News Wegen Crowdstrike: 32 Jahres altes Windows 3.1 "rettet" Fluglinie

PCGH-Redaktion

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Im Zuge des Crowdstrike-Ausfalls konnten zahlreiche Fluglinien in den USA nicht abheben. Southwest Airlines blieb hiervon jedoch verschont - weil man immer noch auf das 32 Jahre alte Windows 3.1 setzt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Wegen Crowdstrike: 32 Jahres altes Windows 3.1 "rettet" Fluglinie

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Das Software in einem Luftfahrzeug nicht regelmäßig aktualisiert wird, ist absolut nachvollziehbar. Jede Änderung benötigt eine luftfahrtrechtliche Zulassung und die entsprechenden Tests (zum Glück).

Eine Produktionsanlage erhält auch keine Updates/Upgrades, außer ggf im Rahmen einer Anlagenverbesserung.

Und bei Flugzeugen halt im Rahmen von Avionikupdates.

Oder geht es um Software am Boden (z.B. zur Abfertigung)?
 
"Cloud is geil", ne? Brrrrr, da läuft's mir kalt den Rücken runter. Offenbar braucht man on-site-Fallbacksysteme. Ich bin gespannt, ob sich das irgendwie auf den Markt und die Entwicklung der Systeme auswirken wird.
 
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Um mal mit ein paar Halbwahrheiten und gefährlichen Halbwissen hier aufzuräumen...
1.) Es waren alle Systeme betroffen auf denen Crowdstrike installiert war und die die fehlerhafte Datei ...291...25 erhalten haben. Egal ob on site oder in der Cloud.
2.) Es waren keine Flugzeuge betroffen, sondern die Abfertigung der Passagiere und die Logistik (Gepäck, Mahlzeiten) In Frankfurt ist man m.W.n. sogar zu Fax und Papier zurückgegangen um das Boarden zu ermöglichen.

Und was lernen wir daraus: Macht euch besser unabhängig von Big Tech-Diensten.
Was wäre denn dann die Alternative?
Keine Sicherheitssoftware laufen zu lassen?

Eine Produktionsanlage erhält auch keine Updates/Upgrades, außer ggf im Rahmen einer Anlagenverbesserung.
Welche Firma führt den bitte keine Updates & Upgrades auf Produktionssysteme aus?
Aber sag mir mal bitte welche Firma das nicht macht, dann kaufe ich mir keine Aktien von der Firma!
Das sind dann die, die meinen das die OT Systeme sicher sind, weil sie hinter der FW stehen und die nur die IT Systeme schützen und patchen.:rollen:

"Cloud is geil", ne? Brrrrr. Offenbar braucht man on-site-Fallbacksysteme.
Wie gesagt, on prem Systeme waren genauso davon betroffen und die Behebung war gleichermaßen einfach.
On prem im save mode die Datei löschen.
In der Cloud C: auf einen andern server mounten und die Datei löschen.
Der Aufwand war in etwa gleich.
 
Oder geht es um Software am Boden (z.B. zur Abfertigung)?

Am Boden. Es geht um die Verwaltung der Flüge, Flugzeuge und bei Southwest wohl vor allem Crews. In den Flugzeugen selbst dürfte zum Teil noch weitaus älteres laufen, aber eher kein Windows.
Allerdings dürfte das reine Alter in dem Fall hoffentlich keine Rolle gespielt haben. Egal ob Windows 3.1, 95, XP oder schlichtweg ein antiker Mainframe aus den Tagen, als die bei Fluggesellschaften noch Standard waren: Nichts davon sollte ein sicherheitsbewusstes Unternehmen ins Internet lassen. In dem Moment, wo man das ganze System schlicht komplett isoliert von irgendwelchen Angreifern betreibt, braucht man auch keine aktuelle Sicherheitssoftware nebst -Updates mehr, in so einem Modus wäre auch Windows 10 vollkommen sicher gewesen. Aber dann kann der Pilot seinen Dienstplan ggf. nicht via Smartphone checken und auch Informationssysteme für Kunden müssen aufwendig von Hand abgeglichen werden.

Das ist halt der Unterschied zwischen klassischen, auf eine Funktion beschränkten, statischen Systemen und modernen, dynamischen, vollvernetzten Clouds: Mit den einen kann man in die Wolken, mit den anderen bleibt man am Boden.^^
 
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Welche Firma führt den bitte keine Updates & Upgrades auf Produktionssysteme aus?
Du hast nicht verstanden, dass ich von Produktionsmaschinen spreche. CNC-Bearbeitungsmaschinen, Maschinen, die Teile montieren, ...
Da wird generell nix geupdatet, wieso auch, die sind nicht angebunden. Wenn überhaupt, dann ins firmeninterne ERP bzw. ins eigene Manufacturing Execution System (MES). That's it, die Anlagen haben schlicht nix im Internet verloren. Und wenn es dann ein Port nach draußen gibt, dann muss da auch besonders hinsichtlich der Sicherheit drauf aufgepasst werden. Dort wird dann auch die jeweilige Software aktualisiert, ist aber sich auch kein Windows. Und noch längst nicht überall ausgerollt, Maschinen laufen gerne mal 25+x Jahre. Solange sie läuft, und abgeschrieben ist, wird sie verwendet. Außer sie kann was wichtiges nicht mehr, oder die Wartung wird zu aufwändig.
Grad mal die allerallerneusten Maschinen haben ggf. Anschluss ans Internet, wenn sie vom Hersteller hinsichtlich predictive Maintenance übewacht werden. Und selbst da sind die meisten Firmen äußerst vorsichtig. Warum? Weil ein Anlagenausfall einfach Geld kostet. ;)
Zu deiner Aktienfrage, such dir einfach Firmen aus dem deutschen Maschinenbau raus, da gibt es keine Updates, schlicht, weil man sie nicht braucht.
Wann hast du denn das letzte mal deine Waschmaschine mit Updates versorgt?
In den Flugzeugen selbst dürfte zum Teil noch weitaus älteres laufen, aber eher kein Windows.
Ja, vielleicht auch mal ein Windows CE in einem bestimmten Gerät. Darum hätte ich mir auch ein 3.1 vorstellen können. Ok, am Boden für andere (nicht mit der Fliegerei direkt verbundene) Prozesse kann man natürlich auch aktuellere IT nutzen. Hier war es mal irgendwie von Vorteil. Aber fürs Marketing auch nur so semi :D
 
Du hast nicht verstanden, dass ich von Produktionsmaschinen spreche. CNC-Bearbeitungsmaschinen, Maschinen, die Teile montieren, ...
Da wird generell nix geupdatet, wieso auch, die sind nicht angebunden. Wenn überhaupt, dann ins firmeninterne ERP bzw. ins eigene Manufacturing Execution System (MES). That's it, die Anlagen haben schlicht nix im Internet verloren. Und wenn es dann ein Port nach draußen gibt, dann muss da auch besonders hinsichtlich der Sicherheit drauf aufgepasst werden.

Ich habe schon verstanden was du meinst und dass du vom Systemen im Purdue Level 3.5 abwärts redest.
Natürlich haben die nichts im Internet verloren, aber genau dafür gibt es dann ja auch das Konzept mit Up- und Downstream WSUS Servern und AV Porxies und Storage Gateways.
Du hast z.B. einen WSUS im Level 4, dem Intranet, der sich die Updates aus dem Internet zieht.
Der verteilt die dann entweder direkt in den Level 3.5 bis 3 oder an einen downstream WSUS, der idealer Weise im autonomous mode läuft und in der DMZ steht (3.5).
Spätestens wenn du die Updates in den Level 2 an die DCS Systeme verteilst solltest du den downstream server in der DMZ oder im Level 3 (MES) haben.
M.W.n. ist das auch mit eine Voraussetzung für die NIS2 & TISAX Zertifizierung.

Dort wird dann auch die jeweilige Software aktualisiert, ist aber sich auch kein Windows. Und noch längst nicht überall ausgerollt, Maschinen laufen gerne mal 25+x Jahre. Solange sie läuft, und abgeschrieben ist, wird sie verwendet. Außer sie kann was wichtiges nicht mehr, oder die Wartung wird zu aufwändig.
Grad mal die allerallerneusten Maschinen haben ggf. Anschluss ans Internet, wenn sie vom Hersteller hinsichtlich predictive Maintenance übewacht werden. Und selbst da sind die meisten Firmen äußerst vorsichtig. Warum? Weil ein Anlagenausfall einfach Geld kostet. ;)
Dafür gibt es dann HA Systeme und so fällt während der Wartung nur kurzzeitig die Redundanz weg, was ein absolut vertretbares Risiko für die Business Continuity ist und in 99 % ohne Impact abläuft.
Zumal die kritischen Systeme sinniger Weise nicht nur HA sind, sondern auch noch Test, Dev und QA Systeme haben, auf denen vorher getestet wird.
Die mangelnde Sicherheit ist hier das größere Risiko.
Firmen, die DCS Systeme (Prozessleitsysteme) verkaufen, wie z.B. Siemens, schreiben dir sogar vor, was für AV Systeme du auf denen laufen lassen musst, wie du Windows und AV Updates musst etc.
Die verkaufen dir ein Komplettsystem und wenn du was anders machst, geben sie dir keinen Support mehr.

Zu deiner Aktienfrage, such dir einfach Firmen aus dem deutschen Maschinenbau raus, da gibt es keine Updates, schlicht, weil man sie nicht braucht.
Wann hast du denn das letzte mal deine Waschmaschine mit Updates versorgt?

Ich würde mal behaupten, dass das eher kleine Firmen mit einer schlechten oder schlecht budgetierten IT/OT Abteilung sind oder die einen extrem schlechten Dienstleister haben.
Das würde aber, neben der Rot/Grünen Irrsinns Politik, die voranschreitende Deindustrialisierung im Deutschen Maschinenbau erklären.
Denn ohne TISAX Zertifizierung werden viele große Unternehmen nicht mehr mit dem nicht zertifizierten Unternehmen zusammenarbeiten dürfen. VW und BMW haben z.B. schon Mitte letzten Jahres angekündigt, dass sie bald nicht mehr mit nicht Zertifizierten unternehmen zusammenarbeiten dürfen.

Mir ist aber bewußt, dass hier viele Firmen sparen, weil sie das für unnötig halten.
I.d.R. wird das aber dann beim 1. Ausfall viel teurer als es vernünftig aufzusetzen.
Beispiel:
Zusatzkosten für High Availability + DS WSUS + Dev System z.B. 10.000 € Anschaffung + 2.500 € jährlich.
Kosten für 1 Stunde Ausfall können schon mal schnell wesentlich mehr kosten und die Ausfälle sind dann i.d.R. wesentlich länger als 1 Sunde. Dazu kommt ggf. noch die schlechtere Lieferantenbewertung beim Kunden und ggf. Pönalien...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich sowieso wie so viele Unternehmen das Softwareupdate der Virensoftware einfach so auf Produktivsystemen ausgerollt und paketiert haben, ohne es vorher auf den Testsystem zu testen
 
Ich denke mal von
hat ja sonst auch geklappt
bis
Testsystem, was ist das denn, dafür haben wir ja den Dienstleister. Der wird das schon richtig machen.
 
Was wäre denn dann die Alternative?
Keine Sicherheitssoftware laufen zu lassen?
Nicht alles ins Internet zu hängen was nicht unbedingt notwendig ist?
Welche Firma führt den bitte keine Updates & Upgrades auf Produktionssysteme aus?
Zeitgerecht? Ich würde sagen 90%
Das sind dann die, die meinen das die OT Systeme sicher sind, weil sie hinter der FW stehen und die nur die IT Systeme schützen und patchen.:rollen:
Wenn deine OT Systeme von der IT-Infrastruktur aus abgesehen von Lesezugriff erreichbar sind hast du wo Mist gebaut.
Wie gesagt, on prem Systeme waren genauso davon betroffen und die Behebung war gleichermaßen einfach.
On prem im save mode die Datei löschen.
In der Cloud C: auf einen andern server mounten und die Datei löschen.
Der Aufwand war in etwa gleich.
Einfach ist relativ. Wenn ich Systeme im 4-stelligen Bereich habe ist das alles andere als lustig. Mir ist auch der Kommentar von einem Sysadmin untergekommen bei dem Geräte im 6-stelligen Bereich betroffen waren.

Und wenn Bitlocker verwendet wird, was wohl für eine nicht unerhebliche Zahl an Firmen, die Crowdstrike Falcon beziehen, zutreffen dürfte wird es nochmal extra lustig. Da geht Safemode nämlich nicht. Hab Bilder von Delta-Mitarbeitern gesehen die manuell jeden Self-Checkin-Terminal abklappern durften um Bitlocker Recovery zu betreiben.
Und soweit ich das verfolgt habe, unterstützt auch nicht jeder Cloudanbieter die Möglichkeit die Platte anderweitig einzubinden.

Ja, in dem Fall ist es egal ob Cloud oder on-prem. Macht die Cloud trotzdem nicht zu einem Allheilmittel. Hat seine Vorteile, aber auch genug Nachteile. Gibt genug Firmen die sich ihre Infra wieder zurück holen.
Aber dann kann der Pilot seinen Dienstplan ggf. nicht via Smartphone checken und auch Informationssysteme für Kunden müssen aufwendig von Hand abgeglichen werden.
Sowas geht schon, ist nur ein entsprechender Aufwand mit unidirektionalem Netzwerk bzw. limitierter Schnittstelle. Remote-Office geht dann bspw. mitunter nicht.
Dafür gibt es dann HA Systeme und so fällt während der Wartung nur kurzzeitig die Redundanz weg, was ein absolut vertretbares Risiko für die Business Continuity ist und in 99 % ohne Impact abläuft.
Bei wirklich kritischen Systemen hast du eher 3-fache Ausführung, damit du wirklich Redundanz hast. Selbst im Wartungsfall.
Ich würde mal behaupten, dass das eher kleine Firmen mit einer schlechten oder schlecht budgetierten IT/OT Abteilung sind oder die einen extrem schlechten Dienstleister haben.
Mir ists bei mehr als einem Konzern mit Milliardenumsatz untergekommen (verschiedene Branchen)
Das würde aber, neben der Rot/Grünen Irrsinns Politik, die voranschreitende Deindustrialisierung im Deutschen Maschinenbau erklären.
Musst du wirklich Politik in das Argument mit reinbringen?
Zumal die von dir genannte Politik nicht mal lange genug an der Macht war um da Einfluss darauf zu haben?
Sag ich als neutraler Beobachter aus dem Ausland.
Denn ohne TISAX Zertifizierung werden viele große Unternehmen nicht mehr mit dem nicht zertifizierten Unternehmen zusammenarbeiten dürfen. VW und BMW haben z.B. schon Mitte letzten Jahres angekündigt, dass sie bald nicht mehr mit nicht Zertifizierten unternehmen zusammenarbeiten dürfen.
Zertifizierungen sind lustig. Kosten viel Geld, kommen mit viel Aufwand daher. Und sind primär dazu da um den eigenen Arsch juristisch abzusichern, bzw. als Verkaufsargument. Alles, nur nicht für mehr Sicherheit.
Wie bei Zertifizierungen für Private. In 90% der Fälle sind die für ahnungslose Personaler und sagen recht wenig über die Eignung eines Bewerbers aus.
Ich frage mich sowieso wie so viele Unternehmen das Softwareupdate der Virensoftware einfach so auf Produktivsystemen ausgerollt und paketiert haben, ohne es vorher auf den Testsystem zu testen
Dem Vernehmen nach hat wer auch immer das bei Crowdstrike ausgerollt hat das auf eine Art und Weise gemacht, die Staging-Einstellungen beim Endkunden ignoriert :ugly:
 
Nicht alles ins Internet zu hängen was nicht unbedingt notwendig ist?

Ach und wenn es nicht im Internet ist braucht es keine Sicherheit?
Vor allem weil die Systeme ja auch keine Schnittstellen zu Systemen im Intranet brauchen, oder etwa doch?

Zeitgerecht? Ich würde sagen 90%

Wie gesagt, sind dass dann wohl eher Firmen, die eine extrem schlechte IT oder ein extrem schlechtes Management haben. Würde mich gerne mal mit dem CISO von diesen Firmen unterhalten.
Aber ich würde mal wetten, dass diese Firmen weder einen CISO haben, noch wissen was das ist.


Wenn deine OT Systeme von der IT-Infrastruktur aus abgesehen von Lesezugriff erreichbar sind hast du wo Mist gebaut.

Kann das evtl. sein, dass du nicht wirklich Ahnung hast wovon du redest und hier nur mit jeder Menge Halbwissen und unhaltbaren Vermutung um dich wirfst?
Denn scheinbar ist dir nicht klar, dass die Produktionssysteme auch Schnittstellen zu den Systemen im Intranet brauchen.
Ich kann dir jetzt nicht mal beschreiben, wie naiv die Annahme ist, dass dafür nur "Lesezugriff" benötigt werden sollte und selbst wenn, dass dieses ein Angriff verhindern könnte.
Dir ist scheinbar nicht wirklich klar wovon du hier überhaupt redest!

Einfach ist relativ. Wenn ich Systeme im 4-stelligen Bereich habe ist das alles andere als lustig. Mir ist auch der Kommentar von einem Sysadmin untergekommen bei dem Geräte im 6-stelligen Bereich betroffen waren.

Und wenn Bitlocker verwendet wird, was wohl für eine nicht unerhebliche Zahl an Firmen, die Crowdstrike Falcon beziehen, zutreffen dürfte wird es nochmal extra lustig. Da geht Safemode nämlich nicht. Hab Bilder von Delta-Mitarbeitern gesehen die manuell jeden Self-Checkin-Terminal abklappern durften um Bitlocker Recovery zu betreiben.
Und soweit ich das verfolgt habe, unterstützt auch nicht jeder Cloudanbieter die Möglichkeit die Platte anderweitig einzubinden.

Ja, in dem Fall ist es egal ob Cloud oder on-prem. Macht die Cloud trotzdem nicht zu einem Allheilmittel. Hat seine Vorteile, aber auch genug Nachteile. Gibt genug Firmen die sich ihre Infra wieder zurück holen.

Das es lustig war hat auch niemand behauptet.
Aber der Aufwand ein on premises oder ein Cloud System zu fixen war in etwa gleich.
Cloud ging schneller, brauchte aber ein paar Handgriffe mehr (wenn man es manuell gemacht hat).

Lustiger Weise wäre eine gute Cloud Automatisierung in dem von dir beschriebenen Fall tatsächlich ein Allheilmittel gewesen.

Aber welcher Cloud Anbieter ermöglicht es nicht ein Volume an eine andere VM zu hängen?
Also entweder saugst du dir das aus den Fingern, oder du gibst hier etwas ungeprüft weiter, dass dir jemand mit 0 Ahnung erzählt hat!
Sorry, dass ich das so sagen muss.

Bei wirklich kritischen Systemen hast du eher 3-fache Ausführung, damit du wirklich Redundanz hast. Selbst im Wartungsfall.

Ja bei ganz wenigen extrem kritischen Systemen sind die dann sogar georedundant.
Allerdings gehen nur sehr wenige Firmen den Aufwand da ein normales HA System schon eine Verfügbarkeit von 99.5 % hat
Was auch wieder für die Cloud spricht, da man hier einfach und günstig Georedundanz herstellen kann.

Mir ists bei mehr als einem Konzern mit Milliardenumsatz untergekommen (verschiedene Branchen)

Das bezweifele ich genau so, wie deine Expertise auf dem Gebiet!

Musst du wirklich Politik in das Argument mit reinbringen?

Wieso sollte man das nicht tun? Wenn man das Thema voranschreitende Deindustrialisierung anspricht, kommt man wohl nicht drumherum den Haupttreiber dessen zu erwähnen.

Zumal die von dir genannte Politik nicht mal lange genug an der Macht war um da Einfluss darauf zu haben?
Sag ich als neutraler Beobachter aus dem Ausland.
LOL?!?
Wer hat denn die irrsinnigen Energiekosten zu verantworten?
Wer hat denn die extrem gestiegene Bürokratie zu verantworten?
Wer betreibt denn den CO2 Ablasshandel?
Wer hat es zu verantworten, dass die Industrie abwandert und der Standort Deutschland absolut unattraktiv geworden ist?

Ferner ist die rot/grüne Irrsinns Politik schon so lange am Werken, dass Deutschland den letzten Platz im Standortwettbewerb eingenommen hat und ihr Programm zeigt deutlich, dass sich das nur noch verschlechtern kann und wird!

Zertifizierungen sind lustig. Kosten viel Geld, kommen mit viel Aufwand daher. Und sind primär dazu da um den eigenen Arsch juristisch abzusichern, bzw. als Verkaufsargument. Alles, nur nicht für mehr Sicherheit.
Wie bei Zertifizierungen für Private. In 90% der Fälle sind die für ahnungslose Personaler und sagen recht wenig über die Eignung eines Bewerbers aus.

Tja, dann viel Spaß dabei, wenn du das den Unternehmen erklärst, die wegen der fehlenden NIS2 und TISAX Zertifizierung nicht mehr mit deinem Unternehmen zusammenarbeiten und ihre Produkte bei der Konkurrenz kaufen! :rollen:

Dem Vernehmen nach hat wer auch immer das bei Crowdstrike ausgerollt hat das auf eine Art und Weise gemacht, die Staging-Einstellungen beim Endkunden ignoriert :ugly:

Und wieder beweist du gefährliches Halbwissen und dass du lediglich vermutest zu wissen wovon du redest.
Sorry dir das so sagen zu müssen, aber dir ist offensichtlich nicht bewusst, dass Security Software generell nicht in einen Kundentest einläuft.
Denn anstatt wie bei Windows wird Security Software nicht 1 mal im Monat über ein kumulatives Update gepatched, sondern täglich, ggf. sogar mehrmals täglich.
Das hieße du müsstest ständig testen und deine Sicherheitssoftware wäre zu jeder Zeit veraltet und der Schutz währe daher zweifelhaft bis unwirksam.
Man stelle sich mal vor, eine Security Software würde mit jedem Pattern Update warten und die dann nur 1 Mal im Monat ausrollen... Ich glaube das wäre des Hackers liebste Software! :rollen:
 
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Ach und wenn es nicht im Internet ist braucht es keine Sicherheit?
Vor allem weil die Systeme ja auch keine Schnittstellen zu Systemen im Intranet brauchen, oder etwa doch?
Hab ich das gesagt?
Aber es braucht keine Software die ungefragt Kernel-Level Updates pushen kann. Und
Wie gesagt, sind dass dann wohl eher Firmen, die eine extrem schlechte IT oder ein extrem schlechtes Management haben. Würde mich gerne mal mit dem CISO von diesen Firmen unterhalten.
Aber ich würde mal wetten, dass diese Firmen weder einen CISO haben, noch wissen was das ist.
Bestreite ich nicht, nur trifft schlechte/unterfinanzierte IT und schlechtes Management meiner Erfahrung nach auf die meisten Firmen zu. Kann natürlich Selection Bias sein.
Und wirklich gute CISOs sind meiner Erfahrung nach eher in der Minderheit. Die meisten sind eher von der "Powerpoint, Compliance-Checklisten und heißer neuer Scheiß"-Fraktion.
Kann das evtl. sein, dass du nicht wirklich Ahnung hast wovon du redest und hier nur mit jeder Menge Halbwissen und unhaltbaren Vermutung um dich wirfst?
Denn scheinbar ist dir nicht klar, dass die Produktionssysteme auch Schnittstellen zu den Systemen im Intranet brauchen.
Ich kann dir jetzt nicht mal beschreiben, wie naiv die Annahme ist, dass dafür nur "Lesezugriff" benötigt werden sollte und selbst wenn, dass dieses ein Angriff verhindern könnte.
Dir ist scheinbar nicht wirklich klar wovon du hier überhaupt redest!
Hängt vom Businessfall ab was möglich ist und welcher Zugriff notwendig ist. Ich bin definitiv mehr auf der IT als der OT Seite zuhause. Aber bei den IR-Fällen die mir untergekommen sind wo es die OT-Infrastruktur auch erwischt hat wären durch bessere Segmentierung verhinderbar gewesen.
Das es lustig war hat auch niemand behauptet.
Aber der Aufwand ein on premises oder ein Cloud System zu fixen war in etwa gleich.
Cloud ging schneller, brauchte aber ein paar Handgriffe mehr (wenn man es manuell gemacht hat).
Du hast wortwörtlich geschrieben die Behebung ist "einfach". Da haben wir wohl unterschiedliche Definitionen. Einfach ist für mich bspw. ein Script über Intune auszurollen, nicht 15-facher Neustart (wie in einer Crowdstrike-Empfehlung) oder manuelle Recovery von Bitlocker an jedem verdammten Endpoint.

Ja, der Aufwand war in etwa gleich. Bei Cloud hattest du aber in dem Fall zusätzlich noch das Problem, dass Microsoft ungefähr zur selben Zeit 17h lang Probleme mit ihrer 365 Plattform hatte.
Lustiger Weise wäre eine gute Cloud Automatisierung in dem von dir beschriebenen Fall tatsächlich ein Allheilmittel gewesen.
Diskutierbar. Es hat seinen Vorteil weil man immer noch "remote" zugreifen kann. Allerdings ist man eben davon abhängig, das der Cloudanbieter selbst keine Probleme hat. Ich sag nur CloudNordic.
Aber welcher Cloud Anbieter ermöglicht es nicht ein Volume an eine andere VM zu hängen?
Also entweder saugst du dir das aus den Fingern, oder du gibst hier etwas ungeprüft weiter, dass dir jemand mit 0 Ahnung erzählt hat!
Sorry, dass ich das so sagen muss.
Hab diverse Foren in dem Zusammenhang verfolgt. Korrekt, es ging nicht darum die Platte woanders einzuhängen sondern von einer anderen Platte zu booten. Bzw. darum, dass sich die VMs nicht stoppen ließen und dadurch die Platte nicht wo anders eingehängt werden konnte.
Ja bei ganz wenigen extrem kritischen Systemen sind die dann sogar georedundant.
Allerdings gehen nur sehr wenige Firmen den Aufwand da ein normales HA System schon eine Verfügbarkeit von 99.5 % hat
Was auch wieder für die Cloud spricht, da man hier einfach und günstig Georedundanz herstellen kann.
Klar, da sind wir dann eher im Bereich der kritischen Infrastruktur.
Geht mit Colocation aber genauso und ist oft günstiger. Und geographisch getrennte Backups/Redundanz sollte eigentlich selbstverständlich sein ab einer gewissen Größe. Die hab sogar ich als Privatperson bei wichtigen Daten.
Das bezweifele ich genau so, wie deine Expertise auf dem Gebiet!
Kannst du gerne.
Wieso sollte man das nicht tun? Wenn man das Thema voranschreitende Deindustrialisierung anspricht, kommt man wohl nicht drumherum den Haupttreiber dessen zu erwähnen.
Das Thema hast du alleine angesprochen. Historisch betrachtet ging das übrigens eher mit "konservativer" Politik Hand-in-Hand (Thatcher, Ford/Reagan, Merkel,...)
Selbst wenn Rot-Grün für Deindustrialisierung wäre sind sie glaube ich nicht kompetent genug das rückwirkend für die letzten 20+ Jahre hinzukriegen (außer ich hab falsche Erinnerungen betreffend wer in dem Zeitraum tonangebend war in Deutschland)
Wer hat denn die irrsinnigen Energiekosten zu verantworten?
Ich setze mein Geld Kohlelobby wodurch erst die AKWs abgedreht wurden. Den Ausstieg hat mWn auch nicht Rot-Grün-Gelb beschlossen.
Wer hat denn die extrem gestiegene Bürokratie zu verantworten?
Da gabs bei euch noch Steigerungspotential? :ugly:
Wer betreibt denn den CO2 Ablasshandel?
EU Vorgabe nach entsprechendem Lobbying aus der Unternehmenswelt.
Wer hat es zu verantworten, dass die Industrie abwandert und der Standort Deutschland absolut unattraktiv geworden ist?
Manager die auf kurzfristige Gewinne anstelle langfristigem Bestand aus sind (persönlich nenne ich es die Jack Welch Schule) und Gerichte die "Shareholder-Interessen" als oberstes Gebot betrachten.
Niemand hat Siemens und Co. gezwungen Know-How nach China zu tragen weil dort die Produktion so schön billig war. Jetzt fällt es uns (ganz Europa) nach und nach auf den Kopf.
Ferner ist die rot/grüne Irrsinns Politik schon so lange am Werken, dass Deutschland den letzten Platz im Standortwettbewerb eingenommen hat und ihr Programm zeigt deutlich, dass sich das nur noch verschlechtern kann und wird!
Keine Ahnung ob das derzeitige Regierungsprogramm noch schlechter als das der Vorgänger ist. Mir sind die österreichischen Partei-Pendants beim Ar*** lieber als die SPD und deutschen Grünen beim Gesicht.

Aber nochmal: mWn ist die von dir so gehasste Regierung erst seit 2021 im Amt. Ging es erst seitdem bergab oder war das doch eher eine bereits länger anhaltende Entwicklung?

So, und das war mehr als genug :offtopic:
Tja, dann viel Spaß dabei, wenn du das den Unternehmen erklärst, die wegen der fehlenden NIS2 und TISAX Zertifizierung nicht mehr mit deinem Unternehmen zusammenarbeiten und ihre Produkte bei der Konkurrenz kaufen! :rollen:
Nichts anderes hab ich gesagt. Zertifikate sind in der Regel ein Verkaufsargument, aber kein Sicherheitsnachweis.
Und wieso schließt du daraus, dass mein Unternehmen nicht in diversen Bereichen zertifiziert ist?
Ich hab auch persönlich auch diverse Zertifikate obwohl ich sie für Unfug halte. Eben weil mir bewusst ist, dass ahnungslose Personaler darauf schauen. Ändert nichts daran, dass das mitunter wenig über Können/Expertise aussagt. Hatte schon das ein oder andere Einstellungsgespräch für meine Abteilung. Die Zertifikathengste haben bisher selten geglänzt.
Und wieder beweist du gefährliches Halbwissen und dass du lediglich vermutest zu wissen wovon du redest.
Sorry dir das so sagen zu müssen, aber dir ist offensichtlich nicht bewusst, dass Security Software generell nicht in einen Kundentest einläuft.
Denn anstatt wie bei Windows wird Security Software nicht 1 mal im Monat über ein kumulatives Update gepatched, sondern täglich, ggf. sogar mehrmals täglich.
Das hieße du müsstest ständig testen und deine Sicherheitssoftware wäre zu jeder Zeit veraltet und der Schutz währe daher zweifelhaft bis unwirksam.
Man stelle sich mal vor, eine Security Software würde mit jedem Pattern Update warten und die dann nur 1 Mal im Monat ausrollen... Ich glaube das wäre des Hackers liebste Software! :rollen:
Bevor man anderen gefährliches Halbwissen vorwirft sollte man sich selbst wirklich zu 100% sicher sein :rollen:

Crowdstrike Falcon unterstützt explizit N-1 (auch N-2), allerdings wirds das etwas missverständlich kommuniziert. Vermeintlich war es ein Produktupdate das als "Content"-Update deklariert wurde und das dann entsprechend ignoriert: https://community.spiceworks.com/t/...e-my-thoughts-on-fast-auto-patching/1097531/6

Und schön, dass du mir mit deinem Halbwissen erklären willst, wie der Typ Software, mit dem ich täglich zu tun habe, funtkioniert :rollen:
Bei Microsoft selbst sind es übrigens im Normalfall 4-Stunden Intervalle für Definitionsupdates.
 
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