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    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Neuer Sockel neues Glück...
    ...setzt das P55-Topmodell neue Maßstäbe in der R.O.G-Serie von Asus?


    Heute hat es der jüngste Spross aus der Republic-of-Gamer(R.O.G)-Mainboardserie von Asus ins kleine Testlabor geschafft. Das Maximus III Formula tritt hierbei auf Basis des aktuellen Mainstream-Chipsatzes P55 das Erbe der bereits beliebten Vorgänger aus der Maximus-Formula-Reihe (X38/P35) an. Nebst den Features wollen wir auch heute wieder explizit ein Auge auf das Overclockingpotenzial werfen und Features des Maximus III Formula genauer unter die Lupe nehmen.
    Inhaltsverzeichnis
    Für den, der es noch nicht kennt sei gesagt, dass dieses Inhaltsverzeichnis interaktiv nutzbar ist. Man kann mit einem kurzen Klick direkt zu den gewünschten Stellen springen. Hat man den gewünschten Teil gelesen, so gibt es jeweils am Ende auch wieder einen Sprung zurück zum Inhaltsverzeichnis. Ebenso verhalten sich die Bilder in diesem Review. Mit einem Klick werden sie größer, was die Übersichtlichkeit doch arg verbessert.
    Danksagungen


    Für die Bereitstellung des Testkandidaten geht ein herzliches Dankeschön nach Ratingen.



    Ebenfalls ein Dankeschön nach Österreich. Genauer gesagt an die Kühlerschmiede Noctua, die mit dem NH-U12P SE2 freundlicherweise einen Sockel-1156 kompatiblen Kühler zur Verfügung gestellt haben.


    Verpackung und Lieferumfang
    Die Verpackung gibt sich im typischen Republic-of-Gamers-Style. So finden sich auch dieses mal wieder ein Feature-Summary auf der Rückseite und in der Pappklappe, die über Klettverschlüsse vor versehentlichem Öffnen geschützt ist. Auch der Blick auf das Mainboard fehlt natürlich nicht.

    Im Innern finden sich Board und Zubehör getrennt vor. Eine weitere nette Dreingabe ist ein großer Aufkleber des R.O.G.-Musters. Dieses sehen wir bei dem Maximus III Formula zum ersten Mal.

    Der Lieferumfang des Maximus III Formula ist stimmig. So liegen ganze sechs SATA-Kabel bei, wovon drei Stück abgewinkelt sind. Ein USB zu USB-Kabel bietet die Basis für das Rog-Connect-Feature, welches wir uns später anschauen werden. Eine Slotblende stellt weitere zwei USB-und einen ESATA-Anschluss bereit. Die Mainboardblende ist nichtmehr beleuchtet (wie z.B. vom Rampage II Extreme bekannt). Die Q-Connectors, welche das Verkabeln von Gehäuse und Mainboard vereinfachen, finden sich wie auch die bekannten drei Kabelbinder wieder im Lieferumfang.
    Das Board bietet mit CrossfireX und SLi Support für die gängigen Multi-GPU-Systeme von AMD/ATi und Nvidia. Eine kurze SLI Brücke liegt dem Board dafür bei. Die Crossfirebrücken liegen den Grafikkarten bei und befinden sich daher nicht im Lieferumfang.

    Nebst Handbuch finden sich als Softwaredreingaben nur noch Kaspersky Anti-Virus und X-Fi-Software.

    Á propos X-Fi: auch dieses mal bewirbt Asus die beigelegte Zusatzsoundkarte names SupremeFX wieder als "powered by X-Fi". Beim Rampage II Extreme verstecke sich noch ein ADI-Chip unter dem Blechkleid - wie schaut es nun aus? Es hat sich zumindest etwas getan, auch wenn uns Asus nach wie vor einen echten X-Fi-Chip schuldig bleibt. Von nun an sorgt ein Via VT2020 für die Klangausgabe.

    Das Board

    Erscheinungsbild
    In diesem Kapitel wollen wir nun ein Auge auf den eigentlichen Testkandidaten werfen. Sofort wird klar, dass es bei Asus Zeit für ein neues Design war. So fand man bei Rampage/Maximus Modellen bisher weiße/blaue Speicherbänke und PCI(e)-Slots vor. Auf dem Maximus III Formula dagegen dominieren nun nur noch die Farben Schwarz und Rot. Die Rückseite gibt sich recht schlicht. Das bisher verbaute StackCool2-Feature zur besseren Wärmeabgabe sucht man vergebens.

    Auch wenn bei Intels Lynnfield Architektur keine Norhtbridge (beim Sockel 1366 kennen wir sie als IOH) mehr notwendig ist, zeigt Asus ein Kühldesign, das auf North- und Southbridge schließen lässt. Auffällig ist hierbei die extrem flache Bauweise. So ist eine Kollision mit großen CPU-Kühlern beinahe ausgeschlossen.


    Wenn es aber keine Northbridge mehr gibt, was steckt dann unter dem Kühler mit rot illuminiertem R.O.G.-Logo? Zeit die Konstruktion zu entfernen. Diese ist im Übrigen komplett per Schrauben und Federn mit dem Mainboard verbunden. Das sorgt für optimalen Anpressdruck.

    Und siehe da: Nichts! Das stimmt so allerdings nicht ganz, schließlich versteckt sich zumindest der Taktgeber unter dem mächtigen Kühler. Dieser hört übrigens auf den Namen ICS 9LPRS140CKLF.

    Bei den Erweiterungsslots gilt es etwas genauer hinzusehen. So ist das Maximus III Formula zwar Multi-GPU fähig, bietet aber bei Belegung mit zwei Grafikkarten nur jeweils acht Lanes pro PCI-Express-Slot. Schade, dass man sich bei einem Mainboard dieser Preisklasse einen NF200 für volle Anbindung spart. Enthusiasten, die ein Multi-GPU-Setup planen, sollten daher direkt ein Board mit voller Anbindung kaufen, oder müssen mit einem kleinen Performanceverlust rechnen.

    Die vier Steckplätze für DDR3-Speicher bieten ein neues Feature: so ist es nur noch nötig eine Klammer zu arretieren/lösen, um den Ram ein- oder auszubauen. Gerade wenn große Grafikkarten montiert sind, kann dies hilfreich sein. Bei der Belegung der Steckplätze sollten primär die roten Slots genutzt werden. Im übrigen verspricht Asus bis zu DDR3-2.133 - passende CPU und Speicher vorausgesetzt. Auf dem Boardfinden sich auch wieder die Voltage-LEDs. Sie geben in Ampelfarben Aufschluss über die anliegende Spannung.

    Der Blick auf die Spannungsversorgung darf bei solch einem Board natürlich auch nicht fehlen. So kommen satte 16 Phasen für die CPU-Spannung zum Einsatz (beachtlich ist hier der Kondensatorenwald). Diese besitzen dynamische Lastverteilung um z.B. Hotspots zu vermeiden. Asus nennt das neue Phasendesign Extreme-Engine. Die VTT- und Speicherspannung übernehmen jeweils drei Phasen.

    Abschließen, wollen wir unsere Betrachtung mit einem Blick auf die Konnektivität. Das IO-Panel an der Rückseite bietet 8-fach USB und den ROG-Connect Anschluss. Einmal ESATA und Firewire, einen PS2- und LAN-Port und CMOS-Reset und ROG-Connect Schalter.

    Im Inneren ist die Konnektivität nicht minder groß. Zwar vermisst der Anwender einen IDE-Anschluss, kann sich sonst aber nicht beklagen: 6 SATA-Anschlüsse über die P55-PCH (raidfähig). SpeedingHDD-Anschlüsse die zwei Festplatten zu einem Hardwareraid verbinden - Treiber? überflüssig! zwei weitere SATA-Anschlüsse unterhalb der Speicherslots für optische Laufwerke (über Marvell Controller).

    Technische Daten
    Die ausführlichen Technischen Daten finden Interessierte im Spoiler:

    Spoiler:
    CPU: Intel Socket 1156
    Core™ i7 Processor/Core™ i5 Processor Supports Intel® Turbo Boost Technology
    * Refer to ASUSTeK Computer for Intel CPU support list

    Chipsatz: Intel P55 Express Chipset
    Memory 4 x DIMM, 16 GB, DDR3 1800*/2000*/1600/2133(O.C.)/1333/1066 Non-ECC,Un-buffered Memory, Dual Channel memory architecture
    * Hyper DIMM support is subject to the physical characteristics of individual CPUs.
    * Supports Intel® Extreme Memory Profile (XMP)
    * Please refer to ASUSTeK Computer or user manual for the Memory QVL(Qualified Vendors List).

    Expansion Slots: (white) supports at x4 mode
    x PCIe x16 1 x PCIe 2.0 x16 (red) support single at x16 or dual at x8 mode; 2 x PCIe x1; 2 x PCI 2.2
    2 Multi-GPU SupportSupports NVIDIA® SLI™ Technology / ATI® CrossFireX™ Technology

    Storage: JMicron® 322 controller and 2 x JMicron® 363 controllers:
    - 2 x SATA 3.0 Gb/s port (Red) supporting Hardware RAID 0 and 1 (SPD_HDD1 + SPD_HDD2)
    - 1 x External SATA 3.0 Gb/s port (SATA On-the-Go)
    - 2 x SATA 3.0 Gb/s port (White) - SATA_ODD1 + SATA_ODD2 Intel® P55 Express Chipset built-in
    6 x SATA 3.0 Gb/s ports 0,1,5,10 Intel Matrix Storage Technology Support RAID

    LAN:
    Realtek® RTL8110SC Gigabit LAN controller
    GameFirst

    Audio: 8-Channel High Definition Audio CODEC
    SupremeFX X-Fi discrete Audio Card; EAX® Advanced™ HD 4.0; X-Fi CMSS®-3D; X-Fi Crystalizer™; Creative ALchemy; Supports 1 x S/PDIF out header; Supports Coaxial/Optical S/PDIF out ports on rear; Blu-ray support

    IEEE 1394: 2 x 1394a ports (1 port at back I/O, 1 port onboard)

    USB: 14 USB 2.0 ports (5 ports at mid-board, 9 ports at back panel)

    Overclocking Features:
    • Extreme Engine Power Design
    • 16-phase CPU power
    • 3-phase VTT power
    • 3-phase Memory power
    • ROG Connect
    • CPU Level Up
    • Memory Level Up
    • Speeding HDD
    • iROG
    • Extreme Tweaker
    • Loadline Calibration

    Intelligent overclocking tools:
    • ASUS AI Booster Utility
    • O.C. Profile
    Overclocking Protection:
    • COP EX (Component Overheat Protection - EX)
    • Voltiminder LED
    • ASUS C.P.R.(CPU Parameter Recall) Special
    Features:
    • MemOK!
    • MemPerfect
    • ProbeIt
    • Onboard Switches: Power / Reset / Clr CMOS (at rear)
    • Q-Fan Plus
    • ASUS EPU
    • ASUS MyLogo3
    • ASUS Fan Xpert
    • ASUS EZ Flash 2
    • ASUS CrashFree BIOS 3
    • ASUS Q-Connector
    • ASUS Q-LED (CPU, DRAM, VGA, Boot Device LED)
    • ASUS Q-Slot
    • ASUS Q-DIMM
    Form Factor: ATX Form Factor 30.5 cm x 24.4 cm

    zurück zum Inhaltsverzeichnis

    Bios
    Das Bios fand sich für die Tests in Version 0902 auf der Platine. Die hier gezeigten Screenshots zeigen nur einen Ausschnitt aller Menüs - zu umfangreich wäre es alle Menüs abzulichten, deshalb beschränke ich mich auf besonders interessante/nützliche Menüs.

    Beim Betreten des Bios mittels Entf-Taste wird die klare Zielrichtung auf Overclocker zugleich ersichtlich. Den Anwender begrüßt hier nämlich das Extreme-Tweaker-Menü anstatt des üblichen Main-Menüs.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05899.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05900.jpg
    Übersichtlich gestaltet, erkennt man sofort die angepeilte Taktfrequenz von CPU und Speicher. Aktuelle Spannungs- und Temperaturwerte werden an entsprechender Stelle eingeblendet. Über das Extreme-Tweaker-Menü gelangt man über einen "Link" direkt zu der CPU- und Speicherkonfiguration. Toll: Endlich kann man Speedstep direkt im Tweaker-Menü an und abstellen und brauch nichtmehr zur CPU-Konfiguration wechseln.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05902.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05903.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-riie_gr007.jpg
    Das HWMonitor-Menü ist in vier Untermenüs unterteilt:
    • Der Voltagemonitor gibt Aufschluss über eine Vielzahl an Spannungen
    • Der Temperaturmonitor stellt äquivalente Funktionen für Temperaturen zur Verfügung.
    • Im Fanspeedmonitor lassen sich sämtliche Lüfterdrehzahlen überwachen
    • Das Menü Fanspeed Controller beherbergt die ausgereifte Q-Fan Lüftersteuerung, die in feinen Stufen die Lüfter regelt.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05906.jpg
    Unter Tools findet der Anwender gleich eine Hand voll sinnvoller Unterprogramme. EZFlash2 ermöglicht beispielsweise das einfache Flashen des Bios von einem USBStick oder von der Festplatte. OC Profile bietet acht Speicherplätze pro Bios. Hier können Konfigurationen mit individuellen Bezeichnungen abgelegt und geladen werden. Speeding HDD stellt ein Onboard Raid dar, welches zwei Festplatten ohne Treiber zu einem Raid0 koppelt. Go-Button-File ermöglicht es z.b. während dem Betrieb ein vorher im Menü hinterlegtes Profil on the fly zu laden.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05912.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05913.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05914.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-dsc05897.jpg


    Testsystem

    Geändert von McZonk (26.10.2009 um 15:56 Uhr)

  2. #2
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Overclocking

    OC Tipps zum Lynnfield / Maximus III Formula
    Grundlegend ist darauf zu achten dass im Bios sämtliche Spannungen manuell festgelegt werden. Anderenfalls passt das Board die Spannungen mit der Option "Auto" den Taktraten an, was meist in sicheren, aber unerträglich hohen Spannungen resultiert.

    Beim OC solltet ihr Euch folgende drei Spannungen genauer ansehen (angeratene Maximalspannungen findet ihr jeweils in den Klammern):
    • CPU VCore (maximal 1.4 Volt)
      • CPU Spannung
    • IMC Voltage (maximal 1.4 Volt)
      • Spannung für den Internal Memory Controller (IMC)
      • Spannung für den DMI Link (Verbindung CPU <--> P55 Southbridge)
      • CPU interene Termination-Spannung
    • DRam Voltage (max 1.65 Volt)
      • Spannung am prozessorinternen DDR3 I/O Interface
      • Spannung des Speichers
    Alle anderen Werte solltet ihr auf den Standardwert oder ggf. einen Wert darüber einstellen.

    Allgemein gilt:
    • Mehr Baseclock erfordert mehr IMC-Spannung
    • Mehr CPU-Takt erfordert mehr VCore
    • Schneller Speicher erfordert eine höhere IMC-Spannung


    Maximaler Referenztakt
    Für den Test der maximalen Baseclock gilt es andere Komponenten als limitierende Faktoren auszuschließen. Daher wird der CPU-Mulitplikator auf 15x gesenkt und Speicher mit kleinstem Multiplikator und zahmen Latenzen eingestellt.

    Beim Overclocking haben die Jungs von Asus mal wieder eine sehr gute Arbeit geleistet. So lässt sich das Board sehr einfach ans Limit bringen. Recht schnell findet sich eine gute Einstellung und das Board bleibt bis zur Baseclockwall erstaunlich stabil.

    Baseclockwall? Richtig, diese kennen wir ja schon vom Core-i7 in Form des Bloomfields. Auch der Lynnfield leidet dank ähnlicher Architektur unter diesem Effekt und scheitert prompt an mehr als 220MHz Referenztakt. Diese lassen sich aber bereits mit rund 1,31 Volt IMC-Spannung realisieren - sehr gut! Darüber hinaus war aber keinerlei Steigerung mehr möglich.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-oc.jpg
    Es bleibt zu beachten dass Übertaktungsergebniss wie immer auch von den anderen Komponenten abhängen. Speziell die CPU spielt eine große Rolle.
    zurück zum Inhaltsverzeichnis


    Lynnfield im Temperaturcheck

    Kühlermontage
    Intel legt dem i5-750 einen minimalistischen Boxed-Kühler bei. Diesen kennen wir (zumindest mit Aluminiumkern) von den Dual-Core Wolfdale-Modellen. Es ist sicherlich kein Hexenwerk schon vor den Messungen ein Urteil zu fällen: Der Boxed-Kühler ist für OC-Versuche absolut ungeeignet.

    Anhand des Noctua NH-U12P SE2 wollen wir nun die Kompatibilität des Mainboards genauer anschauen. Passen große Kühler für Übertakter/Silentfreaks problemlos aufs Board?

    Dank des SecureFirm2-Rahmens ist der Noctua zu allen gängigen Sockeln kompatibel. Auf der Rückseite wird hierzu eine Backplate montiert, welche den Kühler fest auf dem Board arretiert und Verspannungen vermeidet. Im Falle des Maximus III Formula befinden sich keine störenden Bauteile auf der Rückseite.

    Auf der Vorderseite werden nur noch die Montagebrackets mit Handmuttern befestigt. Diese geben die spätere Orientierung des Kühlers vor.

    Leider lässt sich anschließend der Sockel nichtmehr öffnen, sodass für einen CPU-Wechsel immer eine der Klammern entfernt werden muss.

    Nun wird nur noch Wärmeleitpaste aufgebracht und der Kühler montiert. Problemlos kann man die Hülsen bis zum Anschlag abwechselnd einschrauben. Dank der sehr flachen Kühlstruktur des Mainboards kommt es zu keinerlei Problemen.

    Auch, zumindest die primär zu nutzenden, rotgefärbten Ramslots bleiben problemlos nutzbar.

    zurück zum Inhaltsverzeichnis

    Temperaturvergleich (Boxed vs. NH-U12P)
    Dieses Kapitel richtet sich speziell an alle User, die auf der Suche nach einem leistungsfähigen Kühler zum Übertakten sind. Wie wir aus den Maximaltemperaturen während eines 45 Minütigen Prime-Durchlaufes leicht ersehen können, ist der kleine Boxed-Kühler von Intel bereits mit der Standardtaktfrequenz absolut am Limit.

    Es lassen sich so nur sehr geringe Übertaktungsergebnisse einfahren. Wie wir schon im vorherigen Kapitel gesehen haben, bietet der Noctua NH-U12P in der SE2-Version Unterstützung für die neuen Bohrungsabmessungen des Sockel 1156. Ein kleiner Temperaturvergleich verdeutlicht die Leistung des Kühlkoloss.



    Fazit: Wer die Übertaktung plant, sollte auf jedenfall einen leistungsstärkeren Kühler einbauen. Noctua liefert hier in Form des NH-U12P SE2 perfekte Arbeit in den Disziplinen Leistung, Verarbeitung, Lieferumfang und Kompatibilität ab, die vor allem auch noch absolut leise ist.

    Interessante Features in der Praxis

    ProbeIt
    Am ATX-Stecker findet sich nebst den Q-LEDs, die den Bootstatus ausgeben auch das ProbeIt-Feld. Mit passendem Multimeter lassen sich hier alle wichtigen Spannungen auslesen.

    Messt nach! Zwar lässt sich im Bios die Spannung bis auf die fünfte Nachkommastelle einstellen, für die Vielzahl der Spannungen gilt aber: Es liegen Werte mit deutlicher Abweichung vor. Wer also auf Nummer sicher gehen will, überprüft seine Werte zusätzlich per Multimeter.
    SpannungBioswertTweakItIstwert
    VCore1.175 V1.1580 V1.183 V
    IMC1.2895 V1.3100 V1.357 V
    Dram1.65625 V1.6540 V1.689 V
    PCH1.04657 V1.0450 V1.072 V
    Die Beispielmessungen zeigen teilweise recht große Abweichungen - messen lohnt sich also!

    ROG Connect
    ROG Connect, ein brandneues Feature auf dem Maximus III Formula. Mit einem zweiten PC (egal ob PC oder Notebook/Netbook) lässt sich mittels USB eine Verbindung aufbauen. So kann das Maximus III Formula zu jederzeit über den zweiten PC überwacht und gesteuert werden (dies gilt auch wenn das System herauntergefahren ist, ein eingeschaltetes Netzteil ist aber Voraussetzung).

    Dafür stellt Asus die RC Poster und RC Tweakit Software zur Verfügung. Erste diagnostiziert den Bootvorgang und hilft bei der Fehlersuche und zweitere dient dem Übertakten und überwachen.
    [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-1.jpg [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula-2.jpg
    Die Verschaltung funktionierte im Test fehlerfrei. Software auf dem Zweipc installieren, USB-Kabel anstecken und die Verbindung per Schalter am Mainboard aktivieren.
    Ein kleines Zwischenfazit: Zwar vereinfacht ein zweiter Rechner das Einstellen und bringt vor allem mehr Übersichtlichkeit, aber es lässt sich nun darüber streiten, ob immer ein zweiter PC zu Gegend ist. Daher wäre eine Lösung aus dem alten TweakIt per Knopf/Joystick und LCD-Panel und ROG Connect die sinnvollere Lösung gewesen.
    zurück zum Inhaltsverzeichnis

    ...setzt das P55-Topmodell neue Maßstäbe in der R.O.G-Serie von Asus?

    Eine klare Antwort findet man
    auf diese Frage leider nicht. Unbestritten: Das Maximus III Formula bringt sehr viel Innovation mit. Ob diese nun immer sinnvoll ist, ist dabei allerdings die andere Frage. Die Leistung stimmt und das Board bietet mit dem ausgereiften Bios eine optimale Basis fürs Overclocking. Die reichhaltige Ausstattung mag den Preis von derzeit knapp 190 Euro ebenfalls rechtfertigen.

    Allerdings sind es ein paar Kleinigkeiten, die das Bild trüben: Schwächen bei der Multi-GPU-Anbindung und der Verlust des ursprünglich Onboard gelagerten Tweakit-Features.

    Wer eine schicke und solide Grundlage für ein Übertaktersystem auf Sockel1156-Basis sucht und getrost auf Multi-GPU verzichten kann, landet mit dem Maximus III Formula einen Volltreffer.

    Ergebnis: 4/5 Sterne | Preis/Leistung: noch gut


    Geändert von McZonk (27.10.2009 um 17:05 Uhr)

  3. #3
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Test geht online - viel Spass beim Lesen!

  4. #4
    Moderator & PCGH-EOS-Gründer Avatar von der8auer
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Ich hatte vorab schon die Möglichkeit das Review zu lesen Also kann ich nur sagen, dass das Review wieder absolute McZonk Qualtität hat Einfach top

  5. #5
    Software-Overclocker Avatar von Jami
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Jo, dem kann ich zustimmen, klasse gemacht! Vorallem der Preis freut mich, die anderen Boards der oberen klasse kosten ja auch so um den Dreh und bieten weniger. Schade nur dass das Board rot ist, ich wollte mein baldiges i7-System in Blau halten (Blaues Asus Board, Blauer Dominator-Ram, Blaues Corsair Netzteil...)

  6. #6
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Na dann musst du dir die P7P55-Serie mal genauer anschauen. Diese würden ja optimal in dein Farbkonzept passen, bieten aber nicht alle Features des M3F.
    Zitat Zitat von der8auer Beitrag anzeigen
    Ich hatte vorab schon die Möglichkeit das Review zu lesen
    alter Prollo

  7. #7
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Sehr gutes Review, wie immer in bewährter Qualität.
    Da schaut man gerne rein und informeirt sich.
    Wirst du es auch richtig quälen?

    Zitat Zitat von der8auer Beitrag anzeigen
    Ich hatte vorab schon die Möglichkeit das Review zu lesen
    Wo denn?
    Hast du McZonks Rechner gehackt?
    Wenn Glocken nicht mehr rocken sollte man der Volksmusik frohlocken...

    Windows Sieben: Partitionieren und installieren Workshop
    >>Kaufempfehlung<<......>>How To: PC selbst bauen<<

  8. #8
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Seht schöner und stimmiger Test
    Informativ & interessant zu lesen.

  9. #9
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    Danke!
    Zitat Zitat von quantenslipstream Beitrag anzeigen
    Sehr gutes Review, wie immer in bewährter Qualität.
    Da schaut man gerne rein und informeirt sich.
    Wirst du es auch richtig quälen?
    Das war eigentlich geplant, angesichts der Probleme mit den Foxconn-Sockeln warte ich da aber erst nochmal etwas ab. Möchte ja keinen Schmorbraten.

  10. #10
    mr_sleeve
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    AW: [Extreme-Review] Asus Maximus III Formula

    in der tat starkes Review Ich hab ja sowieso vorgehabt mir das Board zu kaufen wurde jetzt aber noch einmal in meinem Vorhaben bestärkt

    VG sleeve

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