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185 Terabyte: Sony quetscht 148 Gigabit auf ein Quadratzoll

PCGH-Redaktion

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Wer große Mengen an Daten über längere Zeit aufbewahren muss, der kommt auch heute an Magnetbändern kaum vorbei. Optische Medien fassen nicht genug Daten, Festplatten sind noch zu teuer. Ein Grund für Sony, in die Entwicklung zu investieren. Das Ergebnis: 185 Terabyte auf einer Magnetbandkassette - Rekord!

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Guadeno

Komplett-PC-Aufrüster(in)
185Tb sind schon was :D
Wegen den langen Zugriffszeiten vllt nicht für Betriebssysteme oder Spiele/Programme geeignet, aber für Film oder Musiksammlungen sollte es doch reichen? (Solange man immer nur eine Datei gleichzeitig abspielt^^)
 

FrozenFlame6

Freizeitschrauber(in)
185Tb sind schon was :D
Wegen den langen Zugriffszeiten vllt nicht für Betriebssysteme oder Spiele/Programme geeignet, aber für Film oder Musiksammlungen sollte es doch reichen? (Solange man immer nur eine Datei gleichzeitig abspielt^^)

Soweit ich weiß nicht ohne weiteres möglich. Das ist wie bei einer VHS-Kassette. Das Band muss an die entsprechende Stelle gespult werden. Je nach Position kann das lange dauern. Vor allem wenn man bedenkt, dass zu schnelle, ruckartige Bewegungen auf dauer das band zerstören könnten. Also sollten sie - wenn überhaupt - nur relativ langsam gespult werden.
Ganz zu schweigen von dem Spezial-Zubehör, welches man hierfür benötigt :D

Aber seien wir mal ehrlich: Ein Raid 0 aus 2x4TB ist auch heute schon für unter 250€ zu haben. Und da passt 'ne Menge Musik drauf :D
 

kingsvn

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Also als reine Datenablage vielleicht nicht verkehrt aber 185TB, dass ist ordentlich Holz :D
 

shadie

Volt-Modder(in)
Irre ich mich oder wird das eigentlich nur für Backups im professionellen Bereich genutzt?
Und da eigentlich schon länger nicht mehr.
 

alm0st

PCGH-Community-Veteran(in)
Irre ich mich oder wird das eigentlich nur für Backups im professionellen Bereich genutzt?
Und da eigentlich schon länger nicht mehr.

Hast du den Artikel überhaupt gelesen?

Denke es ist eine berechtigte Frage, ob es sich für Sony lohnt, die Technik dahinter marktreif zu bekommen. Bis es soweit wäre, dürfte Seagate wohl schon mit ihrer HAMR Technik die 20 TB auf einer HDD am Markt haben.
 

shadie

Volt-Modder(in)
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?

Denke es ist eine berechtigte Frage, ob es sich für Sony lohnt, die Technik dahinter marktreif zu bekommen. Bis es soweit wäre, dürfte Seagate wohl schon mit ihrer HAMR Technik die 20 TB auf einer HDD am Markt haben.

Nein habe ich nicht, eben grad aber mal überflogen, lag ich doch gar nicht falsch?

Das Zeug braucht kein Mensch und auch keine Firma.
 

FrozenFlame6

Freizeitschrauber(in)
Das Zeug braucht kein Mensch und auch keine Firma.

Ob speziell diese Kassetten benötigt werden weiß ich auch nicht, aber generell werden Magnetbänder in den vielen großen Firmen weiterhin für die Jahresbackups genutzt. Nebst des Preises, der ab gewissen Datenmengen gegenüber von HDD's doch einen spürbaren Unterschied macht, sind sie bei vernünftiger Lagerung zuverlässiger als HDD's. Magnetbänder haben zwar eine begrenzte Haltbarkeit, da die Magnetisierung nachlässt. Gleiches Problem haben aber auch HDD's. Heutige Magnetbänder sind jedoch deutlich unanfälliger als HDD's und der Alterungsprozess ist absehbar. Somit kann man die Bänder alle zig Jahre austauschen.
Eine HDD kann mit etwas Pech trotz vernünftiger Lagerung ohne Verwendung eher mal unerwartet den Geist aufgeben.

Die entscheidenden Fragen hinter dieser "Weiterentwicklung" sind meiner Meinung nach:
- Müssen es so kleine Kassetten sein? Dann lieber ein Band in VHS-Größe oder mehr. Bei dem Datenvolumen ist das wohl vertretbar und Priorität wäre für mich als Unternehmer eindeutig die Sicherheit. Was mich zur nächsten Frage bringt:
- Bleibt die verhältnismäßig gute Stabilität erhalten, oder geht man aufgrund von deutlich kleineren Abständen in der Magnetisierung auch ein spürbar höheres Ausfallrisiko ein?
- Wie zuverlässig sind die Bänder rein physikalisch? je kleiner und dünner, desto leichter reißen sie. Außerdem verliert man bei einer solch hohen Datendichte von 148GB/Quadratzoll im Falle eines Risses deutlich mehr Daten, als bei - beispielhaft - 40GB/Quadratzoll, was laut der Zahlen im Artikel immer noch das Zwanzigfache aktueller Modelle wäre.
 

Bevier

Volt-Modder(in)
Das Zeug braucht kein Mensch und auch keine Firma.

Bei dem Punkt wäre ich mir garnicht mal so sicher. Solche Datenmengen auf kleinen Raum, zusammen mit der, im Vergleich zu anderen Trägern, Unempfindlichkeit könnten für große Archive interessant sein. Dass die Geräte, die die Daten auslesen und vor allem aufspielen riesig sein werden, ist dabei eher nebensächlich. Für Langzeitarchive wäre die durchschnittlich 3mal höhere Lebensdauer eines Magnetbands gegenüber den meisten anderen Datenträgern sicherlich zu bevorzugen.

Interessanter wäre hier das Problem des Datenträger-Archivs. Zum relativ schnellen Zugreifen müsste man das Archiv extern speichern. Das könnte man natürlich über einen Flash-Speicher-Chip lösen, der unabhängig von der Position des Bandes ausgelesen werden könnte und so eine schnelle Suche ermöglicht. Und selbst wenn dieser Chip seinen Geist aufgibt, ist der Rest der Daten immer noch sicher. Nur die Suche dauert bei der Lesegeschwindigkeit und der Datenmenge natürlich ewig ^^
 

FrozenFlame6

Freizeitschrauber(in)
Interessanter wäre hier das Problem des Datenträger-Archivs. Zum relativ schnellen Zugreifen müsste man das Archiv extern speichern. Das könnte man natürlich über einen Flash-Speicher-Chip lösen, der unabhängig von der Position des Bandes ausgelesen werden könnte und so eine schnelle Suche ermöglicht. Und selbst wenn dieser Chip seinen Geist aufgibt, ist der Rest der Daten immer noch sicher. Nur die Suche dauert bei der Lesegeschwindigkeit und der Datenmenge natürlich ewig ^^

Guter Ansatz! So eine Art Ordnerstruktur mit - möglichst genauen - hinterlegten Positionen auf den Bändern. So viele Daten sollten das dann nicht werden, ich denke da kann man dann auch je zwei SSD's Raid 1 nehmen. So gewaltig wird das nicht ins Gewicht fallen :D
 

CoreLHD

Freizeitschrauber(in)
Sandisk hat doch diese 128GB Micro SD Karten. Die kann man ja mit jedem normalen 10 Euro Kartenleser lesen, da braucht man keine teuren Geräte. Wenn man davon ausgeht, dass auf einen Quadratzoll ungefähr 10 Micro SD Karten passen käme man auf der gleichen Fläche wie Sonys Magnetband auf stattliche 1,6 Petabyte. :D
Gut, das wäre vielleicht keine so elegante Lösung 12500 Micro SDs mit sich herum zu schleppen...
Naja, für die 185 TeraByte bräuchte man ja auch nur 1445 Stück.
Die Ausfallrate wäre aber denke ich untragbar

BTW: Wer bracht 185 TeraByte Speicher, ich komme mit meinen beiden 128GB SSDs gut aus.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie sieht es mit der Haltbarkeit der Magnetisierung aus? Schließlich sind die Feldstärken/bit nun deutlich kleiner.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Soweit ich weiß nicht ohne weiteres möglich. Das ist wie bei einer VHS-Kassette. Das Band muss an die entsprechende Stelle gespult werden. Je nach Position kann das lange dauern. Vor allem wenn man bedenkt, dass zu schnelle, ruckartige Bewegungen auf dauer das band zerstören könnten. Also sollten sie - wenn überhaupt - nur relativ langsam gespult werden.

Die Spulgeschwindigkeiten moderner Streamer liegen um Größenordnungen über denen von VHS (irgenwo hatten wir hier mal einen Thread, wo sie als Video-Medium diskutiert wurden - beim Nachrechnen kam ich iirc auf die 20+ fache Geschwindigkeit. Außerdem werden die Bänder in mehreren Spuren beschrieben, von einer Spur zur anderen kann man direkt springen und der Index wird typischerweise nochmal in einem Chip zwischengespeichert, so dass man zielsicher an die gesuchte Stelle spulen kann, ohne vielfach zu starten und zu stoppen.
Aber mehrere Minuten können es im Worst Case sicherlich trotzdem noch werden. Für eine Filmsammlung wäre das okay, für alles andere nicht. Ohnehin muss man als Privatuser aber erst einmal einen Anwendungszweck finden, der die Anschaffung des teuren Laufwerks rechtfertig - d.h.: Der dutzende bis hunderte Tapes füllt.

Irre ich mich oder wird das eigentlich nur für Backups im professionellen Bereich genutzt?
Und da eigentlich schon länger nicht mehr.

Auch da weiterhin.


Denke es ist eine berechtigte Frage, ob es sich für Sony lohnt, die Technik dahinter marktreif zu bekommen. Bis es soweit wäre, dürfte Seagate wohl schon mit ihrer HAMR Technik die 20 TB auf einer HDD am Markt haben.

Und was machst du dann mit den mickrigen 20 TB? Das Dateisystem sichern, damit du das richtige Tape schneller findest?
Festplatten spielen in komplett anderen Größenordnungen, egal ob 6 oder 20 TB. Tapes werden da eingesetzt, wo man in PB rechnet, nicht da, wo ein einzelnes Medium reichen würde.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
Denke es ist eine berechtigte Frage, ob es sich für Sony lohnt, die Technik dahinter marktreif zu bekommen. Bis es soweit wäre, dürfte Seagate wohl schon mit ihrer HAMR Technik die 20 TB auf einer HDD am Markt haben.
Backups auf fehleranfälligen HDDs mit intern mechanischer Technik. Klasse Backup Lösung :daumen2:
Hoffentlich lässt man dich nicht auf eine große (IT) Firma los, das wäre derren Untergang.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Öhm: Mechanik, die ruht, hat eine extrem geringe Ausfallwahrscheinlichkeit und in allen anderen Aspekten gibt es sowieso kaum etwas haltbareres, was sich auf einfachem elektrischen Wege schreiben ließe. In sofern sind mechanische Magnetspeicher sehr gut für Back-Ups geeignet, weit besser als z.B. optische oder Flash Medien. Der einzige Nachteil von Festplatten sind die relativ hohen Kosten, wenn man große Kapazitäten braucht, da sie nicht soooo wahnsinnig viel fassen und vor allen Dingen kein Wechselmedium sind. Aber viele Firmen kommen heute gar nicht mehr auf wesentlich größere Datenmengen. Bei uns auf Arbeit (auch immerhin ingesamt um die 100 Mitarbeiter und datenorientiert) haben wir mehrstufige Voll-Backups bequem auf einem Zweiplatten-RAID1 untergebracht. Glaube, es sind sogar 2,5" Platten.
 

gumbel

Komplett-PC-Aufrüster(in)
In meinem recht kleinen Betrieb sichern wir seit einigen Jahren statt per Band auch Festplatten. Der aktiv genutzte Netzwerkspeicher umfasst "nur" 3 TB. Jedes Wochende gibts ne Komplettsicherung, wechselnd auf 2 Platten, jeden Monat kommt eine davon ins Sicherungs-Archiv. Die Kosten von 1x 3TB Platte pro Monat werden für den hohen Komfort und die gute Historie halt hingenommen.
(Und bevor der Kommentar kommt: jeden Tag werden dann noch Differentielle Backups durchgeführt.)

Alte Daten hatten wir eine Zeit lang zur einfachen Verfügbarkeit zusätzlich auf USB-Sticks gesichert/ausgelagert aber die Aufallraten sind einfach - ebenso wie die Kosten/Speicherplatz zu hoch. Da nutzen wir nun externe FP.
 

HomeboyST

Software-Overclocker(in)
BTW: Wer bracht 185 TeraByte Speicher, ich komme mit meinen beiden 128GB SSDs gut aus.

Und ich kann mich noch daran erinnern als mein Onkel einen (sauteuren) 2mb Speicher im Amiga500 nachgerüstet hat und meinte.. BÄM.. Der totale Hammer, bekomme ich nie im Leben voll.

Aber denk heute mal an ne "moderne" Familie mit 2 Kindern die sämtliche Geräte Backuppen.

Papa´s Filmesammlung ( Gerippte BR und DVD ) Ich selber komme da schon auf knapp 10 TB im Media Center ( Ohne Musik ) ( Ohne die alten DVD´s )
Frauchens Bilder, Urlaubsvideos usw.
Sohnemans Spielesammlung, Uni zeug, Musik usw.
Tochter, Musik, Videos, Bilder etc. bla blub.

Da bist du incl. Backup schon mal fix bei fast 100 TB
 

FES

Schraubenverwechsler(in)
(LTO-)Magnetbänder sind noch üblich in Firmen wegen der mechanischen Unanfälligkeit. Hintergrund bei uns zb ist das die Sicherung in einem anderen Brandabschnitt als die Server aufbewahrt werden müssen, damit diese unverseht bleibt wenn der Serverraum abbrennt (Versicherung und so). Einmal am Tag ne HDD im Laufwerkseinschub wechseln und quer durch die Bude zum Tresor bringen geht nicht lange gut.
Alternative wäre das Sicherungssystem in einem anderen Brandabschnitt zu betreiben, allerdings ist es natürlich teuer einen zweiten Serverraum zu betreiben (Klima- + Brandschutz-anlage + USV) und mit SAN-Kabeln auf die Entfernung zu versorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:

marvinj

PCGH-Community-Veteran(in)
Yeaaayy ich kein mein ganzes Leben auf einer Festplatte speichern :D
Wie lange wohl eine Sicherungs zum sichern braucht?^^
 

CoreLHD

Freizeitschrauber(in)
Und ich kann mich noch daran erinnern als mein Onkel einen (sauteuren) 2mb Speicher im Amiga500 nachgerüstet hat und meinte.. BÄM.. Der totale Hammer, bekomme ich nie im Leben voll.

Aber denk heute mal an ne "moderne" Familie mit 2 Kindern die sämtliche Geräte Backuppen.

Papa´s Filmesammlung ( Gerippte BR und DVD ) Ich selber komme da schon auf knapp 10 TB im Media Center ( Ohne Musik ) ( Ohne die alten DVD´s )
Frauchens Bilder, Urlaubsvideos usw.
Sohnemans Spielesammlung, Uni zeug, Musik usw.
Tochter, Musik, Videos, Bilder etc. bla blub.

Da bist du incl. Backup schon mal fix bei fast 100 TB

Wenn ich bei mir alles Bakuppen würde Käme ich nicht mal auf 500GB, und wir sind auch eine vierköpfige Familie. Dass kann aber daran liegen, dass wir vielleicht zwei Filme im ganzen Haus haben.
 
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