Nach dem lang ersehnten Update des SMP Clients auf Version 2 und somit einer stark verbesserten Performance auch unter Windows möchte ich euch ein von Grundauf neues HowTo zu dem Thema natürlich nicht weiter vorenthalten. Sozusagen aus gegebener Situation heraus.
Aufgebaut ist das HowTo in mehreren, einfach verständlichen Schritten; zunächst nur für Windows, später werde ich auch eine Anleitung für die Clienteinrichtung unter Linux nachreichen.
Schritt 1: Das Herunterladen
Ihr findet den aktuellen Client, besser gesagt das erforderliche Grundgerüst in jeweils aktueller Version auf der „High Performance Client Downloadpage“ der Stanford-University.
Link
Die Version die mindestens benötigt wird, um in Genuss des neuen A3-Cores zu kommen ist die 6.29 vom Januar 2010. Ihr findet diese auch im Anhang (Version 6.29, Stand 29.01.2010).
Schritt 2: Die Installation
Die Installation geht so vonstatten wie ihr es mit Sicherheit auch von vielen anderen Programmen kennt. Der einzige Unterschied ist, das man den Client nicht im Programme-Ordner (oder wie er auch immer heißen mag) von Windows installiert, da es sonst zu massiven Problemen mit der Benutzerkontensteuerung und den Sicherheitsattributen von Windows Vista und 7 kommen kann. Zudem sollte die Installation sicherheitshalber als Administrator ausgeführt werden.
Schritt 3: Die install.bat
Dieser Schritt hat eine große Bedeutung für den Windows-SMP-Client, weswegen ich ihm eine komplette Rubrik in diesem HowTo spenden möchte. Diese kleine Stapelverarbeitungsdatei dient dazu, dem Client die benötigten Rechte zu verpassen um in direkter Ebene mit dem Betriessystem zu kommunizieren. Da Microsoft es entsprechenden Programmen möglich schwer machen möchte solche Rechte zu erlangen, ist dieser Schritt auch der komplizierteste im ganzen HowTo.
Es wird ein Benutzerkonto mit Passwort benötigt, zudem muss die install.bat unter Windows Vista und 7 als erweiterter Admin ausgeführt werden. Wie ihr dies hinbekommt könnt ihr leicht den nachfolgenden Bildern entnehmen.
Schritt 4: Die Verknüpfung mit dazugehörigen Flags
Erst die in der Verknüpfung enthaltenen Flags vermitteln dem Client die benötigten Argumente damit er „weiß“ was er wie zu (be-)rechnen hat. Zuallererst wird eine Verknüpfung angelegt. Eine (der Einfachheit halber) im Clientverzeichnis, von dieser wird eine weitere auf dem Desktop angelegt. Den Rest könnt ihr den Nachfolgenden Screenshots entnehmen.
Startet den Client NIEMALS mit der *.exe direkt sondern IMMER mit der erzeugten Verknüpfung!
Damit Besitzer eines Core i7 auch unter Windows in den Genuss von sogenannten Big-WUs zu kommen (ungefähr 50.000Punkte pro Work Unit), muss in der Verknüpfung zusätzlich der Flag "-bigadv" hinzugefügt werden.
Wenn dieser Flag nachträglich angefügt wird, muss zudem die "Core_A3.exe" im Clientverzeichnis gelöscht werden (der Client lädt automatisch eine neuere Version herunter).
Schritt 5: Die Clientkonfiguration
Die Clientkonfiguration erfolgt wie gewohnt mit Username, Teamnummer (70335 (!)) und Passkey. Im Gegensatz zur vorherigen Versionen ist dieser beim SMP2 zwingend erforderlich, ohne ihn gibt es nur mickrige Punkte für jede abgelieferte Work Unit. Es muss außerdem beachtet werden, das die erhöhte Punktzahl erst gilt, wenn 10 Work Units erfolgreich abgesandt worden sind welche den A2- oder A3-Core nutzen.
Den Passkey gibts hier.