Windows 11: PC Health Check winkt Pentium 4 durch

PCGH-Redaktion

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Microsofts PC Health Check winkt bei der Kompatibilität zu Windows 11 einen Pentium 4 durch und nach der Installation gibt es sogar Updates. Es handelt sich um einen Bug, der wohl recht zügig abgestellt wird, aber es zeigt, dass die Anforderungen immer wieder Verwirrung stiften.

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Die sollen einfach in den Anforderungen auf TPM und den CPU Support ab 8000 weglassen, es läuft auch auf älteren CPU's. Was für ein Quatsch die Leute so zu restriktieren. Hätten so gesagt, OK ab den 2000er Intels machen wir ein Schnitt.
 
"die Regeln für Upgrades anders sind als für Neuinstallationen"

Scheinbar findet bei Neuinstallationen einfach kein CPU-Check statt.
Ansonsten zeigt der P4-Bug ja, daß Windows 11 auf jeder alten Kiste läuft.
 
Wer es wissen will, ein AMD Athlon 64 der ersten 64 Bit CPU von 2003 läuft es tadellos.
Windows 11 bleibt einfach ein weiteres Stockwerk auf dem Windows 10 "Tower"...:-P
Es läuft auf alten Oldies einfach super.
 
Mein Arbeitsrechner läuft mit einem i5 7500 .
Der PC Health Check meinte CPU wird nicht unterstützt und somit keine Win11 Installation.
Jetzt habe ich das Windows-Insider-Programm aktiviert und teilgenommen. Im Anschluss kam Win11 per Update automatisch und hat sich erfolgreich installiert.
 
Nicht schlecht. Vom Kommentar her unter dem Youtube Video hat der Kerl vermutlich ein Windows 10 Installationsmedium mit der Windows 11 Install.wim benutzt. Der Trick war ja einer der ersten zur Umgehung der HW Anforderungsprüfung Seitens Windows 11 Installer.
 
Bekommt man irgendwie ein TPM 2.0 an so ein olles System adaptiert?
ohne TPM-Header, für ein Modul, auf dem Mainboard oder softwareseitige Unterstützung (im Bios)
zB. mit fTPM, um den Microcontroller-Kern für TPM der CPU anzusprechen, wird es schwer.

Der TPM 2.0 Standard wurde "erst" 2014 veröffentlicht.
Das "alte" Bios muss dies auch unterstützen, aktivieren können.
Selbst wenn ein Header vorhanden ist, heißt es nicht das man einfach nachrüsten kann.
(zB. ist das TPM 1.2 nicht kompatibel und 2.0-Module müssen passen zum Board sein)

Nebenbei:
Das TPM soll ja unabhängig von der CPU arbeiten, daher glaube ich nicht, dass Erweiterungen über USB oder Steckkarten existieren.

Wie schon Verruckt-Birdman sagt: Sperre umgehen ist einfacher.
Ich empfehle aber zu warten.
Irgendwie habe ich es im Harn, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. (Stichwort: Firmenkunden)

Es ist einfach nur herzerwärmend zu lesen, wenn interessierte Tüftler lauffähige Installationen auf "zu alten Systemen" zeigen. Für alle anderen gilt 2025.
 
Microsoft hat den P4 vergessen.. Wie konnten sie nur diese 15 Jahre alte CPU, die im Jahr 2021 noch sehr verbreitetet ist, vergessen? Big Oof...

Die Frage nach TPM würde ich mir nicht stellen. Ich denke die wichtigere Frage ist: Will man dass überhaupt?

Ich meine, viel schneller als dass wirds nicht. Da gabs noch den Prescott mit 3,8 GHz der noch einen Tick schneller sein sollte, aber 1 Kern mit 2 Thread ist heute mit nem modernen Betriebssystem (aka Win8+) überfordert. Soll heißen lange Ladezeiten, gelegentliche Stotterer und gefühlt 2/3 der Zeit bei 100% CPU Auslastung. Zäh ist das neue flüssig.. Woher ich das weiß? Auf meinem P4 661 lief mal Win10. Klingt komisch ist aber so.
 
Die sollen einfach in den Anforderungen auf TPM und den CPU Support ab 8000 weglassen, es läuft auch auf älteren CPU's. Was für ein Quatsch die Leute so zu restriktieren. Hätten so gesagt, OK ab den 2000er Intels machen wir ein Schnitt.

Sie sperren quasi alle alten CPUs mit Meltdown, Spectre und dem Gegenstück von AMD auf Zen1-Basis. Verständlich ist es schon, insbesondere im Business-Umfeld. Da kann das schon sehr teuer werden, wenn man die Lücken nicht schließen kann. Für den normalen Endkunden ist das natürlich ein Riesen-Mist.
 
Wenn es unanhängig der CPU arbeiten kann, spricht es doch DAFÜR, dass man es nachrüsten kann. Beispielsweise Steckkarten
Daran dachte ich zuerst auch.
Wenn man aber überlegt das Erweiterungskarten am Chipsatz hängen wird die Idee kompliziert.
(jedenfalls für mich)
Alter Chipsatz, altes Bios, welches TPM nicht aktivieren kann. Und nu?
Karte rein, booten und Treiber installieren damit die erkannt wird?
Auch schlecht. Dann bist du nicht mehr unabhängig von der CPU.

Das Thema ist für Tüftler sicherlich spannend und es wird bestimmt einen Weg geben dem Betriebssystem vorzugaukeln, das die Plattform TPM 2.0 unterstützt, bzw. aktiviert hat oder sogar richtig nutzen kann.
Dann sind wir wieder bei dem Punkt, wenn es um Aufwand und Nutzen geht oder:
Sperre umgehen ist einfacher.

Das Gedankenspiel hat aber Spaß gemacht. :D
 
Sie sperren quasi alle alten CPUs mit Meltdown, Spectre und dem Gegenstück von AMD auf Zen1-Basis. Verständlich ist es schon, insbesondere im Business-Umfeld. Da kann das schon sehr teuer werden, wenn man die Lücken nicht schließen kann. Für den normalen Endkunden ist das natürlich ein Riesen-Mist.

Nicht verständlich, sondern sachlich falsch. Zugelassen sind alle ab Herbst 2017 vorgestellten Architekturen und einige aus dem Frühjahr 2017.
Spectre/Meltdown war 2018 und die ersten CPUs mit näher erläuterten Maßnahmen dagegen erschienen sogar erst 2019.
 
Hallo Torsten,

Ich mag mich nicht bis ins Detail damit beschäftigen, aber mir dünkte etwas von der gesamten Core i-Produktlinie bis Entdeckung und die Prozessoren von AMD bis Zen 1 bzw. Zen+. Auf die Schnelle habe ich folgende Liste hinsichtlich Intel gefunden:

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Quelle: https://www.pcworld.com/article/407758/intel-responds-to-the-cpu-kernel-bug.html

Die kleine Nischenzeitschrift PCGH :-P schrieb damals mal folgendes zu Spectre und Ryzen 3000

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Für mich als Laien darin liest es sich, als würden alle Intels (theoretisch bis 8000er) und Zen1 und Zen+ angreifbarer sein als die Versionen danach. Da machen zusätzliche Sicherungsmethoden schon Sinn und gerade im Unternehmensbereich wo Win 11 in den kommenden Jahren Einzug halten wird (sowohl lokal als auch in einer VM) ist TPM und Secure Boot sicher nicht verkehrt.

Es muss ja nicht zwingend was damit zu tun haben, aber diese Abgrenzung von vielen Prozessoren, die davon betroffen sind ist schon komisch.
 

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Für mich als Laien darin liest es sich, als würden alle Intels (theoretisch bis 8000er) und Zen1 und Zen+ angreifbarer sein als die Versionen danach. Da machen zusätzliche Sicherungsmethoden schon Sinn und gerade im Unternehmensbereich wo Win 11 in den kommenden Jahren Einzug halten wird (sowohl lokal als auch in einer VM) ist TPM und Secure Boot sicher nicht verkehrt.

Es muss ja nicht zwingend was damit zu tun haben, aber diese Abgrenzung von vielen Prozessoren, die davon betroffen sind ist schon komisch.

Exakt: Mindestens alle bis einschließlich Intel 8000 und Ryzen 2000 CPU/3000 APU sind nur nachträglich gefixt worden. Genau diese Prozessoren gibt Intel aber in vollem Umfange frei. Dokumentierte Hardware-Funktionen, mit denen das Betriebssystem eine Return-Stack-Modifikation feststellen kann, wurden sogar erst mit Zen 3 und meiner Erinnerung nach Cascade Lake eingeführt. Ich persönlich sehe zwar keine Sicherheitsprobleme in den Software-Workarounds für ältere CPUs, letztlich schützt vor Spectre nur der Verzicht auf OoO oder eine entsprechend gehärtete Software, aber keine oberflächlichen Hardware-Änderungen. Aber mit dem Argument der Sicherheit ab Launch hätte Microsoft alle CPUs vor 2019, möglicherweise sogar bis weit in 2020 rein blacklisten müssen. Die freigegebenen 2017er und früh-2018er sind dagegen genauso sicher oder eben unsicher, wie Modelle von 2015 und 2016. Einige der gesperrten früh-2017er Core i-7000 nutzen, soweit bekannt, sogar identisches Silizium zu freigegenen Core i-8000 und auch der begleitende, für TPM & Co zuständige PCH ist sowieso physisch der gleiche.
 
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