Halbleiter-Fertigungsprozessen veröffentlicht. Für 18A sieht es dabei gut aus: Die Dichte ist auf Augenhöhe, und das Taktverhalten ist zumindest in einer Disziplin sogar besser.

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Gestern haben wir uns unter einer Intel News noch darüber unterhalten, dass Intel bald aufgekauft wird und dies die US Regierung nicht zulassen würde. Und heute ziehen sie technologisch mit TSMC gleich. Eine Achterbahn ist ein Witz dagegen. :schief:
 
Also liefert Intel uns dann ende des Jahres das, was sie für die 10k Reihe einst versprochen haben.... beeindruckend... nicht.

Auf solche Werte kann man nichts geben, ist alles Marketing. Welche CPU am ende die schnellere und effizientere ist, ist viel entscheidender. Und genau da liegt der Knackpunkt, Intel bietet aktuell keine Konkurrenz an.
 
Also liefert Intel uns dann ende des Jahres das, was sie für die 10k Reihe einst versprochen haben.... beeindruckend... nicht.

Auf solche Werte kann man nichts geben, ist alles Marketing. Welche CPU am ende die schnellere und effizientere ist, ist viel entscheidender. Und genau da liegt der Knackpunkt, Intel bietet aktuell keine Konkurrenz an.

Na ja, Intel bietet derzeit für mich den besten Allrounder am Markt. Mal sehen wie der 9950X3D wird.
 
Gestern haben wir uns unter einer Intel News noch darüber unterhalten, dass Intel bald aufgekauft wird und dies die US Regierung nicht zulassen würde. Und heute ziehen sie technologisch mit TSMC gleich. Eine Achterbahn ist ein Witz dagegen. :schief:
Hat noch nicht viel zu heißen. Eine rentable Fertigung mit geringem Ausschuß umzusetzen ist eine ganz andere Hausnummer.
 
Bitte ganz schnell Arc GPUs mit der Fertigung raus haun :hail:
Tatsächlich ist dies von Anfang an meine Überlegung gewesen: Intel braucht einen überlegenen Prozess um den Rückstand im GPU Bereich aufzuholen.
Die eigene Fertigung wäre genau der Schlüssel dazu.
Bei Celestial munkelt man bereits, dass das der Fall sein könnte.

Angenommen man kommt Anfang 2026 tatsächlich mit Celestial in 18A ums Eck wüde das gut aussehen: Nvidia wird vor Ende 2026 nicht auf N3 umsteigen und der Prozess ist theoretisch immer noch etwas schlechter als N2/18A.
Gestern haben wir uns unter einer Intel News noch darüber unterhalten, dass Intel bald aufgekauft wird und dies die US Regierung nicht zulassen würde. Und heute ziehen sie technologisch mit TSMC gleich. Eine Achterbahn ist ein Witz dagegen. :schief:
Naja technologisch gleich, ob sie auch die Fertigung und FREMDfertigung hinkriegen und damit finanziell wieder stabil stehen ist was anderes.
 
Endlich hat Intel bei der Fertigung wieder aufgeschlossen.
Das hat gedauert, ewig...:(

Schade nur, dass der alte CEO gehen musste.
Denn er hatte den Schwerpunkt auf die Fertigung gelegt, und der neue CEO bekommt dafür den Dank.
 
Gute Nachrichten, auf jeden Fall. Hoffentlich ist die Ausbeute auch hoch genug, um etwas zu bewegen. Der Markt braucht gesunde Konkurrenz, für Innovation und auch Preise. Wäre schön, wenn es viele Chipfertiger gäbe, die alle auf dem gleichen Niveau sind, sich gegenseitig mit tollen Produkten überbieten und dabei preislich immer versuchen, die Konkurrenz in Schach zu halten. So wäre es jedenfalls im Idealfall.

Ich hoffe, daß Intel wieder auf die Beine kommt. Und daß sie einen guten, gesunden Weg finden. Am Ende können wir nur alle davon profitieren.
 
Wäre sehr geil, ich vermute aber mal stark, dass man erst mal die kleinen CPU Tiles fertigt um nicht bei den Yields komplett abzusaufen mit großen GPU Dies.

GPUs haben den Vorteil, dass sie nicht so hoch takten müssen. Das war bei 14 nm ein Problem, das war bei 10 nm/Intel 7 ein Problem, das ist mutmaßlich das Problem bei Intel 4/3 und es soll der Grund für den Verzicht auf 20A für Arrow Lake gewesen sein. Es wäre sehr überraschend, wenn 18A vom Start weg die 5,5+ GHz schafft.
Miese Yield-Raten sind dagegen "nur" eine Kalkulationssache: Natürlich ist es ein Problem, wenn man drei Viertel des Wafers in den Müll hauen muss. Aber wenn das andere Viertel mehr wert ist, als der Waferrohling, die verbrauchten Chemikalien und die benötigte Energie, dann kann man damit trotzdem in Serie gehen. Weder die Prozessentwicklung noch die Fab werden billiger, wenn man letztere ungenutzt rumstehen und stattdessen bei TSMC produzieren lässt.
 
Es wäre sehr überraschend, wenn 18A vom Start weg die 5,5+ GHz schafft.
Naja, einige der big features die angeblich neu dabei sind (GAA, BSPD) sind tendentiell ja positiv für mögliche Taktraten, ebenso kann man einen Teil der Strukturverkleinerung ja dafür nutzen, höher taktbare Libraries zu entwerfen statt maximal klein zu bauen. All das könnte dem Taktmalus der gewöhnlich neue Fertigungen anfangs haben entgegenwirken.

Bin gespannt was da am Ende bei rumkommt bzw. wie weit Intel den Takt (und die Novalake-IPC?) hochhalten/erhöhen kann. Sie sind an einem Punkt wo es wirtschaftlich klappen MUSS, denn eine weitere "wir können die Fertigung nicht für konkurrenzfähige CPU(-Tile)s nutzen"-Nummer wird mindestens die FAB-Sparte nicht überleben.
 
Gestern haben wir uns unter einer Intel News noch darüber unterhalten, dass Intel bald aufgekauft wird und dies die US Regierung nicht zulassen würde. Und heute ziehen sie technologisch mit TSMC gleich. Eine Achterbahn ist ein Witz dagegen. :schief:
Absolut ein Witz heute zu Tage...aber die Menschen konsumieren solche witzigen Nachrichten....
 
Angenommen man kommt Anfang 2026 tatsächlich mit Celestial in 18A ums Eck wüde das gut aussehen: Nvidia wird vor Ende 2026 nicht auf N3 umsteigen und der Prozess ist theoretisch immer noch etwas schlechter als N2/18A.
Die Frage wäre an der Stelle dann eher, wie weit Intel bis dahin die Fehlerdichte senkt und wie groß entsprechende Dies werden würden.
GPUs haben den Vorteil, dass sie nicht so hoch takten müssen
Die jeweilig zu erreichenden Taktraten einer GPU oder CPU kann man an der Stelle aber nur schwer miteinander vergleichen oder in Relation setzen.

Wie viel Takt am Ende die GPU oder CPU erreicht, hängt ja nicht nur vom Prozess ab, sondern auch von der Komplexität der einzelnen Bestandteile als auch der gewählten Dichte und Co.

Ab jetzt wird es hypothetisch: Selbst wenn N2 und 18A bei CPUs 5,6 GHz oder mehr erreichen können, kann es bei einer GPU bereits mit 3 GHz problematisch werden. Da spielt am Ende auch das Chip-Design eine Rolle, wie hoch der Takt ist, den man auch bei vernüftigen Spannungen erreicht.
Miese Yield-Raten sind dagegen "nur" eine Kalkulationssache:
Und eine Frage der Chipfläche.
 
sind (GAA, BSPD) sind tendentiell ja positiv für mögliche Taktraten
Soweit ich weiß dürfte gerade BSPD eher Taktratenschädlich sein, immerhin gibt es jetzt schon thermische Probleme deswegen.


Wenn eine Fertigung nur 4 GHz erlaubt ist das für GPUs egal, f
Ich glaube aber genau das wollte er sagen, eine Fertigung kann keine Takraten erzielen, das ist ein Zusammenspiel zwischen Architektur und Fertigung.
 
Soweit ich weiß dürfte gerade BSPD eher Taktratenschädlich sein, immerhin gibt es jetzt schon thermische Probleme deswegen.
Die Technik an sich ist vorteilhaft für Taktraten da Interferenzen zwischen Signal- und Powerleitungen minimiert werden. Dass dadurch andere thermische Probleme/Hotspots entstehen ist richtig aber eine andere Baustelle - das wird man mit entsprechender Optimierung auch lösen können, nur ist da die Erfahrung eben sehr viel kleiner als mit der bereits vorhandenen Technik (wo man das Hotspotproblem auch hat aber seit zig Jahren optimiert).

eine Fertigung kann keine Takraten erzielen, das ist ein Zusammenspiel zwischen Architektur und Fertigung.
Ja - aber eine fertigung hat in aller Regel eine Taktwall, also einen Punkt wo man nur mit sehr viel mehr Spannung noch weiter hoch kommt was dann aus anderen Gründen nicht machbar ist. Bei Intel-7 liegt diese Grenze irgendwo knapp über 6 GHz beispielsweise - egal wie die Architektur aussieht (theoretische Extremfälle mal ausgenommen, also wir reden von tatsächlich sinnvollen CPU-Archs..), mehr als das geht einfach nicht. TSMC-3 / Arrowlake hat dasselbe ein paar Hundert MHz drunter, da ist bei 5,8-5,9 rum Feierabend.
Wenn ein Intel-18A diese Wall bei exemplarisch 4 GHz hätte wäre die Fertigung für CPUs Unsinn, wenn sie bei 5 GHz wäre vielleicht irgfendwie zu retten, wenn sie bei 6 GHz wäre kanns ne Granate werden - dafür muss dann wie du sagst die Architektuir mitspielen.

Es ist was Takt angeht immer ein Zusammenspiel vieler Faktoren, wobei aber eben der schwächste über alle anderen bestimmt.
 
Die Frage wäre an der Stelle dann eher, wie weit Intel bis dahin die Fehlerdichte senkt und wie groß entsprechende Dies werden würden.
Das stimmt natürlich
Fehlerdichte, Performance etc sind natürlich noch in den Sternen.
TSMC würde aber die ersten 2 Jahre Verfügbarkeit des Prozesses ohnehin wieder nur Mobilprozessoren fertigen damit.
Angenommen Intel kriegt tatsächlich 2026 Chips bis ca 400mm² bei brauchbaren Taktraten und Yieldraten hin, wär das schon ein Hit, weil man dann 1 Node vorsprung hätte. Der Rückstand bei der Architektur würde dann zum Teil ausgeglichen werden können.
 
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