Die jetzt geschaffene Ausnahme definiert Windows Feature Updates aber ausdrücklich als eine Belastung, die man möglicherweise allgemein vermeiden möchte und bei den jetzigen Zusatzbelastungen sogar vermeiden muss.
Anscheinend leidet mein Textverständnis mittlerweile unter der Coronakrise. Ich finde in eurem Artikel kein Zitat von MS, wonach das Upgrade eine Belastung für den Endkunden wäre.
Auch in eurem verlinkten Artikel von Ende März lese ich nur, dass MS es derzeit nicht schafft, Upgrades nach ihrem Verständnis gut genug zu testen und es deshalb zunächst keine neuen geben wird.
Beim Rest kann ich nur wild spekulieren. Wenn schon YT, Netflix und co massiv Datenrate sparen, kann sich MS da auch anschließen und Zwangsupdates für die Leute, die diese bisher nicht durchgeführt haben, zurückstellen.
Ihr seit doch die Presse, warum fragt ihr nicht bei MS nach dem Grund?
Werden eigentlich im Regelfall Win 10 Upgrades auch über eine getaktete Verbindung installiert, wenn das Suportende erreicht ist?
Inwiefern? Bei den faulen und inkompetenten Betreibern von Unternehmen und öffentlichen Institutionen?
Jetzt spinne ich meinen Gedanken mal weiter: Win 10 Pro EDU ist auch betroffen. Ohne einen Aufschub würde das dann vermutlich auch bei jedem, der gerade im HomeLearning ist und diese Version nutzt, über das heimische Internet (egal ob Mobilfunk oder Festnetz) installiert. Mit etwas Glück als Download über einen sowieso schon überlasteten VPN-Server. Und wenn dann doch etwas schief geht, wird es noch schwieriger für die nicht IT-Affinen, jemanden zu finden, der ihnen dieses Problem behebt.
Das ganze verschwendet zumindest potentiell massenweise Datenvolumen (warum darf MS das, YT/Netflix aber nicht?). Oder, wenn es nicht automatisch installiert würde (getaktete Verbindung) gäbe es ab Mitte Mai halt keine Security-Updates mehr für diese Geräte.
Da ist es wohl eher trivial, die sowieso vorhandenen Security-Hotfixe nicht nur für Enterprise und LTSC zu veröffentlichen sondern ausnahmsweise auch für die Home/Pro-User.
Und was hat sowas mit faulen Betreibern von kleinen Firmen zu tun? Im Gegenteil, gerade dort würde ich ein Win10 Upgrade immer bis zum letzten sinvollen Termin heraus zögern. So hat man dann in der Firmen-IT wenigstens nur kurzfristig alle 18 Monate mal zwei Versionen laufen und spart zwischendrin die Arbeitsunterbrechung.