Valheim: Erfolg verzögerte die Entwicklungs-Roadmap

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Jeder große Erfolg zieht auch Konsequenzen mit sich. In dem Fall des neuen Steam-Indie-Hits Valheim verschob sich die Entwicklung kurzfristig auf das Beheben von Bugs, die gefunden wurden, nachdem Millionen von Spielern den Early-Access-Titel für sich entdeckt hatten.

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Was?! Die Wollen erst alle Bugs korrigieren bevor sie in Features versinken?

Nicht ewig Alpha0.0 oder Beta 0.1 sein?
Wie alle anderen EarlyAcces Spiele davor?

Kann ja nur scheitern.
 
Ja, es soll ja Entwickler geben, die zuerst kostenpflichtige DLCs verkaufen, bevor sie erst einmal das Basisspiel zu Ende bringen und die Fehler ausbügeln. ;)
 
Ich verstehe den Zusammenhang ehrlich gesagt nicht zw "mehr Spieler als erwartet" und deswegen der Fokus auf Bugfixing ... ?

Hätte man bei weniger Spielern weniger Bugs gefixt und das Spiel unfertiger veröffentlicht? Wären dann die neuen Features zuerst dran gekommen, und dann erst die Bugs? Und was hat das mit den hohen Verkaufszahlen zu tun? Klar, ggfs mehr Bugrückmeldungen, aber das geht aus der News nicht hervor und eigentlich müsste das Feedback eher dazu führen dass man schneller mehr Bugs findet.

Also so janz versteh ich es nicht ... vermutlich müssen die Entwickler erstmal ein paar Badewannen mit dicken Scheinen füllen, um sich entspannt darin zu suhlen ... :D
 
Ich verstehe den Zusammenhang ehrlich gesagt nicht zw "mehr Spieler als erwartet" und deswegen der Fokus auf Bugfixing ... ?
Ganz einfach.

Ein Indie-Spiel, was gerade in den early access startet, hat manchmal nur um 500 Spieler und entsprechend weniger PC Konfigurationen die Fehler auswerfen können, als wenn man jetzt 5 Millionen Spieler hat, wo echt alle Möglichkeiten + Kombinationen an Hard- und Software dabei sein sollten. :)

Entsprechend hat man direkt kurz nach Start alle Möglichen Fehler gemeldet bekommen(5 Mio. "Beta-Tester" sind besser, als 500 ;) ) und versucht die natürlich erst mal schnell zu fixen, damit die Spieler zufrieden zocken können. :)

Normalerweise zeigen sich viele Bugs ja erst im laufe der Zeit, so nach und nach, also hätte man das neben der Entwicklung hier und dort mal ein wenig gefixt.
Jetzt kam's auf einen Knall.

Finde das aber gut, wie sie's machen.
 
Ich verstehe den Zusammenhang ehrlich gesagt nicht zw "mehr Spieler als erwartet" und deswegen der Fokus auf Bugfixing ... ?

Hätte man bei weniger Spielern weniger Bugs gefixt und das Spiel unfertiger veröffentlicht? Wären dann die neuen Features zuerst dran gekommen, und dann erst die Bugs? Und was hat das mit den hohen Verkaufszahlen zu tun? Klar, ggfs mehr Bugrückmeldungen, aber das geht aus der News nicht hervor und eigentlich müsste das Feedback eher dazu führen dass man schneller mehr Bugs findet.

Also so janz versteh ich es nicht ... vermutlich müssen die Entwickler erstmal ein paar Badewannen mit dicken Scheinen füllen, um sich entspannt darin zu suhlen ... :D
Stell dir vor du hast eine User-Base von 1.000 Leuten und eine User-Base von 5.000.000 die jede Woche (etwas übertrieben, aber als Beispiel) ein Ticket mit einer Bug Meldung generieren. Das ist ein plus von 4.999.000 Tickets pro Woche. Viermillionenneunhundertneunungneunzig Tickets mehr :)
Du musst nun bevor du überhaupt ans Bugfixing gehen kannst, jedes Ticket sichten und bewerten -> hoher Administrativer Aufwand
Und dann musst du noch eine Lösung erarbeiten.

Dieses mehr an Adminitrativer Arbeit und Entwicklungs Arbeit kann kein kleines Studio mit 2-10 Mann in einem vernünftigen Zeitrahmen abarbeiten.

Daher haben sie 2 Möglichkeiten, die Bugmeldungen ignorieren oder die Entwicklung neuer Features verzögern.
Und es ist allen klar was passiert wenn man die Bugs nicht Zeitnah behebt. User gehen, Bewertungen verschlechtern sich etc...
 
Ist für mich bereits Spiel des Jahres..... so muss weiter mein Mega Bauprojekt bauen. Ach ja, Valheim ist ausgereifter als so manch angeblich fertiges Spiel und das mit Version 0.14!!!
 
Ach ja, Valheim ist ausgereifter als so manch angeblich fertiges Spiel und das mit Version 0.14!!!
Die Monster in Valheim legen zumindest gefühlt weitere Strecken zurück als die NPC's in Night Cities Straßen. Wären sie auf dieselbe Weise progammiert könnten, sie aber wohl keinen einzigen Baum im Wald ausweichen und würden statt unsere Helden anzugreifen beim ersten Baum der ihnen den Weg versperrt umdrehen und wieder nach hause gehen.

Aber immerhin muss sich "Valheim" um keine Interaktion mit NPCs kümmern, und es laufen auch nicht mehrere hunderte Grauzwerge durch die Dunkelwälder. Was es natürlich einfacher macht. - Ein Biom voller Monster ist natürlich viel leichter zu programmieren als ein futuristische Megacity mit "echten" (aber trotzdem strohdummen) Einwohnern"

Aber Valheim hat ein ziemlich gelungenes Bausystem. Und Kämpfen verkommt zu einer Nebenbeschäftigung, während man seine Bauprojekte durchzieht.
 
Ich weiss jetzt nicht warum du den Vergleich zu Cyperpunk 2077 schliesst, denn das ist ja kein Survival Game.
 
Stell dir vor du hast eine User-Base von 1.000 Leuten und eine User-Base von 5.000.000 die jede Woche (etwas übertrieben, aber als Beispiel) ein Ticket mit einer Bug Meldung generieren. Das ist ein plus von 4.999.000 Tickets pro Woche. Viermillionenneunhundertneunungneunzig Tickets mehr :)
Du musst nun bevor du überhaupt ans Bugfixing gehen kannst, jedes Ticket sichten und bewerten -> hoher Administrativer Aufwand
Und dann musst du noch eine Lösung erarbeiten.

Dieses mehr an Adminitrativer Arbeit und Entwicklungs Arbeit kann kein kleines Studio mit 2-10 Mann in einem vernünftigen Zeitrahmen abarbeiten.

Daher haben sie 2 Möglichkeiten, die Bugmeldungen ignorieren oder die Entwicklung neuer Features verzögern.
Und es ist allen klar was passiert wenn man die Bugs nicht Zeitnah behebt. User gehen, Bewertungen verschlechtern sich etc...
Ich habe das Spiel an die 100 Std gespielt, und glaube nicht dass soviele Bugmeldungen zusammen kommen, da es ja eigentlich relativ ordentlich lief. Die größten Probleme waren die Gegner KI, das frickelige Bauen, Balance und Pacing(Eisen grind ist z. B. völlig übertrieben), generell wirkte es eher eben noch unfertig, aber allzuviele Bugs hab ich nicht gesehen,zumal die gerade genannten eigentlich keine Bugs sind, das sind eher unausgereifte Features.

Und in Zeiten von Cyberpunk glaubst du doch nicht ernsthaft dass die Leute Bugs zu hoch hängen wenn sie das Spiel mögen, siehe Cyberpunk. Das hat Millionen Bugs und wird von dem Großteil gemocht und verteidigt. Manch einer hat da sogar gar keine Bugs :D

Wie du aber richtig sagst, das Valheim Team ist kleiner, da ist die Bewertung über eventuell bestehende Bugs aber auch anders als bei einem Giganten wie CDPR. Und wie gesagt, Valheim läuft grundsätzlich sehr ordentlich.

Ich würde auch sagen, im Fokus sollte ganz klar die Weiterentwicklung des Spiels stehen, denn was dem Spiel fehlt ist Content bzw den Content den es bisher hat, zu optimieren und zu verbessern.

Aber gut, es mag sein dass sie sich erstmal ihrem Bug Tracker widmen, ist für mich dennoch nicht so ganz nachvollziehbar.
 
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