News Windows 11: Microsoft will mit 24H2 das USB-C-Chaos beseitigen

PCGH-Redaktion

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Microsoft führt eine neue Zertifizierung für PCs mit Windows 11 24H2 ein, die das Chaos bei USB-C-Anschlüssen beseitigen soll. Ermöglicht wird das durch neue Mindestvorgaben, die alle Anschlüsse erfüllen müssen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: Microsoft will mit 24H2 das USB-C-Chaos beseitigen

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Dann müssen alle 4x USB -C Ports meines Rechners 15 Watt Leistung ausgeben - da sind wir schon bei 60 Watt?
Und alle Ports müssen Display Port fähig sein , da mit ich dann 4x Bildschirme auf einmal anschließen könnte - wie soll das denn gehen?
Und was passiert wenn dann USB 6.0 herauskommt?

Da ist doch dann wieder Chaos vorprogrammiert.
So ganz durchdacht hört sich das nicht an...
 
Dann müssen alle 4x USB -C Ports meines Rechners 15 Watt Leistung ausgeben - da sind wir schon bei 60 Watt?
Und alle Ports müssen Display Port fähig sein , da mit ich dann 4x Bildschirme auf einmal anschließen könnte - wie soll das denn gehen?
Und was passiert wenn dann USB 6.0 herauskommt?

Da ist doch dann wieder Chaos vorprogrammiert.
So ganz durchdacht hört sich das nicht an...
Man könnte es auch so verstehen, dass alle Ports in der Lage sein müssen, die Spezifikation zu erfüllen, aber nur einer muss es gleichzeitig Liefern. Wenn du also ein Gerät mit 15 Watt an Port 1 lädst, kann Port 2 halt nur gedrosselt laden oder gar nicht. Gleiches für einen Monitor. An Port 1 steckt einer, steckst du einen weiteren an Port 2 bleibt das Bild halt schwarz, aber zeihst du Port 1 ab, funktioniert 2. Steht ja nicht da, dass alle, alles gleichzeitig können müssen, sondern nur, dass jeder verbaute Anschluss dazu in der Lage sein soll.

Ob das nun für mehr oder weniger Verwirrung sorgt, keine Ahnung.

Noch mehr Zertifizierungen und Logos.
Warum übernimmt man nicht einfach die offiziellen Logos und muss was eigenes basteln?
Die Zertifizierungen sind auch fürn Popo. Ich verstehe nicht, warum man die verschiedenen Versionen nicht klar getrennt hat. Etwa 5 Gbps 3.0. 5 Gbps & PD 3.1. 10 Gbps 4.0. 10 Gbps & PD 4.1, usw.
Man wüsste anhand der vorderen und der hinteren Zahl sofort, was der Port kann, wie schnell er ist oder ob er wirklich nur Daten überträgt.

Ein USB 3.0 Port, kann auch ein USB 3.2 Ports sein. Kaum jemand schreibt dazu ob das nun Gen 1x1 oder Gen 2x1 ist. Auch ein 3.0 Port ist zur Bildübertragung geeignet, schafft aber nicht die Auflösung und die Hz eines 3.2 2x2 Ports. Und zu den Zahlen kommen auch noch haufenweise Bildchen für die manchmal neben dem Port gar kein Platz ist oder die schlicht kacke aussehen. Das System so ist jedenfalls auch nicht besser.

Und da haben wir noch nicht davon gesprochen, dass der Markt diese ganzen Zertifikate und Benennungen auch noch adaptieren muss. Alle alten Kabel und Anschlüsse werden ja nicht automatisch umbenannt. Selbst wenn sie heute ein neues System einführen, dauert es Jahre, bis die Händler das adaptiert haben und manche machens vermutlich nie. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte es auch so verstehen, dass alle Ports in der Lage sein müssen, die Spezifikation zu erfüllen, aber nur einer muss es gleichzeitig Liefern. Wenn du also ein Gerät mit 15 Watt an Port 1 lädst, kann Port 2 halt nur gedrosselt laden oder gar nicht. Gleiches für einen Monitor. An Port 1 steckt einer, steckst du einen weiteren an Port 2 bleibt das Bild halt schwarz, aber zeihst du Port 1 ab, funktioniert 2. Steht ja nicht da, dass alle, alles gleichzeitig können müssen, sondern nur, dass jeder verbaute Anschluss dazu in der Lage sein soll.

Ob das nun für mehr oder weniger Verwirrung sorgt, keine Ahnung.
So verstehe ich es auch, das andere wäre ja Quatsch und nicht umsetzbar.
Jeder Port muss alle Spezifikationen einzeln können, aber nicht unbedingt im parallelen Betrieb.
 
Dann müssen alle 4x USB -C Ports meines Rechners 15 Watt Leistung ausgeben - da sind wir schon bei 60 Watt?
So verstehe ich es auch, das andere wäre ja Quatsch und nicht umsetzbar.
Jeder Port muss alle Spezifikationen einzeln können, aber nicht unbedingt im parallelen Betrieb.
Ja, ich denke auch, dass man Einsehen muss, dass man da auf einem Level angekommen ist, bei dem nicht alle Ports alles gleichzeitig können können, ohne dass es richtig teuer wird. Insbesondere bei PD ist man dann schnell an einem Punkt, an dem man mehrere hundert Watt Netzteilleistung vorhalten muss und der Strom muss ja auch noch zu den Ports kommen. Als Kompromiss könnte man einen Gesamtdaten- und Stromdurchsatz angeben, den sich die Ports dann teilen. Das führt zwar immer noch zu Mehrkosten, die sollten aber im Rahmen bleiben und bieten wenigstens den Komfort, dass egal ist, wo man was ansteckt.
Die Zertifizierungen sind auch fürn Popo. Ich verstehe nicht, warum man die verschiedenen Versionen nicht klar getrennt hat. Etwa 5 Gbps 3.0. 5 Gbps & PD 3.1. 10 Gbps 4.0. 10 Gbps & PD 4.1, usw.
Vielleicht ab USB5 dann auch einfach ohne "Minor"-Schritte und dann nur noch die Datenrate in Gbps (oder vielleicht auch gleich GB/s) und die PD in Watt, meinetwegen in fest definierten Schritten.
 
Dann müssen alle 4x USB -C Ports meines Rechners 15 Watt Leistung ausgeben - da sind wir schon bei 60 Watt?
Und alle Ports müssen Display Port fähig sein , da mit ich dann 4x Bildschirme auf einmal anschließen könnte - wie soll das denn gehen?
Und was passiert wenn dann USB 6.0 herauskommt?

Da ist doch dann wieder Chaos vorprogrammiert.
So ganz durchdacht hört sich das nicht an...

USB 6.0 wird einfach gar nicht mehr rauskommen. Wer sollte denn einen Controller dafür entwickeln, wenn er den nicht verkauft bekommt, solange Microsoft keine Treiber integriert, was Microsoft immer erst dann macht, wenn eine gewisse Verbreitung besteht?^^

So verstehe ich es auch, das andere wäre ja Quatsch und nicht umsetzbar.
Jeder Port muss alle Spezifikationen einzeln können, aber nicht unbedingt im parallelen Betrieb.

Selbst "im Wechsel" wird das aufwendig. Jeden Port eingehend 20-Volt-tauglich zu machen und jeden mit der Ladeelektronik zu verbinden, bedeutet schon mal eine ganze Menge zusätzlicher Leitungen mit teils hoher Belastbarkeit. Eine reine Katastrophe ist aber die Forderung nach Display Port an jedem Anschluss sowie USB4, sobald irgendwas an dem Gerät USB4 unterstützt. Hochgeschwindigkeitsdatenleitungen mittels Splitter von einem Port an einen anderen zu leiten bedeutet Kosten, die sich kein Hersteller machen wird. Zumal es massive Probleme gäbe, wenn der Nutzer mehrere sharende Ports belegt.

Was Microsoft hier beschlossen hat, ist meiner Meinung nach nichts anderes als die Rückkehr von USB Typ-A in die Mittelklasse: Wenn der Prozessor nur zwei USB4-/TB4-Ports unterstützt, dann wird es auch nur zwei USB-C-Ports geben. Wenn er nur vier Displays inklusive des internen ansteuern kann, dann wird es nur drei USB-C-Ports geben. Zusätzliche USB 3.2 sind ausgeschlossen, zusätzliche USB 3.1/3.0/2.0 werden halt als Typ-A ausgeführt, wenn die Gerätedicke das zulässt – oder sie fallen ersatzlos weg. Letzteres dürfte zwangsläufig alle Tablets treffen, deren Chips meinem Wissen nach selten mehr als zwei Displays unterstützen und deren Dicke nie für Typ-A ausreicht. Da ist ein zweiter USB-Anschluss dann halt in Zukunft ausgeschlossen respektive Android-Geräten vorbehalten.

Was Microsoft übrigens nicht behebt: "Das USB-C-Chaos", zumindest nicht in der unteren Mittelklasse. Jedes Notebook oder Tablet, dass kein USB4 anbietet (und insbesondere letztere werden das noch lange nicht flächendeckend tun), kann auch nach der neuen Regelung bunt USB 2.0, 3.0, 3.1 und 3.2 als Typ-C verbauen und der Verbraucher muss weiterhin raten, an welchem Port welche Geschwindigkeit möglich ist. Umgekehrt sind die Vorschriften für Datenverkehr an einem USB4-Port nichts, was nicht schon in den USB-Specs stehen würde. Microsoft verbietet nicht einmal Maple-Ridge-basierte "USB4", die bei Anschluss eines USB-3.2-Geräts nur USB 3.1 erreichen. (Im Gegenteil: Vielleicht spendiert Microsoft ihnen sogar einen zweiten Frühling. Eigentlich hätten sie mit Raptor Lake aussterben sollen, aber insbesondere für AMD-Systeme wären diese günstigen Controller eine naheliegende Lösung, um die Zahl der USB4- und damit erlaubten Typ-C-Ports wieder hochzuschreiben.)
 
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