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ghostadmin
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Ich bedanke mich bei PC-Cooling und Thermalright für die Bereitstellung des Thermalrights HR-02!
http://www.pc-cooling.de/information.php?info_id=208
Einleitung
Verpackung und Lieferumfang
Details zum Kühler und Spezifikationen
Thermalright schickt mit dem Nachfolger des HR-01 – den HR-02 einen sehr interessanten Kandidat im Kampf um die Kühlerkrone in das Rennen. Der Kühlergigant trumpft mit einigen Innovationen auf und der beiliegende TY-140 PWM Lüfter verspricht zudem eine ausgezeichnete Kühlung bei niedriger Geräuschentwicklung. Ebenso bewirbt Thermalright die Möglichkeit die CPU mit dem HR-02 passiv zu kühlen. Wie sich der Kühler in der Praxis schlägt und ob er seine Versprechen halten kann, wird der folgende Test zeigen.
Verpackung und Lieferumfang
Der HR-02 wird in einer schlichten braunen Kartonverpackung ausgeliefert. Die immense Größe der Verpackung lässt bereits erste Rückschlüsse auf die monströse Größe des Kühlers ziehen.
Auf die Verpackung wurden nur das Firmenlogo sowie der Name des Kühlers aufgedruckt, Features oder Daten zum Kühler befinden sich nicht auf der Verpackung. Ähnlich schlicht und einfach hält es Thermalright mit den Verpackungen des TY-140 Lüfters und dem Installationskit für AMD-Plattformen, auch wenn sich diese Verpackungen über ein paar mehr gedruckte Features und Spezifikationen freuen dürfen.
Dem Installationskit für AMD-Plattformen liegt keine Installationsanleitung bei. Der Installationsvorgang wird auf der Rückseite der Verpackung kurz mit zwei kleinen Bildern und etwas Text erklärt.
Der Kühler wird von einer passgenauen Polsterung aus Schaumstoff gut geschützt, das Zubehör des Kühlers ist in einer kleinen Schachtel untergebracht und nochmals einzeln in Plastikbeutel verschweißt.
Folgendes Zubehör liegt bei:
Des Weiteren liegen noch eine kurze Installationsanleitung, eine kleine Packliste und ein großer Aufkleber bei. Nicht zu übersehen ist natürlich auch der extra lange Schraubendreher, der für die Installation des Kühlers benötigt wird. Aber auch für den Einbau des Mainboards kann er sich als nützlich erweisen.
Auf die Verpackung wurden nur das Firmenlogo sowie der Name des Kühlers aufgedruckt, Features oder Daten zum Kühler befinden sich nicht auf der Verpackung. Ähnlich schlicht und einfach hält es Thermalright mit den Verpackungen des TY-140 Lüfters und dem Installationskit für AMD-Plattformen, auch wenn sich diese Verpackungen über ein paar mehr gedruckte Features und Spezifikationen freuen dürfen.
Dem Installationskit für AMD-Plattformen liegt keine Installationsanleitung bei. Der Installationsvorgang wird auf der Rückseite der Verpackung kurz mit zwei kleinen Bildern und etwas Text erklärt.
Der Kühler wird von einer passgenauen Polsterung aus Schaumstoff gut geschützt, das Zubehör des Kühlers ist in einer kleinen Schachtel untergebracht und nochmals einzeln in Plastikbeutel verschweißt.
Folgendes Zubehör liegt bei:
- Lüfter-Installations-Klammern für 120 Millimeter und 140 Millimeter Lüfter,
- vier Gummipads um den Lüfter zu entkoppeln (leider nur für einen Lüfter, aber mehr als einen Lüfter werden sowieso die wenigstens installieren können),
- eine Tube „Chill Factor III“ Wärmeleitpaste
- sowie das gesamte Montagematerial für Sockel 775/1156/1366 Systeme
Des Weiteren liegen noch eine kurze Installationsanleitung, eine kleine Packliste und ein großer Aufkleber bei. Nicht zu übersehen ist natürlich auch der extra lange Schraubendreher, der für die Installation des Kühlers benötigt wird. Aber auch für den Einbau des Mainboards kann er sich als nützlich erweisen.
Details zum Kühler und Spezifikationen
Der riesengroße und komplett in silber gehaltene Kühler ist 16 Zentimeter hoch, 14 Zentimeter breit und hat eine Tiefe von 11 Zentimetern (ohne Lüfter). Auch das Gewicht von 860 Gramm, welches der Kühler ohne Lüfter und Montagematerial auf die Waage stemmt, ist beachtlich.
Sehr interessant sind auch die kleinen Öffnungen, welche in die Finnen gestanzt wurden um einen Hitzestau zu vermeiden. Diese Einkerbungen ziehen sich durch alle 32 Lamellen des Kühlers. Durch diese Einkerbungen wird das Säubern der obersten Lamelle jedoch zu einem ausfüllenden Abendprogramm, mit „einfach nur drüberwischen“ kommt man beim HR-02 nicht weit...
Für den Wärmetransport vom leicht konvexen und nicht auf Hochglanz polierten Kühlerboden zu den Lamellen ist, dank den sechs vernickelten Heatpipes mit einem Durchmesser von sechs Millimetern, ebenfalls bestens gesorgt.
Die Verarbeitung des Kühlers ist sauber, die Lamellen sitzen sicher und fest am Kühler und lassen sich nur schwer verbiegen, was auf die hohe Materialstärke der Lamellen und auf die Tatsache, dass die Aluminium Lamellen mit den Heatpipes verlötet und an den Seiten zusätzlich miteinander verbunden sind, zurückzuführen ist. Der Noctua setzt in diesem Punkt aber nochmals einen drauf und ist noch stabiler und besser verarbeitet. Die Lamellen selbst sind leider etwas scharfkantig, hier könnte Thermalright nachbessern. Die Enden der Heatpipes sind hingegen nahezu perfekt verarbeitet.
Die Verarbeitung des Lüfters ist ebenso gut bis sehr gut, die Farbgestaltung ist von Thermalright hingegen etwas mutig gewählt und sagt wahrlich nicht jedem zu. Ein weiterer kleiner Wermutstropfen ist das Kabel des Lüfters, welches nur 26 Zentimeter lang ist und somit ist meist eine Verlängerung notwendig, wenn man den Lüfter mit einer externen Lüftersteuerung regeln will. Positiv anzumerken ist jedoch, dass es sich bei dem TY-140 um einen PWM Lüfter handelt, somit dürfte es bei der Regelung über das Mainboard keine Komplikationen geben. Ebenso ist das Kabel des Lüfters gut ummantelt und es sind keine störenden Lüfterkabel erkennbar.
Und da wir gerade von negativen Dingen und außergewöhnlicher Farbgestaltung sprechen... Mein Testkühler ist leider nicht gerade sondern leicht verbogen. Dies hat vermutlich keinen Einfluss auf die Kühlleistung des Kühlers und im Gehäuse wird sich dies auch kaum bemerkbar machen, schön ist es aber keineswegs.
Sehr interessant sind auch die kleinen Öffnungen, welche in die Finnen gestanzt wurden um einen Hitzestau zu vermeiden. Diese Einkerbungen ziehen sich durch alle 32 Lamellen des Kühlers. Durch diese Einkerbungen wird das Säubern der obersten Lamelle jedoch zu einem ausfüllenden Abendprogramm, mit „einfach nur drüberwischen“ kommt man beim HR-02 nicht weit...
Für den Wärmetransport vom leicht konvexen und nicht auf Hochglanz polierten Kühlerboden zu den Lamellen ist, dank den sechs vernickelten Heatpipes mit einem Durchmesser von sechs Millimetern, ebenfalls bestens gesorgt.
Die Verarbeitung des Kühlers ist sauber, die Lamellen sitzen sicher und fest am Kühler und lassen sich nur schwer verbiegen, was auf die hohe Materialstärke der Lamellen und auf die Tatsache, dass die Aluminium Lamellen mit den Heatpipes verlötet und an den Seiten zusätzlich miteinander verbunden sind, zurückzuführen ist. Der Noctua setzt in diesem Punkt aber nochmals einen drauf und ist noch stabiler und besser verarbeitet. Die Lamellen selbst sind leider etwas scharfkantig, hier könnte Thermalright nachbessern. Die Enden der Heatpipes sind hingegen nahezu perfekt verarbeitet.
Die Verarbeitung des Lüfters ist ebenso gut bis sehr gut, die Farbgestaltung ist von Thermalright hingegen etwas mutig gewählt und sagt wahrlich nicht jedem zu. Ein weiterer kleiner Wermutstropfen ist das Kabel des Lüfters, welches nur 26 Zentimeter lang ist und somit ist meist eine Verlängerung notwendig, wenn man den Lüfter mit einer externen Lüftersteuerung regeln will. Positiv anzumerken ist jedoch, dass es sich bei dem TY-140 um einen PWM Lüfter handelt, somit dürfte es bei der Regelung über das Mainboard keine Komplikationen geben. Ebenso ist das Kabel des Lüfters gut ummantelt und es sind keine störenden Lüfterkabel erkennbar.
Und da wir gerade von negativen Dingen und außergewöhnlicher Farbgestaltung sprechen... Mein Testkühler ist leider nicht gerade sondern leicht verbogen. Dies hat vermutlich keinen Einfluss auf die Kühlleistung des Kühlers und im Gehäuse wird sich dies auch kaum bemerkbar machen, schön ist es aber keineswegs.
Montage
Testsystem und Testmethodik
Testergebnisse
Beim HR-02 kommt das von Thermalright patentierte Montagesystem zum Einsatz, bei welchem der Anpressdruck manuell zwischen 40 und 70 lbs einstellbar ist. Für den Test wurde die höchst mögliche Einstellung verwendet. Dank der kleinen Anleitung und des selbsterklärenden Montagesystems ist die Montage des Kühlers sehr einfach und geht zügig von der Hand.
Für den Einbau des Kühlers muss das Mainboard ausgebaut werden. Zuerst wird die Multibackplate für die Sockel 775, 1156 und 1136 auf den korrekten Sockel eingestellt und anschließend hinter dem Board angelegt und mit vier Schrauben, welche nur mit den Fingern angezogen werden, befestigt. Ist die Backplate sicher mit dem Board verbunden, wird das so genannte „Anchoring Mount“ mit vier Thumbscrews befestigt, diese können auch nur mit den Fingern angezogen werden. Dank des „Anchoring Mount“ kann der Kühler sowohl vertikal als auch horizontal montiert werden, sofern er mit keinen Bauteilen am Mainboard oder am Gehäuse kollidiert.
Nach diesen kurzen und einfachen Schritten ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen und der Kühler kann auf dem Mainboard angebracht werden.
Der Kühler wird auf die CPU gestellt und die „Mounting Plate“ wird auf den Kühlerboden gelegt und die zwei Federschrauben bis zum Anschlag mit Hilfe des mitgelieferten Schraubendrehers angezogen. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Kühler korrekt auf der CPU sitzt und die „Mounting Plate“ passend auf dem Kühler aufliegt.
Anschließend wird noch der Lüfter mit Hilfe der mitgelieferten 120er Lüfterklammern befestigt, da der mitgelieferte Lüfter ein Lüfter mit 120 Millimeter Lochmaß ist. Jedoch gilt hierfür leider: „Wenn du glaubst schlimmer geht’s nicht mehr, dann kommen von irgendwo Thermalrights Lüfterklammern her“. Die Befestigung mit den Klammern ist sehr fummelig da die Klammern gerne aus dem Lüfter oder aus dem Kühler selbst springen. Dabei kann es leicht geschehen, dass der Lüfter und der Kühler hässliche Kratzer und Schrammen davontragen. Hier sollte Thermalright wirklich nachbessern!
Die Montage des Kühlers auf AMD-Systemen geschieht ähnlich wie jene auf Intel-Systemen, auch wenn die Installationsanleitung nicht so ausführlich ist. AMD Systeme müssen jedoch ohne manuell einstellbaren Anpressdruck auskommen. Durch den Wegfall der besagten „Mounting Plate“ ist die Montage auf AMD-Systemen jedoch leichter als auf Intel-Systemen.
Für den Einbau des Kühlers muss das Mainboard ausgebaut werden. Zuerst wird die Multibackplate für die Sockel 775, 1156 und 1136 auf den korrekten Sockel eingestellt und anschließend hinter dem Board angelegt und mit vier Schrauben, welche nur mit den Fingern angezogen werden, befestigt. Ist die Backplate sicher mit dem Board verbunden, wird das so genannte „Anchoring Mount“ mit vier Thumbscrews befestigt, diese können auch nur mit den Fingern angezogen werden. Dank des „Anchoring Mount“ kann der Kühler sowohl vertikal als auch horizontal montiert werden, sofern er mit keinen Bauteilen am Mainboard oder am Gehäuse kollidiert.
Nach diesen kurzen und einfachen Schritten ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen und der Kühler kann auf dem Mainboard angebracht werden.
Der Kühler wird auf die CPU gestellt und die „Mounting Plate“ wird auf den Kühlerboden gelegt und die zwei Federschrauben bis zum Anschlag mit Hilfe des mitgelieferten Schraubendrehers angezogen. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Kühler korrekt auf der CPU sitzt und die „Mounting Plate“ passend auf dem Kühler aufliegt.
Anschließend wird noch der Lüfter mit Hilfe der mitgelieferten 120er Lüfterklammern befestigt, da der mitgelieferte Lüfter ein Lüfter mit 120 Millimeter Lochmaß ist. Jedoch gilt hierfür leider: „Wenn du glaubst schlimmer geht’s nicht mehr, dann kommen von irgendwo Thermalrights Lüfterklammern her“. Die Befestigung mit den Klammern ist sehr fummelig da die Klammern gerne aus dem Lüfter oder aus dem Kühler selbst springen. Dabei kann es leicht geschehen, dass der Lüfter und der Kühler hässliche Kratzer und Schrammen davontragen. Hier sollte Thermalright wirklich nachbessern!
Testsystem und Testmethodik
Das Testsystem setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
Die Temperaturen werden mit Hilfe von RealTemp und CoreTemp ausgelesen und geloggt. Der CPU Stresstest wird mit dem Tool CoreDamage durchgeführt.
Getestet werden die beiden Kühler jeweils mit ihren Referenzlüftern bei einer Raumtemperatur von 22°C, welche mit Hilfe eines Thermometers ständig kontrolliert wird. Um eine möglichst praxisnahe Umgebung zu schaffen, laufen alle Lüfter im Windowsbetrieb auf 5 Volt welche mit einer Zalman ZM-MFC1-Plus eingestellt werden. „Klassische“ Tests mit 5, 7 beziehungsweise 12 Volt Lüfterspannung bei Vollauslastung werden in diesem Test nicht durchgeführt da diese, wie ich finde, nicht praxisnah sind.
Nach dem Windowsstart wird das System 10 Minuten lang nicht belastet. Im darauffolgenden Windowsbetrieb lädt Mozilla Firefox alle 15 Sekunden eine Seite um eine Belastung zu simulieren, die beim täglichen Surfen entsteht. Der Test im Windowsbetrieb wird 20 Minuten lang ausgeführt, der Test unter Vollast 30 Minuten lang. Bei den Spieltests werden jeweils fünf Durchgänge durchgeführt und die höchste gemessene Temperatur wird in das Diagramm eingetragen. Diese Tests sollen vor allem zeigen was der Kühler in der Praxis kann.
Durch die etwas anderen Testbedingungen und -methoden in diesem Test, sind die Ergebnisse aus diesem Test nicht mit den Ergebnissen aus anderen Tests vergleichbar!
- ASUS P7P55D Pro
- Intel Core i5 750 übertaktet auf 3,8 GHz
- 2x2 Gigabyte G.Skill RipJaws DDR3 1600 CL7
- ASUS GeForce GTX470
- Lian Li PC-A10
- Gehäuselüfter:
- 2x Nanoxia FX-12 1250 120mm
- 2x Revoltec Dark Red 120 mm
- Enermax Modu82+ 625
- Western Digital Caviar Black 640
- Windows 7 Ultimate 64 Bit
Die Temperaturen werden mit Hilfe von RealTemp und CoreTemp ausgelesen und geloggt. Der CPU Stresstest wird mit dem Tool CoreDamage durchgeführt.
Getestet werden die beiden Kühler jeweils mit ihren Referenzlüftern bei einer Raumtemperatur von 22°C, welche mit Hilfe eines Thermometers ständig kontrolliert wird. Um eine möglichst praxisnahe Umgebung zu schaffen, laufen alle Lüfter im Windowsbetrieb auf 5 Volt welche mit einer Zalman ZM-MFC1-Plus eingestellt werden. „Klassische“ Tests mit 5, 7 beziehungsweise 12 Volt Lüfterspannung bei Vollauslastung werden in diesem Test nicht durchgeführt da diese, wie ich finde, nicht praxisnah sind.
Nach dem Windowsstart wird das System 10 Minuten lang nicht belastet. Im darauffolgenden Windowsbetrieb lädt Mozilla Firefox alle 15 Sekunden eine Seite um eine Belastung zu simulieren, die beim täglichen Surfen entsteht. Der Test im Windowsbetrieb wird 20 Minuten lang ausgeführt, der Test unter Vollast 30 Minuten lang. Bei den Spieltests werden jeweils fünf Durchgänge durchgeführt und die höchste gemessene Temperatur wird in das Diagramm eingetragen. Diese Tests sollen vor allem zeigen was der Kühler in der Praxis kann.
Durch die etwas anderen Testbedingungen und -methoden in diesem Test, sind die Ergebnisse aus diesem Test nicht mit den Ergebnissen aus anderen Tests vergleichbar!
Testergebnisse
Information zu den Testergebnissen:
In den Diagrammen werden jeweils die höchst gemessenen Kerntemperaturen eingetragen, welche mit den Tools CoreTemp und RealTemp kontrolliert und geloggt wurden.
Der Durchschnittsbalken im Diagramm bezieht sich auf den Durchschnitt aller vier Kerntemperaturen. Der Durchschnittswert ist keine Temperatur die von einem Programm ausgelesen wird und soll lediglich eine bessere Vergleichbarkeit sicherstellen!
Wie man deutlich erkennen kann, kann sich der HR-02 im Windowsbetrieb nicht deutlich vom Noctua absetzen und der Unterschied fällt eher gering aus.
Ganz anders sieht es im Vollastbetrieb aus. Hier kann sich der HR-02 deutlich vom Noctua abheben und ist dank des größeren Lüfters auch noch deutlich leiser als der Noctua.
Nun folgen zwei Anwendungstests die den Unterschied in der Praxis zeigen sollen. Verwendet wurden dafür die Spiele „Mafia II“ und das allseits gefürchtete und hardwarefressende „Crysis“.
Für den Test mit Mafia II wurde der ingame Benchmark fünf mal hintereinander ausgeführt. Für den Test mit Crysis wurde das „Crysis Benchmark Tool“ verwendet. Auch hier wurde der CPU Benchmark fünf mal wiederholt. Bei beiden Tests wurden im Spiel die höchstmöglichen Einstellungen verwendet.
Auch hier kann man erkennen, dass die Temperaturen durchweg gesunken sind.
Da Thermalright auch die Möglichkeit bewirbt die CPU mit dem HR-02 passiv beziehungsweise semi-passiv zu kühlen, folgen nun die selben Tests in semi-passiver Ausführung.
Hier muss ich zugeben, dass ich vom Ergebnis wirklich überrascht war. Ich hätte nicht gedacht das der HR-02 es schafft, meine CPU auch im „Passivbetrieb“ auf annehmbaren Temperaturen zu halten. Hier hat Thermalright wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet. Natürlich muss dazu auch erwähnt werden, dass für den „Passivbetrieb“ eine ordentliche und gute Belüftung im Gehäuse vorhanden sein muss und durch den „Passivbetrieb“ in einem gut durchlüfteten Gehäuse die Geräuschentwicklung nicht sinkt, da hier die Gehäuselüfter die Arbeit des CPU-Lüfters übernehmen müssen und der TY-140 von Haus aus schon sehr leise im Betrieb ist.
Man muss aber auch bedenken, dass die Temperaturen im Sommer auch noch etwas steigen werden, da in dieser Jahreszeit die Umgebungstemperatur zwangsläufig etwas höher ist als im Dezember / Januar. Hier kommt wird dann auch der HR-02 an seine Grenzen kommen, mehr geht einfach nicht mit traditioneller Luftkühlung. Für kleinere Systeme, mit einer nicht übertakteten und energiesparenderen CPU, ist der HR-02 jedoch auch uneingeschränkt für den richtigen Passivbetrieb, also auch ohne zusätzliche Gehäuselüfter, geeignet.
In den Diagrammen werden jeweils die höchst gemessenen Kerntemperaturen eingetragen, welche mit den Tools CoreTemp und RealTemp kontrolliert und geloggt wurden.
Der Durchschnittsbalken im Diagramm bezieht sich auf den Durchschnitt aller vier Kerntemperaturen. Der Durchschnittswert ist keine Temperatur die von einem Programm ausgelesen wird und soll lediglich eine bessere Vergleichbarkeit sicherstellen!
Wie man deutlich erkennen kann, kann sich der HR-02 im Windowsbetrieb nicht deutlich vom Noctua absetzen und der Unterschied fällt eher gering aus.
Ganz anders sieht es im Vollastbetrieb aus. Hier kann sich der HR-02 deutlich vom Noctua abheben und ist dank des größeren Lüfters auch noch deutlich leiser als der Noctua.
Nun folgen zwei Anwendungstests die den Unterschied in der Praxis zeigen sollen. Verwendet wurden dafür die Spiele „Mafia II“ und das allseits gefürchtete und hardwarefressende „Crysis“.
Für den Test mit Mafia II wurde der ingame Benchmark fünf mal hintereinander ausgeführt. Für den Test mit Crysis wurde das „Crysis Benchmark Tool“ verwendet. Auch hier wurde der CPU Benchmark fünf mal wiederholt. Bei beiden Tests wurden im Spiel die höchstmöglichen Einstellungen verwendet.
Auch hier kann man erkennen, dass die Temperaturen durchweg gesunken sind.
Da Thermalright auch die Möglichkeit bewirbt die CPU mit dem HR-02 passiv beziehungsweise semi-passiv zu kühlen, folgen nun die selben Tests in semi-passiver Ausführung.
Man muss aber auch bedenken, dass die Temperaturen im Sommer auch noch etwas steigen werden, da in dieser Jahreszeit die Umgebungstemperatur zwangsläufig etwas höher ist als im Dezember / Januar. Hier kommt wird dann auch der HR-02 an seine Grenzen kommen, mehr geht einfach nicht mit traditioneller Luftkühlung. Für kleinere Systeme, mit einer nicht übertakteten und energiesparenderen CPU, ist der HR-02 jedoch auch uneingeschränkt für den richtigen Passivbetrieb, also auch ohne zusätzliche Gehäuselüfter, geeignet.
Fazit
Abschließend kann man sagen, dass Thermalright mit dem HR-02 ausgezeichnete Arbeit geleistet hat und der Kühler das hält was er verspricht. Der HR-02 ist derzeit wohl einer der besten Luftkühler den man für Geld erwerben kann und über die gute Kühlleistung dürfen sich Silentfreaks sowie mutige „Luftübertakter“ gleichermaßen freuen. Aber nicht nur die Leistung stimmt bei Thermalrights Flaggschiff. Auch die Verarbeitung, das durchdachte und einfach zu handhabende Montagesystem und das Design wissen zu gefallen. Der Lieferumfang fällt nicht allzu spartanisch aus und es wird alles mitgeliefert was nützlich sein kann.
Getrübt wird das positive Bild nur von kleinen Verarbeitungsschwächen und von dem relativ hohen Preis von rund 70 Euro, auch wenn der Kühler meiner Ansicht nach jeden Cent davon wert ist. Auch die gewöhnungsbedürftige Farbgestaltung des Lüfters wird so manchen ein Dorn im Auge sein.
Weiterführende LinksGetrübt wird das positive Bild nur von kleinen Verarbeitungsschwächen und von dem relativ hohen Preis von rund 70 Euro, auch wenn der Kühler meiner Ansicht nach jeden Cent davon wert ist. Auch die gewöhnungsbedürftige Farbgestaltung des Lüfters wird so manchen ein Dorn im Auge sein.
Produktseite: Thermalright HR-02 TY 140 Bundle auf thermalright.de
Produktseite: Thermalright HR-02 Heatsink AMD Edition TY 140 Bundle auf pc-cooling.de
Thermalright HR-02 Übersicht Angebote Onlineshop auf pc-cooling.de
Produktseite: Thermalright HR-02 Heatsink AMD Edition TY 140 Bundle auf pc-cooling.de
Thermalright HR-02 Übersicht Angebote Onlineshop auf pc-cooling.de